Vergleich von ökologischem und konventionellem Weinbau im Unteren Saartal


Bachelorarbeit, 2011

60 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Zielsetzung der Arbeit und Lage des Untersuchungsgebietes
1.2 Stand der Forschung

2 Naturräumliche Gliederung des Unteren Saartals
2.1 Geologie
2.2 Klima
2.3 Böden
2.4 Flora
2.5 Hydrologie

3 Terroir

4 Vergleich ökologischer und konventioneller Bewirtschaftungsweisen
4.1 Ökologischer Weinbau
4.1.1 Richtlinien ECOVIN
4.1.2 Begrünungsstrategien
4.1.3 Bodenbearbeitung
4.1.4 Düngung
4.1.5 Pflanzenschutz
4.2 Konventioneller Weinbau
4.2.1 Bodenbearbeitung
4.2.2 Düngung
4.2.3 Pflanzenschutz

5 Methoden
5.1 Geomorphologische Kartierung
5.2 Bodenkartierung
5.3 Vegetationskartierung
5.4 Regenwurmpopulation

6 Ergebnisse und Auswertung
6.1 Geomorphologische Kartierung
6.2 Bodenkartierung
6.3 Vegetationskartierung
6.4 Regenwurmpopulation

7 Fazit

8 Anhang
8.1 Geomorphologische Karte 1:25.000
8.2 Weinbergsbodenkarte 1:25.000
8.3 Vegetationskartierung
8.3.1 Jesuitenberg 16.03.2011
8.3.2 Jesuitenberg 01.04.2011
8.3.3 Sonnenberg 17.03.2011
8.3.4 Sonnenberg 01.04.2011
8.3.5 Wiltinger Schlangengraben 17.03.2011
8.3.6 Wiltinger Schlangengraben 01.04.2011

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Geographische Einordnung des Untersuchungsgebiets

Abbildung 2: Untersuchungsflächen

Abbildung 3: Kanzemer Sonnenberg

Abbildung 4: Wawerner Jesuitenberg

Abbildung 5: Geologische Karte

Abbildung 6: Schieferboden Wawerner Jesuitenberg

Abbildung 8: Richtlinien ECOVIN

Abbildung 9: Teilzeitbegrünung

Abbildung 10: Dauerbegrünung

Abbildung 11: Lupinen

Abbildung 12: Schichtengrubber

Abbildung 13: Kompostdüngung

Abbildung 14: Echter Mehltau

Abbildung 15: Falscher Mehltau

Abbildung 16: Leimfalle und „ Insektenhotel“

Abbildung 17: Pheromonkapsel

Abbildung 18: Vogelschutznetze

Abbildung 19: Botrytis

Abbildung 20: Klassische Braun-Blanquet Tabelle

Abbildung 21: Konventionelle und ökologische Parzelle am Jesuitenberg

Abbildung 22: Konventionelle und ökologische Parzelle am Sonnenberg

Abbildung 23: Konventionelle und ökologische Parzelle am Schlangengraben

Abbildung 24: Durchschnittliche Artenzahl je Standort

Abbildung 25: Regenwurmpopulation

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Messstation Kanzem (216m ü. NN)

