Die diskriminierende Sprache der NVA-Soldaten – Wie sie sich äußert und an wen sie sich richtet


Bachelorarbeit, 2011

33 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1. Vorwort

2. Stand der Wissenschaft

3. Soldatensprache
3.1 Offizielle Soldatensprache kontra inoffizielle Soldatensprache
3.2 DDR-Soldatensprache
3.2.1 Die E-Bewegung
3.2.2 AggressivitatderDDR-Soldatensprache
3.2.3 Praktische Nachweise - NS-Lexik, Frauensynonyme und abgesonderte Rekruten in der NVA-Soldatensprache
3.2.4 Problem der Grenzziehung - Was ist eindeutig, was aber nur Deutung?

4. Umfrage zur Sprache der NVA-Soldaten
4.1ZurBefragung
4.2 Auswertung des Fragebogens zur DDR-Soldatensprache
4.3 Zu den Personen
4.4 Befragung der Personen zu ihrer Zeit als NVA-Soldaten

5. Verhaltnis der Soldaten zur NVA

6. Resumee

7. Literaturverzeichnis

8. Abbildungsverzeichnis

1. Vorwort

Die Sprache der DDR-Soldaten wurde erst nach 1990 Gegenstand linguistischer Un- tersuchungen. Warum sich die Wissenschaft mit der NVA-Sprache beschaftigt hat, ist vermutlich nur durch ihre Eigentumlichkeit zu erklaren. Matthias Rogg resumiert, dass in der Nationalen Volksarmee (NVA) die Lexik besonders schrille Tone hervor- gebracht habe.[1] Zudem standen ideologische und soziokulturelle Aspekte der Spra­che im Fokus der Forschungsbemuhungen. Dass die NVA eigene Sprachriten entwi- ckelte, ist nicht verwunderlich. Peter Moller insistiert, dass Soldaten untereinander seit jeher eine eigene Sprache entwickelt habe, denn ,,die Soldatensprache ist so alt wie das Militar“ [2]. Das heifit: Im Militar existiert ein offizieller Sprachduktus zwi- schen Dienstgraden. Unter den Soldaten[3] wird dieser aber auch stetig konterkariert. Es ist sogar davon auszugehen, dass die Soldatensprache alter als die offizielle Mili- tarsprache ist und auf die ersten kriegsbedingten Zusammenrottungen zuruckgeht. Demzufolge lassen sich auch Sprachbesonderheiten fur jede Art von militarischen Zusammenschlussen ausmachen. Wenn man heute Sprachangehorigen einer Militar- sprache zuhort, dann lasst sich zwar auf Grand semantischer sowie weltwissentlicher Zusammenhange darauf schliefien, dass es sich hierbei um Neulinge in einer Einheit (Sprutz)[4] oder gar geschilderte kameradschaftliche Symposien (Druckbetankung)[5] handelt, dennoch bleiben spezifische Worte sowie einzelne Wortwendungen fur Au- fienstehende unklar.

Diese Arbeit widmet sich dem aggressiven bzw. diskriminierenden Potential von Soldatensprache, die anhand der DDR-Soldatensprache untersucht werden soll. Ein gewichtiger Grand der Themenwahl bestand in der engen Verzahnung zwischen sol- datischem Umgang und der dazugehorigen Sprache. Denn die Dienstzeit in der NVA war durch Repressalien gepragt, die sich auch in der Sprache widerspiegelten. Sie gehort unweigerlich zum System der zweijahrigen Ausbildung in der NVA. Um ein moglichst genaues Bild uber die wertende NVA-Sprachkultur zu erlangen, wirft die­se Arbeit einen prufenden Blick auf das Vokabular sowie auf den Personenkreis, der durch diese Sprache diskriminiert wird. Neben theoretischen Aspekten wird dieser Arbeit auch eine Umfrage dienlich sein, die Zeitzeugen uber ihre Wahmehmung der NVA-Sprache befragt.

Zudem ist es fur diese Arbeit ebenso von Interesse, warum sich diese Sprache ledig- lich in der Armee ausbildete und sich grofie Teile von ihr nicht in den allgemeinen Sprachgebrauch der DDR-Burger ubertrug, zumal der Dienst in der NVA obligato - risch war und man davon ausgehen muss, jedenfalls zu diesem Zeitpunkt der Unter- suchung, dass jeder ehemalige DDR-Armeedienstleitende uber das Vokabular verfu- gen konnte. Der Versuch, dieses Phanomen zu erklaren, wird sich zu Teilen auch auf die Einstellungen der gesamten DDR-Bevolkerung zur NVA beziehen. Denn eine Isolation von der Bevolkerung verstarkt die Auspragung einer Parallelgesellschaft in der Armee.

