World of Warcraft: Gold Guide für Mists of Pandaria

Reich werden im Asia-Style


2012-12-20, 57 Seiten (ca.)

PDF, ePUB und MOBI

Originalausgabe


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Farmen, farmen, farmen
Kräuter
Die besten Orte zum Kräuterfarmen
Bergbau betreiben
Leder kürschnern

2. Grinden: Monstertöten für Profit
Harmoniepartikel und Geist der Harmonie
Hardcore-Farming: Harmoniepartikel ohne Ende
Schlüssel, Splitter und Partikel: Farmen im Tal der Ewigen Blüten
Nervenkitzel in der Schreckensöde

3. Reich werden durch Ackerbau & Kochen
Unsere täglichen Harmoniepartikel gib uns heute
Gold verdienen mit Kochzutaten
Jede Menge Eisentatzmarken

4. Gold verdienen mit Berufen und Produktionsketten
Gold verdienen mit Cooldowns
Ressourcen veredeln
Praxisbeispiel: Eine Produktionskette aus vier Charakteren

1. Farmen, farmen, farmen

Gerade zu Beginn einer Expansion ist der Bedarf an Rohstoffen – sprich Kräutern und Erzen – sehr hoch. Da bietet es sich geradezu an, mit einem Sammelberuf auf die Reise durch Pandaria zu gehen und dabei kräftig Gold zu verdienen.

Ressourcen gibt es im Überfluss – kaum eine Stelle auf der Landkarte, die ohne einen gelben Punkt auf der Minikarte auskommt. Dieser Überfluss dürfte jedoch sein Ende finden, sobald Blizzard die Gebiete Pandarias als serverübergreifende Zonen (Fachjargon CRZ von Cross Realm Zone) freischaltet. Es ist also nicht verkehrt, sich einen Vorrat an Kräutern und Erzen zuzulegen – bereits mit dem aktuellen Patch 5.1 wurden die Vorkommen reduziert.

Kräuter

Die verschiedenen Kräuterarten nach Wertigkeit und Vorkommen:

Teepflanze

Vorkommen: überall in Pandaria

Reagenz für: Fläschchen der Herbstblätter (WEISHEIT), div. Tränke

Beschreibung: Die Teepflanze ist das "Wald- und Wiesenkraut" von Pandaria. Die Pflanze macht sich überall dort breit, wo ein Fleckchen Humus zu finden ist. Teepflanzen werden als zweites Reagenz für die meisten Tränke benötigt.

Regenmohn

Vorkommen: Jadewald, Tal der ewigen Blüten

Reagenz für: Fläschchen der Erde (AUS), Trank der Berge (RÜS)

Beschreibung: Die hübsche rote Pflanze macht sich gerne an Flussbetten und in Feuchtgebieten breit. Sie scheint besonders robust zu sein, da sie als Grundlage für Tank-Fläschchen und -Tränke dient.

Seidenkraut

Vorkommen: ab Tal der vier Winde

Reagenz für: Fläschchen d. Sommersonne (INT), Trank d. Jadeschlange (INT)

Beschreibung: Sozusagen das "Upgrade" für den Regenmohn, deshalb ebenfalls am Flussufer und in feuchten Gebieten zu finden. Dient als Basis für Caster-Produkte.

Schneelilie

Vorkommen: Kun-Lai-Gipfel

Reagenz für: Fläschchen d. Frühlingsblüten (BEW), Biss d. Shed-Ling (BEW)

Beschreibung: Dieser Edelweiß-Verschnitt kommt nur in kühlen Gegenden zum Vorschein, weshalb sich seine Verbreitung auf die schneebedeckten Gipfel und Tundra-Landschaften von Kun-Lai beschränkt. Dient als Basis für Beweglichkeits-Buffs.

Narrenkappe

Vorkommen: Tolong Steppe, Schreckensöde

Reagenz für: Fläschchen d. Winterkälte (STR), Trank der Mogukraft (STR)

Beschreibung: Das "High End"-Kraut von Pandaria kommt nur in den beiden hochleveligen Zonen des Kontinents vor. Es dient als Zutat für alles Trinkbare, was dem Spieler mehr Stärke verleiht.

