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Abstimmungsverhalten in der UN-Vollversammlung und Gewährung von Entwicklungshilfe

Título: Abstimmungsverhalten in der UN-Vollversammlung und Gewährung von Entwicklungshilfe

Trabajo de Seminario , 2008 , 34 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Jordan Tchorbadjiyski (Autor)

Política - Tema: Política de desarrollo
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"Seminar zur Internationalen Politischen Ökonomie"

Inhalt: Das Seminar befasst sich schwerpunktmäßig mit empirischen Studien über
das Zustandkommen und die Funktionsweise internationaler Regeln und
Institutionen. In den Seminararbeiten können sowohl vorhandene empirische Ansätze zusammengefasst und bewertet werden, es bietet sich aber
auch die Möglichkeit zu eigener empirischer Arbeit. Unterstützung bei der
Datenbeschaffung wird dabei geboten. In jedem Fall soll - ausgehend von
in der Literatur vorhandenen Ansätzen - vor allem auf die Verbindung von
theoretischen Aussagen und empirischen Umsetzungen geachtet werden.
Das Seminar gliedert sich in drei Veranstaltungstage. In der ersten Sitzung
am 22.2.2008 werden die Seminarthemen vergeben. Der zweite Veranstaltungstag im April dient zur Vorstellung des Arbeitsfortschritts. Gegen Ende
des Semesters werden die fertigen Arbeiten präsentiert, wobei Korreferate
vorgesehen sind.
Vorläufige Themenübersicht:
Teilnahme an internationalen Regeln: Umweltstandards, Arbeitsstandards
Effektivität internationaler Regeln: IWF und Weltbank, Menschenrechte,
Umweltpolitik, Handelspolitik
Empirische Tests auf kooperatives und nichtkooperatives Handeln:
Entwicklungshilfe
Entscheidungen in internationalen Organisationen: EU, ILO, Vereinte
Nationen.
Time and place: The seminar will take place in three sessions in February,
April and June 2008
Seminar zur Internationalen Politischen Ökonomie
Instructor: PD Dr. Bernhard Boockmann
Method (hours per week): seminar (2)
Prerequistes: Grundstudium
ECTS credits: 6
Language: English or German, depending on audience
Contact person: PD Dr. Bernhard Boockmann, Tel.: 07071 98960, e-mail:
bernhard.boockmann<at>iaw.edu

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einführung

Variablen

Endogene Variable

Exogene Variablen

Schätzungsmethode

Ergebnisse

Schluss

Kritik

Mögliche Erweiterungen und Verbesserungen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Seminararbeit untersucht den Einfluss politischer und wirtschaftlicher Eigeninteressen auf die Gewährung von Entwicklungshilfe durch die USA, wobei das Abstimmungsverhalten von Empfängerländern in der UN-Vollversammlung als zentraler Indikator für politische Nähe oder Distanz dient.

  • Analyse der Korrelation zwischen Entwicklungshilfe und UN-Abstimmungsmustern
  • Untersuchung verschiedener Hilfsarten wie Darlehen, Beihilfen sowie Projekt- und Programmhilfen
  • Einsatz ökonometrischer Schätzmethoden (lineare Regression mit festen Effekten, Arellano-Bond-Methode)
  • Betrachtung von Einflussfaktoren wie ideologische Allianzen, militärische Präsenz und Korruption
  • Evaluation des Einflusses des "Ost-West-Konflikts" und dessen Transformation nach 1990

Auszug aus dem Buch

Entwicklungshilfe (1966-2002)

Die Entwicklungshilfe geht in die Regression sowohl aggregiert, als auch unterteilt ein. Ex ante lässt sich vermuten, dass je vager die Gebundenheit, desto wertvoller sie für die Regierung im Empfängerland ist und desto stärker der Effekt auf ihre Entscheidungen in der UN-Vollversammlung.

Die Hilfe kann als Darlehen (loans) oder Beihilfe (grants) gewährt werden, wobei für die Darlehen (Beihilfe) (k)eine Rückzahlungspflicht beim Empfänger entsteht. Logisch ist zu denken, dass dementsprechend die Empfängerregierungen Beihilfe höher schätzen, was durch einen betragsmäßig größeren und/oder signifikanteren Koeffizienten belegt wäre.

Zum Anderen kann man die Hilfe nach ihrem Zweck unterscheiden, nämlich: Projekt- (project aid) und Programmhilfe (program aid). Die erstere ist mit der Durchführung eines Projektes gebunden (dem Bau einer Schule, um sich dem Beispiel in der Definition der OECD zu bedienen). Die Programmhilfe ist sektorgebunden, soll beispielsweise für die Finanzierung des Ausbildungssektors verwendet werden, was sie theoretisch nützlicher für die Empfängerregierung als Projekthilfe macht. Man kann sie weiter in „allgemeine Budgetunterstützung“ (general budget support), „Handlung bezogen auf Schuld“ (action relating to debt) und „Nahrungsmittelhilfe“ (food aid) zerlegen. Die erste Art von Programmhilfe ist die direkte Unterstützung des Haushaltes eines Landes; die vorhergehenden Besprechungen zwischen Geber und Empfänger haben nur allgemeine Prioritäten und Richtlinien der Regierung im Visier. Action relating to debt beinhaltet Schuldenerlässe oder –swaps, die auf eine Handlung des Empfängerlandes konditioniert sind. Die Nahrungsmittelhilfe wird in der Regel in Ausnahme- und Katastrophenzuständen zur Verfügung gestellt und sollte unabhängig von politischen Überlegungen sein, wohingegen für die Budgetunterstützung ein signifikanter Einfluss zu erwarten wäre.