Tabelle 2: Ökologischer Weinbau Jesuitenberg Unter-/Mittel-/Oberhang 16.03.2011

Tabelle 3: Konventioneller Weinbau Jesuitenberg Unter-/Mittel-/Oberhang

... 16.03.2011

Tabelle 4: Ökologischer Weinbau Jesuitenberg Unter-/Mittel-/Oberhang 01.04.2011

Tabelle 5: Konventioneller Weinbau Jesuitenberg Unter-/Mittel-/Oberhang

... 01.04.2011

Tabelle 6: Ökologischer Weinbau Sonnenberg Mittelhang 17.03.2011

Tabelle 7: Konventioneller Weinbau Sonnenberg Mittelhang 17.03.2011

Tabelle 8: Ökologischer Weinbau Sonnenberg Mittelhang 01.04.2011

Tabelle 9: Konventioneller Weinbau Sonnenberg Mittelhang 01.04.2011

Tabelle 10: Ökologischer Weinbau Schlangengraben Unterhang 17.03.2011

Tabelle 11: Konventioneller Weinbau Schlangengraben Unterhang 17.03.2011

Tabelle 12: Ökologischer Weinbau Schlangengraben Unterhang 01.04.2011

Tabelle 13: Konventioneller Weinbau Schlangengraben Unterhang 01.04.2011

1 Einleitung

1.1 Zielsetzung der Arbeit und Lage des Untersuchungsgebietes

Das Thema „Vergleich von ökologischem und konventionellem Weinbau im Unteren Saartal“ entstand im Zuge eines Praktikums beim NABU Region Trier in Verbindung mit dem Weingut Dr. Frey in Kanzem. Die vorliegende Arbeit hat das Ziel die unter­schiedlichen Wirtschaftsweisen von ökologischem und konventionellem Weinbau herauszustellen und diese zu bewerten. Zunächst wird ein allgemeiner Überblick über die beiden Weinbaumethoden gegeben. Im Anschluss folgt die Analyse und Aus­wertung der im Gelände aufgenommenen Daten. Das Untersuchungsgebiet befindet sich in Rheinland-Pfalz südwestlich von Trier, in der deutschen Weinbauregion Mosel. Die Weinberge liegen im Bereich des Unteren Saartals, in der Umgebung von Kanzem, einem kleinen Ort der Verbandsgemeinde Konz.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Geographische Einordnung des Untersuchungsgebiets

Quelle: http://www.geoportal.rlp.de/portal/karten.html

Die ökologischen Untersuchungsflächen sind im Besitz des Weinguts Dr. Frey in Kanzem, das seit 1889 an der Saar Flächen an mehreren Weinbergslagen bewirtschaftet. Die Umstellung auf ökologischen Weinbau erfolgte 2006/2007. Mit hohem Qualitäts-anspruch wird auf den Schiefer-Steillagen des Unteren Saartals Riesling und Weiß-burgunder angebaut.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Maßstab 1:25.000 – 1cm in der Karte entsprechen 250m in der Natur

Abbildung 2: Untersuchungsflächen

Quelle: Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland Pfalz 2007

Untersucht wurden mehrere ökologisch und konventionell bewirtschaftete Weinberge der Weinlagen Kanzemer Sonnenberg, Wawerner Jesuitenberg und Wiltinger Schlangengraben. Von ihrer geographischen Lage her bringen die Vergleichsparzellen ähnliche Standortvoraussetzungen mit sich. Der konventionelle Weinbau, die verbreitete Form des Weinbaus mit Verwendung von synthetischen Dünge- und Pflanzenschutz-mitteln, ist heute zum ökologischen Weinbau in einigen Fällen nur schwer abzugrenzen. So setzen auch konventionelle Winzer vermehrt Methoden des ökologischen Weinbaus ein. Hierzu zählt gezieltes Begrünungsmanagement und der Einsatz organischer Düngemittel (Stallmist, Kompost u. ä.).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Kanzemer Sonnenberg

Quelle: Eigene Darstellung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Wawerner Jesuitenberg