Goldlotus

Vorkommen: überall in Pandaria

Reagenz für: Alle Fläschchen

Beschreibung: Dieses rare und entsprechend teure Kraut kann überall auf dem Kontinent wachsen. Es dient als Grundreagenz für alle Fläschchen. Mehr dazu im Kasten "Goldlotus gezielt farmen?"

Sha-berührtes

Vorkommen: überall in Sha-Flächen

Reagenz für: -

Beschreibung: Überall wo sich die dunkle Energie des Sha breit macht, ist dieses Kraut zu finden. Es kann jede Pflanze Pandarias enthalten (auch Goldlotus!) oder nur die bislang wertlose Gattung des Entweihten Krauts, für das es im Moment nur die Möglichkeit zum Mahlen durch Inschriftenkundler gibt.

Goldlotus gezielt farmen?

Der Goldlotus ist in Mists of Pandaria die Grundlage für Fläschchen, also der wichtigsten Buffquelle für Raids und ambitionierte Spieler. Deshalb ist dieses Pflänzchen besonders begehrt und erzielt im Auktionshaus (AH) je nach Realm Preise zwischen 75 und 150 Gold pro Stück.

Leider lässt sich Goldlotus nicht gezielt farmen, da er sich seine Spawnpunkte mit herkömmlichen Kräutern teilt; also mehr oder weniger zufällig auftaucht. Seit Patch 5.1 findet ihr Goldlotus in seltenen Fällen als "Beikraut" beim Pflücken herkömmlicher Kräuter.

Aus diesem Grund solltet ihr aber stets die Augen offen halten und jeden gelben Punkt auf der Minikarte auswerten – besonders dann, wenn ihr mit einem schnellen Flugmount unterwegs seid.

Der einzige Weg, der einem "Farmen" von Goldlotus nahe kommt, ist das wiederholte Ernten der immer gleichen Spawnpunkte – dabei besteht die Chance, dass an der Stelle eines abgeernteten Krauts kurz darauf ein Goldlotus spawnt.

Eine zuverlässigere und nie versiegende Quelle für Goldlotus ist der Händler für Geist der Harmonie im Schrein der Sieben Sterne (Allianz) oder im Schrein der zwei Monde (Horde). Hier erhaltet ihr im Austausch gegen einen Geist der Harmonie zwei Goldlotus.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die besten Orte zum Kräuterfarmen

Während Sie in ganz Pandaria regelrecht über Teepflanzen stolpern, lohnt es sich für das Pflücken von Seidenkraut, Schneelilie und Narrenkappe bestimmte Gegenden anzufliegen.

Seidenkraut

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Jang-Zeh-Fluss, der fast das gesamte Tal der Vier Winde von Osten nach Westen durchzieht, ist ein wahrer Quell an Seidenkraut – an den Ufern spawnt das Kraut alle paar Meter. Sobald ihr das westliche Ende des Flusses kurz vor der Krasarangwildnis erreicht habt, macht ihr kehrt und pflückt die neu gespawnten Kräuter. Aufgrund der hohen Pflanzendichte und des schnellen Pflückrhythmus ist die Chance auf einen Goldlotus recht hoch. Und außerdem kommt man regelmäßig an der Spawnstelle des begehrten Weltbosses Galleon gegenüber der Seidenfelder vorbei, so dass man im Fall eines Erscheinens einer der Ersten vor Ort ist! In der Nähe der Seidenfelder läuft auch ein 86er Rare-Mob namens Kriegsspäher von Salyis umher und kreuzt regelmäßig den Fluss – eine nette zusätzliche Einnahmequelle.

Die Flussroute ist auch ein idealer Farmspot für Twinks – da man so gut wie keinen Feindkontakt hat, kann man mit entsprechenden Fähigkeiten (Eisige Pfade vom DK, die Glyphe Alpträume für Hexenmeister oder der Buff des Wasserschreiters für Jäger) im Zentrum des Yang-Zeh übers Wasser reiten und fleißig Erfahrungspunkte nebst Kräutern abstauben.

