Fundamentale Aktienanalyse - ein Überblick


Hausarbeit, 2012
16 Seiten, Note: 1,3
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die fundamentale Aktienanalyse in der Praxis
2.1 Ziele der fundamentalen Aktienanalyse
2.2 Systematik und Vorgehensweise der fundamentalen Aktienanalyse

3. Kritische Würdigung der fundamentalen Aktienanalyse

4. Fazit

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

„Price is what you pay, value is what you get.“[1] Dieses Zitat der Börsenlegende Warren Buffett stellt den Kern der fundamentalen Aktienanalyse kurz und prägnant heraus. Der Preis, den die Investoren am Markt für eine Aktie bzw. die damit einhergehende Beteiligung an einem Unternehmen zu zahlen bereit sind, muss noch lange nicht dem Wert des Unternehmens entsprechen. Sowohl auf den Preis als auch auf den Wert wirken unterschiedliche Einflussfaktoren ein. Den Preis bildet der Aktienmarkt ab und dieser ist für jeden Investor ohne Mühe ablesbar. Der Wert allerdings muss mühsam ermittelt werden. Die fundamentale Aktienanalyse ist dabei ein Werkzeug der Wertpapieranalyse, die zum Ziel hat, den Wert einer Unternehmung zu bestimmen bzw. das Unternehmen zu bewerten.

Wie diese Arbeit aufzeigt, läuft die Bewertung eines Unternehmens auf mehreren Ebenen und unter Berücksichtigung von einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren ab. Zunächst werden die Ziele der fundamentalen Analyse in Kapitel 2.1 aufgezeigt: Was will ein Investor mit ihr erreichen? Anschließend wird in Kapitel 2.2 beschrieben, auf welche Art und Weise vorgegangen wird, um das Ziel zu erreichen. Kapitel 3 unterzieht die fundamentale Aktienanalyse abschließend einer kritischen Würdigung.

2. Die fundamentale Aktienanalyse in der Praxis

2.1 Ziele der fundamentalen Aktienanalyse

„Nur wer einen systematischen Investmentansatz wählt, und sich nicht von seinen Gefühlen leiten lässt, wird langfristig erfolgreich sein.“[2] Einen solchen Investmentansatz stellt die fundamentale Aktienanalyse dar. Der Hauptzweck jeder Aktienanalyse, sei es der fundamentalen oder technischen, liegt letztlich im Erzielen einer möglichst guten Gesamtperformance eines Portfolios.[3]

Die fundamentale Aktienanalyse hat dabei zum Ziel, börsennotierten Aktiengesellschaften einen Wert zuzuordnen, der als „innerer Wert“ bezeichnet wird.[4] Dieser innere Wert eines Unternehmens setzt sich aus dem Wert der vorhandenen Vermögensgegenstände, dem Wert der aktuellen Ertragskraft und dem Wert des zukünftigen Wachstums, also der zukünftigen Ertragskraft, zusammen.[5] Um den inneren Wert zu ermitteln, werden Bewertungskennzahlen und bestimmte Vorgehensweisen eingesetzt, auf die im späteren Verlauf dieser Arbeit eingegangen wird.

Ist der innere Wert ermittelt, wird dieser in Relation zu der aktuellen Börsenkapitalisierung beziehungsweise dem aktuellen Aktienkurs des Unternehmens gesetzt. Sollte der Börsenkurs der Aktie dann unterhalb (oberhalb) des inneren Wertes liegen, so gilt die Aktie als unterbewertet (überbewertet) und sollte aufgrund dieses Entscheidungskriteriums gekauft (verkauft) werden.[6] Die Diskrepanz zwischen aktuellem Kurs und dem ermittelten inneren Wert stellt dann das Kurspotential und somit den möglichen Gewinn des Investors dar. Diese Handlungsempfehlungen werden unter der Annahme getroffen, dass die Aktienkurse sich langfristig am inneren Wert orientieren, kurzfristig aber immer wieder von diesem abweichen und es somit zu Fehlbewertungen kommt. An der Korrektur dieser Fehlbewertung, der Anpassung des Aktienkurses an den inneren Wert durch den Markt, verdient der Investor dann.[7]

Es muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass das Hauptziel der Fundamentalanalyse jedoch nicht die Spekulation auf diese Kursänderungen ist. Vielmehr kaufen fundamental orientierte Investoren eine Aktie, um sie langfristig zu halten, da ihre Rendite durch Dividenden / Ausschüttungen und eine gewisse Wertentwicklung des Unternehmens gegeben ist.[8]

Ziel der fundamentalen Analyse ist es folglich, gemessen am Marktpreis, günstig bewertete Unternehmen zu ermitteln, in die eine Investition lohnenswert erscheint.

[...]


[1] Buffett, M. / Clark, D., Buffettology, 2002, S. 228

[2] Wiener Börse (Hrsg.), Faschang, G., Fundamentalanalyse, 2001, S. 8

[3] Vgl. Wiener Börse (Hrsg.), Faschang, G., Fundamentalanalyse, 2001, S. 9

[4] Vgl. Hasler, P., Aktien richtig bewerten, 2011, S. 2

[5] Vgl. DZ Bank AG (Hrsg.), Kahler, C., Value Ideas, 2012, S. 7

[6] Vgl. Steiner, M. / Bruns, C., Wertpapiermanagement, 2007, S. 231

[7] Vgl. Wiener Börse (Hrsg.), Faschang, G., Fundamentalanalyse, 2001, S. 10f

[8] Vgl. Spremann, K. / Scheurle, P., Finanzanalyse, 2010, S. 31

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Fundamentale Aktienanalyse - ein Überblick
Hochschule
Berufsakademie für Bankwirtschaft, Hannover
Note
1,3
Jahr
2012
Seiten
16
Katalognummer
V204534
ISBN (eBook)
9783656304371
ISBN (Buch)
9783656304487
Dateigröße
575 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
fundamentale Aktienanalyse, Fundamentalanalyse, Aktienanalyse, Aktien, Wertpapieranalyse, Wertpapiere, Börse
Arbeit zitieren
Anonym, 2012, Fundamentale Aktienanalyse - ein Überblick, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/204534

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