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Die Bedeutung nicht monetärer Faktoren im Knowledge-Management

Title: Die Bedeutung nicht monetärer Faktoren im Knowledge-Management

Diploma Thesis , 2002 , 105 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Diplom-Kaufmann (FH) Jens Müller (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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„Die wirtschaftliche Abhängigkeit der Unternehmen von verfügbarem Wissen, die rasche Zunahme von Wissen allgemein und die schnelle Alterung von Wissen stellen für Unternehmen ernsthafte Kosten- und für deren Mitarbeiter Motivationsprobleme dar. Unternehmen, denen es nicht gelingt, das Management von Wissen sowohl effektiv als auch effizient zu gestalten, laufen Gefahr, ihre Wettbewerbsposition einzubüßen.“ Der Umgang mit Wissen muss demnach vom Unternehmen im Rahmen des Wissensmanagements aktiv gesteuert werden.

Knowledgemanagement, oder auch Wissensmanagement, ist ein sehr diffuser Begriff. Häufig wird Wissen als „der vierte Produktionsfaktor“ oder „die wichtigste Ressource des Unternehmens“ bezeichnet. Die meisten Organisationen haben jedoch noch kein gesteuertes und auswertbares Wissensmanagement. Einer der Gründe liegt sicherlich darin, dass Wissen eine im Controlling nur schwer abbildbare Größe darstellt und damit im Gegensatz zu finanzwirtschaftlichen Indikatoren die klassischen Steuerungsinstrumente nicht ohne weiteres angewendet werden können.

Steuerung basiert im Unternehmensalltag auf definierten Kennzahlen. Aber wie soll die Ressource Wissen gesteuert werden, wenn Wissen mit finanziellen Indikatoren, wie dem Wiederbeschaffungswert oder über die Differenz zwischen Marktwert und Buchwert gemessen werden? Beide Größen sagen nichts über die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit aus. Sie stellen nicht den Wert des Wissens für das Unternehmen dar, sondern den Versuch, auch Wissen als wertvolles Gut darzustellen und finanziell zu bewerten. Für die Steuerung der Ressource Wissen müssen andere, nicht finanzielle Faktoren, zu Hilfe genommen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wissen