Schneelilie

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Diese Pflanze findet sich zwar überall auf den schneebedeckten Gipfeln von Kun-Lai, doch an zwei Orten kommt sie besonders häufig vor:

Unterhalb der Mogu'shan-Terrasse im Zentrum des Gebirges gibt es eine Plattform mit angeschlossenen Höhlen, wo die begehrten Kräuter im Abstand weniger Meter wachsen.

Noch besser ist der Kota im Südwesten des Gebiets: Hier finden sich mehrere Höhlensysteme, die regelrecht vollgestopft sind mit Spawnpunkten. So macht man es sich in einer Höhle gemütlich, haut ab und zu einen Yeti um und erfreut sich an randvollen Kräutersäckchen. Durch das wiederholte Pflücken innerhalb ein und derselben Höhle steigt auch die Chance auf einen Goldlotus-Spawn.

Ganz in der Nähe befindet sich übrigens der Spawnpunkt für einen raren Mob, der eines der begehrtesten Items in ganz Pandaria droppt: Korda Torros, in dessen Loot Table sich die Sammlerhandschuhe befinden (siehe Kasten "Turbo-Handschuhe für Ressourcen-Sammler").

Turbo-Handschuhe für Ressourcen-Sammler

Im Süden des Kun-Lai-Gipfels, auf halben Weg zwischen dem Kota und der Westwind-Ruhestätte, findet sich das Streitlager Ordo. Hier spawnt der rare Mob Korda Torros, der mit einer rund zehnprozentigen Wahrscheinlichkeit die Sammlerhandschuhe droppen kann:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Diese Stufe-1-Handschuhe haben es in sich: So wird die benötigte Zeit für das Einsammeln von Ressourcen (Kräuter, Leder, Erze) von 2,0 auf 0,5 Sekunden verringert! Das funktioniert nur auf dem Kontinent Pandaria und lässt sich leider nicht mit den Volksfähigkeiten der Tauren oder Worgen kombinieren. Dennoch sind die gesparten eineinhalb Sekunden beim intensiven Farmen ein unschätzbarer Zeitvorteil.

Korda Torros spawnt ca. alle ein bis zwei Stunden und wandert durch das Streitlager Ordo, in dem es vor gegnerischen Mobs nur so wimmelt. Haltet also all eure CC-Fähigkeiten bereit, wenn ihr diesen NPC angreift. Es handelt sich um einen Yaungol, der euch mit dem kreisförmigen Yaungolstampfen attackiert (unbedingt ausweichen!) und euch anstürmt, wenn ihr euch weiter als 20 Meter von ihm entfernt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Narrenkappe

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Das für Stärke-Tränke und -Fläschchen benötigte Kraut findet ihr in der Tolong-Steppe und in der Schreckensöde. Im Bild oben seht ihr den idealen Farmspot in der Tolong-Steppe – die ausgedehnten Feuchtgebiete der Sumpfbinsenanhöhe. Nachdem ihr die dort spawnenden Narrenkappen abgefarmt habt, fliegt ihr einfach weiter gen Süden und knöpft euch die Sümpfe, Seen und Feuchtgebiete in der Schreckensöde vor:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Unterhalb der Terrasse von Gurthan gibt es mehrere Sumpfgebiete mit einer Vielzahl von Narrenkappen. Auch an den Ufern des Sternsees im Südosten der Schreckensöde werdet ihr fündig. Der Salzige Schlick zwischen dem Festland und der Insel Zan'vess im Südwesten ist ebenfalls eine ergiebige Quelle für Narrenkappen. Hier könnt ihr auf den raren NPC Omnis Feixmaul stoßen, der im Schlick seine Bahnen zieht.

Brille? Ingenieur!

Obwohl es sowieso schon mehr als genug Kräuter und Erzvorkommen auf Pandaria gibt, können Sie mit einem kleinen Ingenieurs-Gadget noch mehr davon entdecken: Die Nebeldurchdringende Brille macht Vorkommen sichtbar, die in den Nebeln von Pandaria verborgen sind (siehe Bild unten).