Quelle: Eigene Darstellung

1.2 Stand der Forschung

Manfred J. Müller schrieb 1984 eine Erläuterung zur Geomorphologischen Karte 1:25.000. In dieser legt er die Schwerpunkte auf die Reliefbildung, die geomorphologi­schen Verhältnisse und die geoökologisch-geomorphologische Bewertung des Blattes Saarburg (6305) im Bereich des Unteren Saartals (vgl. MÜLLER 1984). Susanne Bernsdorf erarbeitete 1990 eine Diplomarbeit mit dem Thema: Eine geoökologische Bestandsaufnahme und Raumgliederung im Unteren Saartal. Sie führte zahlreiche Kartierungen im Hinblick auf die Geomorphologie, Böden etc. durch. Ziel ihrer Arbeit war die Anwendung sowie die kritische Bewertung der KA GÖK 25 (vgl. BERNSDORF S., 1990). Im selben Jahr befasste sich Bodo Bernsdorf mit dem Natur­raum des Unteren Saartals. Das Thema seiner Diplomarbeit lautete: Geoökologische Landschaftsanalyse im NW-Ausschnitt der TK 25 6305 Blatt Saarburg nach der KA GÖK 25 (vgl. BERNSDORF B., 1990). Außerdem gibt das Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz Weinbergsbodenkarten im Maßstab 1:10.000 für das Untere Saartal heraus. Ähnliche Untersuchungen hinsichtlich der Weinbergsvegetation und Regenwurmpopulation liegen für das Gebiet rund um die „Kanzemer Insel“ bis dato nicht vor.

2 Naturräumliche Gliederung des Unteren Saartals

2.1 Geologie

Das Untere Saartal ist ein Abschnitt des Rheinischen Schiefergebirges, ein Teil des großen variskischen Gebirges, das gegen Ende des Karbons gefaltet und herausgehoben wurde.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Geologische Karte

Quelle: M. J. MÜLLER (1984), S. 13

Die Klimaänderungen und die Bildung des Flusssystems der Saar sind verantwortlich für das heutige Landschaftsbild des Unteren Saartals. Das Untersuchungsgebiet wird von unterdevonischen grau-blauen Tonschiefern bestimmt. Sie sind das ideale Aus­gangsgestein für den Anbau von Weinreben, da sie die Wärme der Sonne besonders gut speichern. Abbildung 5 zeigt, dass die Tonschiefer aus der Zeit der Siegen, gepaart mit fluviatilen Ablagerungen, stammen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6: Schieferboden Wawerner Jesuitenberg

Quelle: Eigene Darstellung

Die Saar formte die für dieses Gebiet typische Gebirgsstruktur mit ihren zahlreichen Flussterrassen. Die weicheren Tonschiefer ermöglichten die Tiefenerosion des Flusses, sodass die Saar ein breites Tal und steile Hänge schuf. Im Zuge dessen entstanden ver­schiedene Terrassenniveaus, die von der Bevölkerung unterschiedlich genutzt werden (vgl. MÜLLER 1984).

2.2 Klima

Der Trierer Raum zeichnet sich durch ein maritim-kontinentales Übergangsklima aus. Die kontinentalen Züge zeigen sich im Sommer mit mittleren Temperaturen von mehr als 18°C im Juli. Das mildere maritime Klima dominiert im Winter mit durchschnitt­lichen Temperaturen von ca. 1°C. Sie bieten dem Weinbau gute Wachstumsvoraus­setzungen. Die beträchtliche Reliefenergie ist lokalbedingt der Anlass für beachtliche Temperaturunterschiede, die zwischen den Höhen und den Tälern existieren. Die Niederschläge weisen ganzjährig eine ziemlich gleichmäßige Verteilung auf. Die Maxima liegen sowohl auf den Höhen als auch in den Tälern im August. Aufgrund der klimatischen Bedingungen ist es möglich hier Weinbau zu betreiben (vgl. MÜLLER 1984).

Das Mikroklima hat einen bedeutenden Einfluss auf den Weinanbau. Wichtige Ein­flussfaktoren sind die Exposition, die Neigung und Wölbung des Hangs sowie die phy­sikalischen und chemischen Eigenschaften des Bodens.

Tabelle 1: Messstation Kanzem (216m ü. NN)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: http://www.am.rlp.de/Internet/AM/NotesAM.nsf/amweb/

fe2ecc045bdc778cc1257171002e8a7a?OpenDocument&TableRow=2.5#2.

