Geschlechterstereotype

Definition, Merkmale, Inhalte


Seminararbeit, 2011
9 Seiten

Leseprobe

Gliederung

1.0 Einleitung
1.1 Erläuterung der Fragestellung

2.0 Hauptteil
2.1 Definition
2.2 Merkmale von Geschlechterstereotypen
2.3 Inhalte von Geschlechterstereotypen

3.0 Schluss
3.1 Fazit

4.0 Anhang
4.1 Literaturverzeichnis

1.0 Einleitung

1.1 Erläuterung der Fragestellung

Geschlechterstereotype begegnen uns tagtäglich und überall. Im Folgenden möchte ich nun diese Geschlechterstereotype näher betrachten.

Ich persönlich finde dieses Thema aus eben dem Grund interessant, da es mir im Alltag ständig indirekt aber auch direkt begegnet und ich nun näher beleuchten möchte, ob es sich bei Geschlechterstereotypen in der Regel einfach nur um Vorurteile und Verallgemeinerungen handelt oder ob es auf Tatsachen beruhende Aussagen sind.

Einige Geschlechterstereotype sind auch für den schulischen Kontext relevant, da sie bestimmte Fähigkeiten jeweils Jungen oder Mädchen zuordnen. Dies muss man gegebenenfalls im Unterricht berücksichtigen, auch aus diesem Grund möchte ich das Thema Geschlechterstereotype näher untersuchen.

Hierzu werde ich zuerst einmal eine kurze Definition geben um danach auf die Merkmale und Inhalte näher einzugehen. Danach werde ich ein kurzes Fazit ziehen.

2.0 Hauptteil

2.1 Definition

Geschlechterstereotype sind kognitive Strukturen, die sozial geteiltes Wissen über die charakteristischen Merkmale von Frauen bzw. Männern enthalten.[1]

Laut Ashmore und Del Boca (1979) sind Geschlechterstereotype also Teil des individuellen Wissenbesitz und bilden gleichzeitig den Kern eines konsensuellen, kulturell geteilten Verständnisses von den je typischen Merkmale der Geschlechter.[2]

Kognitive Strukturen meint in diesem Fall die mentale Repräsentation einer Kategorie von einzelnen, nach ihrem Geschlecht unterschiedenen Personen. Das heißt also, dass Männer und Frauen zwei Kategorien bilden, die im menschlichen Gedächtnis in einer bestimmten Weise repräsentiert sind. Dies wird oft auch als sozialkognitive Struktur bezeichnet.[3]

[...]


[1] In: Ashmore; Del Boca; zit. bei: Eckes, Thomas: Geschlechterstereotype: Von Rollen, Identitäten und Vorurteilen. In: Handbuch Frauen – und Geschlechterforschung. Hrsg. v. Becker; Kortendiek. Wiesbaden 2004. S. 171 – 182.

[2] Vgl.: Eckes, Thomas: Geschlechterstereotype: Von Rollen, Identitäten und Vorurteilen. In: Handbuch Frauen – und Geschlechterforschung. Hrsg. v. Becker; Kortendiek. Wiesbaden 2004. S. 171

[3] Vgl.: Eckes, Thomas: Geschlechterstereotype. Frau und Mann in sozialpsychologischer Sicht. Centaurus Verlag. Pfaffenweiler 1997. S.17.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten

Details

Titel
Geschlechterstereotype
Untertitel
Definition, Merkmale, Inhalte
Hochschule
Universität Paderborn
Autor
Jahr
2011
Seiten
9
Katalognummer
V205270
ISBN (eBook)
9783656323044
ISBN (Buch)
9783656325161
Dateigröße
422 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
geschlechterstereotype, definition, merkmale, inhalte
Arbeit zitieren
Maike W. (Autor), 2011, Geschlechterstereotype, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/205270

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