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Schülervorstellungen zu historischem Wandel

Eine empirische Untersuchung

Titre: Schülervorstellungen zu historischem Wandel

Thèse de Master , 2009 , 219 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Anna Dück (Auteur)

Didactique - Histoire
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Wenn man einen Lehrer danach fragt, dann weiß dieser, dass Schüler nicht als „tabula rasa“ in den Unterricht kommen, sondern bereits viele Vorstellungen zu den unterschiedlichsten Themen besitzen. Die Vorstellungen stammen aus Gesprächen mit Eltern, Freunden, dem Lesen von Büchern und aus anderen Medien. Ohne diese bereits vorhandenen Vorstellungen wäre Lernen nicht möglich, denn jeder Mensch greift beim Lernen neuer Inhalte auf das ihm zur Verfügung stehende Vorwissen, auf seine Vorstellungen, zurück und verknüpft die bestehenden Wissensinhalte mit dem neuen Wissen. Daher spielen die Vorstellungen beim Lernen neben anderen Faktoren eine bedeutende Rolle.
Auch in den Sachunterricht der Grundschule und den späteren Geschichtsunterrichts an der weiterführenden Schule bringen Schüler ihre Vorstellungen zu historischen Ereignissen und zur Vergangenheit mit. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Theoretischer Bezugsrahmen

2.1.1 Zum Begriff „Schülervorstellungen“

2.1.2 Conceptual Change-Forschung

2.1.3 Schülervorstellungen als Voraussetzung für das Lernen

2.1.4 Gründe für die Erforschung von Schülervorstellungen allgemein und zu historischem Wandel

2.1.5 Schülervorstellungen zu Geschichte

2.1.6 Zum Begriff des historischen Wandels

2.2 Forschungsstand

2.2.1 Erforschung von Schülervorstellungen in der Geschichtsdidaktik

2.2.2 Untersuchungen zu Schülervorstellungen zu historischem Wandel

3. Fragestellung

3.1 Untersuchungsfrage

3.2 Ziele

4. Forschungsmethode

4.1 Untersuchungsinstrument

4.2 Konzeption des Leitfaden-Interviews

4.3 Untersuchungssample

4.4 Maßnahmen zur Qualitätssicherung der Ergebnisse

4.5 Datenerhebung

4.6 Datenaufbereitung

4.7 Auswertungsmethode

5. Ergebnisse

5.1 Frage I: Nehmen Schüler historischen Wandel wahr?

5.2 Frage II: Wie erklären Schüler historischen Wandel?

5.3 Unterfragen

5.4 Rückbezug zu anderen Studien

6. Kritik

7. Fazit

8. Literaturverzeichnis

9. Internetquellenverzeichnis

10. Anhang

10.1 Leitfaden-Interview

10.2 Interviewtranskripte

10.3 Auswertungstabellen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Verständnis von Grundschülern der vierten Klasse hinsichtlich des historischen Wandels. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, ob die Kinder historischen Wandel in den Bereichen "Spielen und Spielzeuge" sowie "Kochen" wahrnehmen und welche Erklärungsmuster sie zur Begründung dieses Wandels heranziehen.

  • Erforschung von Schülervorstellungen als Voraussetzung für historisches Lernen.
  • Analyse der Wahrnehmung historischen Wandels bei Viertklässlern.
  • Identifikation von Verursachungsfaktoren und Erklärungsmustern für Wandel.
  • Einsatz qualitativer Forschungsmethoden (Leitfaden-Interviews und Zeichnungen).
  • Vergleich der Schülervorstellungen mit bestehenden geschichtsdidaktischen Studien.

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Zum Begriff „Schülervorstellungen“

Da die vorliegende Untersuchung das Ziel verfolgt, die Vorstellungen von Grundschülern zu historischem Wandel zu erheben, soll zunächst geklärt werden, was sich hinter dem Begriff der „Schülervorstellungen“ verbirgt. Der Begriff „Schülervorstellungen“ wurde zunächst in den naturwissenschaftlichen Fachdidaktiken und in der Kognitionspsychologie eingeführt und diskutiert. Synonyme für diesen Begriff sind nach Möller Vorwissen, Alltagsvorstellungen, Vorerfahrungen und Präkonzepte. Die Erforschung von Schülervorstellungen ist in den naturwissenschaftlichen Fachdidaktiken stark verbreitet. Es lassen sich zahlreiche Untersuchungen der Schülervorstellungen zu den unterschiedlichsten Themen wie zum Beispiel Schall, Magnetismus und Elektrizitätslehre finden. In der deutschsprachigen Geschichtsdidaktik sind Schülervorstellungen zur Geschichte bisher weniger umfassend erforscht worden als in den Fachdidaktiken der Naturwissenschaften. Näheres hierzu unter Punkt 2.2. Seit einigen Jahren spielt jedoch auch in der deutschen Geschichtsdidaktik der Begriff der Schülervorstellungen eine wichtige Rolle. Zurück zu der Frage, was in der Geschichtsdidaktik unter „Schülervorstellungen“ verstanden wird. Der Begriff „Schülervorstellungen“ lässt sich aus dem englischen Wort conception ableiten, was übersetzt Vorstellung bedeutet. Bei Schülervorstellungen handelt es sich um Begriffe, Konzepte und Theorien, mit denen ein bestimmter Sachverhalt erklärt wird. Schülervorstellungen zu Geschichte werden von Schülerinnen und Schülern mit in den Unterricht gebracht und können das historische Lernen wesentlich beeinflussen. Vorstellungen können sich auf die verschiedenen historischen Phänomene beziehen, zum Beispiel auf Personen, Institutionen, Handlungen, Ereignisse und Strukturen, auf Motive von Personen oder den Zusammenhang von Ursachen und Folgen eines Ereignisses.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Wichtigkeit der Erforschung von Schülervorstellungen im historischen Kontext und skizziert die Vorgehensweise der empirischen Untersuchung.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Schülervorstellungen, die Conceptual Change-Forschung sowie den Forschungsstand innerhalb der Geschichtsdidaktik.

