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Paradigmen und Normalwissenschaft

Title: Paradigmen und Normalwissenschaft

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Eva Busch (Author)

Pedagogy - Theory of Science, Anthropology
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Summary Excerpt Details

[...] Der Wissenschaft wurde jahrelang Objektivität unterstellt und im alltäglichen
Umgang geht noch immer eine Vielzahl der Menschen von einer solchen
Objektivität aus.
Allerdings wurde mit diesem Mythos der Objektivität in der wissenschaftlichen
Diskussion im 20. Jahrhundert gründlich aufgeräumt.
Es wurde herausgestellt, dass die wissenschaftliche Gemeinschaft weder ohne
eine weltanschauliche Grundlage noch ohne Elemente des Glaubens auskommt.
Einer der wichtigsten Köpfe ist in diesem Kontext ist Thomas S. Kuhn.
Der Wissenschaftstheoretiker Thomas S. Kuhn hat u.a. das Bild eines linearen
Verlaufs der Wissenschaftsgeschichte, das oft angenommen wird, kritisch unter
die Lupe genommen.
In seinem Buch „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“ hat er die
Entwicklung der Wissenschaft aus seiner Sicht beschrieben.
Seine These ist, dass sich wissenschaftliche Entwicklungen nicht durch
kontinuierliche Erweiterungen des Wissens ergeben, sondern aus so genannten
wissenschaftlichen Revolutionen.
In diesen Revolutionen wird ein anerkanntes Erklärungsmodell der Wissenschaft,
Kuhn nennt dies Paradigma, verworfen und durch ein neues ersetzt.
Bekannt geworden ist der von Kuhn geprägte Begriff „Paradigmenwechsel“.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Wissenschaft

2 Zur Person: Thomas Samuel Kuhn

3 Das Buch „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“

3.1 Der Inhalt in Kürze

3.2 Historische Hintergründe

4 Paradigma

4.1 Paradigma als Sammelbegriff

4.2 Der Paradigmenbegriff auf wissenschaftstheoretischer Ebene

4.3 Der Paradigmenbegriff auf philosophisch-historischer Ebene

4.4 Paradigma auf soziologischer Ebene

4.5 Die disziplinäre Matrix

4.6 Das Paradigma als Musterbeispiel

4.7 Paradigmen in der Erziehungswissenschaft

4.8 Die vorparadigmatische und die paradigmatische Zeit

5 Die Normalwissenschaft

5.1 Normalwissenschaft und wissenschaftliche Revolutionen

5.2 Die drei Aufgabenfelder der Normalwissenschaft nach Kuhn

5.3 Das Ziel der Normalwissenschaft

5.4 Die Normalwissenschaft als ein Lösen von Rätseln

5.5 Die durch ein Paradigma vorgegebenen Regeln

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit der wissenschaftstheoretischen Konzeption von Thomas S. Kuhn und untersucht die Begriffe Paradigma und Normalwissenschaft im Kontext wissenschaftlicher Entwicklungen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Paradigmen wissenschaftliches Arbeiten strukturieren und begrenzen, sowie deren Relevanz für die Erziehungswissenschaft zu verdeutlichen.

  • Grundlagen des Wissenschaftsverständnisses nach Thomas S. Kuhn
  • Differenzierte Analyse des Paradigmenbegriffs auf verschiedenen Ebenen
  • Die Struktur und Zielsetzung der sogenannten Normalwissenschaft
  • Bedeutung von wissenschaftlichen Revolutionen für den Erkenntnisfortschritt
  • Anwendung von Paradigmenwechseln in der pädagogischen Forschung

Auszug aus dem Buch

5.4 Die Normalwissenschaft als ein Lösen von Rätseln

Kuhn vergleicht die normale Wissenschaft mit dem Lösen von Rätseln. Besonders viele Parallelen sieht er dabei zum Zusammensetzen eines Puzzles. Beginnt man mit einem Puzzle, so ist von vorneherein klar, wie das Ergebnis aussehen wird.

Wichtig auf diesem Weg ist lediglich das Einhalten der Regeln, die festlegen, dass die Bildseite nach oben zeigen muss und zwei Stücke nur dann nebeneinander gehören, wenn sie sich auch ohne Kraftaufwand aneinander stecken lassen.

