Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Psychologie - Généralités

Wenn Frauen zu sehr lieben - Eine Untersuchung der Abhängigkeit, die Liebe schafft

Titre: Wenn Frauen zu sehr lieben - Eine Untersuchung der Abhängigkeit, die Liebe schafft

Dossier / Travail , 2011 , 15 Pages

Autor:in: Sarah Müller (Auteur)

Psychologie - Généralités
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Zu sehr lieben bedeutet etwas ganz anderes als "zu viele Männer lieben" oder sich "zu oft zu verlieben" oder "einen anderen Menschen zu aufrichtig und tief lieben". Zu sehr lieben bedeutet sich für einen anderen Menschen bis zur Selbstaufgabe zu verzerren; diese Besessenheit mit Liebe gleichzusetzen und zuzulassen, dass die eigenen Gefühle einen Großteil des Verhaltens bestimmen.

Es bedeutet zu erkennen, dass diese Besessenheit sich auf die eigene körperliche und seelische Gesundheit negativ auswirkt - und die Tatsache trotz allem nicht loslassen zu können. Es bedeutet den Grad der Liebe zu einem anderen Menschen an den mit ihr verbundenen Qualen zu messen.
So definiert der sozialpsychologische Ratgeber „Wenn Frauen zu sehr lieben – die heimliche Sucht gebraucht zu werden” das Problem, welches Gegenstand dieser kurzen Hausarbeit sein wird.

Die Struktur meiner Hausarbeit sieht wie folgt aus: Nach dieser Einleitung erfolgt ein kurzes Vorstellen meiner Literatur und einer psychologischen Einordnung derer. Zunächst werde ich als Fallbeispiel die Erlebnisse von Karina H. schildern, die ihr Problem erkannt hat und sich zu der Gruppe Frauen zählt, die zu sehr lieben. Namen und Orte sind aus Gründen des Quellenschutzes geändert.

Anschließend werde ich auf das Problem und die Ursachen dieser Krankheit eingehen, um das ganze dann auf das Beispiel von Karina H. anzuwenden. Zum Ende dieser Arbeit werde ich Lösungsansätze diskutieren und schließlich ein eigenes Fazit erbringen, in dem ich die Theorie des Buches mit der Lebenswirklichkeit vergleichen werde.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einordnung der Literatur

3. Karina H. – Ein Fallbeispiel

4. Das Problem

5. Ursachen und Anzeichen

6. Anwendung auf das Fallbeispiel

7. Lösungsansätze

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das psychologische Phänomen des "zu sehr Liebens", bei dem Betroffene in destruktive Verhaltensmuster und emotionale Abhängigkeiten geraten, um ihre eigenen emotionalen Defizite aus der Kindheit zu kompensieren. Ziel der Untersuchung ist es, durch die Verknüpfung sozialpsychologischer Theorie mit einem konkreten Fallbeispiel aufzuzeigen, wie diese Suchtstrukturen entstehen und welche therapeutischen Wege zur Genesung führen können.

  • Psychologische Analyse der Sucht nach emotionaler Abhängigkeit
  • Einfluss dysfunktionaler Elternhäuser auf das spätere Beziehungsverhalten
  • Die Rolle der Selbstachtung und Selbstaufgabe in Beziehungen
  • Fallbasierte Untersuchung von Verhaltensmustern und Kontrollzwang
  • Wissenschaftliche und praktische Lösungsansätze für Betroffene

Auszug aus dem Buch

Das Problem

Karina ist mit diesem Verhaltensmuster heutzutage nicht mehr allein. Es gibt viele unglückliche Beziehungen und unerwiderte Liebe. Die Gründe sind verschieden, das Problem ist jedoch bei allen dasselbe und es äußert sich immer wieder in sich wiederholenden Faktoren.

Frauen, die zu sehr lieben suchen sich immer wieder dasselbe Bild Mann. Nette und unkomplizierte Männer empfinden sie als langweilig. Immer wieder werden sie stattdessen von den umgangsprachlich als „Bad Boys” bezeichneten Männern angezogen, die auf sie aufgrund ihrer Rätselhaftigkeit interessanter wirken.

Häufig ist es einfach ihr Auftreten. Die draufgängerische Art; das Wissen, das er von vielen anderen Frauen begehrt wird; die emotionale Kühle und Unzugänglichkeit, die diese Männer fast immer vorweisen; das ewige Hin und Her und die Tatsache sich niemals sicher sein zu können, ob man wirklich die Eine ist. Ganz einfach: das Spiel mit dem Feuer und die Herausforderung sind das, was die meisten Frauen immer wieder zu diesem Typ Mann hinzieht.