3. Fragestellung: Hier werden die zentralen Untersuchungsfragen zur Wahrnehmung und Erklärung von historischem Wandel bei Grundschülern definiert.

4. Forschungsmethode: Dieser Teil beschreibt das methodische Vorgehen, inklusive der Wahl des Leitfaden-Interviews, des Samples und der Maßnahmen zur Qualitätssicherung.

5. Ergebnisse: Die erhobenen Daten werden präsentiert, wobei Einzelfallanalysen dazu dienen, die Wahrnehmung und Erklärungsansätze der Schüler zu verdeutlichen.

6. Kritik: Das Kapitel reflektiert kritisch über das methodische Vorgehen und benennt Schwachstellen sowie Vorteile der Studie.

7. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und gibt Ausblicke auf zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Schülervorstellungen, historischer Wandel, Geschichtsdidaktik, Qualitative Inhaltsanalyse, Grundschule, Conceptual Change-Forschung, historisches Lernen, Alltagsvorstellungen, Didaktische Rekonstruktion, Leitfaden-Interview, Erklärungsmodelle, historisches Denken, Lernvoraussetzungen, Schülervorstellungen zu Geschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den Vorstellungen, die Grundschulkinder der vierten Klasse zum Thema historischer Wandel besitzen, und untersucht, wie diese Kinder Veränderungen wahrnehmen und erklären.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themenfelder umfassen das Spielen (Spielzeuge) und das Kochen (Gegenstände zur Essenszubereitung), da diese Bereiche unterschiedliche lebensweltliche Bezüge für Kinder bieten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es herauszufinden, ob und wie Viertklässler historischen Wandel in den gewählten Bereichen erkennen und welche Kausalzusammenhänge oder Verursachungsfaktoren sie dafür anführen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine qualitative Untersuchung, bei der problemzentrierte Leitfaden-Interviews, ergänzt durch Schülerzeichnungen und Bilderimpulse, verwendet werden. Die Daten werden mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring ausgewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen (wie die Conceptual Change-Forschung) diskutiert, die Forschungsfragen spezifiziert, die methodische Konzeption dargelegt und die empirischen Ergebnisse in Einzelfallanalysen vorgestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Schülervorstellungen, historischer Wandel, Geschichtsdidaktik, Qualitative Inhaltsanalyse und Didaktische Rekonstruktion.

Warum wurden gerade die Themen "Spielen" und "Kochen" gewählt?

Spielen ist ein Bereich, der sehr nah an der Lebenswelt der Kinder ist, während das Kochen einen weniger unmittelbaren, aber dennoch bekannten Bezug bietet, um Unterschiede in der Vorstellungswelt zu identifizieren.

Welche Rolle spielt die "Langeweile" oder "Bequemlichkeit" in den Schülervorstellungen?

Viele Kinder erklären den historischen Wandel durch personenbezogene Motive: Sie vermuten, dass Menschen früher bestimmte Dinge erfanden, weil sie sich langweilten oder ihr Leben durch Komfort verbessern wollten.

Ist das Ergebnis der Studie repräsentativ?

Nein, da es sich um eine qualitative Studie mit einer kleinen Stichprobe handelt, wird keine statistische Repräsentativität angestrebt; sie liefert jedoch wertvolle Einblicke in individuelle Lernprozesse.

Fin de l'extrait de 219 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Schülervorstellungen zu historischem Wandel
Sous-titre
Eine empirische Untersuchung
Université
University of Münster  (Didaktik der Geschichte)
Note
2,0
Auteur
Anna Dück (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
219
N° de catalogue
V205881
ISBN (ebook)
9783656332152
ISBN (Livre)
9783656332244
Langue
allemand
mots-clé
schülervorstellungen wandel eine untersuchung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anna Dück (Auteur), 2009, Schülervorstellungen zu historischem Wandel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/205881
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