Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Philologie Allemande - Littérature Allemande Moderne

Goethes "Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand" - Zur Entstehungsgeschichte Goethes berühmten Werkes

Im Vergleich zu Berlichingens "Lebens-Beschreibung" in Auseinandersetzung mit den Merkmalen der Sturm und Drang Bewegung

Titre: Goethes "Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand" - Zur Entstehungsgeschichte Goethes berühmten Werkes

Dossier / Travail de Séminaire , 2012 , 33 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Elisabeth Esch (Auteur)

Philologie Allemande - Littérature Allemande Moderne
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Das Ziel der vorliegenden Ausarbeitung wird es sein, diese in der gegenwärtigen Literaturwissenschaft vorherrschende Meinung bezüglich seines Gehalts zu überprüfen. Ist der Held aus Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand des jungen Goethes mit der historischen Rittergestalt vergleichbar? Warum und woran ist dieser Ritter gescheitert? Lässt der Autor mit seinem Schauspiel tatsächlich die Gesellschaft des 16. Jahrhunderts wiederaufleben? Diese und weitere Fragen lassen sich in Bezug auf Goethes Schauspiel stellen.
Um sie beantworten zu können, wird zunächst auf die Entstehungsgeschichte des Schauspiels eingegangen, die der Autor selbst in Dichtung und Wahrheit darstellt. Es werden Goethes Quellen, Einflüsse und Interesse an der Gestalt des Ritters erläutert. Warum Goethe den Plan verfolgt, die Lebens-Beschreibungen Herrn Gözens von Berlichingen in dramaturgischer Form umzugestalten, gilt es zu beschreiben. Es wird zu sehen sein, dass vor der endgültigen Fassung noch eine er-ste Fassung existiert, der sogenannte Urgötz. Diese werden gegenüber gestellt, um aufzuzeigen, inwiefern sich Unterschiede zwischen den beiden finden lassen. Im Anschluss daran wird ein Vergleich zwischen der dramatischen Gestalt des Götz und der historischen Rittergestalt gezogen, die zwei Jahrhunderte zuvor lebte. Beachtet werden muss zudem die Wirkung des Stückes unter Goethes Zeitgenossen, um die Bedeutung dessen ermessen zu können. Abschließend wird noch überprüft werden, ob Goethes Drama wirklich als eines der Sturm und Drang Bewegung angesehen werden kann, wie es oft in der Forschung lautet. Deshalb wird als erstes auf die allgemeinen Merkmale dieser literaturgeschichtlichen Epoche eingegangen. Daraufhin werden konkret diese Merkmale auf die Thematik, Form, hierbei primär auf die Art des aristotelischen Theaters, Sprache und die Charaktere des Stückes übertragen, wobei auf die Figuren des Götz‘, Weislingens und Adelheids eingegangen wird, da sie für diese Untersuchung am wichtigsten erscheinen.Wenn der Götz die Kriterien des Sturm und Drang Gedankens aufzeigt, so gilt Goethe als einer der ersten Dramatiker dieser Strömung.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Gegenstand und Zielsetzung der Arbeit

2. Zur Entstehungsgeschichte Goethes Götz‘

2.1. Interesse an der Rittergestalt Gottfried von Berlichingen

2.2. Der Urgötz entsteht

2.3. Neubearbeitung zum Götz von Berlichingen

3. Der historische Götz im Vergleich zu seiner dramatischen Figur

4. Zeitgenössische Rezeption

5. Goethes Götz als erstes Drama des Sturm und Drang? – Zu den Merkmalen des Sturm und Drang

5.1. Thematik

5.2. Form

5.3. Sprache

5.4. Charaktere

6. Zusammenfassung der Diskussion und offene Fragestellungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis von Goethes Schauspiel "Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand" zur historischen Autobiographie des Ritters und analysiert, inwiefern das Werk die zentralen Merkmale der Epoche des Sturm und Drang erfüllt.

  • Entstehungsgeschichte und Quellen des Dramas
  • Vergleich zwischen der historischen Figur und der dramatischen Inszenierung
  • Analyse der zeitgenössischen Rezeption
  • Überprüfung der Einordnung als erstes Drama des Sturm und Drang
  • Untersuchung von Form, Sprache und Charaktergestaltung im Stück

Auszug aus dem Buch

2.3. Neubearbeitung zum Götz von Berlichingen

Von Herders und primär seiner eigenen Kritik konfrontiert, fasst Goethe den Entschluss den Urgötz umzuarbeiten in „ein ganz erneutes Stück“. (DW 123) Goethe möchte, dass „alles eins ist“32 und nimmt sich zum Ziel, einen einheitlicheren Ablauf der Handlungen zu schaffen, indem er die Szenen logischer aufeinander folgen lässt. Dies ist ihm allerdings nur bedingt gelungen, worauf später genauer eingegangen wird. In der ersten Fassung lässt sich eine gewisse Einheit „in der Veränderung des „ ‚Atmosphärischen‘ “33 finden. Goethes Augenmerk liegt hierbei vor allem darin, Weislingen konkreter als Gegenspieler Götzens aufzubauen.34 Das „nur gedachte“,35 welches Herder, aber vor allem Goethe selbst, kritisiert, wird überwiegend entfernt.36 Goethe arbeitet seinen Urgötz hinsichtlich der konkreten geschichtlichen Gegebenheiten um. In mancher Hinsicht ist ihm dies allerdings nicht geglückt, worauf im weiteren Verlauf bei dem Vergleich zwischen dramatischen und historischen Götz näher eingegangen wird.37