Fur diesen ersten Moment bleibt festzuhalten, dass NVA-Soldatensprache erst im Armeedienst erlernt und lediglich wahrend der Dienstzeit angewendet wurde. Am aktuellen Forschungstand mochte ich zeigen, dass NVA-Sprache noch ein weitge- hend unreflektiertes Untersuchungsgebiet darstellt. Jedoch bevor diese Arbeit mit der Uberprufung beginnt, mochte ich darauf hinweisen, dass die Sprache der NVA - nicht zuletzt auf Grund einiger Kinofilme wie „NVA - Wahre Helden“ oder „DDR- Mottoshows“ , in denen auch NVA-Soldatenvokabular Eingang findet - sich einer Renaissance erfreute, die, ironisch verwendet, heute der Belustigung dient. Die Ernsthaftigkeit der Sprache und ihr Wirken auf die Sprachteilnehmer scheinen gewi- chen zu sein.

2. Stand der Wissenschaft

Die Bearbeitungen zur Untersuchung der Sprache der DDR-Soldaten haben stark zu- genommen. Vermehrt erkennen Wissenschaftler in ihr eine klar aggressive, vulgare Tendenz: ,,Die DDR-Soldatensprache war aufierordentlich vulgar, extreme und vul­gare Sprachmittel wurden bevorzugt und setzten sich in der Tendenz durch.“ [6] Ein wichtiger Zusatz fur diese Feststellung ist, dass die vulgaren Tendenzen der NVA- Sprache einen selbsterzieherischen Geist in der Soldatengemeinschaft stutzen.[7] Eine allumfassende Darstellung der Besonderheiten der NVA-Sprache erfolgte aber erst mit dem Worterbuch „Der wahre E. Ein Worterbuch der DDR-Soldatensprache“ [8] von Klaus-Peter Moller, der den Versuch unternommen hat, das Vokabular der NVA- Soldaten sowie die Bedeutung der einzeln aufgefuhrten Worte darzustellen. Neben Mollers Werk, welches sich gezielt mit der Sprache der DDR-Soldaten befasst, gibt es ein uppiges Angebot an Literatur, die sich mit der NVA beschaftigen. In ihnen werden die Sprachbesonderheiten der Soldatenjedoch nur beilaufig erwahnt. Stock- manns Bearbeitungen[9] beispielsweise beziehen sich auf das Verhaltnis zwischen Ge- neralen und Offizieren der NVA. So ist hier lediglich mittelbar ein Sinnzusammen- hang zwischen NVA und der ihr innewohnenden Sprache herzuleiten. Erst durch die Konsultation anderer Fachliteratur wird deutlich, von welcher Bedeutung hierarchi- sche Militarsysteme fur die Soldatensprache sind.

Auffallig hierbei ist, dass neben Mollers Publikation lediglich eine weitere Mono- graphie zu dem Thema DDR-Soldatensprache existiert.

Das Werk von Wolf Oschlies ,,Wie ,Mucker‘ bei der ,Fahne‘ reden. Soziolinguisti- sche Bemerkungen zum DDR-Soldatenjargon“ [10] ist zwar eine durchdachte Aufarbei- tung der NVA-Sprache, nur scheinen seine Betrachtungen zu konstruiert. Eine Ver- offentlichung in den alten Bundeslandern, im Jahr 1987, lasst erahnen, dass dieser Arbeit wichtige Erkenntnisse bzw. Betrachtungsmoglichkeiten verborgen geblieben sind. Klaus-Peter Moller hingegen hat seinen Wehrdienst in der NVA abgeleistet und, was womoglich als ebenso wichtig zu bewerten ist, erst elf Jahre nach der Auf- losung der NVA das Buch „Der Wahre E.“ [11] vorgelegt. Er hat die Soldatensprache demnach als Sprachangehoriger bewusst erlebt und spater dann einen retrospektiven Blick auf sie geworfen. Er hat seine Untersuchungen jedoch wahrend seiner Dienst- zeit begonnen, was dafur spricht, dass er ein authentisches Bild der Sprache skizzie- ren kann.

Diese Arbeit wird zu einem Grofiteil auf den Arbeiten von Oschlies und Moller fu- fien. Es bedarfjedoch auch anderer Literatur, ahnlich dem Beispiel der aufgefuhrten Stockmannliteratur, um die Ausfuhrungen beider Sprachforscher zu nahren.