2.1 Entstehung von Wissen

2.1.1 Individuelles Lernen

2.1.2 Individuelles Wissen

2.1.3 Organisationales Lernen

2.1.4 Organisationales Wissen

2.2 Bedeutung des Lernens für die organisationale Wissensentwicklung

2.3 Bedeutung des Lernens für den Umgang mit Wissen in Organisationen

2.4 Die organisationale Wissensbasis

3. Wissensmanagement

3.1 Ziele des Wissensmanagements

3.2 Konzepte des Wissensmanagements

3.2.1 Informatikorientierte Ansätze

3.2.2 Nach der Funktion der Wissensgenerierung

3.2.3 Ganzheitlicher Ansatz

3.2.4 Unterschieden nach individuellem und organisationalem Wissen

3.2.5 Personalwirtschaftlich

3.2.6 Kritische Würdigung der Ansätze

3.3 Wissensmanagement nach dem ganzheitlichen Ansatz

3.3.1 Strategisches Wissensmanagement im ganzheitlichen Ansatz

3.3.2 Operatives Wissensmanagement im ganzheitlichen Ansatz

3.3.2.1 Zielsetzung

3.3.2.2 Wissensidentifikation

3.3.2.3 Wissenserwerb

3.3.2.4 Wissensentwicklung

3.3.2.5 Verteilung des Wissens

3.3.2.6 Nutzung

3.3.2.7 Wissensbewahrung

3.3.2.8 Bewertung des Wissens

3.4 Modell der lernenden Organisation

4. Monetäre und nicht monetäre Faktoren

4.1 Kennzahlen und Controlling

4.2 Eigenschaften monetärer und nicht monetärer Faktoren

4.2.1 Monetäre Faktoren

4.2.1.1 Charakter

4.2.1.2 Anwendungsgebiete

4.2.1.3 Bedeutung

4.2.1.4 Probleme

4.2.2. Nicht monetäre Faktoren

4.2.2.1 Direkt messbare Größen

4.2.2.1.1 Charakter

4.2.2.1.2 Anwendungsgebiete

4.2.2.1.3 Bedeutung

4.2.2.1.4 Probleme

4.2.2.2 Indirekt messbare Größen

4.2.2.2.1 Charakter

4.2.2.2.2 Anwendungsgebiete

4.2.2.2.3 Bedeutung

4.2.2.2.4 Probleme

4.3 Ursache- und Wirkungszusammenhänge

4.3.1 Ausarbeitung von Ursache – und Wirkungszusammenhänge

4.3.2 Kritik an Ursache- Wirkungsverknüpfungen

4.3.3 Beurteilung von Effizienz und Effektivität nach Thom/ Blunck

4.4 Definition und Überprüfung von Ursache- Wirkungsbeziehungen

4.4.1 Aufstellen empirischer Hypothesen

4.4.2 Korrelationsanalyse

4.4.3 Nutzwertanalyse

4.4.4 Kriterienanalyse

4.4.5 Faktorenanalyse

4.5 Bewertung nicht monetären Kapitals

4.5.1 Marktwert-Buchwert-Relationen

4.5.2 Tobins Ansatz

4.5.3 Calculated Intangible Value

4.5.4 Intangible Asset Monitor

4.5.5 Skandia-Unternehmensnavigator

4.5.6 IC-Index Modell

4.5.7 Intellectual Capital Navigator

4.5.8 Bewertung der Ansätze

4.6 Wert- und Leistungstreiber

4.7 Komplexität

4.8 Funktionen nicht monetärer Faktoren

4.8.1 Koordination

4.8.2 Integration

4.8.2.1 Zielsetzung

4.8.2.2 Maßnahmenplanung

4.8.2.3 Definition der Messgrößen

4.8.2.4 Erfolgsmessung

4.8.3 Information

4.8.4 Innovation

5. Nicht monetäre Faktoren im Wissensmanagement

5.1 Bewertung des intellektuellen Kapitals

5.1.1 Skandia-Unternehmensnavigator

5.1.2 Intellectual Capital Navigator

5.2 Bedeutung nicht monetärer Faktoren in den Prozessschritten

5.2.1 Zielsetzung

5.2.2 Wissensidentifikation

5.2.3 Wissenserwerb

5.2.4 Wissensentwicklung

5.2.5 Wissensverteilung

5.2.6 Wissensnutzung

5.2.7 Wissensbewahrung

5.2.8 Wissensbewertung

5.3 Messung der wissensbedingten Einflüsse im Unternehmen

5.4 Wissensveränderungen messen

5.5 Darstellung im Beispiel

5.5.1 Festlegung der Strategie

5.5.2 Identifikation der kritischen Erfolgsfaktoren

5.5.3 Ursache- Wirkungszusammenhänge zum Wissen

5.5.4 Prozessphasen des Wissensmanagements

5.5.5 Abbildung im Intellectual Capital Navigator

6. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung nicht monetärer Faktoren für ein effektives Wissensmanagement in Organisationen. Es wird analysiert, wie diese schwer quantifizierbaren Größen erfasst, bewertet und in ein betriebswirtschaftliches Steuerungssystem integriert werden können, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

  • Grundlagen des organisationalen Lernens und Wissensmanagement
  • Differenzierung zwischen monetären und nicht monetären Faktoren
  • Methoden zur Bewertung intellektuellen Kapitals und Wissensbeständen
  • Anwendung von Ursache-Wirkungs-Beziehungen in Kennzahlensystemen
  • Beispielhafte Integration in eine Balanced Scorecard oder ähnliche Instrumente

Auszug aus dem Buch

4.4 Definition und Überprüfung von Ursache- Wirkungsbeziehungen

Die Arbeit mit Ursache- Wirkungsverknüpfungen ist im Bereich der nicht monetären Faktoren also sinnvoll und notwendig, um weitergehende Erkenntnisse aus den Messergebnissen ziehen zu können.

Niedermayr weist darauf hin, dass komplexe Systeme wie Unternehmen nicht unmittelbar auf der Objektebene gesteuert werden sollten. Die Steuerungsaktivitäten sollten vielmehr auf das Umfeld und die Schaffung günstiger Bedingungen zur Zielerreichnung abzielen. Sonst besteht die Gefahr, dass das Ergebnis am Messpunkt auf Kosten von nicht gemessenen, aber ebenfalls relevanten Größen optimiert wird.

4.4.1 Aufstellen empirischer Hypothesen

Die Definition von Ursache- Wirkungsbeziehungen beginnt mit der Aufstellung von Hypothesen. Diese werden nach Kaplan/ Norton zunächst aus den Erfahrungen der Vergangenheit abgeleitet. Diese Hypothesen werden über eine Korrelationsanalyse überprüft. Wird die Annahme durch eine gleichförmige Entwicklung der Größen bestätigt, folgt die nun sachliche Überprüfung des Zusammenhangs.

