Die Erfindung betrifft einen Sensor, der Informationen über Strömungszustände in analoge elektrische Signale umformen und per Radiowellen an eine Basisstation senden kann. Dabei bewirkt eine fluidische Beaufschlagung die Auslenkung einer haarförmigen Faser, die an ihrer Basis mit einer flexiblen Membran verbunden ist. Die Verformung der Membran ist mit handelsüblichen Dehnungsmessstreifen informationstechnisch auswertbar. Das analoge Messsignal ist mit RFID-Technik informationstechnisch portierbar. Mehrere Sensoren sind zu einer Schar formierbar
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Gegenstand dieser bionischen Erfindung?
Es handelt sich um einen haarförmigen Sensor für bewegte Fluide, der Strömungsinformationen in analoge elektrische Signale umwandelt und per RFID-Technik sendet.
Wie funktioniert der haarförmige Sensor technisch?
Eine haarförmige Faser wird durch eine Strömung ausgelenkt. Diese Faser ist mit einer flexiblen Membran verbunden, deren Verformung durch Dehnungsmessstreifen ausgewertet wird.
Welches biologische Vorbild liegt dem Sensor zugrunde?
Das Vorbild sind Vibrissen (Tasthaare) von Meeressäugern, mit denen diese feinste Strömungsänderungen im Wasser wahrnehmen können.
Welche Rolle spielt die RFID-Technik bei diesem Sensor?
Die RFID-Technik ermöglicht die kabellose Übertragung der Messsignale an eine Basisstation, was den Sensor besonders flexibel einsetzbar macht.
Was sind die „Transactions in Bionic Patents“?
Es ist eine Schriftensammlung der Bionic Research Unit der HTW Berlin, die Patent- und Gebrauchsmusteranmeldungen im Bereich Biologie und Technik veröffentlicht.
Können mehrere dieser Sensoren zusammen verwendet werden?
Ja, mehrere Sensoren können zu einer Schar formiert werden, um komplexe Strömungsfelder großflächig zu erfassen.
- Quote paper
- Dipl.-Ing. Michael Dienst (Author), 2012, Transactions in Bionic Patents - Haarförmiger Sensor für bewegte Fluide zum Betrieb mit RFID-Technik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/204927