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Feedbackmethoden im Unterricht. Erfahrungen mit Schülerrückmeldungen in einer 6. und 7. Klasse

Title: Feedbackmethoden im Unterricht. Erfahrungen mit Schülerrückmeldungen in einer 6. und 7. Klasse

Examination Thesis , 2009 , 82 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Alexandra Köhler (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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In dieser Examensarbeit/ Hausarbeit, welche in der 2. Phase der Lehrerausbildung geschrieben worden ist, wird der Frage nachgegangen, ob sich die Qualität von Unterricht durch kontinuierliches Schülerfeedback verbessert lässt. Dazu werden Schülerrückmeldungen in zwei Klassen, nämlich in einer 6. und einer 7. Klasse, eingeführt und die Ergebnisse miteinander verglichen. Folgende Methoden kommen zur Anwendung: Die Zielscheibe und Lerntagebücher.

Aus den Ergebnissen des Schülerfeedbacks wurden Konsequenzen zur Verbesserung der Unterrichtsqualität abgeleitet, einmal für den Deutschunterricht, in der anderen Klasse für den Englischunterricht. Schüler waren sogar dazu in der Lage, einzelne Sequenzen des Unterrichts selbst zu planen und durchzuführen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG

1. SCHÜLERRÜCKMELDUNGEN IN DER SCHULE

1.1 ENTSTEHUNG UND ENTWICKLUNG

1.2 SCHÜLERFEEDBACK – EIN DEFINITIONSVERSUCH

1.2.1 Kriterien eines guten Schülerfeedbacks

1.3 ZUR ENTSTEHUNG EINER FEEDBACK-KULTUR IN DER SCHULE

2. ZUR NOTWENDIGKEIT VON SCHÜLERFEEDBACK IN DER SCHULE

2.1 SCHÜLERRÜCKMELDUNGEN ALS BEITRAG VON UNTERRICHTSENTWICKLUNG

2.2 FORSCHUNGSERGEBNISSE ZU SCHÜLERFEEDBACK

2.3 PROBLEME UND GRENZEN VON SCHÜLERFEEDBACK

3. DER EINSATZ VON FEEDBACKMETHODEN IM UNTERRICHT

3.1 VORAUSSETZUNGEN FÜR EINE ERFOLGREICHE FEEDBACK-ARBEIT IM UNTERRICHT

3.2 GRUNDLAGEN FÜR DIE PLANUNG UND DURCHFÜHRUNG

3.2.1 Zur Planung von Schülerfeedback

3.2.2 Zur Durchführung von Schülerfeedback

3.3 AUSGEWÄHLTE FEEDBACKMETHODEN FÜR DEN UNTERRICHT

3.3.1 Feedbackmethoden zu Beginn von Lerneinheiten

3.3.1.1 Kopfstandmethode

3.3.1.2 Kartenabfrage: Was ist guter Unterricht?

3.3.2 Feedbackmethoden zur Begleitung von Lerneinheiten

3.3.2.1 Das Lerntagebuch

3.3.2.2 Das Feedbackjournal

3.3.3 Feedbackmethoden zum Ende von Lerneinheiten

3.3.3.1 Die Zielscheibe

3.3.3.2 Der Fragebogen

3.3.3.3 Offener Feedbackdialog

3.4 ZUR AUSWERTUNG DES SCHÜLERFEEDBACKS

4. PLANUNG DES SCHÜLERFEEDBACKS

4.1 ZIELSETZUNGEN DER SCHÜLERRÜCKMELDUNGEN

4.2 BESCHREIBUNG DER LERNGRUPPE 7RA

4.3 BESCHREIBUNG DER LERNGRUPPE 6RA

4.4 PLANUNG DER FEEDBACKMETHODEN

4.4.1 Den Gegenstand des Feedbacks klären

4.4.2 Sinn und Zweck des Feedbacks klären

4.4.3 Konkrete Schritte zur Vorgehensweise des Feedbacks festlegen

4.4.4 Konsequenzen für den Umgang mit den Ergebnissen festlegen

4.4.5 Durch Transparenz Vertrauen entstehen lassen

5. ZUR DURCHFÜHRUNG DES SCHÜLERFEEDBACKS

5.1 FESTLEGUNG DER KRITERIEN GUTEN UNTERRICHTS IN DER KLASSE 7RA

5.2 FESTLEGUNG DER KRITERIEN GUTEN UNTERRICHTS IN DER KLASSE 6RA

5.3 KLASSENRAT IN DER 6RA: GEMEINSAME INTERPRETATION DER QUALITÄTSKRITERIEN UND VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE

