Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort
2. Begriffe und Definitionen
2.1. Vor - und Nachlauf
2.2. ISO - Container
2.3. Kombinierter Verkehr
3. Darstellung der Verkehrsträger / Vor – und Nachteile
3.1. Verkehrsträger Lkw – Straßengüterverkehr
3.2. Verkehrsträger Bahn – Schienengüterverkehr
3.3. Verkehrsträger Binnenschiff – Binnenschifffahrt
4. Kombinierter Verkehr
4.1. Übersicht der verschiedenen Formen des Kombinierten Verkehrs
4.2. Kontinentale Transportketten
4.2.1. Straße / Schiene
4.2.2. Straße / Binnenwasserstraße
4.3. Notwendigkeit und Ziele des Kombinierten Verkehrs
5. Öffentliche Infrastrukturvorhaben
6. Fazit
7. Literaturverzeichnis
8. Anhang
9. Eidesstattliche Erklärung
1. Vorwort
20 Fuß lang, 8 Fuß breit und 8 Fuß plus 6 Zoll hoch – das ist in der Transportwelt sprichwörtlich das Maß aller Dinge. Dabei wurde diese für den heutigen globalen Versand so wichtige Ladeeinheit nicht von einem Reeder sondern von einem Spediteur erfunden.
In der folgenden schriftlichen Ausarbeitung werden die unterschiedlichen Verkehrsträger, die für die Durchführung von Seehafenhinterlandverkehren in Frage kommen, untersucht. Desweiteren wird auf den Kombinierten Verkehr mit seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen und seiner Notwendigkeit eingegangen. Abschließend soll am Beispiel der Y-Trasse zwischen Hannover – Hamburg und Bremen der Stellenwert der Infrastruktur für die unterschiedlichen Transportketten dargestellt werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort
2. Begriffe und Definitionen
2.1. Vor - und Nachlauf
2.2. ISO - Container
2.3. Kombinierter Verkehr
3. Darstellung der Verkehrsträger / Vor – und Nachteile
3.1. Verkehrsträger Lkw – Straßengüterverkehr
3.2. Verkehrsträger Bahn – Schienengüterverkehr
3.3. Verkehrsträger Binnenschiff – Binnenschifffahrt
4. Kombinierter Verkehr
4.1. Übersicht der verschiedenen Formen des Kombinierten Verkehrs
4.2. Kontinentale Transportketten
4.2.1. Straße / Schiene
4.2.2. Straße / Binnenwasserstraße
4.3. Notwendigkeit und Ziele des Kombinierten Verkehrs
5. Öffentliche Infrastrukturvorhaben
6. Fazit
Zielsetzung und Themen
Die Arbeit untersucht die verschiedenen Verkehrsträger im Kontext der Seehafenhinterlandverkehre, um die Notwendigkeit und die Erscheinungsformen des Kombinierten Verkehrs aufzuzeigen und den Stellenwert der Infrastruktur anhand des Beispiels der Y-Trasse zu bewerten.
- Analyse der Vor- und Nachlauf-Logistik für Container.
- Vergleich der Stärken und Schwächen von Lkw, Bahn und Binnenschiff.
- Darstellung der verschiedenen Formen des Kombinierten Verkehrs.
- Betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Betrachtung der Transportketten.
- Untersuchung der Bedeutung öffentlicher Infrastrukturvorhaben für den Güterverkehr.
Auszug aus dem Buch
3.1. Verkehrsträger Lkw – Straßengüterverkehr
„Mit Straßengüterverkehr bezeichnet man den Transport von Gütern unterschiedlicher Art durch Kraftfahrzeuge bzw. Lastkraftwagen.“5 Im Jahr 2008 wurden in Deutschland 77 Prozent und damit der höchste Anteil der Beförderungsmengen per Lkw transportiert.6 Die Steigerung des Aufkommens im Gegensatz zum Vorjahr entspricht 2,3 Prozent und beläuft sich auf insgesamt 3.473 Millionen Tonnen. Jedoch ist nicht nur das Aufkommen gestiegen, sondern auch die Tonnenkilometerleistung um 1,6 Prozent auf 474,1 Milliarden Tonnenkilometer. Diese Entwicklung zeigt die Bedeutung des Lkw im Güterverkehr. Viele Bemühungen Tonnage von der Straße auf die alternativen Verkehrsträger Schiene und Binnenwasserstraße zu verlagern werden nur schwierig gelingen, da ca. 80 % aller Fahrten von Lastkraftwagen in einem Entfernungsbereich bis 100 Kilometer stattfinden. Das heißt diese Transporte sind nicht oder nur selten durch andere Verkehrsträger zu ersetzen und somit nahezu konkurrenzlos.
Betrachtet man speziell die Containerverkehre so stellt man fest, dass auch hier viele Transporte innerhalb des Nahbereiches stattfinden. Im größten Hafen der Bundesrepublik Deutschland, dem Hamburg Hafen, wurden im Jahr 2008, rund 140,5 Millionen Tonnen Seegüter umgeschlagen. Davon entfielen rund 120,5 Millionen Tonnen auf die Hinterlandverkehre. Von diesen Verkehren wurden 33 Prozent per Eisenbahn, 10 Prozent per Binnenschiff, 17 Prozent per Feederschiff und 40 Prozent per Lkw transportiert.
