Diese Arbeit ist in fünf Kapitel unterteilt. Das erste Kapitel bietet eine Einleitung in die Thematik, Zielsetzung und Aufbau im Bereich Mobile Business. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit den Definitionen und technologischen Grundlagen. Es gibt Auskunft über die eingesetzten Übertragungs-, Dienstleistungs-, Lokalisierungstechnologien und Micromobility. Diese technologischen Entwicklungen sind einer der Hauptgründe dafür, warum das Mobile Business gerade jetzt eine solche Aktualität aufweist. Im dritten Kapitel gehen wir auf die theoretischen Grundlagen der Geschäftsmodelle ein. Hier wird aufgezeigt, welchen Nutzen die betrachtete Zielgruppe aus dem Mobile Business ziehen kann. Anschliessend werden die einzelnen Beteiligten und deren Position im Umfeld des Mobile Business genauer betrachtet. Das vierte Kapitel zeigt die Einsatzpotentiale von Mobile Business im Bereich der Finanzdienstleistungen auf und bietet, soweit möglich, Beispiele für bereits realisierte Modelle. Dabei werden die Finanzdienstleistungen Mobile Banking, -Brokerage und -Payment ausführlicher beleuchtet und ihre Stärken und Schwächen herausgearbeitet. Im letzten Kapitel erfolgt dann eine Zusammenfassung mit einer Schlussbetrachtung.
Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG
1.1 THEMATIK
1.2 ZIELSETZUNG
1.3 GANG DER UNTERSUCHUNG
2. GRUNDLAGEN MOBILER E-BUSINESS-ANWENDUNGEN
2.1 BEGRIFFSDEFINITIONEN
2.1.1 Mobile-Business
2.1.2 E-Business versus M-Business
2.2 TECHNOLOGISCHE VORAUSSETZUNGEN
2.2.1 Übertragungstechnologien
2.2.2 Dienstleistungstechnologien
2.2.3 Micromobility
2.2.4 Lokalisierungstechnologien
3. THEORETISCHE GRUNDLAGEN DER GESCHÄFTSMODELLE
3.1 DEFINITION GESCHÄFTSMODELL
3.2 WERTBEITRAG
3.3 BETEILIGTE
3.3.1 Zielgruppe
3.3.2 Netzbetreiber
3.3.3 Content-Anbieter
3.3.4 Sonstige Beteiligte
3.4 ERLÖSQUELLEN
3.4.1 Netzbetreiber und Endkunde
3.4.2 Content-Anbieter und Endkunde
3.4.3 Netzbetreiber und Content-Anbieter
3.5 STRATEGIE
4. EINSATZPOTENTIALE VON MOBILE BUSINESS ANHAND MOBILER FINANZDIENSTLEISTUNGEN
4.1 MOBILE BANKING UND -BROKERAGE
4.1.1 Begriffsdefinition
4.1.2 Anforderungen von Kunden und Anbieter
4.1.3 Technologische Voraussetzungen
4.1.4 Akteure und Szenarien des Mobile Banking und –Brokerage
4.1.5 Praxisbeispiele
4.1.6 Verbreitung, Potentiale und zukünftige Marktentwicklung
4.2 MOBILE PAYMENT
4.2.1 Begriffsdefinition
4.2.2 Anforderungen von Kunden und Anbieter
4.2.3 Technische Voraussetzungen
4.2.4 Akteure und Szenarien des Mobile Payment
4.2.5 Praxisbeispiele
4.2.6 Verbreitung, Potentiale und zukünftige Marktentwicklung
4.3 STÄRKEN UND SCHWÄCHEN DES MOBILE BANKING, -BROKERAGE UND –PAYMENT
4.4 SICHERHEITSASPEKTE
4.4.1 Sicherheit bei Bezahlverfahren
4.4.2 Absicherung von Sicherheitsprotokollen
4.4.3 Datenschutz (Location Based Services)
5. ZUSAMMENFASSUNG UND SCHLUSSBETRACHTUNG
Zielsetzung und Themen
Die Arbeit untersucht das Mobile-Business als Ergänzung des E-Business und beleuchtet dessen Einsatzpotenziale, insbesondere im Bereich mobiler Finanzdienstleistungen wie Mobile Banking, -Brokerage und -Payment. Ziel ist es, die Hauptakteure, technologische Rahmenbedingungen sowie Auswirkungen und Möglichkeiten für Kunden und Anbieter zu identifizieren.
- Grundlagen und Definitionen von Mobile Business und technologische Voraussetzungen (GSM, GPRS, UMTS, WAP).
- Theoretische Geschäftsmodelle im M-Business und Rollenverteilung zwischen Netzbetreibern, Content-Anbietern und Kunden.
- Detaillierte Analyse von Finanzdienstleistungen (Mobile Banking, -Brokerage, -Payment).
- Sicherheitsaspekte, Datenschutz und Erfolgsfaktoren für die Marktteilnehmer.
- Praxisbeispiele und Zukunftspotenziale mobiler Finanzdienstleistungen in Deutschland und Europa.