Tabelle 1 zeigt, dass der Naturraum Saar für die Weinkultur sehr gut geeignet ist. Die Kombination aus steilen Schieferhängen, der Jahresmitteltemperatur von ca. 11°C und einem mittleren Niederschlag von 783mm bieten der Rebe gute Wachstumsvoraus­setzungen. Die Sonnenstunden mit einem Wert von 1715 Stunden pro Jahr runden das Ganze ab (vgl. MÜLLER 1984).

2.3 Böden

Die Weinbergsböden im Unteren Saartal sind überwiegend Rigosole aus Schuttlehm über anstehendem Schiefer aus dem Zeitalter des Devon. Vereinzelt treten am Unterhang auch Kolluvisole aus Kolluvialschuttlehm auf.

Rigosole entstehen durch das ‚Rigolen‘, ein tiefgreifendes Umschichten (bis 1m) des Bodenmaterials. Sie zählen zu den terrestrischen Bodentypen, die durch einen Pflughorizont (Ap-Horizont) auf Lockergestein (C-Horizont) gekennzeichnet sind. Die Kolluvisole entstehen durch das Verlagern bzw. Abschwemmen von Bodenmaterial am Oberhang und den anschließenden Ablagerungsprozess am Unterhang. Am Oberhang führt dieser Mechanismus allmählich zu einer Reduzierung des humosen Oberbodens. Der Hangfuss hingegen wird angereichert. Kolluvisole gehören ebenfalls in die Kategorie der terrestrischen Böden, die aufgrund der Landwirtschaft entstanden sind. Die Horizontabfolge des Kolluvisol setzt sich zusammen aus A-, M- und C-Horizont. A steht für den humosen Oberboden. M bezeichnet das abgetragene und anschließend abgelagerte Material. Der C-Horizont steht für das Ausgangsgesein (vgl. BLUM 2007).

2.4 Flora

Das Untere Saartal gehört zur Vegetationszone der sommergrünen Laub- und Mischwälder. Die Pflanzenformation setzt sich überwiegend aus Eichen- und Buchenwäldern zusammen, die in Kombination mit Sträuchern und einer dichten Krautschicht auftreten. In etwas höheren Lagen werden die Laubbäume durch Nadelhölzer wie Kiefern und Fichten ersetzt, da sie gegen Kälte eine höhere Resistenz aufweisen. Die Saarterrassen sind je nach Höhenlage floral gegliedert. Die Hochflächen (245-265m) sind überwiegend von Wald bedeckt. Die Mittelterrasse (200-245m) ist an südlich exponierten Hängen mit Wein bebaut. Die weniger günstigen Lagen liegen brach oder werden ackerbaulich genutzt. Die Niederterrassen (< 200m) sind von Ackerbau, Grünland und Siedlungen gekennzeichnet (vgl. MÜLLER 1984).

2.5 Hydrologie

Die hydrologischen Verhältnisse im Unteren Saartal sind durch die dort vorherrschenden Tonschiefer geprägt. Die sehr wasserundurchlässigen Tonschiefer führten zur Entstehung zahlreicher größerer und kleinerer Gewässer. Es treten allerhand Quellen und kleinere Gerinne auf, die je nach Niederschlagsereignis nur vorübergehend Wasser führen. Das Flussbett der Saar ist auf Tonschiefern geformt. Der Wasserstand ist ganzjährig durch starke Pegelschwankungen gekennzeichnet, die oftmals im Bereich der Auen zu Hochwasser führen. Die Grundwasserverhältnisse sind aufgrund der Tonschiefer relativ ungünstig. Früher erfolgte die Wasserversorgung der umliegenden Gemeinden mittels dorfeigener Brunnen. Der Bevökerungsanstieg und der daraus resultierende höhere Wasserverbrauch machten den Anschluss an überörtliche Kreiswasserwerke unabdingbar (vgl. MÜLLER 1984).

