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Die Förderung einer resilienten Unternehmenskultur in mittelständischen Unternehmen

Ein Aufgabenfeld für die Organisationsberatung

Titre: Die Förderung einer resilienten Unternehmenskultur  in mittelständischen Unternehmen

Thèse de Master , 2012 , 57 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Stefanie Fisch (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
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Die Förderung von Resilienz – oder auch psychische Widerstandsfähigkeit – nimmt in mittelständischen Unternehmen im Hinblick auf die Herausforderungen wie Wettbewerbsfähigkeit, Fachkräftemangel, alternde Belegschaft und Veränderungen der Kunden- und Marktansprüche eine zunehmend strategische Bedeutung ein. Die Masterarbeit definiert hierzu die Merkmale einer resilienten Unternehmenskultur und zeigt Möglichkeiten der Förderung dieser mit Hilfe von Organisationsberatung auf. Die Frage, die diese Masterarbeit leitet, ist: Wodurch zeichnet sich eine resiliente Unternehmenskultur in mittelständische Unternehmen aus und wie kann diese mit Hilfe von Organisationsberatung gezielt gefördert werden?

Die Masterarbeit basiert auf einer theoretischen Herangehensweise. Dazu definiert Kapitel 2 der Masterarbeit den Begriff „Resilienz“, zeigt den aktuellen Stand der Forschung auf und stellt verschiedene Konzepte zur Resilienzförderung vor. Kapitel 3 und 4 erläutern aktuelle Herausforderungen mittelständischer Unternehmen und deren Unternehmenskultur. Kapitel 5 definiert die Grundannahmen und Artefakte, die in einem mittelständischen Unternehmen vorherrschen müssen, um widerstandsfähig zu sein. Gleichzeitig beschreibt es förderliche Rahmenbedingungen, innerhalb der sich Resilienz ausbilden kann. Im 6. Kapitel wird der mögliche Ablauf einer Kulturveränderung hin zu einer resilienten Kultur mit Hilfe der Organisationsberatung anhand eines Beispielunternehmens aufgezeigt. Kapitel 7 beschäftigt sich mit Grenzen in der Förderung einer resilienten Unternehmenskultur. Und Kapitel 8 fasst die Masterarbeit zusammen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung und Überblick