5.3.1 Positives Lehrerverhalten

5.3.2 Positives Schülerverhalten

5.3.3 Viele Sprechanlässe schaffen

5.3.4 Abwechslungsreiche Lerntechniken

5.3.5 Spannende Inhalte

5.3.5 Verständlichkeit

5.4 KLASSENRAT IN DER 7RA: GEMEINSAME INTERPRETATION DER QUALITÄTSKRITERIEN UND VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE

5.4.1 Positives Lehrerverhalten

5.4.2 Positives Schülerverhalten und 5.4.3 Beachtung der Gesprächsregeln

5.4.4 Schülereinbezug

5.4.5 Methodenvielfalt

5.4.6 Verständlichkeit der Inhalte

6. GEMEINSAMES RESÜMEE ÜBER DIE FEEDBACKARBEIT

6.1 GEMEINSAMES RESÜMEE MIT DER 7RA

6.2 GEMEINSAMES RESÜMEE MIT DER 6RA

7. RESÜMEE DER SCHÜLERRÜCKMELDUNGEN

7.1 SIND DIE GESETZTEN ZIELE DES LEHRERS ERREICHT WORDEN?

7.2 KONNTE EINE FEEDBACK-KULTUR ENTWICKELT WERDEN?

7.3 GEWONNENE ERKENNTNISSE AUS DEM SCHÜLERFEEDBACK

7.4 KONSEQUENZEN FÜR DIE WEITERE ARBEIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie durch die Einführung eines systematischen Schülerfeedbacks die Unterrichtsqualität verbessert und eine kooperative Feedback-Kultur zwischen Lehrern und Schülern etabliert werden kann. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob und wie Schüler durch ihre Rückmeldungen als aktive Partner in die Planung und Gestaltung des Unterrichts einbezogen werden können, um den Lernprozess für alle Beteiligten effektiver und motivierender zu gestalten.

  • Methodische Ansätze und Planung von Schülerfeedback
  • Praktische Erprobung in zwei Realschulklassen (6. und 7. Jahrgangsstufe)
  • Rolle des Klassenrats als Forum für gemeinsamen Austausch
  • Bedeutung der Lehrer-Schüler-Beziehung und Schülermotivation
  • Herausforderungen und Grenzen bei der Umsetzung von Feedback

Auszug aus dem Buch

1.1 Entstehung und Entwicklung

Hinter dem Begriff „Schülerfeedback“ bzw. „Schülerrückmeldung“ steht bereits eine lange Tradition (vgl. Burkhard/Eikenbusch/Ekholm 2003, 34). Die Bedeutung von Schülerrückmeldungen wurde von bekannten Didaktikern sowohl unterrichtstheoretisch als auch didaktisch begründet (Bastian/Combe/Langer 2001, 9). Geprägt wurde der Begriff unter anderem durch Wolfgang Schulz mit dem für seine Didaktik zentralen Begriff der Partizipation von Schülern (1980), von Wolfgang Klafki, der Selbst und Mitbestimmung als Kernelement allgemeiner Bildung sah (1985) und von Lothar Klingberg, welcher die Dialektische Didaktik so auslegte, dass Schüler nicht nur Teilnehmende, sondern aktiv Mitgestaltende sein sollten (vgl. Bastian/Combe/Langer 2007, 11).

Über dieses Verfahren des Schülerfeedbacks wurde schon in reformpädagogischen Ansätzen in den zwanziger und dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts diskutiert. Zu Beginn der siebziger Jahre griff man diese Methode wieder auf und übte diese Praxis aus. Es erschien den Didaktikern jedoch recht schwierig, den Wunsch nach einer qualifizierten Mitbeteiligung der Schüler in die Praxis umzusetzen (vgl. Bastian/Combe/Langer 2007, 11). Gegen Ende der achtziger Jahre begann man damit, sich intensiv mit dem Thema „Schulentwicklung in der Schule“ auseinanderzusetzen. Dabei standen die Schüler als „Adressaten“, die von Lehrern anhand von Schülerfragebögen nach ihren Wünschen und Erwartungen befragt wurden, noch im Hintergrund des Geschehens (vgl. Burkhard/Eikenbusch/Ekholm 2003, 35). Da diese Art der Einbeziehung der Schüler nicht den gewünschten Erfolg brachte, entwickelte sich gegen Ende der neunziger Jahre die Idee der Schulentwicklung mit Schülern, indem man mit ihnen in einen Dialog treten wollte. Dahinter stand die Einsicht, dass nicht durch Lehren gelernt wird, sondern durch die Beteiligung und Mitverantwortung der Lernenden für ihren eigenen Lernprozess (vgl. Bastian/Combe/Langer 2001, 9).

