Präsentation und Referate bewerten


Hausarbeit, 2010
16 Seiten, Note: 1

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Kurzdarstellung des Portfolios anhand eines SMARTY
1.1 Spezifisch, um was es mir genau geht.
1.2 Messbar, zeigt welches Produkt am Ende meiner Arbeit erstellt sein soll.
1.3 Ausführbarkeit, zeigt wie und mit welchen Hilfsmitteln ich das Ziel erreichen kann.
1.4 Termin, sagt aus bis wann ich mein Arbeitsergebnis erstellt haben möchte.
1.5 Evaluation, diese zeigt auf was gelungen ist und wo noch Entwicklungspotentiale bestehen.

2. Einführung in das Arbeitsthema
2.1 Vorbereitung der Lerngruppe auf Referate und Präsentationen
2.2 Entwurf des Bewertungsbogens
2.3 Organisatorische Aspekte
2.4 Durchführung der Bewertung
2.5 Chance und Ausblick
2.6 Reflexion

Literaturverzeichnis

Anhang

1. Kurzdarstellung des Portfolios anhand eines SMARTY

1. S = Spezifisch à Um was geht es genau?
2. M = Messbar à Welches Produkt soll erstellt werden?
3. A =Ausführbarkeit à Was unterstützt mich mein Ziel zu erreichen?
4. T =Termin à Wann ist meine Arbeit abgeschlossen?
5. E =Evaluation à Was ist gelungen? Was könnte ich anders machen?

1.1 Spezifisch, um was es mir genau geht.

Das Ziel meiner Arbeit ist eine transparente und faire Bewertung von Referaten und Präsentationen aller meiner Schüler.

1.2 M essbar, zeigt welches Produkt am Ende meiner Arbeit erstellt sein soll.

Am Ende der Arbeit wird ein Bewertungsbogen, welcher auch als eine Art Checkliste verstanden werden kann, erarbeitet sein, anhand dessen mein Ziel aus Punkt 1.1 erreicht werden kann.

1.3 A usführbarkeit, zeigt wie und mit welchen Hilfsmitteln ich das Ziel erreichen kann.

Zunächst dienen die Literatur und das Internet als Informationsquelle. Anhand der dort gewonnenen Informationen, den eigenen Ideen und Hinweisen von Kolleginnen und Kollegen sowie Mentoren wird dann der gewünschte Bewertungsbogen erstellt.

1.4 T ermin, stellt dar bis wann ich mein Arbeitsergebnis erstellt haben möchte.

Der Bewertungsbogen muss aufgrund der aktuellen Bewertungsbedarfsrelevanz zeitnah d.h. innerhalb eines Zeitraums von maximal einer Woche fertiggestellt sein.

1.5 Evaluation, diese zeigt auf was gelungen ist und wo noch Entwicklungspotentiale bestehen.

In Bezugnahme auf Punkt 2.6 halte ich fest, dass meinem erarbeiteten Bewertungsbogen eine Ankreuzübersicht hinzuzufügen ist, anhand derer ein Lernender sofort erkennt, wo er im jeweiligen Bewertungsbereich steht.

2. Einführung in das Arbeitsthema

Präsentationen und Referate sind Formen des öffentlichen Redens und Gestikulierens, welche ggf. vor einem ausgewählten Kreis von Zuhörern abgehalten werden.[1] Der Präsentationsgegenstand, welcher entweder ein von Schülern ausgearbeitetes Thema – aber auch in einem Vorstellungsgespräch die eigene Person selbst sein kann, muss den Zuhörern besonders interessant, nachhaltig und anschaulich verdeutlicht werden.

Sinn und Zweck von Referaten und Präsentationen in Schulen ist neben dem Erlernen der fachlichen Inhalte die Steigerung der Selbstkompetenz, Redekompetenz und des sicheren Auftretens. Welche Bedeutung derartige Fähigkeiten in einer heutigen Leistungsgesellschaft für (junge) Menschen haben, zeigen zahlreiche Artikel aus der aktuellen Presse.[2]

2.1 Vorbereitung der Lerngruppe auf Referate und Präsentationen

Für eine produktionsorientierte und kreative Leistung, worunter besonders Präsentationen zählen, kann grundsätzlich keine Musterlösung herangezogen werden. Dennoch darf es von Seiten der Schülerinnen und Schüler[3] oder Lehrkraft zu keinen willkürlichen Bewertungen der Präsentationsleistung[4] kommen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, sind in Zusammenarbeit mit den Lernenden transparente Kriterien zu vereinbaren, sodass jeder Präsentierende die Möglichkeit hat, eine bestmögliche Bewertung seiner Präsentationsleistung zu erhalten.

Bei der Festlegung der Kriterien muss zunächst darüber Einigkeit bestehen, was gelernt und präsentiert werden soll.

Ist das Arbeitsthema sehr breit gefächert (z.B. Erläutern Sie den Begriff Globalisierung), können zusätzliche inhaltliche Stichpunkte angegeben werden, auf die der Präsentierende eingehen sollte. Es muss jedoch die Notwendigkeit dieser zusätzlichen Informationen für den Klassenverband bzw. Präsentierenden individuell abgeschätzt werden. So ist eine derartige Information in einer Berufsfachschule durchaus sinnvoll, in einer Fachoberschule nicht unbedingt notwendig, weil die Schüler in einer derartigen Schulform in der Lage sein sollten, zwischen wichtigen und unwichtigen Präsentationsinhalten differenzieren. Selbstverständlich sind individuelle Leistungsfähigkeiten der einzelnen Lernenden zu Berücksichtigen.

