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Digital Divide: Internetbasierte Vernetzung als Gegenstand Transnationaler Ungleichheitsforschung

Título: Digital Divide: Internetbasierte Vernetzung als Gegenstand Transnationaler Ungleichheitsforschung

Tesis , 2009 , 92 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Richard Händel (Autor)

Sociología - Comunicación
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Resumen Extracto de texto Detalles

Für viele Menschen ist der Umgang mit grenzüberschreitenden Netzwerken und Kommunikationstechnologien, wie beispielsweise das Internet, eine
Selbstverständlichkeit. In Teilen der Welt ist es sogar schwierig, sich diesen im Alltag überhaupt zu entziehen. Ob im Beruf, zur Unterhaltung, beim Einkaufen oder bei der Partnersuche, gerade in den postindustriellen Regionen der Welt spielt das Internet als Medium des sozialen Lebens schon heute eine große Rolle.
Ebenso wird es von den meisten Menschen als gegeben und völlig normal
empfunden, zu jeder Jahreszeit im Supermarkt Produkte aus allen Teilen der Welt kaufen zu können. Die Bedingungen und Verhältnisse unter denen dieser Komfort ermöglicht wird, sind uns dagegen, wenn überhaupt, nur selten bewusst. Dabei ist hinlänglich bekannt, dass die Teilnahme am globalen Handel noch immer ein Privileg relativ weniger Menschen ist, zumindest wenn es darum geht davon zu profitieren. So ist der Arbeiter einer ecuadorianischen Bananenplantage zwar Teil der Weltwirtschaft, aber eben deutlich schlechter gestellt, als beispielsweise eine deutsche Angestellte, die dessen Produkte verzehrt.
Ähnlich verhält es sich mit dem weltweiten Austausch von Information durch neue Kommunikationstechnologien. In den post-modernen Informations- und Wissensgesellschaften fällt diesen neuen Technologien und den Netzwerken, die sie bilden, eine entscheidende Rolle bei der Entstehung neuer und der Aufrechterhaltung alter Ungleichheiten zu. In jedem Fall sind sie fester Bestandteil von Vergesellschaftung geworden.
In der vorliegenden Arbeit unternimmt der Autor den Versuch, einen neuen Zugang zur Ungleichheitsforschung zu finden. Dieser sollte sowohl theoretisch, als auch praktisch, dem Prozess von territorial klar ab- und eingegrenzter Vergesellschaftung, hin zu Vergesellschaftungsformen, die zwar national und territorial gebunden und geprägt sind, aber immer stärkere transnationale Verflechtungen ausbilden, gerecht werden. Vielleicht ergeben sich bei der Entwicklung einer transnationalen Ungleichheitsforschung neben den “Klassikern” Geschlecht, Herkunft oder Einkommen auch noch andere Kategorien, wie beispielsweise Vernetzung.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Transnationalisierung und der transnationalism approach

2.1 Nationalstaat und sozialer Raum

2.2 Typologie der Internationalisierung von Vergesellschaftung

2.3 Transnationale Perspektiven im wissenschaftlichen Diskurs

2.4 Dimensionen einer transnationalen Soziologie

3. Soziale Ungleichheit und transnationale Ungleichheitsforschung

3.1 Gleichheit und Ungleichheit

3.2 Global vs. National? – Dimensionen und Kategorien

3.3 Transformation der Ungleichheiten

3.4 Perspektive einer transnationalen Ungleichheitsforschung

4. Digital Divide und Digitale Ungleichheiten

4.1 Grundlagen Digitaler Spaltung

4.2 Ansätze und Modelle zum Digital Divide

4.3 Digital Divide in der Praxis

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit internetbasierte Vernetzung als Gegenstand einer transnationalen Ungleichheitsforschung fungieren kann, um die Limitationen traditioneller, nationalstaatlich begrenzter Ansätze zu überwinden. Dabei wird hinterfragt, wie digitale Spaltung und ungleiche Teilhabe an globalen Netzwerken neue Formen sozialer Ungleichheit produzieren und reproduzieren.

  • Transnationalisierung als theoretischer Rahmen der Soziologie
  • Kritik am methodologischen Nationalismus und Container-Raum-Modell
  • Entwicklung und Dynamik digitaler Ungleichheiten (Digital Divide)
  • Zusammenhang zwischen globaler Vernetzung und sozioökonomischer Exklusion
  • Reflexion der Rolle moderner Kommunikationstechnologien im globalen Kapitalismus

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Für viele Menschen ist der Umgang mit grenzüberschreitenden Netzwerken und Kommunikationstechnologien, wie beispielsweise das Internet, eine Selbstverständlichkeit. In Teilen der Welt ist es sogar schwierig, sich diesen im Alltag überhaupt zu entziehen. Ob im Beruf, zur Unterhaltung, beim Einkaufen oder bei der Partnersuche, gerade in den postindustriellen Regionen der Welt spielt das Internet als Medium des sozialen Lebens schon heute eine große Rolle.

