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Zu Lessings Laokoon

Titre: Zu Lessings Laokoon

Dossier / Travail , 2012 , 22 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Tamara Volgger (Auteur)

Art - Histoire de l'art
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Gliederung

Einleitung

Zu Lessings Laokoon

Entstehungsgeschichte der Laokoon- Gruppe
 Eine Kunst ahmt die andere nach

Die Differenzierung der Malerei und der Poesie
 Das Schreien des Laokoon
 Die unterschiedlichen Zeichen der Künste
Freiheit und Schranken
 Das höchte Gesetz der Malerei ist die Schönheit
 Der fruchtbare Augenblick
 Die Malerei kann Hässlichkeit darstellen, will es aber nicht
 Warum darf die Poesie dann Hässlichkeit darstellen?
 Der Ausdruck der Schönheit ist alleinig der Malerei zuteil
 Schilderungssucht
 Die Religion
 Allegorie

Fazit

Kritik

Schluss

Literaturverzeichnis

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Zu Lessings Laokoon

Entstehungsgeschichte der Laokoon- Gruppe

Eine Kunst ahmt die andere nach

Die Differenzierung der Malerei und der Poesie

Das Schreien des Laokoon

Die unterschiedlichen Zeichen der Künste

Freiheit und Schranken

Das höchte Gesetz der Malerei ist die Schönheit

Der fruchtbare Augenblick

Die Malerei kann Hässlichkeit darstellen, will es aber nicht

Warum darf die Poesie dann Hässlichkeit darstellen?

Der Ausdruck der Schönheit ist alleinig der Malerei zuteil

Schilderungssucht

Die Religion

Allegorie

Fazit

Kritik

Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Gotthold Ephraim Lessings "Laokoon" mit dem Ziel, die von ihm postulierten Grenzziehungen zwischen der bildenden Kunst und der Poesie zu analysieren und deren Bedeutung für das Verständnis von Ästhetik und Ausdruck im 18. Jahrhundert kritisch zu hinterfragen.

  • Die mediale Differenzierung von Bild und Wort
  • Das Konzept des "fruchtbaren Augenblicks"
  • Die Debatte um Schönheit und Hässlichkeit in der Kunst
  • Die Kritik am Allegoriereichtum und der "Schilderungssucht"
  • Der Einfluss der Aufklärung auf die Kunsttheorie

Auszug aus dem Buch

Die unterschiedlichen Zeichen der Künste

Lessing erklärt die verschiedenartige Darstellung des Schmerzes in den beiden Künsten durch ihrer unterschiedlichen Zeichen. Während die Zeichen der bildenden Kunst Figuren und Farben in Räumen sind, sind die der Poesie artikulierte Töne in der Zeit. Nebeneinander geordnete Zeichen bilden Gegenstände, die nebeneinander oder deren Teile nebeneinander existieren. Sie bilden folglich Körper und sind somit Gegenstand der Malerei. Gegenstände, die aufeinander folgen oder deren Teile aufeinander folgen, sind Handlungen und somit Gegenstand der Poesie.

Da alle existierende Körper nicht nur im Raum, sondern auch in der Zeit vorhanden sind, kann die Malerei auch Handlungen ausdrücken. Allerdings kann sie das nur andeutungsweise, weswegen der prägnanteste Augenblick gewählt werden muss.

Ebenso können Handlungen nicht für sich selbst bestehen, sondern benötigen Körper oder Wesen. Die Poesie schildert also andeutungsweise Körper. Sie soll aber nur die Eigenschaften wählen, welche den sinnlichsten Eindruck erwecken. Diese These findet Lessing in Homer bestätigt und deutet hier schon an, dass er sich gegen die Schilderungssucht in der Poesie richtet.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es wird die Entdeckung und kunstgeschichtliche Relevanz der Laokoon-Gruppe beleuchtet sowie Lessings Paradigmenwechsel in deren Wahrnehmung eingeführt.

