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Gewaltprävention - Eine modellhafte Betrachtung primärer, sekundärer und tertiärer Präventionsansätze

Titel: Gewaltprävention - Eine modellhafte Betrachtung primärer, sekundärer und tertiärer Präventionsansätze

Studienarbeit , 2010 , 26 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Bachelor of Arts Eugen Daser (Autor:in)

Soziologie - Recht und Kriminalität
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

1.0 EinführendeWorte Seite 4
1.1EigeneFragestellung Seite 5
1.2 Opferzahlen von Kindern und Jugendlichen in der Bundesrepublik Seite 6

2.0 Begrifflichkeiten, die es zu klären gilt Seite 7
2.1 Definition von Aggression Seite 7
2.2 Definition von Gewalt Seite 8
2.3 Definition von Gewaltprävention Seite 9

3.0 Erklärungsansätze von Gewalt Seite 10
3.1 Das Familien-Risiko-Modell Seite 11
3.2 Lerntheoretische Ansatz Seite 13
3.3 Auszug weiterer Theorien Seite 15

4.0 Ansätze zur Gewaltprävention Seite 17
4.1 Empowerment Seite 18
4.2 Faustlos Seite 19
4.3 Fit for Life Seite 20
4.4 Starke Eltern – Starke Kinder ® Seite 21

5.0 Schlussbetrachtung Seite 24

Literaturverzeichnis Seite 26

Abbildungsverzeichnis Seite 27

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.0 Einführende Worte

1.1 Eigene Fragestellung

1.2 Opferzahlen von Kindern und Jugendlichen in der Bundesrepublik

2.0 Begrifflichkeiten, die es zu klären gilt

2.1 Definition von Aggression

2.2 Definition von Gewalt

2.3 Definition von Gewaltprävention

3.0 Erklärungsansätze von Gewalt

3.1 Das Familien-Risiko-Modell

3.2 Lerntheoretische Ansatz

3.3 Auszug weiterer Theorien

4.0 Ansätze zur Gewaltprävention

4.1 Empowerment

4.2 Faustlos

4.3 Fit for Life

4.4 Starke Eltern – Starke Kinder ®

5.0 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Entstehung von Gewalt bei Kindern und Jugendlichen anhand des Familien-Risiko-Modells von Cierpka und analysiert verschiedene Präventionsansätze, um den Kreislauf von Gewalt durch primär- und sekundärpräventive Maßnahmen zu unterbrechen.

  • Familiäre Risikofaktoren und deren Einfluss auf die Gewaltentwicklung
  • Differenzierung der Begriffe Aggression, Gewalt und Gewaltprävention
  • Vorstellung von Präventionsprogrammen (Faustlos, Fit for Life, Starke Eltern – Starke Kinder)
  • Die Bedeutung von Empowerment in der sozialen Arbeit
  • Bedeutung der frühzeitigen Intervention zur Vermeidung von Täter-Karrieren

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Familien-Risiko-Modell

Das Familien-Risiko-Modell von Cierpka (2005) setzt sich mit dem Zusammenhang von familiärem Kontext, individueller Entwicklung und Gewaltentstehung auseinander.

Er untersucht mit seinem Familien- Risiko-Modell zentrale Risikofaktoren der Entstehung von gewalttätigem Verhalten und Gewaltbereitschaft. Das bedeutet allerdings nicht, dass er die Familie für die Entstehung und Ausübung von Gewalt allein verantwortlich macht: „Familien sind in die Gesellschaft eingebettet und sind insofern von der gesellschaftlichen und institutionellen Gewalt beeinflusst“ (Cierpka, 2005, S. 19). Zusätzlich geht Cierpka davon aus, dass in unserer Gesellschaft für Kinder und Jugendliche die gesellschaftliche Integration, und für Eltern die Erziehung immer schwieriger wird. Hinzu kommen die Medien und die zunehmende Bedeutung von Peergroups als „neue Miterzieher“ sowie eine steigende Verunsicherung in den Wert- und Normvorstellungen bei Kindern und Eltern.

In Bezug auf die familiären Entstehungsbedingungen von aggressivem Verhalten lautet die These Cierpkas: „Macht ein Kind in seiner Familie früh unzureichende und ungünstige Bindungs- und Beziehungserfahrungen, kann es die für seine Entwicklung notwendigen Fähigkeiten wie Selbstvertrauen und –bewusstsein, kommunikative und emotionale Kompetenz nur schwer erwerben“ (Cierpka, 2005, S. 22).

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einführende Worte: Ein Überblick über die statistische Relevanz von Gewalt gegen Kinder und die Notwendigkeit von präventiven Modellprojekten.

1.1 Eigene Fragestellung: Untersuchung, ob es theoretische Modelle gibt, die den Kreislauf familiärer Gewalt erklären und Ansätze zur Unterbrechung der Gewaltspirale bieten.

1.2 Opferzahlen von Kindern und Jugendlichen in der Bundesrepublik: Darstellung aktueller statistischer Daten zur Betroffenheit von Kindern durch verschiedene Straftaten.

