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Kompetenzentwicklung zur Förderung von Ambidextrie in der Automobilbranche

Titel: Kompetenzentwicklung zur Förderung von Ambidextrie in der Automobilbranche

Studienarbeit , 2012 , 25 Seiten , Note: 1,30

Autor:in: B.Sc. Christian A. Mahringer (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die deutsche Automobilindustrie erlebt zurzeit einen intensiven Wandel weg vom Verbrennungsmotor hin zu alternativen Antriebstechnologien. Damit dieser Wandel erfolgreich von Statten gehen kann, muss Ambidextrie vorhanden sein. Ambidextrie ist die Balance aus Exploration und Exploitation unternehmerischer Ressourcen, wie beispielsweise Kompetenzen. Diese Arbeit beleuchtet, welche Kompetenzen zur Förderung von Ambidextrie in der Automobilindustrie benötigt werden und zeigt auf, wie diese entwickelt werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen der Ambidextrie

2.1 Der Begriff Ambidextrie

2.2 Strukturelle und kontextuelle Ambidextrie

2.3 Die Operationalisierung des Konstrukts Ambidextrie

2.4 Ambidextrie und Unternehmenserfolg

3. Die Fragestellung

4. Fallstudie

4.1 Beschreibung der Fallstudie

4.2 Die Förderung von Kompetenzen

4.2.1 Kompetenzentwicklung zur Förderung von Exploration

4.2.2 Stärkung eigenverantwortlichen Handelns

4.2.3 Stärkung der adaptability

4.2.4 Stärkung von self-awareness

4.2.5 Alternative Möglichkeiten zur Kompetenzoptimierung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie durch gezielte Kompetenzentwicklung Ambidextrie – die Balance zwischen Exploration und Exploitation – in der deutschen Automobilindustrie gefördert werden kann, um den technologischen Wandel hin zu alternativen Antriebsformen erfolgreich zu bewältigen.

  • Analyse des Konzepts der organisationalen Ambidextrie
  • Herausforderungen der Automobilbranche durch neue Antriebstechnologien
  • Identifikation relevanter Kompetenzen für Exploration und Exploitation
  • Methoden zur Kompetenzentwicklung und Organisationsgestaltung

Auszug aus dem Buch

2.1 Der Begriff Ambidextrie

Der Begriff Ambidextrie stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie Beidhändigkeit. Es soll also die Balance zwischen beziehungsweise das gleichzeitige Handling von Exploration und Exploitation hergestellt und erhalten werden. „Choices must be made between gaining new information about alternatives and thus improving future returns (which suggests allocating part of the investment to searching among uncertain alternatives), and using the information currently available to improve present returns (which suggests concentrating the investment on the apparently best alternative)” (March, 1991, S. 72). Das Investment von Ressourcen in zukünftiges Potential entspricht hierbei der Exploration und die Ausbeutung der bestehenden Ressourcen der Exploitation. Verschärft wird dieser Ressourcenkonflikt dadurch, dass neue Investitionsmöglichkeiten auftreten können, wodurch bereits gebundenes Kapital möglicherweise einen schlechteren Return on Investment erzielt (Im Folgenden nach March, 1991, S. 71). Außerdem sind die Wahrscheinlichkeitsverteilungen verschiedener Alternativen nicht stabil, sondern können sich verändern und außerdem von den Entscheidungen anderer Akteure beeinflusst werden.

Konzentriert sich das Unternehmen zu sehr auf die Exploitation, werden zwar die Effizienz und Qualität bestehender Routinen, Strukturen und Technologien verbessert, jedoch folgt daraus eine Kurzsichtigkeit, die sogenannte Learning Myopia, die sich durch Selbstverstärkung und die Ausbildung von „Rigidities“ zu einer Kompetenzfalle (Success Trap) ausbilden kann (Im Folgenden nach Hobus/Busch, 2011, S. 189). Wird die Exploration überbetont, kann dies in eine Innovationsfalle führen, in dem Sinne, dass eine Vielzahl von Ideen vorhanden ist, die sich allerdings nicht effizient verwerten lassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit von organisationaler Ambidextrie als Wettbewerbsvorteil in einem beschleunigten Marktumfeld und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2. Theoretische Grundlagen der Ambidextrie: Dieses Kapitel definiert den Begriff Ambidextrie, differenziert zwischen strukturellen und kontextuellen Ansätzen und beleuchtet deren Operationalisierung sowie Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg.

3. Die Fragestellung: Hier wird der Praxisbezug zur deutschen Automobilindustrie hergestellt, die vor dem Wandel zu alternativen Antriebstechnologien steht.

4. Fallstudie: In diesem Hauptteil wird das Kompetenzmodell zur Förderung von Ambidextrie analysiert, inklusive Ansätzen zur Entwicklung von Eigenverantwortung, Adaptabilität und Selbstreflexion.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und weist auf die Notwendigkeit hin, Kompetenzentwicklung ganzheitlich in die Unternehmenskultur einzubetten.

Schlüsselwörter

Ambidextrie, Exploration, Exploitation, Automobilindustrie, Kompetenzentwicklung, Dynamic Capabilities, Eigenverantwortliches Handeln, Adaptability, Self-awareness, Organisationale Kompetenzen, Wandel, Innovationsfähigkeit, Organisationsentwicklung, Lernkultur, Feedback-Kultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Organisationen – insbesondere in der Automobilbranche – gleichzeitig Effizienz in bestehenden Prozessen wahren und Innovationen für neue Technologien vorantreiben können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Balance zwischen Exploration und Exploitation, die Identifikation erforderlicher Mitarbeiterkompetenzen und deren gezielte Entwicklung im Rahmen eines organisatorischen Wandels.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, durch welche Kompetenzen Ambidextrie unterstützt werden kann, um den veränderten Anforderungen durch den Wandel zum Elektromotor in der deutschen Automobilbranche gerecht zu werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Anwendung existierender Kompetenz- und Ambidextrie-Modelle auf das spezifische Szenario der Automobilzulieferindustrie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert ein Kompetenzmodell, das Fähigkeiten wie eigenverantwortliches Handeln, adaptability und self-awareness in den Fokus rückt, und diskutiert praktische Ansätze zu deren Stärkung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Ambidextrie, Exploration, Exploitation, Kompetenzentwicklung und den spezifischen Wandel in der Automobilindustrie geprägt.

Warum ist das 360°-Feedback für die Untersuchung wichtig?

Es dient als Methode zur Steigerung der self-awareness, da es Führungskräften und Mitarbeitern ermöglicht, ihr eigenes Handeln aus verschiedenen Perspektiven zu reflektieren und den Abgleich mit geforderten Ambidextrie-Kompetenzen zu suchen.

Welche Rolle spielt das "Organizational Slack"?

Organizational Slack bezeichnet brachliegende Überkapazitäten, die genutzt werden können, um strategische Flexibilität zu schaffen und kurzfristig Ressourcen für explorative Prozesse freizusetzen.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kompetenzentwicklung zur Förderung von Ambidextrie in der Automobilbranche
Hochschule
Privatuniversität Schloss Seeburg
Veranstaltung
Wirtschaftspsychologische Fragestellungen des Managements
Note
1,30
Autor
B.Sc. Christian A. Mahringer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
25
Katalognummer
V206140
ISBN (eBook)
9783656332893
ISBN (Buch)
9783656333029
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kompetenzentwicklung förderung ambidextrie automobilbranche
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B.Sc. Christian A. Mahringer (Autor:in), 2012, Kompetenzentwicklung zur Förderung von Ambidextrie in der Automobilbranche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/206140
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Leseprobe aus  25  Seiten
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