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„Eine massive, plumpe, wüste Eisenmasse“ - Der Bau der Wuppertaler Schwebebahn in der Lokalpresse

Title: „Eine massive, plumpe, wüste Eisenmasse“ - Der Bau der Wuppertaler Schwebebahn in der Lokalpresse

Research Paper (undergraduate) , 2001 , 33 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Mathias Piecha (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions
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Die Wuppertaler Schwebebahn gilt als es ein bedeutender Meilenstein der Ingenieurkunst der Jahrhundertwende, denn bis dahin hatte etwas Vergleichbares noch niemand gebaut.
Doch wie hat die Lokalpresse über den Bau der Schwebebahn mit all seinen Randerscheinungen berichtet? Wie hat die vielschichtige und verschiedenen Einflüssen unterliegende Zeitungslandschaft an der Wupper sich mit dem Projekt auseinandergesetzt, ihre Meinung darüber zum Ausdruck gebracht?
Ein Stück Zeitungsgeschichte, auch heute noch spannend und humorvoll zu lesen. Aufwändig recherchiert in den Wuppertaler Stadtarchiven.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2.Geschichte

2.1 Das Wuppertal vor der Schwebebahn

2.2 Die Verkehrssituation in Barmen und Elberfeld im 19. Jahrhundert

2.3 Die Geschichte der Wuppertaler Schwebebahn

2.4 Wuppertaler Zeitungsgeschichte

3.Die Berichterstattung

3.1 Bis 1890: - „Die Hochbahn wird doch gebaut“

3.2 1891 – 1894: - „Der Würfel ist gefallen“

3.3 1895-1899: - „Eine massive, plumpe, wüste Eisenmasse“

3.4 1900: - „Ein ausgezeichnetes und interessantes Verkehrsmittel“

3.5 1901: - „Das Unbeschreibliche, hier ist es getan.“

3.6 1902-1911: - „Sie werden zusammen doch kommen“

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die mediale Rezeption und die Berichterstattung der Wuppertaler Lokalpresse während der Planungs- und Bauphase der Wuppertaler Schwebebahn. Dabei wird analysiert, wie die verschiedenen Zeitungen der damals eigenständigen Städte Barmen und Elberfeld das kontrovers diskutierte Infrastrukturprojekt begleiteten und wie sich die öffentliche Meinung durch die journalistische Kommentierung wandelte.

  • Historischer Kontext der Industrialisierung im Wuppertal
  • Struktur und politische Ausrichtung der lokalen Zeitungslandschaft
  • Wandel der öffentlichen Wahrnehmung: Vom Widerstand zur Akzeptanz
  • Die Rolle der Presse als Meinungsbildner bei technischen Großprojekten

Auszug aus dem Buch

3.3 1895-1899: - „Eine massive, plumpe, wüste Eisenmasse“

Wer glaubte mit Beginn des Baus der Schwebebahn wäre in Barmen und Elberfeld nun Ruhe eingekehrt, der sah sich getäuscht. Der Widerstand gerade der Einwohner Barmens gegen das Projekt wurde enorm, und auch im Blätterwald begann es immer heftiger zu rauschen. Nichts war übrig geblieben von der in den Zeitungen so heraufbeschworenen „Genugthuung“ und der „Freude“ in der Bevölkerung.

Die Barmer wollten genau wissen, was da auf sie zukomme und beschwerten sich darüber, nicht über die Schwebebahn und ihr Gerüst aufgeklärt zu werden; außerdem sahen sie sich das Verkehrsmittel von den ungeliebten Elberfeldern aufgezwungen. Immer mehr Stimmen wurden laut, die Barmer Stadtväter sollten ihre Entscheidung für die Schwebebahn zurücknehmen. Vor allem die „Westdeutsche Zeitung“ machte sich zum Sprachrohr der Unzufriedenen, wohl um die geringen Auflagen des konservativen Blattes durch eine populäre Meinung zu erhöhen. In bisher nie da gewesenem Ausmaß wurden teilweise sogenannte „Leserbriefe“ abgedruckt, die an Polemik kaum zu überbieten waren. Dennoch ist der Unterhaltungswert dieser Ausführungen aus heutiger Sicht hoch. Nur Auszüge können hier zum Besten gegeben werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Der Autor schildert seine erste Begegnung mit der Schwebebahn und definiert das Ziel der Arbeit, die mediale Begleitung des Bauprojekts durch die Lokalpresse zu untersuchen.

