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Wahrnehmungs- und Entwicklungsförderung im Wasser

Titre: Wahrnehmungs- und Entwicklungsförderung im Wasser

Essai , 2010 , 9 Pages

Autor:in: Mag.rer.nat./Dott. Gisela Olsacher (Auteur)

Psychologie - Psychologie du développement
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Résumé Extrait Résumé des informations

In zahlreichen alten Kulturen aller Erdteile ist Wasser ein heiliges Element. Es reinigt und besitzt die Kraft zur Heilung. Kaum jemand kann sich der magischen Anziehungskraft des Wassers entziehen. Ein still plätschernder Bach, ein reißender Fluss ein tosender Wasserfall, murmelnde Wellen und ein ruhender See. Bereits unsere Sprache drückt die Vielfältigkeit und die Faszination die dem Wasser entspringt aus.

„Unter Wasser seht die ganze Welt auf dem Kopf!“ (Sophie, 4 Jahre). Der Auftrieb des Wassers, erlebt und ausgedrückt von einer 4-Jährigen bei ihren ersten Tauchversuchen.

Wasser ist ein Element, das uns aufgrund seiner physikalischen Gesetzmäßigkeiten viele Möglichkeiten bietet unseren „Leib“ und somit uns selbst auf neue interessante und anregende Art und Weise zu erleben. In meinem bisherigen Leben hatte ich das Glück einerseits durch den Schwimmsport mit dem Element Wasser stark verbunden zu sein und andererseits meine Freude am Element Wasser auch in beruflicher Hinsicht intensiv nutzen zu können. Über viele Jahre habe ich mit unterschiedlichsten Menschen im Wasser gearbeitet. Auf diesem meinem Weg habe ich mich mit unterschiedlichsten Ansätzen und Zugangswegen zur Arbeit im Wasser auseinandergesetzt. Vom Anfängerschwimmen bis zum Leistungstraining, Baby- und Kleinkindschwimmen, Wassergymnastik in seinen verschiedensten Formen. Die Halliwick-Methode, die sich vor allem mit der Aufgabe beschäftigt körperbehinderten Menschen einen eigenständigen und sicheren Wasseraufenthalt zu ermöglichen. Watsu bzw. Wata, zwei Ansätze, die nicht nur im Wellnessbereich intensiv genutzt werden sondern vor allem auch im psychotherapeutischen Bereich und somit in der Arbeit mit z.B. depressiven oder psychosomatischen Störungen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Bewegen und Erleben Wahrnehmungs- und Entwicklungsförderung im Wasser

2. Wasser – der fremde Planet?

2.1 Dichte

2.2 Wasserdruck

2.3 Widerstand

2.4 Auftrieb

2.5 Atmung

2.6 Herz– Kreislaufsystem

2.7 Temperaturhaushalt

2.8 Wirkungen auf die Haut und das taktile System

2.9 Wirkungen auf Gelenke, Muskulatur und das propriozeptive System

2.10 Wirkungen auf das vestibuläre System

3. Psychomotorische Wasserarbeit

4. Praxis der psychomotorischen Wasserarbeit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die vielfältigen physikalischen Eigenschaften des Wassers als Medium zur Wahrnehmungs- und Entwicklungsförderung im Rahmen der Psychomotorik aufzuzeigen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie der Aufenthalt und die Bewegung im Wasser gezielt genutzt werden können, um individuelle Entwicklungsprozesse bei Kindern und Erwachsenen zu unterstützen.

  • Physikalische Grundlagen des Wassers (Auftrieb, Druck, Widerstand)
  • Physiologische Auswirkungen des Wasseraufenthalts auf den menschlichen Körper
  • Bedeutung des Wassers für die Förderung des Selbstkonzepts
  • Integration taktiler, propriozeptiver und vestibulärer Stimuli
  • Methodische Gestaltung psychomotorischer Einheiten im Wasser

Auszug aus dem Buch

Wirkungen auf die Haut und das taktile System

Bereits beim Einstieg ins Becken wird die Haut mit einer Reihe neuer Informationen überflutet. Neben dem taktilen Erlebnis, vom Wasser eingehüllt und bei Bewegungen durch das Wasser gestreichelt bzw. massiert zu werden, treten Empfindungen, wie das Erleben der Feuchtigkeit und Nässe sowie Wärme- oder Kälteempfindungen. Für Kinder ist es immer ein besonders interessantes Erlebnis das erste Mal zu erfahren, wie unterschiedlich die Eigenschaften des Wassers sein können: Streichelt man das Wasser mit den Händen, fühlt es sich weich und angenehm an – klatscht man mit der flachen Hand aufs Wasser, wird es plötzlich hart und spritzt. Ebenso interessant ist es mit geschlossenen Augen zu erspüren ob einzelne Tropfen, ein dicker Wasserstrahl, viele dünne Wasserstrahlen usw. über Rücken oder Bauch, Arme oder Beine fließen.