Auszug aus dem Buch
2.1.1 Mobile-Business
Ein in den letzten Jahren dominierender Begriff ist E-Business oder auch Electronic Business. Darunter verstehen wir den Austausch von Waren, Dienstleistungen oder Daten zwischen Unternehmen und dem Endverbraucher oder von Unternehmen untereinander. Entscheidend sind hierbei die Technologie des Datenaustauschs sowie die Inhalte der ausgetauschten Daten. Als Medium dient hierbei das stationäre Internet. Das betriebene E-Business auf Basis stationärer PCs stiess zuvor noch an Grenzen, die eine Verbreitung auf alle Wirtschaftsbereiche behindert haben. Die Anschaffung eines PCs stellt für den Endverbraucher eine relativ hohe Investition dar. Zudem wird eine gewisse Kompetenz in Bezug auf Bedienung des Mediums vorausgesetzt.
Obwohl sich die Anwendungen im E-Business noch nicht in allen Wirtschaftszweigen durchsetzen konnten, ist bereits eine neue Entwicklungsstufe eingetreten (das M-Business). Mobile Business ist die Integration von Mobilität, Internet und E-Business. Es umfasst Infrastruktur, Lösungen und Dienstleistungen. Kernpunkt hierbei ist die Möglichkeit jederzeit und von jedem Ort über Mobilfunknetze über jedes Netzwerk mit jedem Mobilgerät in jeder Situation kommunizieren und Geschäfte machen zu können. Es bietet Einzelpersonen und Unternehmen uneingeschränkte Mobilität und Flexibilität, um neue Geschäftsmodelle und neue Umsätze zu generieren.
Zusammenfassung der Kapitel
1. EINLEITUNG: Führt in die Thematik der zunehmenden Mobilität ein, definiert die Zielsetzung der Arbeit und beschreibt den Aufbau der Untersuchung.
2. GRUNDLAGEN MOBILER E-BUSINESS-ANWENDUNGEN: Erläutert die Begriffsdefinitionen und stellt die technologischen Voraussetzungen (Übertragung und Dienste) für mobiles Business dar.
3. THEORETISCHE GRUNDLAGEN DER GESCHÄFTSMODELLE: Analysiert Komponenten von Geschäftsmodellen, identifiziert die beteiligten Akteure und beleuchtet Strategien sowie Erlösmodelle.
4. EINSATZPOTENTIALE VON MOBILE BUSINESS ANHAND MOBILER FINANZDIENSTLEISTUNGEN: Detailliert die Anwendung von Mobile Banking, Brokerage und Payment und bewertet Stärken, Schwächen und Sicherheitsaspekte.
5. ZUSAMMENFASSUNG UND SCHLUSSBETRACHTUNG: Fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet das Potenzial von Mobile Business als zukunftsträchtiges Feld.
Schlüsselwörter
Mobile Business, M-Business, E-Business, Mobile Banking, Mobile Brokerage, Mobile Payment, Mobilfunktechnologie, UMTS, GPRS, Geschäftsmodell, Finanzdienstleistungen, Sicherheit, Location Based Services, Wertschöpfungskette, Netzbetreiber.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Diplomarbeit analysiert die Potenziale von Mobile Business als neuen, mobilen Kommunikations- und Vertriebskanal für Unternehmen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit behandelt die technologischen Grundlagen der Mobilfunknetze, die Entwicklung von Geschäftsmodellen für M-Business sowie spezifische Anwendungsszenarien im Finanzsektor.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, einen Überblick über den Mobile-Business-Markt zu geben, Finanzdienstleistungen wie Mobile Banking, -Brokerage und -Payment zu untersuchen und deren Auswirkungen auf Anbieter und Kunden aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie der Auswertung von Marktdaten und Fallbeispielen realer Finanzinstitute.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in technologische Grundlagen, die Theorie von Geschäftsmodellen sowie eine detaillierte Analyse mobiler Finanzdienstleistungen, inklusive Sicherheitsaspekten und Praxisbeispielen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Mobile Business, mobile Finanzdienstleistungen, Geschäftsmodelle, Mobilfunktechnologien (GSM, GPRS, UMTS) und Sicherheitsaspekte mobiler Transaktionen.
Warum ist die Unterscheidung zwischen E-Business und Mobile Business wichtig?
Die Arbeit verdeutlicht, dass Mobile Business nicht nur eine Ergänzung, sondern durch Faktoren wie Ortsunabhängigkeit und ständige Verfügbarkeit eine neue Qualitätsstufe des Geschäftsverkehrs darstellt.
Welche Rolle spielen Netzbetreiber im M-Business?
Netzbetreiber nehmen eine Schlüsselrolle ein, da sie die technische Infrastruktur bereitstellen und über wertvolle Kundendaten verfügen, was ihnen einen strategischen Vorteil gegenüber reinen Content-Anbietern verschafft.
- Citation du texte
- Baris Kildi (Auteur), 2003, Einsatzpotenziale von m-Business, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20781