2 Resilienz – Begriffsbestimmung und Konzepte zur Förderung

2.1 Definition und Merkmale von Resilienz

2.2 Aktueller Stand der Forschung

2.3 Konzepte zur Förderung von Resilienz

2.3.1 Die sieben Säulen der Resilienz nach Rampe

2.3.2 Das Unerwartete managen nach Weick/Sutcliffe

2.3.3 Weitere Ansätze

2.4 Zusammenfassung der Ergebnisse

3 Herausforderungen mittelständischer Unternehmen

3.1 Mittelständische Unternehmen – Begriffsklärung

3.2 Herausforderungen mittelständischer Unternehmen

3.2.1 Steigender Wettbewerbs- und Kostendruck

3.2.2 Veränderungen des Marktes und der Ansprüche der Kunden

3.2.3 Zunehmender Fachkräftemangel und alternde Belegschaft

3.2.4 Nachfolgeproblematik

3.3 Warum braucht es eine resiliente Unternehmenskultur?

3.3.1 Anforderungen des Umfeldes und der Kunden

3.3.2 Anforderungen der Mitarbeiter

3.4 Zusammenfassung der Ergebnisse

4 Unternehmenskultur in mittelständischen Unternehmen

4.1 Unternehmenskultur – Begriffsbestimmung

4.1.1 Was versteht man unter Unternehmenskultur?

4.1.2 Funktionen der Unternehmenskultur

4.1.3 Einfluss der Unternehmenskultur auf die Organisation

4.1.4 Einfluss der Führungskräfte auf die Unternehmenskultur

4.2 Unternehmenskultur in mittleren Unternehmen

4.3 Zusammenfassung der Ergebnisse

5 Merkmale einer resilienten Unternehmenskultur in mittelständischen Unternehmen

5.1 Was zeichnet eine resiliente Unternehmenskultur aus?

5.2 Artefakte und Grundannahmen

5.2.1 Optimismus

5.2.2 Achtsamkeit

5.2.3 Fehler sind erwünscht

5.2.4 Flexibilität

5.2.5 Kreativität und Innovationsbereitschaft

5.2.6 Informationsbereitschaft

5.3 Strukturelle Rahmenbedingungen

5.3.1 Wo wollen sie eigentlich hin? Sinn, Zweck und Zukunftsplanung der Organisation

5.3.2 Resiliente Führungskultur

5.3.3 Teamwork

5.3.4 Fachlich kompetente Unternehmensführung

5.3.5 Strategisches Kunden- und Lieferantenmanagement

5.3.6 Widerstandsfähige Prozesse und Strukturen

5.4 Zusammenfassung der Ergebnisse

6 Förderung einer resilienten Unternehmenskultur mit Hilfe von Organisationsberatung

6.1 Systemische Organisationsberatung – Begriffsbestimmung

6.2 Anforderungen an den Beratungsprozess

6.3 Anforderungen an den Berater

6.4 Ablauf des Beratungsprozesses

6.4.1 Orientierungsphase: Klärung des Ziels

6.4.2 Klärungs- bzw. Diagnosephase: Klärung der Ist-Situation

6.4.3 Umsetzungsphase: Sammlung von Lösungsmöglichkeiten

6.4.4 Mögliche Maßnahmen

6.4.5 Abschlussphase: Festlegung des Handlungsplans und der nächsten Schritte

6.5 Zusammenfassung der Ergebnisse

7 Grenzen in der Förderung einer resilienten Unternehmenskultur

7.1 Ist Kultur überhaupt beeinflussbar?

7.2 Widerstände gegen die Widerstandsfähigkeit

7.3 Die Macht der Strukturen

7.4 Zusammenfassung der Ergebnisse

8 Schlussfolgerungen und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Masterarbeit besteht darin, die Merkmale einer resilienten Unternehmenskultur in mittelständischen Unternehmen zu definieren und aufzuzeigen, wie diese durch systemische Organisationsberatung gezielt gefördert werden kann, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber Herausforderungen wie Wettbewerbsdruck und demografischem Wandel zu stärken.

  • Grundlagen der Resilienzforschung
  • Herausforderungen für den Mittelstand
  • Merkmale einer resilienten Unternehmenskultur
  • Systemische Organisationsberatung als Interventionsinstrument
  • Grenzen und Möglichkeiten der Kulturveränderung

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition und Merkmale von Resilienz

Resilienz stammt aus dem Englischen „resilience“ und bedeutet soviel wie „Spannkraft, Widerstandsfähigkeit und Elastizität“. Eine direkte Entsprechung gibt es im Deutschen nicht.

Wustmann beschreibt Resilienz als „die psychische Widerstandsfähigkeit gegenüber biologischen, psychologischen und psychosozialen Entwicklungsrisiken“.

Hierzu werden zwei Faktoren als konstitutiv für das Konstrukt der Resilienz betrachtet: zum einen muss eine signifikante Bedrohung für die (kindliche) Entwicklung vorliegen, und zum anderen muss eine erfolgreiche Bewältigung dieser belastenden Lebensumstände erkennbar sein. Welter-Enderlin spricht davon, dass „…Resilienz als die Fähigkeit verstanden [wird], Krisen im Lebenszyklus unter Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und als Anlass für Entwicklung zu nutzen.“ Walsh bezeichnet „[…] Resilienz [als] die Fähigkeit […], zerrüttenden Herausforderungen des Lebens standzuhalten und aus diesen Erfahrungen gestärkt und bereichert hervorzugehen. Mit Resilienz sind nicht nur allgemeine Stärken gemeint, sondern auch dynamische Prozesse, die unter signifikant ungünstigen Umständen die Anpassung an eine gegebene Situation begünstigen.“ Mit Resilienz ist also die Fähigkeit gemeint, trotz schlechter Bedingungen das Leben positiv zu meistern.

In neuen Forschungen findet die Betrachtung von Resilienz in Unternehmen immer mehr Interesse. Mit Unternehmensresilienz oder auch organisationale Resilienz ist die Widerstandsfähigkeit eines gesamten Unternehmens gemeint – von der individuellen Ebene bis hin zur organisationalen Ebene.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung und Überblick: Die Einleitung begründet die strategische Relevanz resilienter Unternehmenskulturen für den Mittelstand und skizziert den Aufbau sowie die theoretische Basis der Arbeit.

2 Resilienz – Begriffsbestimmung und Konzepte zur Förderung: Dieses Kapitel definiert Resilienz, fasst den Forschungsstand zusammen und stellt verschiedene Förderkonzepte, unter anderem von Rampe und Weick/Sutcliffe, vor.

