Im Rahmen meiner Arbeit zur Vorlesung Fernsehgestaltung habe ich den Film "Basic Instinct" (1992) im Hinblick auf seine Gestaltung und seinen Aufbau analysiert. Bevor ich den Film inhaltlich analysieren konnte, habe ich mir den Film ein paar Male angesehen, habe nach entsprechender Fachliteratur gesucht und im Internet recherchiert.
Inhaltsverzeichnis
1. Über meine Arbeit
2. Einleitung
3. Kurzinhalt
4. Genreeinteilung
5. Hauptcharaktere
6. Sexualität und Gewalt
7. Suspense
8. Besonderheiten des Filmes
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit analysiert den Film „Basic Instinct“ (1992) hinsichtlich seiner filmischen Gestaltung, seines Aufbaus und seiner inhaltlichen Thematisierung von Sexualität und Gewalt.
- Strukturelle Analyse und inhaltliche Zusammenfassung des Films
- Genreeinordnung und Abgrenzung zwischen Erotik und Pornographie
- Detaillierte Charakterisierung der Hauptfiguren
- Untersuchung der filmischen Darstellung von Gewalt in Verbindung mit Sexualität
- Einfluss von Suspense-Elementen und filmhistorische Referenzen (z.B. zu Alfred Hitchcock)
Auszug aus dem Buch
4. Genreeinteilung
Die Genreeinteilung von „Basic Instinct“ gestaltet sich schwierig. In den meisten Lexika läuft der Film unter dem Genre des „Erotik Thrillers“, manchmal wird er aber auch als Sexfilm bzw. Softporno bezeichnet. Aus Sicht der feministischen Diskussion über Pornographie könnte er jedoch zumindest in einer Szene (Vergewaltigung der Psychologin durch den Polizisten) aber auch unter dem Prädikat „pornographisch“ eingeordnet werden, da der Begriff hier unter anderem auch über den „Aspekt der Gewalt gegen Frauen und der Nötigung von Frauen“ definiert wurde. Die Grenzen sind jedoch zwischen dem was als „Erotik“ und was als „Pornographie“ angesehen wird, fliessend.
Nach der von Seeßlen aufgestellten Liste (Der erotische Film, Sex and Crime – Filme, Nudies, Sexploitation Movies, Sexfilme, Fake-Pornos, Mainstream-Pornos, Star-Pornos, Spezial-Pornos, Amateur-Pornos, verbotenen Filme) kann man „Basis Instinct“ am ehesten in die Kategorie „Sex and Crime“ – Filme einordnen. Im „Sex and Crime“-Film geschieht der Zugang zur Sexualität über die Gewalt. Es handelt sich hiebei meist um Kriminalfilme, in der die Sexualität als Delikt vorkommt, in „Basic Instinct“ sogar in doppelter Form: Zum einen Mord während des Geschlechtsaktes und verbotener Sex zwischen der Tatverdächtigen und dem Polizisten, dass schlussendlich eine Strafe nach sich zieht, nämlich weitere Morde und Todesgefahr. Häufig sind diese Filme sehr moralisch, die Ausschweifung wird inszeniert und bestraft.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Über meine Arbeit: Die Autorin erläutert ihre methodische Vorgehensweise bei der Untersuchung des Films, einschließlich Sichtung und Literaturrecherche.
2. Einleitung: Dieses Kapitel thematisiert die öffentliche Kritik und den Skandal um den Film sowie die fehlende Identifikationsmöglichkeit mit den Charakteren.
3. Kurzinhalt: Eine Zusammenfassung der Handlung um den Mord an einem Rockstar und die polizeilichen Ermittlungen von Nik Curran.
4. Genreeinteilung: Eine kritische Auseinandersetzung mit der Kategorisierung des Films zwischen Erotik-Thriller, Pornographie und „Sex and Crime“.
5. Hauptcharaktere: Detaillierte Analyse der zentralen Figuren Catherine Tramell, Nick Curran und Beth Garner.
6. Sexualität und Gewalt: Eine Untersuchung der „neosexuellen Revolution“ und der Verbindung von zerstörerischer Sexualität und Gewalt im Film.
7. Suspense: Analyse der narrativen Spannung und der gezielten Irreführung des Zuschauers durch Drehungen im Plot.
8. Besonderheiten des Filmes: Die Analyse der filmhistorischen Bezüge, insbesondere zu Alfred Hitchcocks „Vertigo“ und der symbolischen Bedeutung von Eis und Feuer.
Schlüsselwörter
Basic Instinct, Erotik-Thriller, Sex and Crime, Catherine Tramell, Nik Curran, Sexualität, Gewalt, Suspense, Filmgestaltung, Paul Verhoeven, Alfred Hitchcock, Vertigo, Psychologie, Polizeifilm, Identität.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit einer inhaltlichen und gestalterischen Analyse des Kinofilms „Basic Instinct“ aus dem Jahr 1992.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Themen sind die Genreeinordnung, die Charakterpsychologie der Hauptfiguren, die Darstellung von Sexualität und Gewalt sowie der Einsatz von Spannungsmitteln (Suspense).
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, den Aufbau des Films zu analysieren und zu ergründen, wie der Regisseur Paul Verhoeven die Vermischung von Erotik und Kriminalhandlung strukturiert.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin nutzt eine filmwissenschaftliche Analyse, die auf der Sichtung des Films, der Auswertung filmtheoretischer Fachliteratur und Internetrecherchen basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Inhaltsangabe, die Einordnung in Genres, eine detaillierte Charakterbeschreibung sowie die Untersuchung von Symbolik, Suspense und filmhistorischen Referenzen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem „Sex and Crime“, „Erotik-Thriller“, „Suspense“ und der Bezug zum filmhistorischen Erbe von Alfred Hitchcock.
Inwiefern spielt der Vergleich mit Alfred Hitchcock eine Rolle?
Die Arbeit stellt heraus, dass der Film filmhistorische Anleihen bei Hitchcock, insbesondere bei „Vertigo“, nimmt – etwa durch die Filmmusik und die Konzeption der „kühlen Blonden“.
Welche Rolle nimmt die Symbolik im Film ein?
Die Symbole „Eis“ und „Feuer“ sowie die Wahl der Wohnorte der Charaktere werden als Mittel genutzt, um den gesellschaftlichen und emotionalen Unterschied zwischen den Protagonisten zu unterstreichen.
- Quote paper
- Christa Bernert (Author), 2001, Gestaltung und Aufbau des Films "Basic Instinct", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20542