Dabei genügt es, dass ihr die Brille im Inventar bei euch tragt – ihr müsst sie nicht aufsetzen, um die verborgenen Ressourcen sehen zu können.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bergbau betreiben

Beim Erz verhält es sich deutlich einfacher als bei den Kräutern: Überall in Pandaria stoßt ihr auf Geistereisenerz, das als Basis für nahezu alle Rüstungsgegenstände dient. Dabei wird zwischen normalen und reichen Vorkommen unterschieden, die zwischen zwei und acht Erze und sehr selten grüne oder blaue Edelsteine abwerfen. Das ebenso seltene wie wertvolle Trilliumerz findet sich nur in den beiden hochleveligen Zonen Tolong-Steppe und Schreckensöde. Allerdings lassen sich Trilliumbarren schneller und einfacher erstellen, wenn man einen Alchimisten aus zehn Geistereisenbarren einen Trilliumbarren transmutieren lässt. Natürlich lässt sich auch das Abbauen von Erzen mit den Sammlerhandschuhen spürbar beschleunigen.

Vor Ort verhütten

Die Bergbautasche platzt aufgrund der reichen Erzvorkommen in Pandaria mal wieder aus allen Nähten? Kein Problem, verhüttet eure Erze doch einfach direkt vor Ort und macht damit direkt wieder 50 % Taschenplatz frei!

Ingenieure skillen ihren Beruf sehr gerne mit dem Thermischen Amboss – dementsprechend günstig wird dieses nützliche Utensil im Auktionshaus angeboten:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Dieses praktische Meisterwerk der Ingenieurskunst erlaubt es euch, an beliebiger Stelle einen Amboss aufzustellen, um direkt vor Ort eure Erze in Barren verhütten zu können. Der Amboss verfügt über 20 Aufladungen und bleibt fünf Minuten lang bestehen.

Leder kürschnern

Wie schon immer in WoW gilt auch in Pandaria die Devise: Kürschner halten sich dort auf, wo Wildtiere für Quests getötet werden. Nach dem ersten Ansturm kurz nach Release lohnen sich jedoch die herkömmlichen Level-Gebiete weniger, da sich immer weniger Spieler auf die wilden Tiere stürzen. Deshalb müsst ihr zum Kürschnern auf Gebiete ausweichen, in denen Daily Quests stattfinden – zum Beispiel der Lebensraum der Mushans in der Schreckensöde. Hier findet in schöner Regelmäßigkeit die Daily mit den Mushanzungen statt, sodass ihr euch lediglich im Questgebiet aufhalten und den Questern "hinterherkürschnern" müsst.

Ein absolut genialer Spot für Kürschner findet sich bei den Teichen der Reinheit im Nordosten des Tals der Vier Winde. Hier spawnen in schöner Regelmäßigkeit zahllose Schildkröten der Stufe 86, die von vielen Stufe-90-Spielern als Quelle für Harmoniepartikel abgefarmt werden. Eine Frequenz von 10 bis 20 Kürschnervorgängen pro Minute ist an diesem Ort locker zu erreichen. Und sollte mal kein anderer Spieler in der Nähe sein, tötet ihr die mit extrem wenig Lebenspunkten ausgestatteten Schildkröten einfach selbst und freut euch über Leder, Harmoniepartikel und Rohes Schildkrötenfleisch, das sich ebenfalls gewinnbringend verkaufen oder in 20er-Stacks gegen Eisentatzmarken für Kochkunst eintauschen lässt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2. Grinden: Monstertöten für Profit

Es gibt eine Reihe von Gegenständen in Pandaria, die über einen relativ hohen Wert verfügen. Dazu gehören vor allem die allseits begehrten Harmoniepartikel, die im Zehnerpack einen Geist der Harmonie ergeben.

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Ende der Leseprobe aus 57 Seiten

Details

Titel
World of Warcraft: Gold Guide für Mists of Pandaria
Untertitel
Reich werden im Asia-Style
Autor
Seiten
57
Erscheinungsform
Originalausgabe
ISBN (eBook)
9783656337317
ISBN (Buch)
9783656397427
Dateigröße
24560 KB
Sprache
Deutsch

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