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Entwicklung eines Lernprogrammes

Title: Entwicklung eines Lernprogrammes

Term Paper , 2003 , 13 Pages , Grade: 85%

Autor:in: Ulrich Stephany (Author)

Psychology - Intelligence and Learning Psychology
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Im vorliegenden Exposee wird zunächst die relevante lerntheoretische Grundlage für die Entwicklung eines computergestützten Lernprogrammes dargestellt. Dazu gehört das Operante Konditionieren, Verstärkerprogramme, Motivation und die Grundregeln bei der Erstellung von Lernmaschinen nach Skinner. Später wird das Programm mit seinen verschiedenen Features und Inhalten in einer kreativen Umsetzung am Beispiel der Dualen Prozesstheorie vorgestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorie

3. Kreative Umsetzung des Lernprogrammes

4. Zusammenfassung/Evaluation

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption eines computergestützten Lernprogramms auf Basis lerntheoretischer Erkenntnisse. Ziel ist es, unter Anwendung von Skinners Regeln für das programmierte Lernen eine Umgebung zu schaffen, die durch Individualisierung, Feedbackmechanismen und motivierende Gestaltungselemente den Lernerfolg steigert.

  • Grundlagen des operanten Konditionierens und Verstärkerkonzepte
  • Die Rolle der intrinsischen und extrinsischen Motivation beim Lernen
  • Strukturelle Anforderungen an die Architektur von Lernsoftware
  • Implementation von "Blocking-Plots" zur Wissensfestigung und Motivationssteigerung
  • Kritische Evaluation der Vorteile und Grenzen computergestützter Lernmethoden

Auszug aus dem Buch

Die lerntheoretischen Grundlagen für ein computergestütztes Lernprogramm: 2.2 Verstärker

Unter dem Begriff „Verstärker“ versteht man alle Reize, die die Wahrscheinlichkeit einer Reaktion erhöhen. Positive Verstärker sind Reize, die durch ihr Auftreten die Verhaltenshäufigkeit erhöhen, und negative Verstärkung ist die Erhöhung von Verhaltenshäufigkeit durch Wegfall eines unangenehmen Reizes.

Primär sind Verstärker, wenn sie physiologische Bedürfnisse befriedigen (z.B. Hunger, Durst). Sie wirken auch ohne vorherigen Lernprozess. Von einem sekundären Verstärker ist die Rede, wenn ein neutraler Reiz mit einem primären Verstärker assoziiert wird und somit die Verhaltenswahrscheinlichkeit eines Lebewesens beeinflusst (z.B. Geld).

Die Art und Weise, wie Verstärkung systematisch in einem Experiment eingesetzt wird, nennt man Verstärkungsplan. Man unterscheidet kontinuierliche Verstärkungspläne, in denen jedes einzelne Zielverhalten verstärkt wird von Intervallplänen, bei denen die Verstärker nach gleichmäßigen (fixed interval) oder ungleichmäßigen (variable interval) Zeitintervallen erfolgen, und zuletzt Quotenpläne, bei denen die Verstärkung nach einer bestimmten oder nach einer variierenden Verhaltenshäufigkeit geschieht (fixed ratio / variable ratio) (Domjan, 1998).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der computergestützten Lernprogramme ein und benennt die zugrunde liegenden lerntheoretischen Ansätze.

2. Theorie: Hier werden die psychologischen Grundlagen wie das operante Konditionieren, Verstärkerkonzepte, Motivationstheorien und Skinners Prinzipien für programmiertes Lernen erläutert.

3. Kreative Umsetzung des Lernprogrammes: Dieses Kapitel beschreibt die praktische Architektur der Lernsoftware, insbesondere Funktionen wie Personalisierung, Feedback, Zeitplanung und die Anwendung von "Blocking-Plots".

4. Zusammenfassung/Evaluation: Das abschließende Kapitel reflektiert den Nutzen und die Grenzen von Lernsoftware im Vergleich zum konventionellen Unterricht.

Schlüsselwörter

Lernprogramm, Operantes Konditionieren, Verstärker, Motivation, Edutainment, Hypermedia, Lernsoftware, Feedback, Blocking-Plots, Wissensfestigung, Instruktionsdesign, Individualisierung, Pädagogik, Lernpsychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretische Fundierung und die praktische konzeptionelle Gestaltung eines computergestützten Lernprogramms unter Einbeziehung lernpsychologischer Erkenntnisse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind operantes Konditionieren, Motivationspsychologie, die Prinzipien programmierten Lernens nach Skinner sowie die Architektur von interaktiver Lernsoftware.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, darzulegen, wie ein Lernprogramm gestaltet sein muss, um durch individuelle Anpassung und systematische Verstärkung eine effektive und motivierende Wissensvermittlung zu gewährleisten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse zu lernpsychologischen Konzepten und führt diese in einem Entwurf für eine spezifische Architektur für Lernsoftware (Edutainment-Ansatz) zusammen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Ausarbeitung einer Softwarearchitektur, die Personalisierung, Trailer zur Motivation, spielerische Elemente und Testphasen zur Wissenssicherung integriert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind insbesondere Lernsoftware, operante Konditionierung, Verstärkungspläne, intrinsische Motivation, Edutainment und die von der Arbeit eingeführten Blocking-Plots.

Was sind genau diese "Blocking-Plots"?

Es handelt sich um interaktive Textfelder, die den Lernfluss unterbrechen, um per Multiple-Choice oder Lückentext das gelernte Wissen abzufragen und durch Wiederholung zu festigen.

Warum wird im Lernprogramm auf spielerische Elemente gesetzt?

Spielerische Elemente dienen dem sogenannten Edutainment, um die intrinsische Motivation zu steigern und sicherzustellen, dass der Lernende das Programm freiwillig und engagiert nutzt.

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Details

Title
Entwicklung eines Lernprogrammes
College
Ruhr-University of Bochum  (Fakultät für Psychologie)
Course
Lernen
Grade
85%
Author
Ulrich Stephany (Author)
Publication Year
2003
Pages
13
Catalog Number
V20543
ISBN (eBook)
9783638243940
Language
German
Tags
Entwicklung Lernprogrammes Lernen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ulrich Stephany (Author), 2003, Entwicklung eines Lernprogrammes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20543
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