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Organisatorische Kompetenz und Soziales Kapital

Titre: Organisatorische Kompetenz und Soziales Kapital

Dossier / Travail de Séminaire , 2002 , 19 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Roman Damm (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
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Die Frage, warum selbst bestens gestaltete Märkte nicht funktionieren können, wenn das Selbstinteresse der Menschen so ausgeprägt wäre, wie es seit Adam Smith in der ökonomischen Literatur dargestellt wird, bestimmt die Diskussion von Theorie und Praxis der letzten Jahre. Diese Frage ist leicht zu beantworten, wenn man die Bedeutung kooperativer Beziehungen, von Reziprozität und Vertrauen, kurzum von Sozialkapital, als Grundlage des menschlichen Verhaltens in leistungsorientierten Unternehmen einer modernen Wirtschaft berücksichtigt.

Die Diskussion über die Entwicklung und das Management von organisatorischen Kompetenzen muss sich meines Erachtens in Zeiten des wirtschaftlichen Strukturwandels mehr als bisher auf die Frage konzentrieren, welche Ressourcen dem Unternehmen zukünftig einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil sichern können. Die Zugehörigkeit von Mitarbeitern zu dauerhaften sozialen Einheiten verschafft den Zugang zu diesen Ressourcen, die als Basis für die Entwicklung kollektiver Kompetenz, den langfristigen Wettbewerbsvorteil garantieren sollen. Mit anderen Worten: Das Sozialkapital ist eine strategische Ressource für Unternehmen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

B. Zum Verständnis organisatorischer Kompetenz

C. Sozialkapital als organisatorische Kompetenz

I. Die Bedeutung von Sozialkapital

II. Zur Entwicklung der Sozialkapital – Theorie

III. Differenzierung von Sozialkapital

1. Abgrenzung des Kapitalbegriffes

2. Dimensionen von Sozialkapital

a. Die strukturelle Dimension von Sozialkapital

b. Die kognitive Dimension von Sozialkapital

c. Die relationale Dimension von Sozialkapital

IV. Konsequenzen von Sozialkapital

1. Nutzen von Sozialkapital

2. Kosten von Sozialkapital

V. Sozialkapital: ein organisatorischer Bauplan

D. Resümee

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Sozialkapital als fundamentale Ressource für die Entwicklung kollektiver organisatorischer Kompetenz. Das zentrale Ziel ist es, aufzuzeigen, wie soziale Beziehungsgeflechte innerhalb eines Unternehmens dazu beitragen, dauerhafte Wettbewerbsvorteile in einem dynamischen wirtschaftlichen Umfeld zu sichern.

  • Theoretische Einordnung von Sozialkapital und organisatorischer Kompetenz
  • Differenzierung des Sozialkapitals in strukturelle, kognitive und relationale Dimensionen
  • Analyse der positiven und negativen Konsequenzen von Sozialkapital
  • Praktische Maßnahmen zur Nutzbarmachung von Sozialkapital im Unternehmen

Auszug aus dem Buch

Die Bedeutung von Sozialkapital

Die Unternehmen sind in Zeiten des beschleunigten wirtschaftlichen Strukturwandels, der sich in einer Vielzahl von Fusionen, in sich immer rascher folgenden Umstrukturierungen und in der umfassenden Flexibilisierung und Vermarktlichung der Arbeitsbeziehungen äußert, auf eine Vertrauensbeziehung mit den Mitarbeitern angewiesen. Sie aufzulösen, hat negative Wirkungen, die sich dabei aufgrund der Beschädigung des sozialen Beziehungsgeflechts für die Unternehmen ergeben. Dieses soziale Geflecht ist eine immaterielle, hintergründige Ressource, von der es abhängt, in welchem Ausmaß das Wissen und Können der Mitarbeiter (das sog. „Humankapital“, auch als „intellektuelles Kapital“ bezeichnet) sich in marktfähige Leistungen umsetzt und dabei das Finanzkapital mehrt. Diesem Grundgedanken folgend, bemühen sich zunehmend mehr Unternehmen, einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil durch Einbindung und Entwicklung ihrer Mitarbeiter zu erreichen. Dies verweist auf einen neuen Ansatz des strategischen Managements, der im Kontrast zu den traditionellen strategischen Modellen, welche die Ausnutzung von Marktmacht betonen, steht. Danach ist das Unternehmen nicht erfolgreich, weil es größer oder globaler ist, weil es kostengünstiger produziert oder den größeren Marktanteil hat, sondern weil es als Ganzes anders und unvergleichlich am Markt auftritt und dadurch einen einzigartigen Kundennutzen stiftet.