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Die Einleitung thematisiert die Debatte über die Effizienz der Entwicklungshilfe und stellt die Hypothese auf, dass diese primär als politisches Einflussinstrument der USA in der UN-Vollversammlung fungiert.

Variablen: Dieses Kapitel definiert die abhängige Variable (Abstimmungsabstand in der UN) sowie die unabhängigen exogenen Variablen wie Entwicklungshilfe, Machtindikatoren, ideologische Ausrichtung und Korruption.

Schätzungsmethode: Hier werden die ökonometrischen Herausforderungen, wie die Nicht-Balancierung der Datensätze und die Endogenität der Entwicklungshilfe, sowie die gewählten Lösungsansätze erläutert.

Ergebnisse: Das Kapitel präsentiert die Resultate der Regressionen, wobei eine signifikante Bestätigung der Hypothese hinsichtlich der Beihilfen bei gleichzeitig komplexen Zusammenhängen der Programmhilfen festgestellt wird.

Schluss: Der abschließende Teil reflektiert kritisch die Kausalitätsannahmen und verweist auf die Komplexität internationaler Beziehungen, die durch vereinfachende Modelle nur teilweise erfassbar sind.

Kritik: Dieser Unterabschnitt diskutiert die Grenzen der Datenlage und die Schwierigkeit, zufällige historische Ereignisse systematisch zu modellieren.

Mögliche Erweiterungen und Verbesserungen: Der Ausblick schlägt alternative Modellierungen vor, etwa durch eine feinere Unterteilung in gebundene versus ungebundene Hilfe oder die Einbeziehung von Kolonial-Dummyvariablen.

Schlüsselwörter

Entwicklungshilfe, UN-Vollversammlung, Abstimmungsverhalten, Internationale politische Ökonomie, Beihilfen, Darlehen, Projekt- und Programmhilfe, US-Außenpolitik, politische Allianzen, Arellano-Bond-Regression, Strukturbruch 1990, CINC-Index, Demokratisierung, Korruption, Realpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und wie die USA Entwicklungshilfe einsetzen, um das Abstimmungsverhalten von Ländern in der UN-Vollversammlung zu ihren Gunsten zu beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Mittelpunkt stehen die verschiedenen Arten der Entwicklungshilfe, politische Motive der Geberländer sowie ökonometrische Analysen der globalen Abstimmungsmuster über einen Zeitraum von 1966 bis 2002.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Hypothese zu prüfen, ob Entwicklungshilfe als Instrument politischer Einflussnahme fungiert oder ob sie aus anderen, beispielsweise humanitären oder entwicklungspolitischen Gründen gewährt wird.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt quantitative Analysen, insbesondere lineare Regressionen mit festen Effekten sowie Arellano-Bond-Regressionen, um die Kausalbeziehungen zwischen Hilfsleistungen und Abstimmungsverhalten statistisch zu validieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Definition der Variablen, der Beschreibung der gewählten Schätzmethode und der detaillierten Präsentation sowie Interpretation der empirischen Ergebnisse aus den verschiedenen Datensätzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Entwicklungshilfe, UN-Vollversammlung, Abstimmungsverhalten, politische Ökonomie, US-Außenpolitik, Regressionsanalyse und die Unterscheidung zwischen Hilfszusagen und tatsächlichen Hilfevergaben.

Inwiefern unterscheidet sich das Ergebnis bei Projekt- und Programmhilfe?

Die Arbeit stellt überraschend fest, dass Projekthilfe statistisch als effektiveres "Bestechungsmittel" erscheint als Programmhilfe, wobei die Kausalität hier kritisch hinterfragt wird.

Wie beeinflusst das Jahr 1990 die Ergebnisse?

Das Jahr 1990 markiert einen Strukturbruch, da sich nach dem Zusammenbruch des Ostblocks die geopolitischen Prioritäten verschoben und der Einfluss von Variablen wie der ideologischen Allianz signifikant veränderte.

Final del extracto de 34 páginas  - subir

Detalles

Título
Abstimmungsverhalten in der UN-Vollversammlung und Gewährung von Entwicklungshilfe
Universidad
University of Mannheim
Calificación
2,3
Autor
Jordan Tchorbadjiyski (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
34
No. de catálogo
V208345
ISBN (Ebook)
9783656356493
ISBN (Libro)
9783656357643
Idioma
Alemán
Etiqueta
abstimmungsverhalten un-vollversammlung gewährung entwicklungshilfe
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jordan Tchorbadjiyski (Autor), 2008, Abstimmungsverhalten in der UN-Vollversammlung und Gewährung von Entwicklungshilfe, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208345
Leer eBook
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