3. Die Soldatensprache

Die Sprache der Soldaten ist unbedingt zu unterteilen. Es existiert ein offizieller Sprachstil, der in real existierenden Hierarchiegebilden einer Armee angewandt wird, und ein inoffizieller Sprachstil, der unter den Rekruten Verwendung findet. Dieses Kapitel mochte sich der Aufgabe widmen, die Sprachstile abzugrenzen und dabei ihre Besonderheiten herausarbeiten. Unter der Berucksichtigung der Kernthe- se, also des diskriminierenden sowie vulgaren Gehalts von inoffizieller DDR-Solda- tensprache, werden dadurch wichtige Bausteine bzw. logische Grundlagen fur ein Verstandnis gelegt.

3.1 Offizielle Soldatensprache kontra inoffizielle Soldatensprache

Die Militarsprache ist in einen offiziellen sowie einen inoffiziellen Teil zu trennen. Fur diese Arbeit ist die inoffizielle Sprache von Interesse. Diese Unterscheidung ist zwingend notwendig, denn „Soldatensprache, die Gruppensprache der Militarange- horigen, ist der nicht standardisierte Teil der Sprachvarietat des Militar- und Kriegs- wesens“ .[12] Um Verwirrungen zu vermeiden, ist es hilfreich, den inoffiziellen Teil als Soldatensprache und den offiziellen Teil als Militarsprache zu definieren.[13] Eine grofie Unterscheidung lasst sich in den jeweiligen Anwendungsgebieten ausmachen. Die Soldatensprache ist ahnlich der Sprache des Arbeiters, jedoch ist sie nicht auf den dienstlichen Teil beschrankt, sondern findet auch im nichtdienstlichen Bereich des Soldaten Verwendung.[14] Das ist mit dem Faktor Raum zu erklaren. Anders als ein Arbeiter, der sich nach Dienstende vom Arbeitsort entfernen darf, ist der NVA- Soldat nach Beendigung seines Dienstes an den Standort Kaserne gebunden. Die Auseinandersetzung mit anderen Rekruten ist demnach permanent vorhanden. Die Militarsprache ist auf offizielle Befehle bzw. Kommandos beschrankt und endet mit dem taglichen Dienstende, da Befehlende und Befehligte nach Dienstende so gut wie nicht miteinander verkehren.

Kommt es nach dem Dienstschluss doch zu einem Aufeinandertreffen, ist der Sprachstil auch hier offiziell. Geht man nun davon aus, dass Unteroffiziere und Re- kruten nach Dienstende ein Gesprach fuhren, kann es auch hier zu Befehlen kom- men. Diese sind allerdings als inoffiziell zu bewerten.

Es gabjedoch Ausnahmen. Ein Beschluss aus dem Jahr I960 forderte Offiziere dazu auf, fur die Zeit von vier Wochen Soldatendienst abzuleisten.[15] Ein moglicher Hin- tergrund: eine bessere Kontrolle uber die Soldaten.

„Unter Bezug auf [die Anordnung des Ministers Nr. 4/59 vom S.Februar 1959] [16] ordnete Generaloberst Stoph an, dass alle Generate, Admirale und Offiziere bis zum 50. Lebensjahr ab I960 jahrlich vier Wochen als Soldat Dienst in der Truppe, also in Kompanien, Batterien und den Aqui- valenten der Marine, zu leisten hatten.“ [17]

Auf Grand dieser Anordnung ist davon auszugehen, dass die Offiziere durchaus wussten, welche Sprache ihre Soldaten pflegten und wen sie durch die Benutzung diskriminierten. Denn „alle Vorgesetzten wussten davon und die meisten duldeten das System, weil sie von der informellen Hierarchie profitierten“ .[18] Aber auch auf noch hoheren Polit-Ebenen war bekannt, wie sich die Soldaten in ihrer zweijahrigen Dienstzeit hierarchisierten. Selbst Fortbildungsmaterial fur NVA-Offiziere widmet der Hierarchiebildung umfassende Ausarbeitungen und gibt auch hier zu verstehen, dass die inoffiziellen Vorgange durchaus bekannt sind. So widmet sich ein The- menschwerpunkt[19] den Armeeangehorigen. Er besagt, dass „die wechselseitigen Be- ziehungen der ... Armeeangehorigen ... in den meisten Fallen den Forderungen der Vorschriften [entsprechen]“ .[20] Weiter wird auch gesagt, dass die militarischen Vor- schriften nicht alle Einzelheiten des Zusammenlebens der Soldaten klaren konnen.[21] Jedoch ist in diesem Themenschwerpunkt auch festgeschrieben, dass das grobe Zu- widerhandeln gegen Vorschriften bezuglich des Miteinanders der Soldaten Sanktio- nen nach sich zieht. Die Soldaten wussten zu keinem Zeitpunkt, dass Offiziere in ih- ren Reihen als Soldaten getarnt Dienst taten.