Dieses Beuteschema ist bei Frauen, die zu sehr lieben statistisch belegt. Ihr krankhaftes Verhalten wird allerdings nicht vom Mann erzeugt, weil die Ursachen meist tief in ihrer Persönlichkeit verankert liegen. Allerdings wirkt sich die Wahl des Mannes stark auf den Verlauf der angestrebten Beziehung aus, da Männer dieser Art eher schlecht mit Gefühlen umgehen können. Und daraus resultierend noch weniger mit Frauen, die auf emotionaler Ebene eine Persönlichkeitsstörung haben. Der Teufelskreis ist also vorprogrammiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Phänomen des "zu sehr Liebens" als destruktive Besessenheit und skizziert den Aufbau der Hausarbeit sowie die Einbeziehung eines Fallbeispiels.

2. Einordnung der Literatur: Die genutzte Literatur wird als sozialpsychologisches Werk klassifiziert, welches die Wechselwirkungen zwischen Individuum, sozialem Kontext und krankhaften Beziehungsstrukturen beleuchtet.

3. Karina H. – Ein Fallbeispiel: Das Kapitel schildert die Lebensgeschichte von Karina H., deren frühe Erfahrungen in einem gestörten Elternhaus ihre spätere Neigung zu ungesunden, abhängigen Partnerschaften prägten.

4. Das Problem: Hier werden die typischen Verhaltensmuster analysiert, die Frauen dazu bewegen, sich wiederholt auf emotional unzugängliche Männer einzulassen, was zu einer Abwärtsspirale führt.

5. Ursachen und Anzeichen: Dieses Kapitel beleuchtet die tief verwurzelten Ursachen, meist in dysfunktionalen Familienstrukturen, und erklärt, wie diese Kindheitsprägungen zu Kontrollzwang und Selbstaufgabe im Erwachsenenalter führen.

6. Anwendung auf das Fallbeispiel: Die theoretischen Erkenntnisse werden auf die Biografie von Karina H. übertragen, um aufzuzeigen, wie erlernte Verhaltensmuster in ihrem Beziehungsleben konkret wirken.

7. Lösungsansätze: Es werden verschiedene Wege zur Genesung aufgezeigt, darunter professionelle Therapie, Selbsthilfegruppen sowie die Arbeit mit Affirmationen zur Stärkung des Selbstwertgefühls.

8. Fazit: Das Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und betont, dass die theoretische Literatur eine hohe Übereinstimmung mit der realen Lebenswirklichkeit der Betroffenen aufweist.

Schlüsselwörter

Psychologie, Sozialpsychologie, Abhängigkeit, Partnerschaft, Selbstaufgabe, Frauen, Kindheitstrauma, Elternhaus, Kontrollzwang, Therapie, Selbsthilfegruppe, Affirmationen, Selbstachtung, Beziehungsmuster, Liebeskummer

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit dem psychologischen Krankheitsbild des „zu sehr Liebens“, bei dem emotionale Abhängigkeit in Beziehungen eine zentrale Rolle spielt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert sich auf Ursachen in der Kindheit, typische Verhaltensmuster bei der Partnerwahl, die Dynamik von Kontrollzwang sowie Möglichkeiten zur Genesung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch die Analyse der theoretischen Literatur und eines konkreten Fallbeispiels zu verstehen, warum Betroffene in destruktive Beziehungen geraten und wie sie diesen Teufelskreis durchbrechen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit stützt sich auf eine sozialpsychologische Literaturanalyse und die qualitative Auswertung eines persönlichen Fallbeispiels (Karina H.).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des Fallbeispiels, die Analyse der Problemursachen im Elternhaus und die Übertragung dieser Erkenntnisse auf das Individuum sowie die Diskussion therapeutischer Lösungsansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Psychologie, emotionale Abhängigkeit, Selbstaufgabe, Kindheitstrauma, Partnerschaftsdynamik und therapeutische Genesung.

Welche Rolle spielt das Elternhaus für das beschriebene Verhalten?

Laut der Arbeit sind 90% der Fälle auf dysfunktionale Elternhäuser zurückzuführen, in denen mangelnde Fürsorge oder traumatische Erlebnisse die Suche nach Liebe durch krankhaftes Klammern im Erwachsenenalter provozieren.

Sind Affirmationen als Lösungsansatz effektiv?

Ja, laut der Autorin können Affirmationen helfen, das Unterbewusstsein von alten, destruktiven Mustern zu lösen und das Selbstbewusstsein langfristig aufzubauen.

Fin de l'extrait de 15 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Wenn Frauen zu sehr lieben - Eine Untersuchung der Abhängigkeit, die Liebe schafft
Université
University of Applied Sciences Magdeburg
Auteur
Sarah Müller (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
15
N° de catalogue
V204800
ISBN (ebook)
9783656308881
ISBN (Livre)
9783656309215
Langue
allemand
mots-clé
frauen untersuchung abhängigkeit liebe sucht nicht los kommen krankheit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sarah Müller (Auteur), 2011, Wenn Frauen zu sehr lieben - Eine Untersuchung der Abhängigkeit, die Liebe schafft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/204800
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  15  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint