Vorbemerkungen - Methodik
Wirtschaftliche Vorbedingungen – Beginn einer neuen Ordnungspolitik der Österreichischen Wirtschaft
ÖSTERREICH IM EUROPÄISCHEN WIRTSCHAFTSWUNDER DER GOLDENEN „ÄRA“
Die erste Strukturkrise in Österreich ab 1963
Der andauernde Aufschwung Österreichs ab 1968
Die Ausformung des Austrokeynsianismus in den ökonomischen Turbulenzen der 1970-er Jahre
Österreichs Weg aus der Strukturkrise in der ersten Hälfte der 1980-er Jahre
Österreich auf dem Weg in die Europäische Union von 1985 bis 1995 und damit im Übergang zur (neo)liberalen Fiskalpolitik
Österreich in der EU und mit dem EURO
Österreich in der Fortsetzung der „Abwärtspirale“ der europäischen Wirtschaft seit 2005
Die aktuellen Wirtschaftsindikatoren Österreichs
Zusammenfassung, abschließende Betrachtung:
Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkungen - Methodik
Wirtschaftliche Vorbedingungen – Beginn einer neuen Ordnungspolitik der Österreichischen Wirtschaft
Österreichs Wirtschaftswunder in der "Goldenen Ära"
Die erste Strukturkrise in Österreich ab 1963
Der andauernde Aufschwung Österreichs ab 1968
Die Ausformung des Austrokeynsianismus in den ökonomischen Turbulenzen der 1970-er Jahre
Österreichs Weg aus der Strukturkrise in der ersten Hälfte der 1980-er Jahre
Österreich auf dem Weg in die Europäische Union von 1985 bis 1995 und damit im Übergang zur (neo)liberalen Fiskalpolitik
Österreich in der EU und mit dem EURO
Österreich in der Fortsetzung der „Abwärtsspirale“ der europäischen Wirtschaft seit 2005
Die aktuellen Wirtschaftsindikatoren Österreichs
Zusammenfassung, abschließende Betrachtung
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert die wirtschaftliche Entwicklung Österreichs im Zeitraum von 1950 bis zur Gegenwart im internationalen Vergleich der OECD-Staaten, um die Auswirkungen ordnungspolitischer Entscheidungen auf die reale Wirtschaftsleistung zu untersuchen und Lehren aus Krisenphasen abzuleiten.
- Historische Analyse der österreichischen Wirtschaftspolitik nach 1945
- Vergleich der Konjunkturzyklen innerhalb der OECD
- Die Rolle des Austrokeynsianismus in Krisenzeiten
- Transformation der Wirtschaft durch den EU-Beitritt und die Euro-Einführung
- Herausforderungen durch die globale Finanzkrise ab 2008
Auszug aus dem Buch
Die erste Strukturkrise in Österreich ab 1963
Das Wirtschaftswunder ging zu Ende. Dass strukturelle Ursachen vorlagen, zeigt sich daran, dass der Zuwachs der Industrieproduktion von vorher durchschnittlich 8,1 % nunmehr ca. die Höhe des BIP Wachstums betrug, was eine Stagnation der Beschäftigten in der Industrie sowie einen Rückgang der Industrieinvestitionen von 19 % auf 13 % zur Folge hatte. Die Wachstumsimpulse verlagerten sich von der Industrie hin zu den Dienstleistungen sowie zum Tourismus, wobei diese Umstände trotz entsprechender vorausgehender Prognosen und Warnungen zu spät zu strukturellen Veränderungen führten. Die Grundstoffproduktion, die in Österreich einen Schwerpunkt der verstaatlichten Industrie bildete, erlitt zugunsten der Finalgüterindustrie Nachteile, welche ein früheres und rascheres Reagieren erfordert hätten.
Zusammenfassung der Kapitel
Vorbemerkungen - Methodik: Erläutert die wissenschaftliche Vorgehensweise und die Auswahlkriterien für die untersuchten Zeitabschnitte und Wirtschaftsindikatoren.
Wirtschaftliche Vorbedingungen – Beginn einer neuen Ordnungspolitik der Österreichischen Wirtschaft: Analysiert die ökonomischen Herausforderungen unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg und die Etablierung eines neuen Währungssystems.
Österreichs Wirtschaftswunder in der "Goldenen Ära": Dokumentiert die Phase des starken Aufschwungs und der Integration in die internationale Wirtschaftsordnung.
Die erste Strukturkrise in Österreich ab 1963: Beschreibt das Ende des ersten Wachstumsbooms und die Probleme der verstaatlichten Industrie.
Der andauernde Aufschwung Österreichs ab 1968: Behandelt die Phase der erneuten Stabilisierung und des Wachstums bis 1973.
Die Ausformung des Austrokeynsianismus in den ökonomischen Turbulenzen der 1970-er Jahre: Untersucht die wirtschaftspolitischen Reaktionen auf die Ölpreisschocks und globale Turbulenzen.
Österreichs Weg aus der Strukturkrise in der ersten Hälfte der 1980-er Jahre: Analysiert die Maßnahmen zur Bewältigung der wirtschaftlichen Stagnation zu Beginn des Jahrzehnts.
Österreich auf dem Weg in die Europäische Union von 1985 bis 1995 und damit im Übergang zur (neo)liberalen Fiskalpolitik: Beschreibt die Transformation hin zu einer liberaleren Ausrichtung unter dem Einfluss europäischer Integrationsprozesse.
Österreich in der EU und mit dem EURO: Beleuchtet die wirtschaftliche Lage nach dem EU-Beitritt und die Auswirkungen der gemeinsamen Währung.
Österreich in der Fortsetzung der „Abwärtsspirale“ der europäischen Wirtschaft seit 2005: Diskutiert die wirtschaftliche Entwicklung in einem schwieriger werdenden internationalen Umfeld.
Die aktuellen Wirtschaftsindikatoren Österreichs: Bietet einen Überblick über die Kennzahlen bis zum Jahr 2012.
Zusammenfassung, abschließende Betrachtung: Reflektiert die Ergebnisse der gesamten Analyse und ordnet die Krisenbewältigungsstrategien historisch ein.
Schlüsselwörter
Österreichische Wirtschaft, Wirtschaftswunder, OECD, Austrokeynsianismus, Fiskalpolitik, BIP-Wachstum, Strukturkrise, Industrieproduktion, EU-Beitritt, EURO-Einführung, Weltwirtschaftskrise, Wirtschaftsindikatoren, Arbeitslosigkeit, Währungspolitik, Finanzkrise.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Entwicklung der österreichischen Wirtschaft von 1950 bis 2012 und deren Performance im Vergleich zu anderen OECD-Staaten.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die verschiedenen Konjunkturzyklen, die Entwicklung der Industriestruktur, der Einfluss staatlicher Wirtschaftspolitik und die Rolle Österreichs im europäischen Integrationsprozess.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die Auswirkungen der angewandten wirtschaftspolitischen Maßnahmen – von keynesianischen Ansätzen bis hin zur neoliberalen Fiskalpolitik – auf die reale Wirtschaftsperformance Österreichs nachzuvollziehen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine quantitative und qualitative Analyse auf Basis von Wirtschaftsindikatoren und Sekundärliteratur durchgeführt, strukturiert in historisch begründete Zeitabschnitte.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich chronologisch von den Wiederaufbaujahren über das "Wirtschaftswunder", diverse Strukturkrisen und den EU-Beitritt bis hin zu den Auswirkungen der globalen Finanzkrise ab 2008.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Schlüsselwörter wie Wirtschaftswunder, Austrokeynsianismus, EU-Integration, Konjunkturzyklen und Fiskalpolitik definieren den fachlichen Kern der Analyse.
Warum spielt der Austrokeynsianismus eine zentrale Rolle in der Analyse?
Der Austrokeynsianismus war eine prägende wirtschaftspolitische Strategie Österreichs, um Beschäftigung zu sichern und Krisen abzufedern, was die Arbeit besonders in den 1970er Jahren untersucht.
Wie bewertet die Autorin die Rolle des "Mittelwegs" für Österreich?
Die Autorin sieht den österreichischen "Mittelweg" zwischen liberalen und sozialen Ansätzen als Erfolgsmodell, mahnt jedoch zur Vorsicht hinsichtlich der aktuellen globalen Krisenentwicklungen.
- Citar trabajo
- Maria Macek (Autor), 2012, Österreichs Wirtschaftsperformance im OECD-Vergleich 1950-2012, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/205540