2.Geschichte: Dieses Kapitel liefert den historischen Hintergrund zur Industrialisierung des Wuppertals, zur Verkehrssituation des 19. Jahrhunderts und zur Entstehungsgeschichte der Schwebebahn sowie zur lokalen Presselandschaft.

3.Die Berichterstattung: Der Hauptteil analysiert chronologisch anhand von Zeitungsartikeln die kritische bis enthusiastische Begleitung der Bauphasen von der Planungsphase bis zur Inbetriebnahme und den ersten Jahren des Betriebs.

4. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Bilanz der journalistischen Aufarbeitung ab und stellt fest, dass die Zeitungen den Meinungsbildungsprozess der Bevölkerung maßgeblich prägten und begleiteten.

Schlüsselwörter

Wuppertaler Schwebebahn, Lokalpresse, Barmen, Elberfeld, Infrastrukturprojekt, Zeitungsgeschichte, Medienanalyse, Industrialisierung, Carl Eugen Langen, öffentliche Meinung, Kaiserbesuch, Verkehrsgeschichte, Stadtentwicklung, 19. Jahrhundert, Technikgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische Berichterstattung der Lokalzeitungen von Barmen und Elberfeld über den Bau und die Inbetriebnahme der Wuppertaler Schwebebahn.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Stadtgeschichte des Wuppertals, die Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs um 1900 und der Einfluss der Presse auf die öffentliche Meinung gegenüber einem neuartigen technischen Bauwerk.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie die Presse die gesellschaftlichen Kontroversen und technischen Herausforderungen beim Bau der Schwebebahn reflektierte und kommentierte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine medienhistorische Analyse, bei der Zeitungsarchive und historische Dokumente ausgewertet wurden, um die Berichterstattung in ihrem zeitgenössischen Kontext zu verstehen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil folgt einer chronologischen Struktur, die die verschiedenen Stadien des Projekts – von den ersten Hochbahn-Plänen über den heftigen Widerstand bis zur erfolgreichen Inbetriebnahme – dokumentiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Wuppertaler Schwebebahn, Lokalpresse, Industrialisierung, öffentliche Wahrnehmung, Barmen-Elberfeld und Verkehrsgeschichte.

Wie reagierte die Bevölkerung in Barmen konkret auf den Bau?

Besonders in Barmen regte sich massiver Widerstand. Die Bürger empfanden die Schwebebahnkonstruktion als „massive, plumpe, wüste Eisenmasse“, die ihr Stadtbild verunstalte und in ihre Privatsphäre eingreife.

Wie änderte sich die Haltung der Zeitungen nach der Inbetriebnahme?

Mit der erfolgreichen Eröffnung und dem Besuch des Kaiserpaares im Jahr 1900 wandelte sich der Tenor in der Presse, und die Schwebebahn wurde zunehmend als technisches Meisterwerk und touristisches Aushängeschild gelobt.

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Details

Title
„Eine massive, plumpe, wüste Eisenmasse“ - Der Bau der Wuppertaler Schwebebahn in der Lokalpresse
College
University of Dortmund  (Institut für Journalistik)
Grade
2,0
Author
Mathias Piecha (Author)
Publication Year
2001
Pages
33
Catalog Number
V204123
ISBN (eBook)
9783656318088
ISBN (Book)
9783656318149
Language
German
Tags
Wuppertal Elberfeld Barmen Schwebebahn Zeitung Journalismus Journalistik Presse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mathias Piecha (Author), 2001, „Eine massive, plumpe, wüste Eisenmasse“ - Der Bau der Wuppertaler Schwebebahn in der Lokalpresse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/204123
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