Die Reizungen der Haut, die durch den Wasserdruck entstehen, sind entschieden geringer als der Druck, der durch feste Gegenstände entsteht. Aus diesem Grund darf nie, davon ausgegangen werden, dass diese Empfindungen ohne eine besondere Übung möglich sind oder angenehm empfunden werden. Eine langsame und möglichst angstfreie Einführung in das neue Element ist nötig, die Sensibilität des Tastsinns muss oft durch gezielte Übungen erst geweckt werden.

Sind die ersten Schritte erfolgreich gelungen, stehen eine Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung, taktile Erlebnisse unterschiedlichster Art zu ermöglichen. Die taktile Stimulation der Haut durch das Wasser kann zu einer Steigerung der Aufmerksamkeit beitragen. Großflächige, gleichmäßig langsame taktile Reize haben zusätzlich eine ausgleichende und beruhigende Wirkung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Bewegen und Erleben Wahrnehmungs- und Entwicklungsförderung im Wasser: Einführung in die Faszination des Wassers und die persönliche Motivation der Autorin, die therapeutischen Potenziale des Elements zu erforschen.

2. Wasser – der fremde Planet?: Detaillierte Analyse der physikalischen Gesetzmäßigkeiten des Wassers und ihrer spezifischen Auswirkungen auf menschliche Körpersysteme wie Atmung, Kreislauf und Sensorik.

3. Psychomotorische Wasserarbeit: Darstellung des theoretischen Bezugs zur Psychomotorik und der Bedeutung des Wassers für die Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts und der Selbstwirksamkeit.

4. Praxis der psychomotorischen Wasserarbeit: Praktische Handreichung für die Planung und Durchführung von Wassereinheiten unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten, Materialwahl und methodischen Phasen.

Schlüsselwörter

Psychomotorik, Wasserarbeit, Auftrieb, Wahrnehmungsförderung, sensorische Integration, Selbstkonzept, Selbstwirksamkeit, Entwicklungsbegleitung, taktiles System, propriozeptives System, vestibuläres System, Wassertemperatur, Bewegungsspiele, Hydrotherapie, körperbehinderte Menschen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Einsatz des Elements Wasser als Medium für die psychomotorische Entwicklungsförderung und Therapie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen physikalische Eigenschaften des Wassers, physiologische Anpassungsprozesse des menschlichen Körpers sowie didaktisch-methodische Ansätze für die Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die spezifischen Bedingungen des Wassers genutzt werden können, um motorische und wahrnehmungsbezogene Entwicklungsprozesse bei Menschen unterschiedlichen Alters gezielt anzuregen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse physikalischer Prinzipien in Verbindung mit psychomotorischen Konzepten und langjähriger therapeutischer Praxiserfahrung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die physikalischen Wirkweisen des Wassers (Auftrieb, Dichte, Druck) und deren direkte Wirkung auf sensorische Systeme wie Tastsinn, Propriozeption und das vestibuläre System erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Psychomotorik, Selbstwirksamkeit, sensorische Integration, Wasserarbeit und Entwicklungsförderung.

Wie unterscheidet sich der Wasserdruck von dem an Land?

Der Wasserdruck ist wesentlich höher und wirkt allseitig auf den Körper ein, was den venösen Rückstrom begünstigt und eine veränderte Wahrnehmung des eigenen Körpers ermöglicht.

Warum ist die psychomotorische Begleitung bei Säuglingen und Kindern so sensibel?

Weil der Aufenthalt im Wasser bei Kindern Ängste auslösen kann, sollte die Einführung stets behutsam erfolgen, wobei besonders die eigene Körpersprache der begleitenden Person eine entscheidende Rolle spielt.

Welche Bedeutung haben Materialien bei der Wasserarbeit?

Materialien dienen als Vermittler, um die Eigenschaften des Wassers erfahrbar zu machen und durch gezielte Aufträge die Selbstwirksamkeit und motorische Kreativität zu fördern.

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Résumé des informations

Titre
Wahrnehmungs- und Entwicklungsförderung im Wasser
Auteur
Mag.rer.nat./Dott. Gisela Olsacher (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
9
N° de catalogue
V205941
ISBN (ebook)
9783656333203
ISBN (Livre)
9783656333487
Langue
allemand
mots-clé
Wahrnehmungsförderung Entwicklungsförderung Wasser Schwimmen Psychomotorik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mag.rer.nat./Dott. Gisela Olsacher (Auteur), 2010, Wahrnehmungs- und Entwicklungsförderung im Wasser, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/205941
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Extrait de  9  pages
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