Im Folgenden wird nicht spezifisch auf alle Änderungen und Umarbeitungen eingegangen werden können, da es den Umfang dieser Arbeit übersteigen würde. Festzuhalten gilt, dass die Veränderung des Stückes primär hinsichtlich seiner dramaturgischen Gestalt geschieht. Aber auch die Charaktere werden von Goethe klarer hervorgehoben und nebeneinander gestellt. Es wird die Verbundenheit zwischen diesen bewusster gemacht, indem manche Szenen umgestellt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Gegenstand und Zielsetzung der Arbeit: Einführung in die Forschungsfrage, ob Goethes Götz als historische Vorlage oder als eigenständige literarische Neuschöpfung zu bewerten ist.

2. Zur Entstehungsgeschichte Goethes Götz‘: Analyse der biografischen Einflüsse Goethes sowie des Entstehungsprozesses vom ersten Entwurf (Urgötz) bis zur finalen Fassung.

3. Der historische Götz im Vergleich zu seiner dramatischen Figur: Gegenüberstellung der realen Lebensgeschichte des Ritters mit den dramaturgischen Anpassungen und Freiheiten im Werk.

4. Zeitgenössische Rezeption: Betrachtung der damaligen Aufnahme des Stücks, seiner Aufführungsgeschichte und der Bedeutung für das nationale Selbstverständnis.

5. Goethes Götz als erstes Drama des Sturm und Drang? – Zu den Merkmalen des Sturm und Drang: Untersuchung der ästhetischen Merkmale wie Thematik, Form, Sprache und Charakterzeichnung im Kontext der Epoche.

6. Zusammenfassung der Diskussion und offene Fragestellungen: Synthese der Ergebnisse und Bestätigung des Stücks als bedeutendes Werk der Sturm und Drang Bewegung.

Schlüsselwörter

Goethe, Götz von Berlichingen, Sturm und Drang, Urgötz, Lebensbeschreibung, Literaturgeschichte, Ritterdrama, Werkgenese, Shakespeare, Rezeption, Freiheit, Autonomie, historische Figur, Drama, Nationalbewusstsein

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Verhältnis von Goethes Drama "Götz von Berlichingen" zu seiner historischen Quellengrundlage und hinterfragt die Einordnung des Stückes in die Epoche des Sturm und Drang.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Aspekte sind die literarische Genese vom Urgötz zur endgültigen Fassung, der Vergleich mit der historischen Persönlichkeit und die Anwendung epochenspezifischer Merkmale.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, inwiefern Goethes Drama als historisch getreu oder als dramatische Neuschöpfung anzusehen ist und ob es die Kriterien des Sturm und Drang erfüllt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Analyse, die historische Quellen (Autobiographien) mit dem dramatischen Werk vergleicht und in den literaturgeschichtlichen Kontext einordnet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Genese des Stückes, den Vergleich von historischer und dramatischer Figur sowie eine detaillierte Untersuchung der Merkmale von Form, Sprache und Charaktergestaltung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Goethe, Sturm und Drang, Ritter, Freiheit, Autonomie, Werkgenese, Historizität und dramatische Form.

Warum war der "Urgötz" für Goethe nicht zufriedenstellend?

Goethe empfand den Urgötz als zu stark auf rein theoretischen Annahmen basierend und wollte das Werk durch eine stärkere Einbindung geschichtlicher Gegebenheiten verbessern.

Welche Rolle spielt die Figur der Adelheid in der Arbeit?

Adelheid wird als moderne "femme fatale" analysiert, die als zentraler Gegenpart zu Götz fungiert und Weislingen manipuliert, wobei sie sich über moralische Konventionen hinwegsetzt.

Wie unterscheidet sich der historische Götz von der dramatischen Figur?

Während der historische Götz ein langes Leben nach verschiedenen Fehden führte, inszeniert Goethe den frühen Tod des Helden, um sein Scheitern und eine allgemeine Geschichtsentwicklung zu symbolisieren.

Fin de l'extrait de 33 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Goethes "Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand" - Zur Entstehungsgeschichte Goethes berühmten Werkes
Sous-titre
Im Vergleich zu Berlichingens "Lebens-Beschreibung" in Auseinandersetzung mit den Merkmalen der Sturm und Drang Bewegung
Université
University of Cologne  (Institut für Sprache und Literatur)
Cours
Sturm und Drang
Note
2,3
Auteur
Elisabeth Esch (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
33
N° de catalogue
V205495
ISBN (ebook)
9783656330257
ISBN (Livre)
9783656331674
Langue
allemand
mots-clé
Götz Goethe Götz von Berlichingen Lebens-Beschreibung; Urgötz historischer Götz Zeitgenössische Rezeption Vergleich historischer und dramatischer Götz Merkmale des Sturm und Drang Sturm und Drang Thematik Form Sprache Charaktere
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Elisabeth Esch (Auteur), 2012, Goethes "Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand" - Zur Entstehungsgeschichte Goethes berühmten Werkes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/205495
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  33  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint