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Der Außenhandel Polens

Titre: Der Außenhandel Polens

Thèse de Bachelor , 2010 , 65 Pages

Autor:in: Claudia Stala (Auteur)

Gestion d'entreprise - Politique économique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Seit dem Niedergang des realen Sozialismus am Ende der 80er Jahre waren die ehemaligen Satellitenstaaten und somit auch Polen, damit beschäftigt sich an die neuen Rahmenbedingungen des internationalen Handels anzupassen. Die Entwicklung von einer Plan- zur Marktwirtschaft der letzten 20 Jahre erforderte große Anstrengungen. Untersucht werden soll in dieser Bachelorarbeit die Handelsstruktur Polens. Im Zentrum der Arbeit steht dabei die Spezialisierung des Außenhandels nach Ländern und Produktionssektoren. Im ersten Teil werden die politischen Rahmenbedingungen des Außenhandels in Form von internationalen Abkommen vorgestellt. Dieser Schritt wird zum großen Teil, wie sich zeigen könnte, die regionalen Schwerpunkte der polnischen Exporte und Importe erklären. Im zweiten Teil sollen anschließend bekannte ökonomische Theorien über den grenzüberschreitenden Handel vorgestellt werden. Dabei wird auch herausgearbeitet, welche Aussagen die jeweiligen Theorien über mögliche Entwicklungen des polnischen Außenhandels prognostiziert hätten. Im dritten und letzen Abschnitt werden die Außenhandelsdaten der OECD auf der „1-digit“-Ebene ausgewertet. Betrachtet werden soll, ob die Theorien mit ihren Voraussagen Recht hatten, mit welchen Ländern Polen in welchem Umfang Handel treibt und es soll versucht werden mögliche ungewöhnliche Entwicklungen erklärbar zu machen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Politischer und Historischer Kontext der polnischen Wirtschaft

1.1 Ausgangssituation in den 80er Jahren

1.2 Transformation

1.3 Internationale HandelsAbkommen

1.4 Anfangsphase des AUssenhandels

2. Theorien des Aussenhandels

2.1 inter-sektoraler Aussenhandel

2.1.1 Der Ricardianische Ansatz

2.1.2 Spezifisches Faktoren Modell

2.1.3 Heckscher-Ohlin-Ansatz

2.2 Intra-sektoraler Aussenhandel

2.2.1 Horizontaler intra-sektoraler Handel

2.2.2 Vertikaler intra-sektoraler Handel

3. Entwicklung des polnischen Aussenhandels ab 1995

3.1 Exporte

3.1.1 Güterstruktur

3.1.2 Länderstruktur

3.1.4 Besonderheiten der Exportentwicklung

3.2 Handelsbilanz

3.3 Importe

3.3.1 Güterstruktur

3.3.2 Länderstruktur

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die Handelsstruktur Polens seit dem Ende des realen Sozialismus mit besonderem Fokus auf die Spezialisierung nach Ländern und Sektoren sowie die Auswirkungen internationaler Abkommen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, inwiefern ökonomische Außenhandelstheorien die tatsächliche Entwicklung des polnischen Außenhandels prognostizieren konnten und welche Faktoren ungewöhnliche Trends erklären.

  • Historische Rahmenbedingungen und politische Transformation der polnischen Wirtschaft
  • Anwendung klassischer und moderner Außenhandelstheorien auf ein Transformationsland
  • Quantitative Analyse der Handelsströme anhand der SITC-Klassifizierung
  • Bedeutung von Auslandsinvestitionen (FDI) und regionalen Handelsblöcken wie EU, CEFTA und APEC

Auszug aus dem Buch

2.1.2 SPEZIFISCHES FAKTOREN MODELL

Dieser Ansatz der spezifischen Faktoren geht von einer Vielzahl von Produktionsfaktoren aus; im Unterschied zum oben genannten. Diese Tatsache allein kommt einer realen Wirtschaft sehr viel näher. Unter einem spezifischen Faktor versteht man einen Input, der zwischen den Sektoren immobil ist und der für eine bestimmte Branche charakteristisch ist. Ein gutes Beispiel für die Mobilität eines Faktors ist das Kapital: In eine Sachanlage investiert ist es immobil. Wird es einige Perioden später allerdings veräußerst, wird es in den anderen Branchen wieder anwendbar. Desweiteren haben Sektoren einen für sie spezifischen Input in der Herstellung. Finden sich Kapital und Arbeit in fast allen Sektoren wieder, sind der Faktor Boden vor allem für den landwirtschaftlichen Bereich und der Faktor Humankapital für die innovationsbringenden Sektoren von Nöten. Dieser Ansatz kann als die kurzfristige Version des im nächsten Schritt vorgestellten Heckscher-Ohlin Modells interpretiert werden. Innerhalb von einigen Perioden kann aus einem immobilen Faktor ein mobiler werden; aus dem Faktor „ungelernte Arbeit“ kann Humankapital entstehen. Das Modell führt zu keiner vollkommenen Spezialisierung, sondern lässt lediglich Tendenzen in der Handelsstruktur erkennen. Es werden vor allem die Güter verstärkt exportiert, die mit einem relativ hohen Einsatz des spezifischen Faktors produziert werden.

