Odysseus - der erste Robinson?

Ein typologischer Vergleich von Homers "Odyssee" mit Defoes "Robinson Crusoe"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2012

24 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Raum und Zeit
1.1 Die Bedeutung des Meeres
1.1.1 Die Schifffahrt bei Robinson und Odysseus: zwischen Leidenschaft und Zwang
1.1.2 Die Macht des Meeres: christlicher Glaube vs. Poseidons Gewalt
1.2 Die Bedeutung der Insel
1.2.1 Die langjährige Gefangenschaft: Robinsons Insel vs. die Insel der Kalypso
1.2.2 Die Flucht: Athenes Einsatz vs. die Ankunft des englischen Schiffes

2 Psyche und Charakter
2.1 Körper und Geist
2.1.1 Mit List und Verstand: logisches Denken bei Robinson und Odysseus
2.1.2 Die Körperkraft: handwerkliches Können bei Robinson und Odysseus
2.2 Religion und Schicksal
2.2.1 Die Macht der Götter: Glaube und Verzweiflung bei Homer und Defoe
2.2.2 Heimkehr und Fernweh: der Schluss von Homer vs. Defoe

Fazit

Einleitung

Der im achten Jahrhundert vor Christus entstandene Erzählepos Odyssee [1] von Homer ist neben der Ilias eines der berühmtesten Werke des griechischen Altertums und nimmt bis heute einen starken Einfluss auf die Weltliteratur ein. In vierundzwanzig Gesängen werden die Abenteuer und Erlebnisse des listenreichen Odysseus erzählt, der nach dem Sieg im zehnjährigen Trojanischen Krieg nicht die Heimkehr antreten kann, sondern zusätzliche zehn Jahre auf dem Meer herumirrt, bis er schließlich durch Athenes Hilfe den Weg in sein Königreich Ithaka findet. Dort angekommen muss er weitere Aufgaben meistern, um in einem radikalen Freiermord sein herrschaftliches Ansehen und seine Familie zurückzuerobern.

Die Odyssee ist hauptsächlich unter dem übertragenen Titel „Die Irrfahrten des Odysseus“ bekannt, von denen er selbst jedoch nur im neunten bis zwölften Gesang erzählt. Die sogenannte Telemachie, die Rahmenhandlung mit den Erlebnissen seines Sohnes Telemachos und Odysseus’ Frau Penelope, spielt dabei weitgehend im Hintergrund, ist in der Altertumsforschung jedoch sehr verstärkt und teilweise umstritten behandelt worden.

Der 1917 veröffentlichte Roman Robinson Crusoe [2] von Daniel Defoe hat ebenfalls mit seinen Abenteuergeschichten, insbesondere aber mit dem isolierten Inseldasein und einhergehenden Überlebenskampf Weltliteraturstatus erworben. Mit dem Eingang der Gattungstheorie ist Defoes Werk in der Forschung als erste Robinsonade bekannt. Damit schließt sich eine frühere literarische Robinson-Existenz nahezu aus. Doch weist die Odyssee einige Elemente auf, die die Frage aufkommen lässt, ob Defoe bewusst oder unbewusst[3] Bezüge zum Homerischen Epos gelegt hat. Beide Protagonisten, Odysseus und Robinson, pflegen einen deutlichen Hang zum weiten Meer sowie zur Schifffahrt und müssen durch ihre Erlebnisse auf der See mit einer langjährigen Insel-Abgeschiedenheit von der Außenwelt büßen, wenn auch sehr unterschiedlich verbringend. Auch die Denkweisen und Charaktereigenschaften der beiden Figuren lassen sich sehr anschaulich miteinander in Bezug setzen. Der direkte Vergleich der beiden Werke eröffnet deshalb neue interessante Zusammenhänge und vor allem Erkenntnisse, durch die beide Werke im Nachhinein noch einmal neu gelesen werden könnten. Meine Fragestellung lautet deshalb: Ist Odysseus wohlmöglich der erste Robinson, wie er als solcher in der ausgewiesenen Gattung zu verstehen ist?

Mein Anliegen in der vorliegenden Arbeit ist es, beide Hauptcharaktere unter thematischen und motivischen Gesichtspunkten miteinander zu vergleichen, um herauszufinden, ob Odysseus wohlmöglich der erste als Robinson ausgewiesene Typus ist. Dabei werde ich zunächst den Schwerpunkt auf räumliche und zeitliche Motive wie das Meer und die Insel setzen. Im zweiten Teil möchte ich mich mit psychischen, körperlichen und charakterlichen Eigenschaften befassen, um in Anschluss daran mein Fazit ziehen zu können.