3 Herausforderungen mittelständischer Unternehmen: Die Autorin analysiert spezifische Belastungsfaktoren des Mittelstands, wie Fachkräftemangel und Wettbewerbsdruck, und begründet die Notwendigkeit organisationaler Resilienz.

4 Unternehmenskultur in mittelständischen Unternehmen: Es werden Grundlagen der Unternehmenskultur erläutert sowie die Besonderheiten in mittleren Unternehmen im Vergleich zu Großkonzernen dargelegt.

5 Merkmale einer resilienten Unternehmenskultur in mittelständischen Unternehmen: Dieses Kapitel identifiziert zentrale Artefakte, Grundannahmen und strukturelle Rahmenbedingungen, die ein resilientes Unternehmen ausmachen.

6 Förderung einer resilienten Unternehmenskultur mit Hilfe von Organisationsberatung: Anhand eines Praxisbeispiels wird der Ablauf systemischer Organisationsberatung zur gezielten Förderung organisationaler Resilienz konkretisiert.

7 Grenzen in der Förderung einer resilienten Unternehmenskultur: Die Arbeit beleuchtet kritisch, warum Kulturveränderungen auf Widerstände stoßen können und welche systemischen Grenzen existieren.

8 Schlussfolgerungen und Ausblick: Das Fazit fasst die Kernerkenntnisse zusammen und bewertet die Übertragbarkeit der theoretischen Konzepte in die unternehmerische Praxis.

Schlüsselwörter

Resilienz, Unternehmenskultur, Mittelstand, Organisationsberatung, Systemische Beratung, Organisationsentwicklung, Widerstandsfähigkeit, Veränderungsmanagement, Führungskultur, Fachkräftemangel, Fehlerkultur, Strategische Planung, Prozessoptimierung, Unternehmensführung, Lernende Organisation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung von Resilienz als psychischer Widerstandsfähigkeit im Kontext mittelständischer Unternehmenskulturen und wie diese durch Beratung gezielt entwickelt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verknüpft Theorieansätze der Resilienz mit den spezifischen Herausforderungen mittelständischer Unternehmen und beleuchtet Ansätze der systemischen Organisationsberatung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Merkmale einer resilienten Kultur zu identifizieren und einen praktischen Beratungsansatz für deren Implementierung im Mittelstand zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einem theoretischen Ansatz, der existierende Resilienzkonzepte und Ansätze der systemischen Organisationsberatung (insbesondere nach König/Volmer) zusammenführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Anforderungen an mittelständische Unternehmen, definiert die Merkmale resilienter Kulturen und beschreibt den methodischen Ablauf eines Beratungsprozesses anhand eines Fallbeispiels.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören Resilienz, Unternehmenskultur, Mittelstand, Systemische Organisationsberatung, Veränderungsmanagement und Widerstandsfähigkeit.

Wie unterscheidet sich die Kultur in mittleren Unternehmen von Großkonzernen?

Mittlere Unternehmen zeichnen sich durch flache Hierarchien, persönliche Kontakte und einen oft eigentümerorientierten Führungsstil aus, was andere Anforderungen an die Beratung stellt als in formalisierten Großstrukturen.

Warum ist das "Fehler zulassen" so wichtig für die Resilienz?

Die Arbeit betont, dass eine offene Fehlerkultur es Organisationen ermöglicht, aus Rückschlägen zu lernen und Störfaktoren frühzeitig zu identifizieren, statt diese in einer hierarchischen Kultur zu verschleiern.

Welche Rolle spielt die Geschäftsführung bei der Kulturänderung?

Die Geschäftsführung agiert als entscheidender Multiplikator und "Kulturveränderer", da ihr Führungsstil und ihr Bekenntnis zur Veränderung maßgeblich über Erfolg oder Misserfolg des Beratungsprozesses entscheiden.

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Résumé des informations

Titre
Die Förderung einer resilienten Unternehmenskultur in mittelständischen Unternehmen
Sous-titre
Ein Aufgabenfeld für die Organisationsberatung
Université
University of Kaiserslautern  (Distance and International Studies Center)
Note
1,7
Auteur
Stefanie Fisch (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
57
N° de catalogue
V208412
ISBN (ebook)
9783656401315
ISBN (Livre)
9783656401483
Langue
allemand
mots-clé
Resilienz Organisationsberatung Unternehmenskultur mittelständische Unternehmen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Stefanie Fisch (Auteur), 2012, Die Förderung einer resilienten Unternehmenskultur in mittelständischen Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208412
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Extrait de  57  pages
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