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Kultursensible Gesundheits- und Altenpflege

Titel: Kultursensible Gesundheits- und Altenpflege

Studienarbeit , 2011 , 21 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Bachelor of Arts Eugen Daser (Autor:in)

Pädagogik - Interkulturelle Pädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Bezugnehmend auf das Thema der Lehrveranstaltung, gilt es vorab, wesentliche Be-grifflichkeiten näher zu erläutern.
Da sich zum Begriff der Migration unterschiedliche Definitionen aus den Blickwinkeln der verschiedenen Wissenschaftsgebiete wieder finden, möchte ich mich auf die So-ziologie beschränken:
Hier bedeutet Migration „eine dauerhafte freiwillige oder unfreiwillige Verlagerung des Wohnortes in ein anderes politisches Regime“ (Krämer. 2004. S. 43).
Unter dem Begriff "Kultursensibilität" ist in der Regel ein selbstreflexiver Umgang damit bezeichnet. Dies ist so zu verstehen, dass wir unsere Sichtweisen die unser Leben begleiten und anregen, auf einen respektvollen wie auch kritischen Umgang mit der eigenen und den kulturellen Erscheinungsformen der Anderen auslegen sollten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Begriffsdefinition

1.1 Migration

1.2 Kultursensibilität

1.3 Soziale Inklusion

2. Migration in Deutschland

2.1 Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund

2.2 Altersstruktur der Bevölkerung

3. Migration und Gesundheit

3.1 Krankenversicherung von Migranten

3.2 Gesundheitliche Situation von Migranten

4. Kultursensible Ansätze

4.1 Mimi - Projekt

4.2 Ansatz der interkulturellen Verständigung

4.3 Lena

4.4 Eigeninitiative von sozialen Einrichtungen

4.5 Public Health

4.6 Weitere nennenswerte Projekte

5. Handlungsempfehlungen

6. Auftrag an die Profession „Soziale Arbeit“

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht die Notwendigkeit und Umsetzung einer kultursensiblen Gesundheits- und Altenpflege angesichts einer alternden und zunehmend diverser werdenden Gesellschaft in Deutschland. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, wie Versorgungslücken geschlossen und die interkulturelle Öffnung sozialer sowie gesundheitlicher Dienste effektiv gestaltet werden kann.

  • Demografischer Wandel und Migrationshintergrund in Deutschland
  • Herausforderungen für Migranten im deutschen Gesundheitssystem
  • Analyse erfolgreicher Modellprojekte für kultursensible Pflege
  • Strategische Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Versorgung
  • Die Rolle der Sozialen Arbeit als interkulturelle Akteurin

Auszug aus dem Buch

4. Kultursensible Ansätze

Die Zahl der älteren Migranten wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen, dadurch wird ein erhöhter Informationsbedarf bei den Betroffenen und ihren Angehörigen über das deutsche Altenhilfe- und Pflegesystem bestehen.

„Wobei die kirchliche Altenarbeit dabei aller Wahrscheinlichkeit nach zu „engstirnig“ ist, wenn sie die „Alten“ als eine einheitliche, allenfalls wiederum nach Altersgruppen differenzierte Zielgruppe betrachtet“ (Schulz & Kohler. 2010. S. 180).

Ebenso wird der Bedarf nach migrantenspezifischen Angeboten zunehmen, was die Frage nach bestehenden und wünschenswerten kultursensiblen Ansätzen eröffnet. Denn Menschen mit Migrationshintergrund können sich nicht ausschließlich auf familiäre Hilfe verlassen.

Dieser fordert die interkulturelle Öffnung der Einrichtungen im Gesundheits- und Altenpflegewesen, was weiterhin mit viel Arbeit verbunden ist, aber dabei auch einen echten Wettbewerbsvorteil für diese bietet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Begriffsdefinition: Zentrale Begriffe wie Migration, Kultursensibilität und soziale Inklusion werden definiert, um ein gemeinsames Verständnis für die weitere Untersuchung zu schaffen.

2. Migration in Deutschland: Dieses Kapitel liefert statistische Daten zur demografischen Entwicklung und verdeutlicht anhand von Tabellen den wachsenden Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund.

3. Migration und Gesundheit: Es werden die gesundheitlichen Besonderheiten und spezifischen Barrieren bei der Inanspruchnahme medizinischer Leistungen durch Migranten sowie die Rolle der Krankenversicherung beleuchtet.

4. Kultursensible Ansätze: Anhand verschiedener Projekte wie „MiMi“ oder „LENA“ werden konkrete Praxisbeispiele vorgestellt, wie kultursensible Angebote in der Altenpflege erfolgreich implementiert werden können.

5. Handlungsempfehlungen: Basierend auf den vorherigen Analysen werden Strategien zur Verbesserung der Versorgungssituation sowie notwendige Anpassungen in Gesetzgebung und Praxis formuliert.

6. Auftrag an die Profession „Soziale Arbeit“: Die Soziale Arbeit wird als essenzielle Profession identifiziert, die durch interkulturelle Öffnung und die Förderung von Teilhabe aktiv zur Verbesserung des Gesundheitssystems beitragen muss.

Schlüsselwörter

Kultursensible Pflege, Migration, Altenpflege, soziale Inklusion, Gesundheitssystem, interkulturelle Öffnung, Migrationshintergrund, Gesundheitsförderung, Soziale Arbeit, Barrierefreiheit, Public Health, Versorgungsqualität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Herausforderungen und Lösungsansätze einer kultursensiblen Gesundheits- und Altenpflege für Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der demografischen Entwicklung, den gesundheitlichen Barrieren für Migranten, der Analyse bestehender Modellprojekte und der Rolle der sozialen Dienste.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie das deutsche Gesundheitssystem für die spezifischen Bedürfnisse alternder Migranten geöffnet und optimiert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf Fachliteratur, Statistiken des Bundesamtes und der Auswertung von Modellprojekten basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die aktuelle gesundheitliche Situation von Migranten, diskutiert bestehende Projekte und leitet daraus konkrete Handlungsempfehlungen ab.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Kultursensible Pflege, Migrationshintergrund, Soziale Inklusion, Gesundheitsversorgung und interkulturelle Öffnung.

Welche Rolle spielt die Soziale Arbeit in diesem Kontext?

Die Soziale Arbeit trägt die Verantwortung, als interkulturelle Akteurin den Zugang zu Hilfsangeboten zu erleichtern und strukturelle Benachteiligungen abzubauen.

Warum ist das Thema gerade jetzt relevant?

Angesichts einer alternden Migrantenbevölkerung müssen etablierte Pflegekonzepte angepasst werden, da die traditionelle familiäre Versorgung abnimmt.

Was wird unter „Kultursensibilität“ im Kontext der Arbeit verstanden?

Es wird als ein selbstreflexiver Prozess definiert, der einen respektvollen und kritischen Umgang mit der eigenen sowie fremden kulturellen Identität voraussetzt.

Welche Bedeutung kommt der Sprachbarriere bei?

Sprachbarrieren werden als eines der größten Hindernisse identifiziert, die den Zugang zu Beratungs- und medizinischen Leistungen in der ambulanten Pflege massiv erschweren.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kultursensible Gesundheits- und Altenpflege
Hochschule
Fachhochschule Regensburg
Note
1,7
Autor
Bachelor of Arts Eugen Daser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
21
Katalognummer
V206978
ISBN (eBook)
9783656340805
ISBN (Buch)
9783656340904
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kultursensible gesundheits- altenpflege
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts Eugen Daser (Autor:in), 2011, Kultursensible Gesundheits- und Altenpflege, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/206978
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Leseprobe aus  21  Seiten
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