Die Schülerinnen und Schüler festigen ihr globales Denken, indem sie sich mittels einer Gruppenarbeit und mehrerer Zwei-Minuten-Reden exemplarisch mit lokalen Umweltproblemen auseinandersetzen. Sie sind in der Lage, begründet darzulegen, inwieweit diese Umweltprobleme globale Auswirkungen haben.
Inhaltsverzeichnis
1. Stellung der Stunde in der Unterrichtseinheit
2. Kompetenzen
3. Lernziele der Unterrichtsstunde
4. Sachanalyse
5. Didaktische Analyse
6. Methodische Analyse
7. Tabellarischer Stundenverlauf
8. Anhang
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel der Arbeit ist die Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für die ökologischen Auswirkungen der Globalisierung, indem sie erkennen, dass lokale Umweltprobleme globale Tragweite besitzen und gemeinsame Lösungsansätze erfordern.
- Zusammenhang zwischen lokaler Begrenztheit und globalen Folgen von Umweltproblemen
- Anwendung methodischer Arbeitstechniken wie Placemat-Analyse und Zwei-Minuten-Rede
- Förderung der Urteils- und Handlungskompetenz bezüglich umweltpolitischer Themen
- Fallbeispielbasierte Untersuchung ökologischer Globalisierungsaspekte
- Verknüpfung politischer Sachverhalte mit der eigenen Lebenswelt
Auszug aus dem Buch
4. Sachanalyse
Der Begriff Globalisierung ist aus der politischen Diskussion der heutigen Zeit kaum wegzudenken. Die Globalisierung ist für eine Vielzahl politischer, gesellschaftlicher, kultureller, wirtschaftlicher und ökologischer Veränderungen verantwortlich. Im Zuge der Diskussion über den Beginn der Globalisierung stellt sich die Frage, ob diese ein neues Phänomen sei, oder ob nicht bereits internationale Wirtschaftskooperationen vor mehr als 1000 Jahren zumindest als Vorboten der Globalisierung gesehen werden könnten. Als Zugpferd der Globalisierung der heutigen Zeit gilt ein weltweiter Ausbau der Infrastruktur, insbesondere der Transportwege und der Kommunikationstechniken.
In der vorliegenden Stunde werden ökologische Aspekte der Globalisierung untersucht. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, inwieweit lokal begrenzte Umweltprobleme globale Ausmaße erreichen können. Es ist unbestritten, dass die durch die Globalisierung angestoßenen Industrialisierungsprozesse und die damit verbundenen westlichen Lebensweisen für eine Vielzahl von Umweltproblemen zuständig sind. Neben dem bekanntesten Umweltproblem, der Erwärmung der Erdatmosphäre, sind jedoch noch weitere Umweltproblematiken zu nennen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Stellung der Stunde in der Unterrichtseinheit: Dieses Kapitel ordnet die Unterrichtsstunde innerhalb der gesamten Einheit zur Globalisierung ein und benennt die inhaltlichen Schwerpunkte der verschiedenen Phasen.
2. Kompetenzen: Hier werden die prozessbezogenen sowie inhaltsbezogenen Kompetenzen definiert, die im Rahmen der Unterrichtsstunde angebahnt werden sollen.
3. Lernziele der Unterrichtsstunde: Dieses Kapitel erläutert das übergeordnete Groblernziel und die konkreten Feinlernziele, die durch die SuS erreicht werden sollen.
4. Sachanalyse: Der Abschnitt bietet eine fachwissenschaftliche Einordnung des Globalisierungsbegriffs mit speziellem Fokus auf ökologische Problemfelder.
5. Didaktische Analyse: Hier wird der Aktualitätsbezug des Themas legitimiert und die Auswahl der Fallbeispiele im Sinne der didaktischen Reduktion begründet.
6. Methodische Analyse: Dieser Teil erklärt die methodischen Entscheidungen für die verschiedenen Unterrichtsphasen wie Rollenspiel, Placemat-Methode und Präsentation.
7. Tabellarischer Stundenverlauf: Eine detaillierte Aufstellung des zeitlichen Ablaufs der Stunde inklusive Lernzielen, Sozialformen und verwendeten Medien.
8. Anhang: Dieser Teil enthält die ergänzenden Materialien, Fallbeispiele und Arbeitsaufträge für die Unterrichtsgestaltung.
Schlüsselwörter
Globalisierung, Umweltprobleme, Klimawandel, Ökologische Globalisierung, Nachhaltigkeit, Treibhauseffekt, Fallbeispiele, Placemat-Methode, Politische Bildung, Umweltpolitik, Nachhaltige Entwicklung, Internationale Zusammenarbeit, Ressourcenverbrauch, Umweltschutz, Industrialisierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption einer Politikstunde für die 9. Klasse, in der ökologische Auswirkungen der Globalisierung am Beispiel lokaler Umweltprobleme untersucht werden.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die Entgrenzung von Umweltproblemen, den Klimawandel, globale Arbeitsteilung sowie gegensätzliche Interessen zwischen Industrie- und Schwellenländern.
Was ist das primäre Ziel der Stunde?
Das Ziel ist, dass Schülerinnen und Schüler ihr globales Denken festigen und begründet darlegen können, inwieweit lokale Umweltprobleme globale Auswirkungen haben.
Welche wissenschaftliche Methode wird im Unterricht verwendet?
Es kommen kooperative Lernformen zum Einsatz, insbesondere die Placemat-Methode, sowie ein Rollenspiel zu Beginn und die Präsentation von Ergebnissen in Form von Zwei-Minuten-Reden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Sach- und didaktische Analyse sowie die methodische Planung, ergänzt durch spezifische Arbeitsmaterialien zu fünf verschiedenen Umweltproblemen.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Globalisierung, ökologische Verantwortung, Nachhaltigkeit, lokale Auswirkungen und die Vernetzung der Weltwirtschaft.
Welche Rolle spielt die Placemat-Methode in diesem Entwurf?
Sie dient dazu, eine kooperative Lernatmosphäre zu schaffen, die Identifikation mit dem Gruppenergebnis zu stärken und sicherzustellen, dass alle Gruppenmitglieder aktiv zum Arbeitsergebnis beitragen.
Warum wurde ein Rollenspiel als Einstieg gewählt?
Das Rollenspiel zwischen einem Industrievertreter und einer Umweltaktivistin soll die Schülerinnen und Schüler motivieren und sie direkt mit den konträren Perspektiven des Themas konfrontieren.
- Citar trabajo
- Jens Goldschmidt (Autor), 2012, "Umweltprobleme machen nicht an Staatsgrenzen halt" - Unterrichtsstunde im Fach Politik, Realschule: Klasse 9, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/207670