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Eiszeiten und Reliefformen im Alpenvorland

Exkursionsbericht

Titre: Eiszeiten und Reliefformen im Alpenvorland

Dossier / Travail , 2011 , 9 Pages

Autor:in: Stefanie Breitsameter (Auteur)

Sciences de la Terre / Géographie - Géographie physique, Géomorphologie, Ecologie
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Exkursion fand am Freitag, den 9.12. 2011 statt. Als Treffpunkt wurde der Starnberger Bahnhof gewählt, von wo aus wir zu der ersten Station gingen. Ziel war das Kloster Andechs, wo die Exkursion beendet wurde. Insgesamt wurde eine Wegstrecke von 16 km zu Fuß zurückgelegt, welche die Stationen Maisinger Schlucht, Maising, Maisinger See, Aschering und einige Zwischenstationen beinhaltete. Die einzelnen Stopps während der Exkursion behandelten glazial--- morphologische Landschaftsbilder, die mit Hilfe gezielter Fragestellungen der Dozentin und einer geologischen Karte analysiert und diskutiert wurden. Jede Station wies eine spezielle geomorphologische Form auf, welche durch Gletschereinwirkungen entstanden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Überblick und Einleitung zur Exkursion

2. Glazialmorphologie an konkreten Beispielen

2.1 Analyse der Altmoränenlandschaft um den Starnberger See

2.2 Entstehung des Maisinger Bachs

2.3 Analyse und Entstehung der Maisinger Schlucht

2.4 Vorgeschichte und Zukunftsprognose zum Maisinger See

2.5 Entstehung eines Toteislochs

2.6 Analyse der Kiesgrube

2.7 Unterscheidung zwischen Drumlin, Came und Tumulus

3. Fazit der besprochenen Inhalte

Zielsetzung & Themen

Der Exkursionsbericht verfolgt das Ziel, theoretisch erarbeitete glazialmorphologische Landschaftsformen anhand konkreter geologischer Gegebenheiten im Alpenvorland zu analysieren und deren Entstehungsprozesse nachzuvollziehen.

  • Glazialmorphologische Grundlagen und die Theorie der Glazialen Serien.
  • Entstehung von Gewässern und Schluchten durch Gletschereinwirkungen.
  • Die geologische Differenzierung von Moränenlandschaften und Toteislöchern.
  • Charakteristika fluvioglazialer Aufschüttungsformen wie Tumuli und Kames.

Auszug aus dem Buch

2.5 Entstehung eines Toteislochs

Mit dem Auge eines Laien lässt sich ein Toteisloch schwer erkennen. Es ist von Vegetation bedeckt und fällt im Vorbeigehen nicht auf. Toteis ist die Bezeichnung für eine Eisfläche, die beim Rückzug des Gletschers abgetrennt wird und auf einer Stelle liegen bleibt (siehe Zeichnung A). Mitgebrachtes Gletschermaterial lagert sich um und später auch auf der Toteisstelle ab (B), wodurch beim Schmelzen des Eises eine Hohlform an dieser Stelle entsteht (C), die gegebenen Falls auch mit Süßwasser gefüllt sein kann. Die Hohlform kommt deshalb zustande, da das Material, das auf dem Eis sedimentiert wurde, beim Schmelzvorgang absackt und somit eine Senke bildet. Toteislöcher entstehen meist bei der letzten Eiszeit und können in verschiedenen Größen auftauchen. Ob das Loch mit Wasser gefüllt ist oder nicht, hängt von der Beschaffenheit des Untergrunds ab. Ist dieser lehmig, können sich Seen oder Moore bilden, bei wasserdurchlässigem Material versickert Niederschlagswasser und Loch bleibt trocken (Lenz/ Wiedersich, 1993).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Überblick und Einleitung zur Exkursion: Die Einleitung skizziert den zeitlichen und räumlichen Rahmen der Exkursion von Starnberg nach Andechs.

2. Glazialmorphologie an konkreten Beispielen: Dieses Kapitel erläutert grundlegende theoretische Konzepte der Glazialmorphologie anhand der Stationen der Exkursion.

2.1 Analyse der Altmoränenlandschaft um den Starnberger See: Hier wird der Starnberger See als Zungenbeckensee identifiziert, der durch den Isar-Loisach-Gletscher geprägt wurde.