Hieran kann man erkennen, dass der Lkw aus den Containerhinterlandverkehren nicht weg zu denken ist. Anders als in Bremerhaven sitzt in Hamburg ein Großteil der verladenden Wirtschaft direkt vor Ort. Das heißt, zahlreiche Container werden direkt in Hamburg oder Umgebung be – oder entladen. Dies begünstigt natürlich den Einsatz des Lkw da er innerhalb dieser kurzen Distanzen hinsichtlich seiner hohen Flexibilität und der unproblematischen Umdisponierung unschlagbar ist. Besonders die einfache logistische Handhabung gepaart mit kostengünstigen Transportpreisen verschafft dem Lkw gegenüber anderen Verkehrsträgern einen enormen Vorteil. Anhand dieser Gesichtspunkte wäre der Lkw das optimale Verkehrsmittel, gäbe es nicht gewisse Schwachstellen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Vorwort: Der Autor führt in die Thematik der Hinterlandverkehre ein und benennt die Zielsetzung der Arbeit, die verschiedenen Verkehrsträger sowie die Rolle der Infrastruktur anhand des Y-Trassen-Beispiels zu untersuchen.
2. Begriffe und Definitionen: In diesem Kapitel werden grundlegende Fachbegriffe wie Vor- und Nachlauf, ISO-Container sowie der Kombinierte Verkehr definiert, um eine einheitliche Basis für die weitere Analyse zu schaffen.
3. Darstellung der Verkehrsträger / Vor – und Nachteile: Das Kapitel vergleicht detailliert die Vor- und Nachteile der drei wesentlichen Verkehrsträger Lkw, Bahn und Binnenschiff hinsichtlich ihrer Eignung für den Gütertransport.
4. Kombinierter Verkehr: Es werden die Formen des Kombinierten Verkehrs, kontinentale Transportketten und die ökonomischen sowie ökologischen Notwendigkeiten dieses Systems erläutert.
5. Öffentliche Infrastrukturvorhaben: Anhand des Bauvorhabens „Y-Trasse“ wird aufgezeigt, wie Infrastrukturmaßnahmen die Kapazität und Effizienz von Güterverkehrsrouten beeinflussen können.
6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der aktuellen Situation und der Zukunftsperspektiven des Güterverkehrs sowie einer Einordnung der politischen Bemühungen zur Verkehrsverlagerung.
Schlüsselwörter
Kombinierter Verkehr, Straßengüterverkehr, Schienengüterverkehr, Binnenschifffahrt, Vorlauf, Nachlauf, Seehafenhinterlandverkehr, ISO-Container, Y-Trasse, Infrastruktur, Logistik, Transportkette, Güteraufkommen, Green Logistics, Intermodaler Verkehr
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Logistik von Containertransporten zwischen Seehäfen und dem Hinterland unter Berücksichtigung verschiedener Verkehrsträger.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf den Vor- und Nachläufen, den spezifischen Vor- und Nachteilen von Lkw, Bahn und Binnenschiff sowie der Bedeutung von Infrastrukturprojekten.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Darstellung und der Vergleich der unterschiedlichen Verkehrsträger sowie die Bewertung des Stellenwerts der Infrastruktur am Beispiel der geplanten Y-Trasse.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die Fachliteratur, Studien und aktuelle Projektdaten zur Bewertung von Transportketten heranzieht.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden die Definitionen geklärt, die einzelnen Verkehrsträger analysiert und die Formen sowie Ziele des Kombinierten Verkehrs detailliert erläutert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Kombinierter Verkehr, Hinterlandverkehr, Transportketten, Infrastruktur und der Vergleich zwischen Straße, Schiene und Wasserweg.
Warum ist der Lkw für den Vor- und Nachlauf so bedeutend?
Aufgrund seiner hohen Flexibilität, der freien Routenwahl und der Möglichkeit, auch kleine Mengen individuell und kostengünstig an den Zielort zu liefern, ist der Lkw in diesen Streckenabschnitten bisher kaum zu ersetzen.
Welche Kritik wird an der Y-Trasse geäußert?
Kritiker bemängeln das hohe Kosten-Nutzen-Verhältnis, befürchten Lärmbelastungen für Anwohner und sehen im Projekt keine ausreichende Lösung für die Kapazitätsprobleme der Güterverkehre.
Welche Rolle spielt die Green Logistics?
Green Logistics dient als Rahmenkonzept, um durch Verlagerung von Transporten auf umweltfreundlichere Verkehrsträger den CO2-Ausstoß und den Energieverbrauch pro Ladeeinheit signifikant zu senken.
- Quote paper
- MSc International Business Management with Logistics Thomas Bauer (Author), 2010, Vor- und Nachläufe für Containertransporte nach / aus Übersee aus dem / in das Hinterland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/205717