Quelle dieser Einzigartigkeit sind die firmenspezifischen Kernkompetenzen und dynamischen Fähigkeiten, die in engem Bezug zur Kultur eines Unternehmens stehen und die gemeinsam mit dem organisatorischen Wissen das Produkt unternehmensspezifischer Prozesse sind. Dieses „intellektuelle Kapital“ fußt auf dem sozialen Kapital des Unternehmens, dass wiederum die Beziehungsstruktur und –kultur ist, auf deren Grundlage und in deren Rahmen sich das intellektuelle Kapital erst entfalten kann.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik ein, warum kooperative Beziehungen und Vertrauen als Sozialkapital für den Erfolg moderner, leistungsorientierter Unternehmen unerlässlich sind.

B. Zum Verständnis organisatorischer Kompetenz: Dieses Kapitel erläutert die Grundidee organisatorischer Kompetenz als schwer imitierbare Ressource, die auf unternehmensspezifischem Wissen und kollektivem Lernen beruht.

C. Sozialkapital als organisatorische Kompetenz: Hier wird Sozialkapital als kollektive Kompetenz definiert, in seine drei Dimensionen unterteilt und sowohl hinsichtlich seines Nutzens als auch seiner Kosten analysiert.

D. Resümee: Das Resümee fasst zusammen, dass Unternehmen als soziale Kollektive aus Beziehungen bestehen und Sozialkapital ein wesentlicher Faktor für langfristige Wettbewerbsvorteile ist.

Schlüsselwörter

Sozialkapital, organisatorische Kompetenz, Wettbewerbsvorteil, Humankapital, Wissensmanagement, Unternehmenskultur, kollektive Kompetenz, Vertrauen, soziale Netzwerke, strukturelle Dimension, kognitive Dimension, relationale Dimension, Strukturwandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle des Sozialkapitals innerhalb von Unternehmen und dessen Funktion als Basis für die Entwicklung einer organisatorischen Kompetenz, die Wettbewerbsvorteile sichert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen den ressourcenbasierten Ansatz der Unternehmensführung, die Definition und Differenzierung des Sozialkapitals sowie dessen Auswirkungen auf Wissensprozesse und Kooperation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, einen systematischen Überblick über die Aspekte des Sozialkapitals zu geben und aufzuzeigen, wie dieses durch gezieltes Management zur Wertsteigerung und zum Unternehmenserfolg beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, die ökonomische und soziologische Ansätze zur Erklärung menschlichen Handelns und organisatorischer Strukturen verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretische Herleitung, die verschiedenen Dimensionen (strukturell, kognitiv, relational) sowie die spezifischen Nutzen und Kosten, die mit dem Aufbau von Sozialkapital verbunden sind.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Sozialkapital, organisatorische Kompetenz, Wettbewerbsvorteil, kollektive Kompetenz, Humankapital und Netzwerkbeziehungen.

Wie unterscheidet sich Sozialkapital von anderem Kapital?

Im Gegensatz zu Sach- oder Humankapital ist Sozialkapital weniger mobil, benötigt längere Zeit zur Bildung und nimmt durch die Nutzung zu, anstatt abzunutzen, sofern es aktiv gepflegt wird.

Warum kann Sozialkapital auch ein Nachteil sein?

Sozialkapital kann zur Gefahr werden, wenn es zur Erstarrung in eingefahrenen Routinen führt, "Gruppendenken" begünstigt und somit notwendige Innovationen oder Anpassungen an veränderte Umweltbedingungen blockiert.

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Résumé des informations

Titre
Organisatorische Kompetenz und Soziales Kapital
Université
Free University of Berlin  (LS Management)
Note
2,0
Auteur
Roman Damm (Auteur)
Année de publication
2002
Pages
19
N° de catalogue
V20541
ISBN (ebook)
9783638243926
ISBN (Livre)
9783656528319
Langue
allemand
mots-clé
Organisatorische Kompetenz Soziales Kapital
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Roman Damm (Auteur), 2002, Organisatorische Kompetenz und Soziales Kapital, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20541
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