Somit gilt es die typischen spezifischen Inputfaktoren einer Wirtschaft zu identifizieren. Klassischerweise werden darunter Humankapital, Land, natürliche Ressourcen aber auch der Faktor Umwelt als die Fähigkeit Verschmutzungen zu absorbieren, verstanden (Czarny & Lang, 2002). Allgemein ist das durchschnittliche Niveau des Humankapitals in Polen niedrig. Im Vergleich zu den EU-15-Staaten hat es einen beträchtlichen Anteil von Menschen mit dem niedrigsten Bildungsniveau. Die Gruppe mit den höchsten Bildungsabschlüssen ist dagegen recht klein. 2003 besassen nur 12 Prozent der 16 bis 64 Jährigen einen Hochschulabschluss, während der Prozentsatz in den EU15 Ländern bei durchschnittlich 20 Prozent liegt. 30 Prozent der polnischen Bevölkerung haben einen Berufsschulabschluss und 24 Prozent einen niedrigen höheren Abschluss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Politischer und Historischer Kontext der polnischen Wirtschaft: Erläutert die Ausgangslage der polnischen Planwirtschaft in den 80er Jahren und den Transformationsprozess hin zur Marktwirtschaft unter Einbeziehung internationaler Abkommen.

2. Theorien des Aussenhandels: Stellt traditionelle und moderne Außenhandelstheorien vor, um deren Vorhersagekraft für die spezifische Situation Polens als Transformationsland zu bewerten.

3. Entwicklung des polnischen Aussenhandels ab 1995: Analysiert die empirische Entwicklung der Exporte und Importe, der Handelsbilanz sowie der Länder- und Güterstruktur auf Basis von OECD-Daten.

4. Zusammenfassung: Fasst die Ergebnisse der strukturellen Veränderungen im polnischen Außenhandel zusammen und betont die wachsende Bedeutung kapitalintensiver Produktionsbereiche sowie der Integration in europäische Märkte.

Schlüsselwörter

Polen, Außenhandel, Transformationswirtschaft, Handelsbilanz, SITC-Klassifizierung, EU-Beitritt, Direktinvestitionen, Exportstruktur, Importstruktur, Heckscher-Ohlin-Ansatz, Intra-sektoraler Handel, Humankapital, Wettbewerbsfähigkeit, Freihandelsabkommen, CEFTA

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Handelsstruktur Polens seit der Transformation von der Plan- zur Marktwirtschaft bis zum Jahr 2008, wobei der Schwerpunkt auf der Spezialisierung nach Sektoren und Partnerländern liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den zentralen Themen gehören die politischen Rahmenbedingungen des Handels, die Anwendung ökonomischer Außenhandelstheorien und die empirische Auswertung von Handelsdaten der OECD.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Handelsstrukturen Polens zu erklären und zu überprüfen, ob klassische und moderne ökonomische Theorien die tatsächliche Entwicklung des polnischen Außenhandels korrekt prognostizieren konnten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive Analyse sowie eine komparative Untersuchung von Außenhandelsdaten auf Basis der SITC-Klassifizierung (Standard International Trade Classification) sowie einen theoretischen Vergleich.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung durch verschiedene Außenhandelsmodelle und eine detaillierte empirische Untersuchung der polnischen Exporte, Importe und Handelsbilanz im Zeitraum von 1995 bis 2008.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Transformationswirtschaft, Außenhandel, SITC, EU-Integration, ausländische Direktinvestitionen (FDI) und komparative Vorteile.

Welche Rolle spielen die sogenannten "sensitive goods" für Polen?

Diese Güter, zu denen unter anderem landwirtschaftliche Erzeugnisse und Stahl zählen, waren aufgrund ihres Wettbewerbsvorteils für Polen lange von protektionistischen Beschränkungen der EU betroffen.

Wie hat sich die Bedeutung der CEFTA für den polnischen Außenhandel entwickelt?

Die CEFTA hat als Ländergruppe massiv an Bedeutung gewonnen, wobei die polnischen Exporte in diese Region im Vergleich zum EU-Handel besonders dynamische Wachstumsraten aufwiesen.

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Résumé des informations

Titre
Der Außenhandel Polens
Université
University Heidelberg Alfred-Weber-Institut of Economics
Auteur
Claudia Stala (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
65
N° de catalogue
V205819
ISBN (ebook)
9783656330127
ISBN (Livre)
9783656329947
Langue
allemand
mots-clé
Außenhandel Polen SITC Handelabkommen Sozialismus Ricardianische Ansatz Spezifisches Faktoren Modell Heckscher-Ohlin-Ansatz Intra-sektoraler Aussenhandel Horizontaler intra-sektoraler Handel Vertikaler intra-sektoraler Handel Transformation CEE SITC-KLASSIFIZIERUNG
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Claudia Stala (Auteur), 2010, Der Außenhandel Polens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/205819
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Extrait de  65  pages
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