Zu Lessings Laokoon: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung von Lessings Aufsatzsammlung und seine Absicht, die Künste durch eine klare Differenzierung von Bild und Wort vor der Vermischung zu bewahren.

Entstehungsgeschichte der Laokoon- Gruppe: Es wird der Versuch unternommen, die zeitliche Einordnung und die Vorbildwirkung der Laokoon-Gruppe in Bezug auf die Aeneis des Virgil zu klären.

Die Differenzierung der Malerei und der Poesie: Das Kapitel analysiert, wie unterschiedliche Zeichensysteme (Raum vs. Zeit) die Darstellung von Schmerz und Handlung in den Künsten determinieren.

Freiheit und Schranken: Hier werden zentrale Konzepte wie das "höchste Gesetz der Schönheit" und der "fruchtbare Augenblick" diskutiert sowie die Kritik an einer unreflektierten Darstellung des Hässlichen.

Fazit: Das Fazit fasst Lessings rationale, aufklärerische Position zusammen, die gegen barocke Allegoristerei und für ein selbstständiges, vernunftgeleitetes Denken eintritt.

Kritik: Dieser Teil reflektiert die methodischen Grenzen von Lessings Untersuchung und seine parteiische Bevorzugung der Poesie gegenüber der bildenden Kunst.

Schluss: Der Schluss ordnet Lessings Werk in die Kunst- und Literaturtheorie ein und würdigt dessen nachhaltigen Einfluss auf die moderne Wahrnehmung von Kunst.

Schlüsselwörter

Lessing, Laokoon, Ästhetik, Kunsttheorie, Aufklärung, Malerei, Poesie, fruchtbarer Augenblick, Allegorie, Schönheit, Schilderungssucht, Wirkungsästhetik, Differenzierung, Ausdruck, antike Mythologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit Gotthold Ephraim Lessings zentralem ästhetischen Werk "Laokoon" und untersucht seine theoretische Abgrenzung zwischen den Künsten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Medientheorie der Kunst, die Rolle des Künstlers, das Verhältnis von Schönheit und Ausdruck sowie die Kritik an zeitgenössischen barocken Tendenzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die methodische Nachzeichnung von Lessings Grenzziehungen zwischen Malerei (bildender Kunst) und Poesie sowie die Bewertung dieser Thesen aus heutiger Sicht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literatur- und kunsthistorische Analyse, die Lessings Quellentexte auswertet und im Kontext der Aufklärungsphilosophie interpretiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Konzepte der Zeichentheorie, der "fruchtbare Augenblick", die Problematik der Allegoristerei und der Umgang mit dem Hässlichen in der Kunst detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Lessing, Laokoon, Ästhetik, Kunsttheorie, Aufklärung, Poesie, Malerei, Allegorie und der fruchtbare Augenblick.

Warum betont Lessing so stark das Gesetz der Schönheit?

Lessing sieht Schönheit als das oberste Prinzip der bildenden Kunst, um deren Wirkung nicht durch die Darstellung von Hässlichkeit oder extremem Affekt zu gefährden.

Inwiefern ist Lessings Abhandlung als polemisch zu verstehen?

Lessings Schrift richtet sich aktiv gegen die "Schilderungssucht" seiner Zeit und gegen die als überladen empfundene Kunst des Barock und Rokoko, um eine Rückbesinnung auf Klarheit zu fordern.

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Résumé des informations

Titre
Zu Lessings Laokoon
Université
University of Stuttgart  (Kunstgeschichte)
Cours
Die Kunst der Goethezeit
Note
1,7
Auteur
Tamara Volgger (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
22
N° de catalogue
V204504
ISBN (ebook)
9783656304692
ISBN (Livre)
9783656306627
Langue
allemand
mots-clé
Gotthold Ephraim Lessing Laokoon Kunsttheorie Paragone Goethezeit Lessing Kunstgeschichte Kunststreit Kunstwettbewerb
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Tamara Volgger (Auteur), 2012, Zu Lessings Laokoon , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/204504
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Extrait de  22  pages
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