2.2 Entstehung des Maisinger Bachs: Das Kapitel beschreibt die geologischen Voraussetzungen, wie wasserstauende Schichten, die für die Entstehung des Bachlaufs verantwortlich sind.

2.3 Analyse und Entstehung der Maisinger Schlucht: Der Fokus liegt auf der Definition von Schluchten durch Tiefenerosion und die Analyse der dortigen Gesteinsformationen.

2.4 Vorgeschichte und Zukunftsprognose zum Maisinger See: Hier werden die Entstehungsgeschichte des Sees sowie Prozesse der Verlandung und der Naturschutz thematisiert.

2.5 Entstehung eines Toteislochs: Das Kapitel erklärt den Prozess der Hohlformenbildung durch abgeschmolzenes Toteis und Sedimentablagerungen.

2.6 Analyse der Kiesgrube: Anhand einer Kiesgrube werden Gesteinsschichtungen und die typische ungeordnete Zusammensetzung von Moränenmaterial aufgezeigt.

2.7 Unterscheidung zwischen Drumlin, Came und Tumulus: Es wird die Differenzierung verschiedener hügelartiger Schmelzwasserformen und fluvioglazialer Ablagerungen vorgenommen.

3. Fazit der besprochenen Inhalte: Das Fazit zieht ein Resümee über den Erkenntnisgewinn aus der Verknüpfung von theoretischem Wissen und praktischer Anschauung.

Schlüsselwörter

Glazialmorphologie, Alpenvorland, Starnberger See, Maisinger Schlucht, Toteisloch, Moräne, Gletschereinwirkung, Sedimentation, Schmelzwasser, Tiefenerosion, Konglomerat, Verlandung, Drumlin, Tumulus, Altmoränenlandschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Der Bericht dokumentiert eine geographische Exkursion ins Alpenvorland, bei der glazialmorphologische Geländeformen praxisnah untersucht wurden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Auswirkungen von Gletschern auf das Relief, die Entstehung von Seen, Schluchten und verschiedenen Moränentypen.

Was ist das primäre Ziel der Exkursion?

Das Ziel war es, die in der Theorie gelernten geologischen Prozesse direkt vor Ort am Landschaftsbild zu verifizieren und besser zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Analyse basierte auf gezielten Fragestellungen der Dozentin unter Zuhilfenahme von geologischen Karten sowie der direkten Beobachtung der Landschaftsmerkmale.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit spezifischen Stopps, darunter der Starnberger See, der Maisinger Bach, die Maisinger Schlucht, Toteislöcher sowie unterschiedliche Gesteinsformationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Glazialmorphologie, Moränenlandschaft, Sedimentation, Toteis und fluvioglaziale Formen geprägt.

Warum spielt die Gesteinszusammensetzung für den Maisinger Bach eine Rolle?

Die Wechselwirkung zwischen wasserleitenden Kiesen/Sanden und wasserstauenden Schichten wie Lehm oder Ton ist essenziell für die Entstehung von Oberflächengewässern.

Was unterscheidet ein Hochmoor von einem Niedermoor laut den Exkursionsinhalten?

Der Unterschied liegt primär in der Herkunft des Wassers: Während das Niedermoor durch Grundwasser gespeist wird, ist das Hochmoor durch Niederschlagswasser geprägt.

Wie entstehen Toteislöcher?

Toteislöcher bilden sich, wenn abgeschiedene Gletschereisblöcke von Sedimenten bedeckt werden und nach dem Schmelzen des Eises eine Senke im Gelände zurücklassen.

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Résumé des informations

Titre
Eiszeiten und Reliefformen im Alpenvorland
Sous-titre
Exkursionsbericht
Université
LMU Munich  (Department für Geographie)
Cours
Exkursion ins Alpenvorland
Auteur
Stefanie Breitsameter (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
9
N° de catalogue
V206013
ISBN (ebook)
9783656340355
ISBN (Livre)
9783656340638
Langue
allemand
mots-clé
Glazialmorphologie Starnberger See Maising Maisinger Schlucht Toteis Drumlin Came
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Stefanie Breitsameter (Auteur), 2011, Eiszeiten und Reliefformen im Alpenvorland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/206013
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