1 Raum und Zeit

1.1 Die Bedeutung des Meeres

1.1.1 Die Schifffahrt bei Robinson und Odysseus: zwischen Leidenschaft und Zwang

Robinson Crusoes Auszug in die Welt ist unmittelbar mit dem Erlebnis einer Schifffahrt verbunden. Ihm „gefiel nichts in der ganzen Welt mehr als das Leben auf der See“[4], sodass er schon in jungen Jahren mehrmals seine Eltern bittet, ihn in die Fremde gehen zu lassen. Trotz der warnenden und verneinenden Worte des Vaters nutzt er im Alter von neunzehn Jahren das Angebot einer zufälligen Bekanntschaft, diesen auf der Schifffahrt nach London zu begleiten. Die Verlockung wird noch größer, als die Worte „Freie Fahrt“ fallen. Ohne zu zögern und ohne Rücksicht auf das Elternhaus stimmt er zu.

Noch in derselben Nacht wütet ein heftiger Sturm, der Robinson seekrank macht. In Anrufung Gottes als Lebensretter erträgt er die Situation. Ein paar Wochen später, nach Beruhigung der Ausgangslage, wird der Sturm jedoch noch stärker, sodass die gesamte Mannschaft nach einem lang andauernden Überlebenskampf von einer anderen Schiffsbesatzung gerettet und sicher an Land gebracht werden kann. Kurz darauf sinkt Robinsons Reisegefährt.

Nachdem er vom Kapitän des gekenterten Schiffes äußerst kritisiert und für die Misere als Schuldiger bezeichnet wird, fordert Robinson, statt sich nun auf die gelobte Heimkehr einzustellen, weiterhin sein Schicksal heraus. Seine Leidenschaft für die See ist zu stark, als dass er – nun auch mit Schamesgefühl – seinen Eltern gegenübertreten würde. Also ergreift er die Gelegenheit, die sich ihm kurz darauf bietet, als Kaufmann auf einem Schiff Richtung Guinea mitzufahren. Dieses ist sein „einziges glückliches Abenteuer“, auf dem er das Handwerk eines Seefahrers wie Mathematik und Schiffsführung lernt. Die Waren, die er auf dieser Reise aushandelt, kann er in London sogleich in lukratives Geld umwandeln. Diese „beruflichen“ Anfänge geben ihm einen ehrwürdigen Status und einen fast übereifrigen Stolz, dass er dieselbe Reise sogleich nochmals antritt, aber mit einem anderen Kapitän. Diese Schifffahrt wird jedoch seine letzte sein, da das Gefährt von einem türkischen Seeräuber angegriffen sowie geentert wird, bis Robinson schließlich in dessen Gefangenschaft gerät. Als Sklave steht er zwei Jahre lang in den Diensten in dem Hause des Seeräubers. Er gewinnt den Jungen Xury als Freund und schafft es, durch eine List, indem er frische Fische in einem See fangen wolle, während der Sklavenhalter im Hause seine Gäste in Empfang nimmt, seine Flucht genauestens vorzubereiten. Diese gelingt ihm schließlich, gemeinsam mit dem Jungen. Auf einer tagelangen Fahrt mit einem kleinen Boot auf dem Fluss ins Meer gerät er schließlich an ein portugiesisches Schiff, das die Überlebenden aufnimmt und nach Brasilien bringt. Dort steigt er durch den Erlös seiner Vorräte und des Bootes zum angesehenen Kaufmann auf und wird zunächst sesshaft. Robinson kauft sich eine Zuckerrohr-Farm. Vier Jahre lang mit dessen Bewirtschaftung beschäftigt, gelangt Robinson zu Ruhm und Geld, was ihn jedoch bald langweilt, sodass sein Herz wiederum nach der See schlägt.

Ein Angebot von Kaufleuten, ihn als Schiffsleiter über einen Sklavenhandel Richtung Afrika mitzunehmen, wird zum Verhängnis. Die sichere Zusage Robinsons bringt ihn auf das Schiff und wiederum muss er schwere Stürme ertragen. Der zweite heftigere verursacht schließlich eine Havarie und das Ringen um Leben und Tod beginnt erneut. Die Rettung der Gefolgschaft in ein Boot ergibt nicht die gewünschte Losung, sodass die großen Wellen schließlich alle verschlingen. Nur Robinson wird als Einziger lebend ans Ufer einer Insel gespült, die er bekanntermaßen achtundzwanzig Jahre nicht mehr verlassen wird, bis er durch die zufällige Ankunft eines englischen Schiffes gerettet wird – auf den Schluss des Romans werde ich zu einem anderen Zeitpunkt zu sprechen kommen –.

