With the rise in the number of murders in the country, there have been subsequent calls not only by the present government but also by members of the public to reinstate the death penalty as a means of combating the escalating crime situation and thus punishing offenders for their actions. This paper seeks to firstly highlight the current state of the law regarding the death penalty. In addition, the strategic barriers that continue to exist which subsequently prevent the state from carrying out the death sentence will also be examined. Such barriers, though they may prove to be a challenge for any state that intends on retaining the death penalty, can however be removed and reformations can be made possible in order to make the death sentence effective.
Inhaltsverzeichnis
Introduction
Crime in Trinidad and Tobago
Current State of the Death Penalty in Trinidad and Tobago
Barriers to the Execution of the Death Sentence
Inconsistencies with the Constitution
Pratt and Morgan Right
Privy Council as Final Appellate Court
Role of Human Rights Organizations
Political foreplay
Making the Death Sentence Effective in Trinidad and Tobago
Improvements to the Criminal Justice System
Acceptance of the different categories of murder
Adopt the Caribbean Court of Justice as Final Court of Appeal
Suspend Ratifications to International Human Rights Organizations
Conclusion
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen Status der Todesstrafe in Trinidad und Tobago, identifiziert die rechtlichen sowie strategischen Hindernisse, die deren Vollstreckung verhindern, und erörtert Reformansätze zur Wiedereinführung bzw. effektiven Umsetzung der Todesstrafe als Mittel zur Verbrechensbekämpfung.
- Rechtliche Grundlagen der Todesstrafe unter dem English Common Law in Trinidad und Tobago.
- Analyse verfassungsrechtlicher Inkonsistenzen und der Bedeutung der "Pratt and Morgan"-Rechtsprechung.
- Der Einfluss internationaler Menschenrechtsorganisationen und des Privy Council als letzte Berufungsinstanz.
- Politische Herausforderungen und die Notwendigkeit von Reformen im Strafjustizsystem.
- Vorschläge zur Kategorisierung von Morddelikten und zur Anpassung der gerichtlichen Zuständigkeiten.
Auszug aus dem Buch
Pratt and Morgan Right
The Pratt and Morgan Right is another distinct barrier to the execution of the death sentence in Trinidad and Tobago. This right was established under the Privy Council after appellant cases for two Jamaican nationals facing execution were brought before them. The appellants, Earl Pratt and Ivan Morgan, were arrested some 16 years for a murder committed on 6th October 1977. In 1979 they were convicted of murder and sentenced to death. Since that date they have been in prison on death row and were read the death warrant on three occasions where they were then moved to the condemned cells adjacent to the gallows. The last occasion in which the warrant was read to them was in February 1991 for execution on 7th March. A stay was granted on 6th March consequent upon the commencement of the Privy Council proceedings.
The primary submission of the appellants is that to hang them after they have been held in prison under sentence of death for so many years would be inhuman punishment or other treatment and thus in breach of section 17(1) of the Constitution.
Zusammenfassung der Kapitel
Introduction: Das Kapitel führt in die Debatte um die obligatorische Todesstrafe in Trinidad und Tobago ein und beleuchtet die historische Verankerung im Rechtssystem sowie die Kriminalitätslage.
Current State of the Death Penalty in Trinidad and Tobago: Hier wird der aktuelle rechtliche Stand dargelegt, wonach Mörder und Verräter nach dem Offences Against the Person Act zum Tode durch den Strang verurteilt werden können.
Barriers to the Execution of the Death Sentence: Dieses Kapitel analysiert die Hemmnisse, darunter verfassungsrechtliche Widersprüche, die Pratt-und-Morgan-Rechtsprechung sowie den Einfluss von Menschenrechtsorganisationen.
Making the Death Sentence Effective in Trinidad and Tobago: Der Autor schlägt konkrete Reformen vor, wie Verbesserungen des Justizsystems, die Kategorisierung von Mord sowie den Wechsel zum Caribbean Court of Justice.
Conclusion: Die Schlussfolgerung fasst zusammen, dass trotz bestehender Barrieren eine Reform des Rechts möglich bleibt, um die Todesstrafe theoretisch wieder praktikabel zu machen.
Schlüsselwörter
Todesstrafe, Trinidad und Tobago, Verfassungsrecht, Pratt and Morgan, Strafjustiz, Mordkategorisierung, Privy Council, Menschenrechte, Berufungsverfahren, Rechtsreform, Kapitalverbrechen, Kriminalitätsrate, Abolitionismus, Rechtsbeistand, Rechtsstaatlichkeit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Problematik der Todesstrafe in Trinidad und Tobago, insbesondere warum diese trotz gesetzlicher Verankerung faktisch nicht mehr vollstreckt wird.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf verfassungsrechtlichen Hindernissen, internationalem Druck durch Menschenrechtsorganisationen, der Rolle des Privy Council und politischen Reformbemühungen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die bestehenden Barrieren zu identifizieren und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die Todesstrafe durch gesetzliche Änderungen wieder effektiv umsetzbar gemacht werden könnte.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine juristische und kriminologische Analyse, die auf der Auswertung von Gesetzen, Präzedenzfällen des Privy Council und polizeilichen Kriminalitätsstatistiken basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil erörtert die verfassungsrechtlichen Widersprüche, die Pratt-und-Morgan-Entscheidung, die Rolle internationaler Verträge und die Herausforderungen einer Reform des Strafjustizsystems.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wesentlichen Begriffe umfassen die Todesstrafe, das Rechtssystem von Trinidad und Tobago, Menschenrechte, den Privy Council sowie die notwendige Reform der Mordkategorisierung.
Was besagt die Pratt und Morgan-Rechtsprechung konkret?
Sie legt fest, dass eine Wartezeit von über fünf Jahren in der Todeszelle als unmenschliche Behandlung gilt, was zur automatischen Umwandlung in eine lebenslange Haftstrafe führt.
Warum wird die Einführung des Caribbean Court of Justice (CCJ) empfohlen?
Der CCJ wird als effizienter und regional besser geeigneter angesehen, um die langwierigen und oft überlasteten Berufungsverfahren am Londoner Privy Council abzulösen.
- Citar trabajo
- Danielle Logan (Autor), 2012, Explaining the law on the death sentence as it presently stands in Trinidad and Tobago, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/207461