,,Sie betraten als ,,neu einberufene Soldaten “ in Zivilkleidung die Kaser- ne und wurden mit den anderen Soldaten zusammen eingekleidet. Weder die Soldaten noch die Kompanieoffiziere wussten von der wahren Identi- tat der neuen Soldaten.“ [22]

Durch regen Widerstand in den Offiziersreihen wurde die Anordnung jedoch recht zeitnah wieder ad acta gelegt.[23] [24] Die hinreichende Konstellation sah eigentlich keinen Kontakt zwischen Rekrut und Offizier vor. An diesem Beispiel jedoch wird deutlich, dass durchaus Schnittpunkte existierten, die dazu beitrugen, dass die Offiziere Ein- blicke in einen privaten Soldatenalltag bekamen. Hierbei waren vor allem die Spra- che sowie die mit ihr einhergehende inoffizielle E-Bewegung zu nennen. Umso be- merkenswerter ist, dass es keine flachendeckenden Interventionen gegen diese Be- obachtungen der Offiziere gab. Die Einstellungen und Sichtweisen auf das Sprach- und Hierarchiesystem der Soldaten wurden nicht als negativ verstanden. Eine Ge- genuberstellung beider Sprachen soll die Stile differenzieren und kenntlich machen, was man explizit unter Militar- und Soldatensprache versteht.

Sprachvarietat des Militar- und Kriegswesens

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. I24

Die dargestellten Untersuchungsergebnisse belegen, dass es einen frappierenden Un- terschied zwischen offizieller und inoffizieller Militarsprache gibt. Die offizielle Soldatensprache ist in den Bereich der militarischen Fachsprache einzuordnen. Sie nutzt beispielsweise literatursprachliche Lexik und Syntax. Sie ist zudem stilistisch nicht markiert und wird schriftlich sowie mundlich gebraucht. Ihr offizieller Gehalt ist daran gut erkennbar.[25]

Die Soldatensprache wiederum nimmt Elemente der Literatursprache sowie Lexeme und Syntagmen der Umgangssprache auf. Besonders der Sprachgebrauch der ,,un- tersten Schicht“ sowie Elemente der Jugendsprache des 19. sowie 20. Jahrhunderts finden in ihr Verwendung. Ein Beispiel hierfur ist das Lexem Mucker[26], das zum Vo- kabular der DDR-Soldatensprache gehort. Es stammt ursprunglich aus der Jugend­sprache des 19. und fruhen 20. Jahrhunderts.

In der Sprache der NVA-Soldaten bedeutet das Wort Mucker „Motorisierter- Schutze“ (Mot.-Schutze) und bezieht sich auf das Wort Muck. Es beschreibt das Korn (Pendant: Kimme), welches Teil der Zielvorrichtung bei Schusswaffen ist. Das Wort Muck war im 19. Jahrhundert im oberdeutschen Sprachraum verbreitet. In der Schiefiausbildung bedeutete mucken „einen Fehler machen“ .[27] Im Vokabular der DDR-Soldatensprache war Mucker eine „Neckbezeichnung“ .[28] Zudem war Mucker auch als Schimpfwort[29] im Gebrauch. Obschon die ursprungliche Bedeutung des Muckers - ein schlechter Schutze - abhandengekommen ist.[30] ist durch die Bedeu­tung ,,Mot.-Schutze“ sowie durch den negativen Gebrauch, mitunter auch als Schimpfwort, durchaus eine Koharenz zwischen ursprunglicher Bedeutung und Be­deutung in der DDR-Soldatensprache zu erkennen.

[...]


[1] Vgl. Matthias Rogg: Armee des Volkes? - Militar und Gesellschaft in der DDR, S. 325 f.

[2] Klaus-Peter Moller: Der wahre E. Ein Worterbuch der DDR-Soldaten. Berlin 2000, S. 8.

[3] „... unter den Soldaten“ bedeutet in diesem Fall die Umgangsform zwischen Militars mit ahnlichen Dienstrangen.

[4] Ebenda, S. 195.

[5] Ebenda, S. 72.

[6] R. Bock/K.-P. Moller: Die DDR-Soldatensprache. Ein Beitrag zum Wesen der Soldatendatensprache. S. 150.