Diese lange Nacherzählung von Robinson Crusoes Bekanntschaft mit dem Meer bis zur Insel-Strandung zeigt seinen Ehrgeiz und seine Zielgerichtetheit, sein Lebensglück auf der See zu finden. Um seinen Lebenstraum zu verwirklichen, nimmt Robinson jegliche Gefahr auf sich. Ob aus jugendlicher Naivität oder mit voller Überzeugung stellt er sich jeder Hürde. Allerdings lernt er nichts aus seinen Fehlern, weshalb er immer wieder dieselben, teils schwer ertragbaren Erfahrungen machen muss. Trotz der Reue, die ihn ständig überfällt, welche aber nur von kurzer Dauer ist, siegt seine Leidenschaft für die See im selben Atemzug. Das bedeutet, dass sein Verstand mit dem Bauchgefühl stets in Konkurrenz steht, Letzteres aber immer gewinnt. Seine Triebkraft, das auszuleben, was ihn bewegt, ist stärker als das Vernunftbewusstsein.

Damit steht Robinson im Gegensatz zu Odysseus. Zwar muss auch dieser oft zwischen Kopf und Bauch abwägen, doch zeigt dessen Entscheidungsrichtung eindeutig die Verstandesebene, nicht zuletzt durch sein Verantwortungsgefühl den Gefährten gegenüber.

Odysseus Verhältnis zur See ist ein weniger entspanntes. Zwar mit Leidenschaft und Tatendrang versehen, aber mit anderer Motivation. Er macht das nicht zum Spaß, sondern aus Verpflichtung. Als Flottenführer gerade erst den zehn Jahre lang dauernden Krieg um Troja siegreich überlebt, nimmt er mit seinen Gefährten die Heimreise auf. Nach dem Triumph ist es seine Aufgabe, seine Flotte und die Männer sicher in die Heimat zu befördern. Da bei der Abfahrt in Troja leider kein geeigneter Wind aufsteigt, ist die Mannschaft gezwungen, den Wind in Richtung Ismaros zu den Kikonen zu folgen. Noch im Eifer der Plünderungswut des Krieges von Städten und Inseln zerstören sie die Stadt und töten die Männer, die Frauen und die Schätze rauben sie weg. Odysseus teilt die Beute unter den Gefährten auf und mahnt zur eiligen Abfahrt. Die Verlockung des reichlich fließenden Weines und der üppigen Schafe und Rinder ist zu groß, sodass die Kameraden trotz der Mahnung von Odysseus dort verweilen und ein Festmahl errichteten. Derweil konnten die Kikonen bei ihren Nachbarn um Unterstützung bitten, sodass ein verlustreicher und letztlich ungleicher Kampf der beiden Parteien beginnt. Odysseus und seine noch übrig gebliebenen Männer können fliehen und mit den Schiffen abfahren. Nun setzt Zeus’ Zorn ein. Er schickt ihnen einen gewaltigen Sturm, der die Flotte fast unbrauchbar macht und die Umgebung in einen kräftigen Nebel taucht. Als die Wolken verschwinden, bauen sie die Masten wieder auf und lassen sich von den Segeln Richtung Heimat lenken.

„Aber als ich Maleia umfuhr, trieb Woge und Strömung/Und der Nord mich ab und verschlug mich vorbei an Kythera./Dorther trugen neuen Tage mich fort die verderblichen Winde/Über das fischreiche Meer, am zehnten liefen am Land der /Lotos-Esser wir an, die Lotos verzehren.“[5]

Damit beginnt schon die nächste Gefahr für Odysseus und seinen Männern: die Gefahr des Vergessens durch das Rauschmittel Lotus. Zeus als scheinbarer Urheber wird dafür sorgen, dass Odysseus und seine Gefährten viele Leiden erdulden müssen, um dessen Zorn über das Fehlverhalten, das unerlaubte Schlachten und unmaßvolle Betrinken bei den Kikonen sowie deren Kampfeinsatz zu sühnen. Erst mit Athenes Einsatz wird sich alles zum Guten wenden.

Beide, Robinson Crusoe und Odysseus, müssen schreckliche Erfahrungen auf dem Meer machen. Sowohl die vielfachen heftigen Stürme als auch die Erlebnisse mit Fremden, ob Kreaturen oder Piraten oder Kannibalen, sind eindeutige Gemeinsamkeiten. Der Unterschied liegt jedoch in der Motivation. Robinsons Leidenschaft für die See und damit der Schifffahrt ist aus eigenen Stücken erfolgt und wird konsequent, fast manisch-krankhaft beibehalten. Er lässt sich von niemandem reinreden. Odysseus dagegen interessiert sich nur für die See, als dass er nach dem langjährigen Kriegseinsatz endlich nach Hause, in sein Königreich, zu seiner Familie und den Freunden möchte. Als Grieche ist er dazu verpflichtet, seine stattliche Manneskraft im Gefecht einzusetzen und Erfolge für das Vaterland zu erzielen. Seine Leidenschaft bezieht sich damit nicht auf die Schifffahrt explizit, sondern auf die siegreiche Erwirtschaftung, den Ruhm, die Schätze und vor allem auf die sichere Heimkehr seiner Flotte sowie seiner Gefährten.

