Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Pédagogie - Sociologie pédagogique

Unterschiede im Leseverhalten bei Jungen und Mädchen

Titre: Unterschiede im Leseverhalten bei Jungen und Mädchen

Dossier / Travail , 2012 , 10 Pages , Note: bestanden

Autor:in: Moritz Sehn (Auteur)

Pédagogie - Sociologie pédagogique
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Lesen gilt als eine derjenigen Kompetenzen, die essentiell sind, um in einer modernen
Gesellschaft bestehen zu können – eine Basiskompetenz. Im Rahmen der PISA-Studie
rückte nicht nur das deutsche Bildungssystem im Allgemeinen in den Fokus von
Öffentlichkeit und Politik, sondern auch das Leseverhalten deutscher Kinder und
Jungendlichen im Speziellen.
Diese Arbeit soll anhand trefflicher Beispiele zeigen, inwiefern sich das Leseverhalten von
Jungen und Mädchen unterscheidet, verschiedene Erklärungsansätze vorstellen und
schließlich auch einen Einblick in mögliche Strategien zur Verbesserung der
angesprochenen Situation geben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Was ist Leseverhalten?

3 Unterschiede im Leseverhalten von Jungen und Mädchen

4 Erklärungsansätze

5 Lösungsansätze

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das geschlechtsspezifische Leseverhalten von Kindern und Jugendlichen und beleuchtet die Hintergründe der Diskrepanz zwischen Jungen und Mädchen. Ziel ist es, auf Basis aktueller Studien Unterschiede aufzuzeigen, theoretische Erklärungsmodelle zu diskutieren und pädagogische Strategien zur Leseförderung zu evaluieren.

  • Analyse des Leseverhaltens anhand von Quantität, Häufigkeit, Beliebtheit und Lesestoffen.
  • Gegenüberstellung der Leseinteressen und -gewohnheiten von Jungen und Mädchen.
  • Diskussion biologischer und sozialwissenschaftlicher Erklärungsansätze.
  • Vorstellung konkreter Lösungsstrategien für die Institution Schule und die Lehrerausbildung.
  • Bedeutung der Geschlechterrollen für die Lesesozialisation.

Auszug aus dem Buch

3 Unterschiede im Leseverhalten von Jungen und Mädchen

Der Aspekt der a) Lesequantität ist nicht frei von Kritik. So wurde im Rahmen von Studien nach der Anzahl der "vollständig gelesenen Büchern gefragt"1. Indirekt wird hier also ausschließlich nach Büchern gefragt, die dem Leser wenigstens so gut gefallen haben, dass er es auch komplett gelesen hat. Ebenso schließt die Fragestellung informatives Lesen aus, da bei dieser Art des Lesens die vollständige Lektüre eines Buches gar nicht notwendig ist.

Trotzdem lassen sich deutliche Tendenzen im Leseverhalten von Jungen und Mädchen feststellen. Mädchen lesen durchschnittlich 19 Bücher im Jahr, Jungen dagegen nur 11.2 Auch der Bildungshintergrund ist interessant, so lesen SchülerInnen der Realschule deutlich weniger Bücher, als SchülerInnen des Gymnasiums. Festzuhalten ist, dass Mädchen quantitativ deutlich mehr Bücher lesen, als Jungen.3

Auch unter dem Aspekt der b) Lesehäufigkeit lassen sich geschlechtsspezifische Unterschiede feststellen. So geben über 25 % aller Mädchen an, mehrmals pro Woche, oder sogar täglich aus einem Buch zu lesen. Unter den Jungen gibt es nicht nur weniger regelmäßige Leser, sondern auch fast ein Viertel der Befragten, die angeben weniger als 1 Mal im Monat zum Buch zu greifen.4

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Lesens als Basiskompetenz ein und skizziert das Ziel der Arbeit, geschlechtsspezifische Unterschiede beim Lesen zu analysieren.

2 Was ist Leseverhalten?: In diesem Kapitel wird der Begriff des Leseverhaltens definiert und in die vier messbaren Dimensionen Lesequantität, Lesehäufigkeit, Beliebtheit des Lesens und Lesestoffe untergliedert.

3 Unterschiede im Leseverhalten von Jungen und Mädchen: Dieses Kapitel liefert eine empirische Gegenüberstellung, die belegt, dass Mädchen quantitativ und qualitativ häufiger sowie lieber lesen als Jungen.

4 Erklärungsansätze: Hier werden verschiedene Theorien diskutiert, darunter biologische Ansätze der Gehirnforschung sowie sozialwissenschaftliche Perspektiven auf Umwelteinflüsse und Geschlechterrollen.

5 Lösungsansätze: Das Kapitel bündelt Strategien zur Leseförderung, wie die Anpassung der Lehrerausbildung, die Förderung von Sachtexten und die Schaffung einer kindgerechten Lesekultur.

Schlüsselwörter

Leseverhalten, Geschlecht, Lesekompetenz, Leseförderung, PISA-Studie, Lesesozialisation, Mädchen, Jungen, Geschlechterrolle, Lesequantität, Lesehäufigkeit, Lesestoffe, Gender, Lesemotivation, Bildungswesen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das unterschiedliche Leseverhalten von Jungen und Mädchen im Kindes- und Jugendalter und analysiert die Ursachen sowie mögliche Fördermaßnahmen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Leseverhalten, den statistisch belegbaren Unterschieden zwischen den Geschlechtern, den theoretischen Erklärungsmodellen und praktischen Lösungsansätzen für den Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Diskrepanz in der Leselust und -häufigkeit zu schaffen, um daraus Strategien für eine effektivere Leseförderung abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich vorhandener empirischer Studien zur Lesesozialisation.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bestimmung des Leseverhaltens, die differenzierte Darstellung geschlechtsspezifischer Lesedaten und eine kritische Auseinandersetzung mit Erklärungsmodellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Lesekompetenz, Geschlechterkonstruktionen, Lesesozialisation und gezielte Leseförderung charakterisiert.

Welche Rolle spielt das soziale Geschlecht (Gender) bei der Lesesozialisation?

Das soziale Geschlecht beeinflusst maßgeblich, welche Texte als "typisch" weiblich oder männlich wahrgenommen werden, was sich wiederum auf die Lesemotivation auswirkt.

Warum schneiden Jungen in Bezug auf das Lesen häufig schlechter ab?

Die Arbeit nennt unter anderem eine stärkere Prägung durch weibliche Bezugspersonen im Grundschulalter und eine teilweise fehlende Passung zwischen bevorzugten Texten der Jungen und dem schulischen Leseangebot.

Welche Rolle spielt die Schule bei der Leseförderung?

Die Schule wird als zentrale Instanz gesehen, die durch Modernisierung des Deutschunterrichts, Ausbau des Leseangebots und gezielte Einbeziehung männlicher Bezugspersonen einen wichtigen Beitrag zur Lesekultur leisten kann.

Fin de l'extrait de 10 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Unterschiede im Leseverhalten bei Jungen und Mädchen
Université
University of Würzburg
Note
bestanden
Auteur
Moritz Sehn (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
10
N° de catalogue
V206470
ISBN (ebook)
9783656337683
ISBN (Livre)
9783656338192
Langue
allemand
mots-clé
Leseverhalten Gender Geschlecht Rollen Lesekompetenz PISA
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Moritz Sehn (Auteur), 2012, Unterschiede im Leseverhalten bei Jungen und Mädchen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/206470
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  10  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint