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Statistische Analyse der Einflußfaktoren der Einstellung zum Rollenverhalten in Spanien

Titre: Statistische Analyse der Einflußfaktoren der Einstellung zum Rollenverhalten in Spanien

Dossier / Travail , 2011 , 15 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Daniel Schmidbauer (Auteur)

Sociologie - Méthodologie et Méthodes
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Das Thema Gleichberechtigung ist in den Medien derzeit wieder präsent.

Man diskutiert über Frauenquoten in Unternehmen, stellt das traditionelle Bild der Frau als Hausfrau und des Mannes als Alleinverdiener in Frage. Vor allem fordern immer mehr Frauen nach einer Schwangerschaft, dass die Männer sich mehr um das Kind kümmern sollten, um damit der Frau den Weg zurück in das Berufsleben zu ermöglichen und fordern deshalb vom Gesetzgeber entsprechende arbeitsrechtliche Maßnahmen.

Die zentrale Fragestellung dieser Hausarbeit ist der Zusammenhang des Traditionsbewusstseins und der Rollenverteilung zwischen Mann und Frau in Spanien und deren Beeinflussung durch soziodemografische Merkmale. Es werden dabei die Daten des European Social Survey Runde 4 aus dem Datensatz ESS4e03_spain benützt.

Zunächst wird in Kapitel 2 eine kurze Definition der „ Traditionellen Rollenverteilung“ gegeben und wie diese im ESS dargestellt werden kann.

Danach werden in Kapitel 3 einige Hypothesen zu dem Thema formuliert. Anschließend werden die Hypothesen im Kapitel 4 mit der Statistik Software PASW Statistics, Version 18.0.0 statistisch analysiert und in Kapitel 5 anhand von Balken- und Tortendiagrammen sowie Boxplots bildlich dargestellt.
Abschließend werden die Ergebnisse in Kapitel 6 beschrieben und interpretiert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

2. Definition „Traditionelle Rollenverteilung“

3. Formulierung von Hypothesen zum Thema „Traditionelle Rollenverteilung“ in Spanien.

4. Statistische Analyse

5. Darstellung der Analyse durch Diagramme und Tabellen.

6. Beschreibung der Ergebnisse

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Traditionsbewusstsein und der Rollenverteilung zwischen Mann und Frau in Spanien unter Berücksichtigung soziodemografischer Merkmale, basierend auf Daten des European Social Survey (ESS).

  • Analyse des Einflusses von Tradition auf das Rollenverständnis.
  • Untersuchung geschlechtsspezifischer Unterschiede bei der Bewertung von Rollenmustern.
  • Überprüfung des Einflusses des Alters auf die Einstellung zur traditionellen Rollenverteilung.
  • Analyse des Bildungsniveaus als Faktor für die Beurteilung der Erwerbsarbeit der Frau.
  • Interpretation der Ergebnisse im historischen und gesellschaftspolitischen Kontext Spaniens.

Auszug aus dem Buch

6. Beschreibung der Ergebnisse

In diesem Abschnitt soll eine Interpretation der Ergebnisse der Datenanalyse versucht werden. Wie sich bei der überwiegenden Befürwortung der Frage nach der Einschätzung des Traditionalismus der Befragten zeigt, ist diese bei den spanischen Befragten als hoch einzuschätzen. Dies äußert sich auch bei der überwiegenden Befürwortung der Frage nach der Reduktion der Erwerbsarbeit der Frau für die Familie.

Den Grund dafür kann man zunächst in der Geschichte Spaniens sehen. Francos diktatorisches Regime, das immerhin bis 1974 Bestand hatte und das somit ein Großteil der Befragten noch miterlebt hatte, gründete auf dem Traditionalismus. Dabei wurden christlich-katholische Werte als wichtig empfunden. Der Vater war das Familienoberhaupt, die Frau Haushälterin. Danach kam der Übergang zu einer Demokratie und das Gleichstellungsgesetz zwischen den Geschlechtern wurde in der Verfassung verankert.

So kann man z.B. die Tendenz zur stärkeren Ablehnung der traditionellen Rollenverteilung der jüngeren Befragten so deuten, dass seit der Einführung der Demokratie und der Gleichstellung der Geschlechter in der Verfassung es nicht mehr selbstverständlich ist, dass die Frau sich allein um die Familie kümmert. Das kann man auch erkennen an der identischen Zustimmung beider Geschlechter zu einer Reduktion der Erwerbstätigkeit. Hier scheint der Traditionalismus auch bei den Frauen noch präsent zu sein. Auch in Verbindung mit der Bildung befürworteten die meisten der Befragten eine Reduktion der Erwerbsarbeit der Frau zu Gunsten der Familie. Bei den Befragten mit Universitätsabschluss allerdings hält sich die Waage zwischen denen die zustimmen und denen die die Frage ablehnen. Dass sich unter den Universitätsabsolventen besonders viele befinden, die der Hausarbeit der Frau ablehnend gegenüber stehen ist unentschieden. Vielleicht ist in dieser Gruppe schon ein fortgeschrittenes Demokratieverständnis und das damit einhergehende Verständnis der Gleichberechtigung der Geschlechter verfestigt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in das Thema Gleichberechtigung und Definition der zentralen Fragestellung sowie des Datensatzes.