3 Terroir

Der Begriff Terroir ist französischer Herkunft und beschreibt die Umgebung einer Weinbergslage. Dieser viel diskutierte Ausdruck bezieht sich nicht nur auf die Standort­gegebenheiten, sondern integriert auch die Wechselwirkungen der einzelnen Systeme untereinander. Der französische Winzer Bruno Prats beschreibt den Begriff so: „Der ganz und gar französische Begriff Terroir erfasst alle natürlichen Voraussetzungen, die die Biologie des Weinstocks und demzufolge die Zusammensetzung der Traube selbst beeinflussen. Terroir ist das Zusammentreffen von Klima, Boden und Landschaft, das Zusammenwirken einer unendlichen Anzahl von Faktoren! Alle diese Faktoren reagie­ren miteinander und bilden in jedem einzelnen Teil eines Weinbaugebietes das, was der Winzer Terroir nennt. “ (vgl. http://www.das-pfalz-magazin.de/pfaelzer-wein/terroir/)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 7: Terroir – Standortfaktoren

Quelle: Eigene Darstellung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 7 zeigt, welche Standortfaktoren wichtig sind. Die für die Rebe am besten geeigneten Gebiete befinden sich zwischen dem 30. und 50. Breitengrad Nord oder Süd. Während der Vegetationsperiode von April bis Oktober ist das Zusammenspiel der Standortfaktoren besonders wichtig. Angepflanzt werden kann der Wein nur bis zu einer gewissen Höhenlage, da die Temperatur im Durchschnitt pro 100m um 0,6°C abnimmt. Neben der Temperatur ist die Rebe auch von der Exposition des Hanges abhängig. Süd-, Süd-West- und Süd-Ost-Lagen bieten dem Weinbau günstige Wachstumsbedingungen. Zum Wachsen benötigt die Rebe mindestens 1100 bis 1600 Sonnenstunden pro Jahr. Nördlich exponierte Hänge eignen sich weniger, da sie meist kühler und feuchter sind. Des Weiteren spielt auch die Neigung des Hangs eine Rolle. Weinbau kann nur bis zu einer Neigung von ca. 30% betrieben werden. Sehr steile Lagen sind maschinell schlecht bis gar nicht zu bewirtschaften. Dennoch gilt: je steiler der Hang desto größer die Sonneneinstrahlung. Eine konvexe Wölbung des Hangs ist für die Weinkultur die bevorzugte Voraussetzung. Gründe sind die Entstehung von Kaltluftseen. Kaltluft be­sitzt eine höhere Dichte als warme. Daraus können sich in Tälern und Mulden Kaltluft­seen bilden, die Frostschäden an der Rebe verursachen können. Der benötigte Jahres­niederschlag liegt zwischen 500 und 700mm. Je nach Rebsorte sind relativ trockene Böden für das Wachstum völlig ausreichend. Neben diesen Faktoren schließt der Be­griff Terroir auch die Arbeit des Winzers mit ein. Die von ihm gewählte Rebsorte kann beeinflusst werden durch Bodenbearbeitung, Düngung und dem Schutz der Pflanze vor Schädlingen. Die Wechselwirkungen zwischen Naturraum und der Arbeitsweise des Winzers werden durch die Bezeichnung Terroir optimal definiert (vgl. HOPPMANN 2010).

[...]

Ende der Leseprobe aus 60 Seiten

Details

Titel
Vergleich von ökologischem und konventionellem Weinbau im Unteren Saartal
Hochschule
Universität Trier
Note
2,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
60
Katalognummer
V204606
ISBN (eBook)
9783656317975
ISBN (Buch)
9783656318583
Dateigröße
3981 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ökologischer Weinbau, Regenwurmanalyse, Konventioneller Weinbau, Saartal, Vegetationskartierung, Weinbau
Arbeit zitieren
Tanja Schumacher (Autor), 2011, Vergleich von ökologischem und konventionellem Weinbau im Unteren Saartal, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/204606

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