Bereits in der Einleitung wurde verdeutlicht, dass nicht nur themenbezogene Aspekte in der Bewertung Berücksichtigung finden, sondern auch die Art und Weise der Präsentation.

Hier gilt es den Schülern besonders mit Verweis auf Präsentationstechniken zu verdeutlichen, welche Kriterien in Bezugnahme auf Sprache, Gestik und Mimik eine gute Präsentation bzw. ein gutes Referat erfüllen muss.

In der vierten Fußnote wurde verdeutlicht, dass abhängig vom Klassenverband[5] auch Schüler in die Bewertungsarbeit mit einbezogen werden können. Sofern eine derartige Zusammenarbeit präferiert wird, sind Vorschläge bzgl. Bewertungskriterien[6] angemessen und reflektiert zu berücksichtigen. Im Falle der Zusammenarbeit, ist darauf zu achten, dass Spannungen im Klassenverband das Bewertungsergebnis nicht verfälschen.

Auch muss den bewertenden Schülern deren Verantwortung in Bezug auf die Bewertung der Mitschüler verdeutlicht werden. Außerdem sind Gewichtungsfaktoren, bzgl. Schüler- versus Lehrerbewertung, abzustimmen.[7]

2.2 Entwurf des Bewertungsbogens

Im Abschnitt 1 dieser Arbeit wurde dargestellt, dass keine willkürliche Bewertung von Referaten oder Präsentationen erfolgen darf. Um dieser wichtigen Anforderung gerecht zu werden, können Bewertungsbögen eingesetzt werden. Der Einsatz dieser Bögen gewährleistet, dass bei der Bewertung der Leistung vorher vereinbarte Kriterien eingehalten werden und besonders wichtige Merkmale der Präsentationstechniken Berücksichtigung finden[8].

Zur besseren Vorbereitung auf die Präsentationen kann den Lernenden der im Bewertungsprozess eingesetzte Bogen zur Vorbereitung bereitgestellt werden.[9]

Der von mir im Bewertungsprozess eingesetzte Bewertungsbogen ist der letzten Seite des Anhangs dieser Portfolioarbeit zu entnehmen.

Feedbackfunktion des Bewertungsbogens

Generell müssen Schüler begreifen, dass Leistungsbewertung kein gemeines Ritual der Lehrenden ist, sondern eine Chance bietet Lernerfolge aufzuzeigen.[10] Außerdem hat der Lernende bei entsprechender Vorgehensweise des Lehrenden die Möglichkeit ein gezieltes Feedback seiner erbrachten Leistung zu erhalten. Dieses Feedback sollte vom Lehrenden verständlich sowie prägnant formuliert werden, damit der Lernende die Chance hat seine erbrachte Leistung zunächst zu reflektieren und zukünftig Leistungssteigerungen zu erzielen.

Sofern bei einem Schüler also Entwicklungspotentiale bestehen, sind diese ihm aufzuzeigen und evtl. Verbesserungsstrategien zu diskutieren. Von einem ausschließliches Verdeutlichen der Fehler ist abzusehen.

[...]


[1] Vgl. http://www.univie.ac.at/igl.geschichte/staudacher/materialien/Referate.htm (abgerufen: 25.09.2010);
http://amor.rz.hu-berlin.de/~h0444upa/tutorium/Referate.htm (abgerufen: 25.09.2010).

[2] Vgl. z.B. http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/selbstkompetenz-schueler-foerdern-143481.html (abgerufen: 25.09.2010).

[3] Im Folgenden die Schüler, beide Geschlechter sind jedoch darunter zu verstehen.

[4] Bewusst werden Schüler als Bewertenden beschrieben. Besonderes in Fachoberschulen und Berufsschulen kann eine Leistungsbewertung von kreativen Leistungen auch in Kooperation mit dem Klassenverband erfolgen.

[5] Der Lehrende muss abschätzen können, ob die Lernenden in der Lage sind, eine derartige objektiv und fair Bewertungsarbeit zu vollziehen.

[6] Vgl. dazu, dass sehr gute Buch der Präsentationstechniken Gora, S. 2010.

[7] Sollten gewisse Bewertungen für den Lehrer nicht nachvollziehbar sein, muss dieser kritisch abschätzen, ob diese in das gesamte Bewertungsergebnis mit einbezogen werden können (vgl. auch Fußnote 5).

[8] Beispiele zu derartigen Bewertungsbögen sind dem Anhang dieser Portfolioarbeit zu entnehmen.

[9] An dieser Stelle gilt es ebenfalls abzuschätzen, ob in der jeweiligen Lerngruppe eine derartige Hilfestellung notwendig ist (EIBE versus FOS).

[10] Vgl. Paradies, L. / Sorrentino, W. / Greving J. u.a. 2009, S. 13 f.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Präsentation und Referate bewerten
Note
1
Autor
Jahr
2010
Seiten
16
Katalognummer
V208287
ISBN (eBook)
9783656357063
ISBN (Buch)
9783656357957
Dateigröße
611 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Arbeit zeigt Möglichkeiten auf, wie Präsentation und Referendariate korrekt und transparent bewertet werden können.
Schlagworte
Präsentationsbewertung, Präsentation, Referate, Referatebewertung, Pädagogik
Arbeit zitieren
Dipl.-Hdl. Daniel Jäger (Autor), 2010, Präsentation und Referate bewerten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208287

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