[7] Vgl. Wolf Oschlies: Wie ,,Mucker“ bei der ,,Fahne“ reden. Soziolinguistische Bemerkungen zum DDR- Soldatenjargon. Koln 1987, S. 21.

[8] Klaus-Peter Moller: Der wahre E. Ein Worterbuch der DDR-Soldaten. Berlin 2000.

[9] Klaus P. Storkmann: Das chinesische Prinzip in der NVA. Berlin 2001.

[10] Wolf Oschlies: Wie Mucker bei der Fahne reden. Soziolinguistische Bemerkungen zum DDR-Soldaten- jargon. Koln 1987.

[11] “Klaus-Peter Moller: Der wahre E. Ein Worterbuch der DDR-Soldaten. Berlin 2000, S. 8.

[12] R. Bock/K.-P. Moller: Die DDR-Soldatensprache. Ein Beitrag zum Wesen der Soldatendatensprache. S. 139.

[13] Bock und Moller nehmen diese Unterscheidung vor, um den Jargon des Soldaten von Kommandos der Heeresfuhrung abzutrennen. In: R. Bock/K.-P. Moller: Die DDR-Soldatensprache. Ein Beitrag zum We­sen der Soldatendatensprache. S. 140.

[14] Vgl. Ebenda.

[15] Vgl. Klaus P. Storkmann: Das chinesische Prinzip in derNVA. Berlin 2001, S. 1.

[16] Die Anordnung des Ministers legte die Einzelheiten des zeitweiligen Einsatzes der Generate, Admirale und Offiziere als Soldat in der Truppe fest (Dokument 17).

[17] Klaus P. Storkmann: Das chinesische Prinzip in derNVA. Berlin 2001, S. 35.

[18] Matthias Rogg: Armee des Volkes? - Militar und Gesellschaft in der DDR, S. 330

[19] Der Themenschwerpunkt nennt sich ,,Die Besonderheiten in den Beziehungen der Armeeangehorigen“ . Er bezieht sich auf eine inoffizielle Hierarchiebildung zwischen den Soldaten. Probleme der Militarpsy- chologie und Militarpadagogik. S. 7.

[20] Probleme der Militarpsychologie und Militarpadagogik. S. 7.

[21] Die Autoren des NVA-Lehrbuchs sprechen von der ,,Gestaltung der gegenseitigen Beziehungen [der Soldaten]. Ebenda.

[22] Klaus P. Storkmann: Das chinesische Prinzip in derNVA. Berlin 2001, S. 36.

[23] Vgl. Klaus P. Storkmann: Das chinesische Prinzip in derNVA. Berlin 2001, S. 36 ff.

[24] Siehe Abb. 1. In: Bock/Moller: Die DDR-Soldatensprache. Ein Beitrag zum Wesen der Soldatensprache. Potsdam 1991, S. 140.

[25] Vgl. ebenda S. 140.

[26] Im Worterbuch ,,Der Wahre E.“ wird das Wort Mucker wie folgt definiert: 1. Mot.-Schutze, Angehoriger der Landstreitkrafte, einfacher, geringwertiger Soldat - Schimpfwort 2. fanatischer Vorgesetzter, der peinlich genau auf die Einhaltung der Dienstvorschriften achtete. In: Klaus-Peter Moller: Der wahre E. Ein Worterbuch der DDR-Soldaten. Berlin 2000, S. 146.

[27] Vgl. R. Bock/K.-P. Moller: Die DDR-Soldatensprache. Ein Beitrag zum Wesen der Soldatendatenspra- che. S. 140.

[28] R. Bock/K.-P. Moller: Die DDR-Soldatensprache. Ein Beitrag zum Wesen der Soldatendatensprache. S. 141.

[29] Siehe Fufinote 16.

[30] Vgl. R. Bock/K.-P. Moller: Die DDR-Soldatensprache. Ein Beitrag zum Wesen der Soldatendatenspra­che. S. 141.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten

Details

Titel
Die diskriminierende Sprache der NVA-Soldaten – Wie sie sich äußert und an wen sie sich richtet
Hochschule
Universität Potsdam  (Institut für Germanistik)
Note
2,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
33
Katalognummer
V205195
ISBN (eBook)
9783656317722
ISBN (Buch)
9783656318729
Dateigröße
591 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
NVA, DDR, Sprache, Soldaten, Diskriminierung
Arbeit zitieren
Bachelor Of Education Moritz Ballerstädt (Autor), 2011, Die diskriminierende Sprache der NVA-Soldaten – Wie sie sich äußert und an wen sie sich richtet, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/205195

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