2.0 Begrifflichkeiten, die es zu klären gilt: Abgrenzung der Konzepte Aggression und Gewalt sowie deren unterschiedliche theoretische Hintergründe.

2.1 Definition von Aggression: Differenzierung zwischen affektiver und instrumenteller Aggression sowie Klärung der motivationalen Grundlagen.

2.2 Definition von Gewalt: Gegenüberstellung von engem und weitem Gewaltbegriff unter Einbezug psychischer Aspekte wie Machtausübung und Grenzverletzung.

2.3 Definition von Gewaltprävention: Diskussion über die begriffliche Unschärfe und die Notwendigkeit einer klaren theoretischen Fundierung der Präventionsarbeit.

3.0 Erklärungsansätze von Gewalt: Überblick über psychologische und soziologische Theorien zur Entstehung von Gewalt im familiären Kontext.

3.1 Das Familien-Risiko-Modell: Detaillierte Analyse des Modells von Cierpka, das den Zusammenhang zwischen familiären Bindungserfahrungen und Gewaltbereitschaft aufzeigt.

3.2 Lerntheoretische Ansatz: Darstellung der sozial-kognitiven Lerntheorie, wonach aggressives Verhalten als erlerntes Muster verstanden wird.

3.3 Auszug weiterer Theorien: Kurze Vorstellung der Frustrationstheorie, Anomietheorie und Etikettierungstheorie als ergänzende Erklärungsmodelle.

4.0 Ansätze zur Gewaltprävention: Klassifizierung von Präventionsansätzen in primäre, sekundäre und tertiäre Stufen.

4.1 Empowerment: Vorstellung des Ansatzes zur Ressourcenaktivierung in Familien zur primären Prävention.

4.2 Faustlos: Analyse des Gewaltpräventionsprogramms für Kindergärten und Grundschulen zur Förderung von Empathie und Impulskontrolle.

4.3 Fit for Life: Erläuterung des sekundärpräventiven Trainingsprogramms zur Stärkung sozialer Kompetenzen bei benachteiligten Jugendlichen.

4.4 Starke Eltern – Starke Kinder ®: Vorstellung des Elternkurses zur Stärkung erzieherischer Kompetenzen und zur Sicherung von Kinderrechten.

5.0 Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der Notwendigkeit einer interdisziplinären Schulkultur und der Fortentwicklung präventiver Programme.

Schlüsselwörter

Gewaltprävention, Familien-Risiko-Modell, Aggression, Familiäre Bindung, Primärprävention, Sekundärprävention, Empowerment, Faustlos, Fit for Life, Starke Eltern – Starke Kinder, Sozial-kognitive Lerntheorie, Gewaltspirale, Soziale Kompetenz, Erziehungskompetenz, Kindesmisshandlung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Auseinandersetzung über die Entstehung von Gewalt gegen Kinder und stellt effektive Präventionsprogramme vor, um den Kreislauf von Gewalt zu durchbrechen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die psychologischen und soziologischen Erklärungsansätze für Gewalt, das Familien-Risiko-Modell von Cierpka sowie konkrete Programme der primären und sekundären Gewaltprävention.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Kreislauf familiärer Gewalt zu analysieren und zu zeigen, dass durch frühzeitige, modellhafte Präventionsansätze die Entwicklung von Kindern hin zu gewaltbereiten Tätern verhindert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse, kombiniert mit der Auswertung statistischer Kriminalitätsdaten und einer vergleichenden Darstellung pädagogischer Präventionskonzepte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsdefinitionen von Gewalt und Aggression, die theoretischen Ursachen von Gewaltentstehung sowie die praktische Vorstellung verschiedener Präventionsprogramme wie "Faustlos" oder "Fit for Life".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Gewaltprävention, das Familien-Risiko-Modell, Sozialkompetenz und Erziehungskompetenz.

Warum ist die Unterscheidung von Tätern und Opfern laut Autor schwierig?

Der Autor weist darauf hin, dass viele Kinder und Jugendliche, die Opfer von Gewalt werden, diese später selbst ausüben, was einen Täter-Opfer-Statuswechsel impliziert, den präventive Strategien berücksichtigen müssen.

Wie bewertet der Autor die Bedeutung von "Empowerment"?

Empowerment wird als wertvoller primärpräventiver Ansatz betrachtet, da es Familien hilft, eigene Ressourcen zu aktivieren, um Stresssituationen gewaltfrei zu bewältigen, wenngleich die Hemmschwelle zur Hilfeinanspruchnahme oft hoch ist.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gewaltprävention - Eine modellhafte Betrachtung primärer, sekundärer und tertiärer Präventionsansätze
Hochschule
Fachhochschule Regensburg
Note
1,3
Autor
Bachelor of Arts Eugen Daser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
26
Katalognummer
V206977
ISBN (eBook)
9783656341772
ISBN (Buch)
9783656342298
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gewaltprävention eine betrachtung präventionsansätze
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts Eugen Daser (Autor:in), 2010, Gewaltprävention - Eine modellhafte Betrachtung primärer, sekundärer und tertiärer Präventionsansätze, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/206977
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  26  Seiten
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