Weiterhin kann eine Übereinstimmung in der göttlichen Vorsehung sowie in der Bestrafung von frevelhaften Verhalten festgestellt werden. Odysseus ist sich der Macht der Götter bewusst und handelt ihnen weitgehend zum Wohlwollen. Robinson dagegen fordert sein Schicksal regelrecht heraus und will sich bei brenzligen Situationen vor Gott ändern. Aber seine Leidenschaft und seine Triebhaftigkeit bezüglich der Schifffahrt tritt immer wieder hervor, bis die Instanz Gott gänzlich in den Hintergrund rückt.

1.1.2 Die Macht des Meeres: christlicher Glaube vs. Poseidons Gewalt

Der starke Sturm in der ersten Nacht auf See veranlasst Robinson Crusoe, der ohne Erfahrungen und seekrank die Naturgewalt kennenlernen musste, in Todesangst dazu, Gott um Hilfe zu bitten. Für das Überleben dieser stürmischen Schifffahrt würde er sofort nach Hause zurückkehren und kein Schiff mehr betreten.[6] Robinson zeigt sich hier zwar als gottgläubiger Mensch, ist dabei allerdings nicht konsequent. Es scheint für ihn eher eine Floskel zu sein, in todesähnlichen Situationen Gott anzurufen, als tatsächlich mit den christlichen Inhalten vertraut zu sein.

Als er bei der Todessituation des zweiten Sturms mitsamt den Kameraden überlebt, wird er vom Kapitän des gesunkenen Schiffes kritisiert und als „Unglücksmensch“[7] bezeichnet, der sein Schicksal nicht noch mehr herausfordern sollte. Trotz der mehrfachen Warnung um seine Providenz regt sich in Robinson nichts. Weder die offensichtliche Wiederholung der starken Stürme noch das eindringliche Abraten der Seefahrten, vom Kapitän sowie vom eigenen Vater, halten ihn davon ab, seinen Willen durchzusetzen. Er ist der vollen Überzeugung, auf der See sein Lebensglück zu machen, koste es, was es wolle.

[...]


[1] Bei meinen Untersuchungen zitiere ich aus Homer: Odyssee, Griechisch/Deutsch, Übersetzung, Nachwort und Register von Roland Hampe, Stuttgart: Reclam, 2010.

[2] Als Romanvorlage zitiere ich aus Defoe, Daniel: Robinson Crusoe, aus dem Englischen von Sybil Gräfin Schönfeldt, 3. Auflage, München: cbj, 2007.

[3] Es ist nicht überliefert, ob Defoe beim Verfassen seines Romans die Odyssee von Homer kannte oder nicht. Die ersten beiden englischen Übersetzungen sind jedoch bereits um 1616 von George Chapman und 1713 von Alexander Pope erstellt worden. Eine literarische Rezeption vonseiten Defoes wäre also möglich.

[4] Teilzitiert nach Daniel Defoe: Robinson Crusoe, S. 12.

[5] Zitiert nach Homer: Odyssee, S. 259. Neunter Gesang.

[6] Gemäß Daniel Defoe: Robinson Crusoe, S. 15. „In meiner Herzensangst gelobte ich, geradewegs nach Hause zu reisen und mein Lebtag auf kein Schiff mehr zu gehen, wenn mich Gott auf dieser ersten Reise am Leben ließen und ich meinen Fuß wieder aufs trockene Land setzen könne.“

[7] Ebd., S. 23. „Was habe ich nur getan, dass solch ein Unglücksmensch auf mein Schiff geraten musste?“

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Odysseus - der erste Robinson?
Untertitel
Ein typologischer Vergleich von Homers "Odyssee" mit Defoes "Robinson Crusoe"
Hochschule
Universität Paderborn  (Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft)
Veranstaltung
Robinsonaden
Note
2,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
24
Katalognummer
V207750
ISBN (eBook)
9783656352617
ISBN (Buch)
9783656353232
Dateigröße
558 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
odysseus, robinson, vergleich, homers, odyssee, defoes, crusoe
Arbeit zitieren
Nicole Hilbig (Autor), 2012, Odysseus - der erste Robinson?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/207750

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