Weber/ Schäffer betonen dabei die große Bedeutung der Intuition des Managements für die Erstellung von Hypothesen. Die Verifikation der Annahmen stellt für sie im Anschluss die Hauptarbeit dar. Insbesondere wenn sich Hypothesen nicht bestätigen, kann es dazu kommen, dass die Ergebnisse auf Grund häufig bereits seit langem feststehender Überzeugungen angezweifelt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert die Problematik der Wissenssteuerung in Unternehmen und stellt die Zielsetzung der Arbeit vor, nicht monetäre Faktoren als Instrumentarium nutzbar zu machen.

2. Wissen: Erläutert die theoretischen Grundlagen von Wissen, dessen Entstehung durch individuelle und organisationale Lernprozesse und die Bedeutung der Wissensbasis.

3. Wissensmanagement: Analysiert verschiedene Konzepte des Wissensmanagements, insbesondere den ganzheitlichen Ansatz, und dessen operative Umsetzung in Unternehmen.

4. Monetäre und nicht monetäre Faktoren: Untersucht die Eigenschaften, Messbarkeit und Funktionen nicht monetärer Größen im Vergleich zu klassischen monetären Kennzahlen.

5. Nicht monetäre Faktoren im Wissensmanagement: Verknüpft die theoretischen Erkenntnisse mit der praktischen Anwendung im Wissensmanagement und demonstriert die Vorgehensweise an einem fiktiven Unternehmensbeispiel.

6. Ausblick: Fasst zusammen, dass die Integration nicht monetärer Größen essentiell für ein umfassendes Steuerungssystem ist, ohne dabei den Aufbau eines einheitlichen Kennzahlensystems zu überkomplizieren.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Wissensbasis, nicht monetäre Faktoren, Controlling, Kennzahlensystem, Ursache-Wirkungs-Beziehungen, intellektuelles Kapital, Balanced Scorecard, Wissenserwerb, Wissensentwicklung, Wissensverteilung, Wissensnutzung, organisationales Lernen, Leistungsindikatoren, Nutzwertanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Herausforderung, die Ressource Wissen in Unternehmen messbar und steuerbar zu machen, indem nicht monetäre Faktoren in das betriebswirtschaftliche Controlling integriert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf das Wissensmanagement, den Einsatz von nicht finanziellen Kennzahlen, die Bewertung des intellektuellen Kapitals sowie die methodische Erfassung von Ursache-Wirkungs-Beziehungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist aufzuzeigen, dass durch die Anwendung nicht monetärer Faktoren ein umfassendes Instrumentarium für die Planung, Steuerung und Kontrolle von Wissen geschaffen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Konzepte und Methoden (wie Balanced Scorecard, Intangible Asset Monitor etc.) sowie einer deduktiven Herleitung eines beispielhaften Anwendungsmodells.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Wissensbegriffs, die Konzepte des Wissensmanagements, eine detaillierte Analyse der monetären und nicht monetären Steuerungsgrößen und die konkrete Anwendung dieser Modelle auf die Prozessschritte im Wissensmanagement.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Wissensmanagement, intellektuelles Kapital, Kennzahlen, Ursache-Wirkungs-Beziehungen und Controlling nicht monetärer Größen.

Was unterscheidet den ganzheitlichen Ansatz von anderen Wissensmanagement-Konzepten?

Der ganzheitliche Ansatz integriert das Wissensmanagement an allen relevanten Stellen in das strategische Gesamtkonzept eines Unternehmens, anstatt nur isolierte Teilaspekte wie Informatik oder Personalwirtschaft zu betrachten.

Wie werden Ursache-Wirkungs-Beziehungen im Kontext des Controllings validiert?

Die Validierung erfolgt durch die Kombination von logischer Herleitung (Hypothesenbildung aus Erfahrung) und empirischer Überprüfung mittels statistischer Verfahren wie der Korrelationsanalyse oder Nutzwertanalyse.

Warum wird im Beispiel auf eine monetäre Bewertung der Faktoren verzichtet?

Auf eine monetäre Bewertung wird verzichtet, da die identifizierten Faktoren (z.B. Teamdynamiken oder Wissenszuwachs) durch Ursache-Wirkungsketten ausreichend verknüpft sind, um Steuerungseffekte ohne eine potenziell ungenaue finanzielle Umrechnung zu erzielen.

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Details

Title
Die Bedeutung nicht monetärer Faktoren im Knowledge-Management
College
Leuphana Universität Lüneburg  (Wirtschaftswissenschaften)
Grade
2,0
Author
Diplom-Kaufmann (FH) Jens Müller (Author)
Publication Year
2002
Pages
105
Catalog Number
V20525
ISBN (eBook)
9783638243773
Language
German
Tags
Bedeutung Faktoren Knowledge-Management
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Kaufmann (FH) Jens Müller (Author), 2002, Die Bedeutung nicht monetärer Faktoren im Knowledge-Management, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20525
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