2. Definition „Traditionelle Rollenverteilung“: Vorstellung der zur Analyse verwendeten Variablen aus dem European Social Survey zur Messung von Traditionalismus.

3. Formulierung von Hypothesen zum Thema „Traditionelle Rollenverteilung“ in Spanien.: Herleitung von vier Hypothesen bezüglich Tradition, Geschlecht, Alter und Bildung.

4. Statistische Analyse: Statistische Überprüfung der Hypothesen mittels Korrelationsanalyse, Mann-Whitney-Test, ONEWAY ANOVA und Kruskal-Wallis-H-Test.

5. Darstellung der Analyse durch Diagramme und Tabellen.: Visuelle Aufbereitung der Analyseergebnisse durch Balken-, Torten- und Boxplot-Diagramme.

6. Beschreibung der Ergebnisse: Interpretation der statistischen Resultate im Kontext der spanischen Geschichte und gesellschaftlicher Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Traditionelle Rollenverteilung, Spanien, European Social Survey, Geschlechterrollen, Erwerbsarbeit, Traditionalismus, Soziodemografie, Statistik, Hypothesenprüfung, Bildung, Alter, Gleichberechtigung, Hausarbeit, Demokratie, Datenanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert statistisch, welche Faktoren die Einstellung zur traditionellen Rollenverteilung zwischen Mann und Frau in der spanischen Bevölkerung beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Zusammenhang zwischen persönlichem Traditionalismus und dem Rollenverständnis sowie der Untersuchung demografischer Merkmale wie Alter, Geschlecht und Bildung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage untersucht, inwieweit das Traditionsbewusstsein und soziodemografische Faktoren die Meinung darüber beeinflussen, ob eine Frau ihre Erwerbstätigkeit zugunsten der Familie reduzieren sollte.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden verschiedene statistische Verfahren wie Korrelationsanalysen, Varianzanalysen (ANOVA), Mediantests und der Mann-Whitney-U-Test angewandt, um die Hypothesen zu prüfen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Hypothesenbildung, die statistische Datenanalyse mittels PASW Statistics sowie die grafische Aufbereitung der Ergebnisse und deren Interpretation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Traditionelle Rollenverteilung, Spanien, European Social Survey, Geschlechterrollen und Soziodemografie beschreiben.

Welche Rolle spielt die Geschichte Spaniens für die Ergebnisse?

Der Autor führt die festgestellte hohe Zustimmung zu traditionellen Werten auf das Franco-Regime und die darin verankerten christlich-katholischen Traditionen zurück.

Welchen Einfluss hat das Bildungsniveau auf die Einstellung?

Die Analyse zeigt, dass höher Gebildete tendenziell eher gegen eine Reduzierung der Erwerbsarbeit der Frau sind als Personen mit niedrigerem Bildungsabschluss.

Bestätigen sich die Hypothesen zum Alter?

Ja, die Auswertung belegt, dass mit zunehmendem Alter die Zustimmung zu einem traditionellen Rollenmodell tendenziell ansteigt.

Gibt es signifikante Unterschiede zwischen den Geschlechtern?

Überraschenderweise zeigte der statistische Test, dass bezüglich der speziellen Fragestellung nach der Reduktion der Erwerbsarbeit kein signifikanter Unterschied zwischen Männern und Frauen besteht.

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Résumé des informations

Titre
Statistische Analyse der Einflußfaktoren der Einstellung zum Rollenverhalten in Spanien
Université
University of Innsbruck  (Institut für Soziologie)
Cours
Proseminar Statistik I
Note
1,0
Auteur
Daniel Schmidbauer (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
15
N° de catalogue
V204669
ISBN (ebook)
9783656307389
ISBN (Livre)
9783668088672
Langue
allemand
mots-clé
Spanien Statistik Rollenverhalten Gender Einflußfaktoren Einstellung Analyse Soziologie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Daniel Schmidbauer (Auteur), 2011, Statistische Analyse der Einflußfaktoren der Einstellung zum Rollenverhalten in Spanien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/204669
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Extrait de  15  pages
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