Zusammenfassung der Kapitel

EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Relevanz von Schülerfeedback ein und stellt die zentrale Forschungsfrage zur Verbesserung der Unterrichtsqualität durch Einbeziehung der Schülersicht.

1. SCHÜLERRÜCKMELDUNGEN IN DER SCHULE: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung des Begriffs und definiert Schülerfeedback als einen systematischen Prozess der Partizipation.

2. ZUR NOTWENDIGKEIT VON SCHÜLERFEEDBACK IN DER SCHULE: Hier wird begründet, warum Feedback zur Unterrichtsentwicklung unverzichtbar ist und welche Forschungsergebnisse sowie Grenzen dabei zu beachten sind.

3. DER EINSATZ VON FEEDBACKMETHODEN IM UNTERRICHT: Das Kapitel beschreibt Voraussetzungen für erfolgreiche Feedback-Arbeit und stellt methodische Instrumente für verschiedene Unterrichtsphasen vor.

4. PLANUNG DES SCHÜLERFEEDBACKS: Der Autor beschreibt die konkrete Planung, Zielsetzung und die Beschreibung der beteiligten Lerngruppen 7ra und 6ra.

5. ZUR DURCHFÜHRUNG DES SCHÜLERFEEDBACKS: Hier wird die praktische Umsetzung in den Klassen inklusive der gemeinsam erarbeiteten Qualitätskriterien und der Klassenratsitzungen dargestellt.

6. GEMEINSAMES RESÜMEE ÜBER DIE FEEDBACKARBEIT: Dieses Kapitel zieht ein Fazit über den Verlauf der Feedback-Arbeit in den beiden Klassen und bewertet das Erreichen der gesetzten Ziele.

7. RESÜMEE DER SCHÜLERRÜCKMELDUNGEN: Die abschließende Reflexion fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und leitet Konsequenzen für die zukünftige pädagogische Arbeit ab.

Schlüsselwörter

Schülerfeedback, Schülerrückmeldung, Unterrichtsentwicklung, Partizipation, Feedback-Kultur, Lernprozess, Unterrichtsqualität, Methodenkompetenz, Evaluation, Schülereinbezug, Lehrer-Schüler-Beziehung, Klassenrat, Reflexion, Lernatmosphäre, Unterrichtsgestaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die systematische Einführung von Schülerfeedback in zwei Realschulklassen, um durch eine aktive Einbeziehung der Schüler den Unterricht zu verbessern und eine Feedback-Kultur zu entwickeln.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der methodischen Planung, der Durchführung von Feedbackrunden in den Klassen, der Rolle des Klassenrats sowie der Bedeutung einer demokratischen Lernatmosphäre.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den Unterricht durch einen strukturierten Dialog mit den Schülern zu optimieren, die Motivation zu steigern und die Schüler als Mitgestalter ihres Lernprozesses zu aktivieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf handlungsorientierten Methoden und kooperativen Feedbackinstrumenten (z. B. Zielscheibe, Lerntagebuch, Klassenrat), die pädagogisch-theoretisch fundiert sind.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die konkrete Planung, die Kriterienfindung für „guten Unterricht“, die Durchführung der Feedbacks in den Klassen 6ra und 7ra sowie die Auswertung der Ergebnisse detailliert beschrieben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Schülerfeedback, Unterrichtsentwicklung, Partizipation, Feedback-Kultur, Schülereinbezug und Unterrichtsqualität geprägt.

Warum wurde die "Zielscheibe" als Feedbackmethode gewählt?

Die Zielscheibe wurde gewählt, weil sie schnell handhabbar ist, sich leicht an jedes Alter anpassen lässt und ein visuelles Ergebnis bietet, das einen idealen Gesprächsanlass für den Klassenrat liefert.

Wie gingen die Klassen mit der Kritik an der Lehrperson um?

Die Schüler nutzen die Feedbackmöglichkeiten, um auch kritische Punkte wie Hektik oder Strenge anzusprechen, was zu einem wertvollen Austausch und einer Verbesserung der Lehrer-Schüler-Beziehung führte.

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Details

Title
Feedbackmethoden im Unterricht. Erfahrungen mit Schülerrückmeldungen in einer 6. und 7. Klasse
College
Studienseminar Oldenburg
Course
Pädagogik (Lehramt)
Grade
1,0
Author
Alexandra Köhler (Author)
Publication Year
2009
Pages
82
Catalog Number
V205669
ISBN (eBook)
9783656968962
ISBN (Book)
9783656968979
Language
German
Tags
Feedback Schülerfeedback Feedbackmethoden Schülerrückmeldungen Zielscheibe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexandra Köhler (Author), 2009, Feedbackmethoden im Unterricht. Erfahrungen mit Schülerrückmeldungen in einer 6. und 7. Klasse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/205669
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