Ebenso wird es von den meisten Menschen als gegeben und völlig normal empfunden, zu jeder Jahreszeit im Supermarkt Produkte aus allen Teilen der Welt kaufen zu können. Die Bedingungen und Verhältnisse unter denen dieser Komfort ermöglicht wird, sind uns dagegen, wenn überhaupt, nur selten bewusst. Dabei ist hinlänglich bekannt, dass die Teilnahme am globalen Handel noch immer ein Privileg relativ weniger Menschen ist, zumindest wenn es darum geht davon zu profitieren. So ist der Arbeiter einer ecuadorianischen Bananenplantage zwar Teil der Weltwirtschaft, aber eben deutlich schlechter gestellt, als beispielsweise eine deutsche Angestellte, die dessen Produkte verzehrt.

Ähnlich verhält es sich mit dem weltweiten Austausch von Information durch neue Kommunikationstechnologien. In den post-modernen Informations- und Wissensgesellschaften fällt diesen neuen Technologien und den Netzwerken, die sie bilden, eine entscheidende Rolle bei der Entstehung neuer und der Aufrechterhaltung alter Ungleichheiten zu. In jedem Fall sind sie fester Bestandteil von Vergesellschaftung geworden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung etabliert die Relevanz von Kommunikationstechnologien für soziale Prozesse und hinterfragt die Erklärungskraft des methodologischen Nationalismus angesichts fortschreitender Denationalisierung.

2. Transnationalisierung und der transnationalism approach: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe der Transnationalisierungsforschung und stellt eine Typologie der Internationalisierung vor, die über starre nationale Behälterraum-Modelle hinausgeht.

3. Soziale Ungleichheit und transnationale Ungleichheitsforschung: Es wird die Transformation sozialer Ungleichheiten im globalen Kontext diskutiert und die Notwendigkeit einer neuen, transnationalen Forschungsperspektive begründet, die sowohl lokale als auch globale Dimensionen integriert.

4. Digital Divide und Digitale Ungleichheiten: Das Kapitel analysiert verschiedene Modelle und Ansätze der Digital-Divide-Forschung und untersucht, wie digitale Vernetzung als Strukturmerkmal der Netzwerkgesellschaft fungiert.

5. Fazit: Die Ergebnisse werden zusammengeführt, wobei das Internet als transnationales Medium identifiziert wird, das bestehende Ungleichheiten nicht nur abbildet, sondern durch seine rasanten Entwicklungsschübe verstärken kann.

Schlüsselwörter

Transnationalisierung, Digital Divide, Soziale Ungleichheit, Vernetzung, Internet, Globalisierung, Netzwerkgesellschaft, methodologischer Nationalismus, Digitale Spaltung, Transnationale Soziologie, Inklusion, Exklusion, Weltwirtschaft, Medienkompetenz, Wissensgesellschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie internetbasierte Vernetzung als zentraler Gegenstand in die transnationale Ungleichheitsforschung integriert werden kann, um moderne, grenzüberschreitende soziale Unterschiede besser zu verstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind Transnationalisierungsprozesse, die Kritik am nationalstaatlichen Forschungsfokus, Modelle des Digital Divide sowie der Zusammenhang von digitaler Teilhabe und gesellschaftlicher Macht.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit hinterfragt, ob der Grad der Vernetzung eines Individuums oder einer Gesellschaft ein geeigneter Gegenstand für eine neue Perspektive in der Ungleichheitsforschung darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Der Autor nutzt eine theoretische Analyse, die soziologische Klassiker der Ungleichheitsforschung mit aktuellen transnationalen Ansätzen und empirischen Erkenntnissen zur digitalen Spaltung verknüpft.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Mittelpunkt?

Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen der Transnationalisierung und der Ungleichheitsforschung erarbeitet, um anschließend Modelle zum Digital Divide kritisch zu diskutieren und ihre Anwendbarkeit für eine globale Perspektive zu prüfen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Neben dem zentralen Begriff des Digital Divide prägen die Begriffe Transnationalisierung, Netzwerkgesellschaft und der methodologische Nationalismus die Argumentation.

Wie unterscheidet der Autor zwischen der Transnationalisierung von oben und von unten?

Der Autor ordnet die Dynamiken den verschiedenen Akteursebenen zu: Während die Transnationalisierung von oben durch Staaten und global agierende Organisationen getrieben wird, fokussiert die Transnationalisierung von unten auf das Alltagshandeln und die Lebenswelten der Individuen.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der "Digitalen Spaltung"?

Er schließt daraus, dass die digitale Spaltung keineswegs nur ein technisches Problem ist, sondern bestehende soziale Ungleichheiten (wie Bildung und Einkommen) auf einer neuen, transnationalen Ebene reproduziert und verfestigt.

Final del extracto de 92 páginas  - subir

Detalles

Título
Digital Divide: Internetbasierte Vernetzung als Gegenstand Transnationaler Ungleichheitsforschung
Universidad
Technical University of Darmstadt  (Institut für Soziologie)
Calificación
1,3
Autor
Richard Händel (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
92
No. de catálogo
V204671
ISBN (Ebook)
9783656307853
ISBN (Libro)
9783656309451
Idioma
Alemán
Etiqueta
Digital Divide Digitale Ungleichheit Digitale Spaltung Transnationalisierung Globalisierung Internet Raumsoziologie Sozialer Raum Ungleichheitsforschung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Richard Händel (Autor), 2009, Digital Divide: Internetbasierte Vernetzung als Gegenstand Transnationaler Ungleichheitsforschung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/204671
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