Genauso verhält es sich in der Wissenschaft und mit den durch das Paradigma vorgegebenen Regeln, denn Forscher, deren Forschung auf gemeinsamen Paradigmata beruht, sind den gleichen Regeln und Normen für die wissenschaftliche Praxis verpflichtet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Wissenschaft: Das Kapitel definiert den allgemeinen Wissenschaftsbegriff und leitet zur kritischen Sicht Thomas S. Kuhns auf die lineare Wissenschaftsgeschichte über.

2 Zur Person: Thomas Samuel Kuhn: Es wird der biographische Hintergrund Kuhns beleuchtet, insbesondere der Einfluss seiner Beschäftigung mit Physikgeschichte auf seine Theoriebildung.

3 Das Buch „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“: Dieses Kapitel fasst das Hauptwerk zusammen und erläutert die Entstehungsgeschichte des Textes sowie Kuhns Absage an den Induktivismus.

4 Paradigma: Das zentrale Kapitel differenziert den Paradigmenbegriff in verschiedene wissenschaftstheoretische, soziologische und historische Dimensionen.

5 Die Normalwissenschaft: Hier wird die Forschung innerhalb eines etablierten Paradigmas als „Rätsellösen“ beschrieben und in ihre Aufgabenfelder unterteilt.

Schlüsselwörter

Wissenschaftstheorie, Thomas S. Kuhn, Paradigma, Normalwissenschaft, wissenschaftliche Revolution, Paradigmenwechsel, disziplinäre Matrix, Musterbeispiel, Erkenntnisfortschritt, Normalwissenschaft, Rätsellösen, Erziehungswissenschaft, Wissenschaftsphilosophie, Paradigmatische Zeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die wissenschaftstheoretischen Konzepte von Thomas S. Kuhn, insbesondere seine Analyse darüber, wie Wissenschaft jenseits linearer Fortschrittsmodelle durch Paradigmenwechsel funktioniert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition und Anwendung des Paradigmenbegriffs, der Struktur der Normalwissenschaft sowie dem Vergleich wissenschaftlicher Praxis mit dem Lösen von Rätseln.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel besteht darin, Kuhns Konzeption von Paradigmen und Normalwissenschaft aufzubereiten und deren Bedeutung für das Verständnis wissenschaftlicher Arbeit sowie für erziehungswissenschaftliche Debatten zu explorieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretisch-analytische Methode, um Kuhns Hauptwerk „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“ sowie ergänzende fachwissenschaftliche Literatur kritisch zu rekonstruieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der verschiedenen Ebenen des Paradigmenbegriffs, die Vorstellung der disziplinären Matrix sowie die detaillierte Beschreibung der Normalwissenschaft und ihrer drei zentralen Aufgabenfelder.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Paradigma, Normalwissenschaft, wissenschaftliche Revolution, disziplinäre Matrix und Rätsellösen.

Warum vergleicht Kuhn normale Wissenschaft mit dem Lösen eines Puzzles?

Der Vergleich dient dazu zu verdeutlichen, dass Wissenschaftler innerhalb eines Paradigmas nicht primär neue Welten entdecken, sondern innerhalb vorgegebener, strenger Regeln ein bekanntes Bild vervollständigen.

Welche vier Hauptgruppen der Regeln gibt es innerhalb eines Paradigmas?

Kuhn unterteilt diese in methodologische, begriffliche, theoretische und instrumentelle Regeln, die jeweils spezifische Bindungen für die wissenschaftliche Praxis festlegen.

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Details

Title
Paradigmen und Normalwissenschaft
College
University of Cologne  (Pädagogisches Seminar)
Course
Oberseminar: (Wie) lassen sich Erziehungs-/ Bildungsziele begründen? Antwortversuche vor dem Hintergrund gegenwärtiger Richtungen in der Erziehungswissenschaft
Grade
1,3
Author
Eva Busch (Author)
Publication Year
2003
Pages
18
Catalog Number
V20696
ISBN (eBook)
9783638245142
Language
German
Tags
Paradigmen Normalwissenschaft Oberseminar Erziehungs-/ Bildungsziele Antwortversuche Hintergrund Richtungen Erziehungswissenschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Eva Busch (Author), 2003, Paradigmen und Normalwissenschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20696
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