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Neutestamentliche Exegese am Beispiel Mt 19,3-12

Título: Neutestamentliche Exegese am Beispiel Mt 19,3-12

Trabajo Escrito , 2011 , 20 Páginas

Autor:in: Lena Murken (Autor)

Teología - Estudio bíblico
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Im Folgenden werde ich die Bibelstelle Mt 19,3-12 nach den Methoden der
neutestamentlichen Exegese analysieren.
Mt 19,3-12 behandelt das Scheidungsrecht. Die Pharisäer fragen Jesus, ob man sich
scheiden lassen dürfe, dieser sagt ihnen aber, dass Gott die Menschen
zusammenfügt und man von Gott Zusammengefügtes nicht trennen dürfe, es sei
denn, die Frau habe sich der Hurerei schuldig gemacht.
Die Interpretationsmöglichkeiten des Neuen Testamentes beziehungsweise der Bibel
sind sehr vielfältig, sodass es von großer Bedeutung ist, die Textstellen auf
unterschiedlichste Art zu untersuchen.
Es gibt von einigen Texten mehrere Varianten, viele kommen mehrmals in der Bibel -
oder auch in anderen Schriften - vor. Deshalb ist es als erstes bedeutsam
herauszufinden, welche Variante die Ursprungsvariante ist. Dies ist eines der Ziele
der Textkritik, die ich im nächsten Punkt vorstellen möchte.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Textkritik

3. Textanalyse

3.1 Abgrenzung des Textes

3.2 Sprachlich-Syntaktische Analyse

3.3 Semantische Analyse

3.4 Narrative Analyse

3.5 Pragmatische Analyse

3.6 Feststellung der Kohärenz

4. Quellenkritik

5. Formgeschichte

5.1 Vergleich MK 10,2-12 und MK 12,13-17

5.2 Vergleich mit Mt 19,3-12

6. Traditionsgeschichte

7. Begriffs- und Motivsgeschichte

8. Religionsgeschichtlicher Vergleich

9. Redaktionsgeschichte

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bibelstelle Mt 19,3-12 nach den methodischen Standards der neutestamentlichen Exegese. Das zentrale Ziel ist es, den Text durch eine historisch-kritische Analyse zu erschließen, die Vorlagen und redaktionellen Bearbeitungen durch Matthäus aufzuzeigen und die ursprüngliche Bedeutung für die damalige Gemeinde sowie die darin vermittelten ethischen Werte zur Ehe zu verdeutlichen.

  • Methodische Analyse der Bibelstelle Mt 19,3-12.
  • Textkritischer Vergleich verschiedener Bibelübersetzungen.
  • Untersuchung der form- und traditionsgeschichtlichen Einbettung.
  • Redaktionsgeschichtliche Analyse der matthäischen Besonderheiten (z.B. Eunuchen-Logion).
  • Klärung der Begriffs- und Motivgeschichte (z.B. Scheidebrief, Fleisch, Eunuch).

Auszug aus dem Buch

3. Textanalyse

Nachdem ich mich im vorherigen Punkt für die Version der Zürcher Bibel entschieden habe, werde ich für die Textanalyse auch diese nutzen. In der Textanalyse geht es besonders um den Inhalt des Textes und zwar auf sprachlicher, sowie auf literarischer Ebene. Die Textanalyse bildet somit für alle folgenden Methodenschritte die Grundlage. Es gibt folgende Methoden der Textanalyse:

3.1 Abgrenzung des Textes mit Kontextanalyse

Bei der Abgrenzung des Textes geht es darum, Sinneinheiten festzustellen. Diese bestimmt man vor Allem durch Ortswechsel, Personenwechsel oder Themenwechsel.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Analyse der Bibelstelle Mt 19,3-12 und deren Bedeutung hinsichtlich der Interpretationsvielfalt und Textvarianten.

2. Textkritik: Vergleich verschiedener Übersetzungen und Rekonstruktion des griechischen Urtextes zur Bestimmung der ursprünglicheren Lesart.

3. Textanalyse: Untersuchung der Sinneinheiten, Syntax, Semantik und narrativen Struktur der Perikope.

4. Quellenkritik: Untersuchung der synoptischen Abhängigkeiten und Vergleich von Mt 19,3-12 mit der markinischen Vorlage.

5. Formgeschichte: Bestimmung der literarischen Gattung durch Vergleich mit anderen Perikopen und Einordnung als Apophthegma.

6. Traditionsgeschichte: Analyse der vorredaktionellen Überlieferungsstufen des Textes.

7. Begriffs- und Motivsgeschichte: Semantische Klärung zentraler Begriffe wie "Fleisch" und "Eunuch" in ihrem biblischen Kontext.

8. Religionsgeschichtlicher Vergleich: Einordnung der Scheidungspraxis in den jüdisch-hellenistischen Kontext und die Schulen von Hillel und Schammai.

9. Redaktionsgeschichte: Erläuterung der theologischen Absichten des Matthäus durch Herausarbeitung der spezifischen Ergänzungen und Änderungen gegenüber der Vorlage.

Schlüsselwörter

Neutestamentliche Exegese, Matthäusevangelium, Scheidungsrecht, Textkritik, Formgeschichte, Traditionsgeschichte, Redaktionsgeschichte, Apophthegma, Eunuchen, Ehe, Schöpfung, Judentum, Bibelübersetzung, Markus-Vorlage, Biblische Hermeneutik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit einer exegetischen Untersuchung der Bibelstelle Matthäus 19,3-12, in der das Thema Scheidung und Ehe behandelt wird.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind das neutestamentliche Scheidungsrecht, die literarische Gattung der Apophthegmata, die Bedeutung von Begriffen wie Eunuch oder Fleisch sowie der redaktionelle Umgang des Evangelisten Matthäus mit seinen Quellen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist die Anwendung der Methoden der neutestamentlichen Exegese, um die Bedeutung des Textes für die Gemeinde des Matthäus zu erschließen und Unterschiede zu anderen synoptischen Fassungen herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit verwendet historisch-kritische Methoden, darunter Textkritik, Textanalyse, Formgeschichte, Traditionsgeschichte, Begriffs- und Motivgeschichte sowie die Redaktionsgeschichte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Durchleuchtung des Textes von der textkritischen Entscheidung zwischen Übersetzungen bis hin zur redaktionsgeschichtlichen Analyse des matthäischen Textes im Vergleich zur markinischen Vorlage.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Exegese, Redaktionsgeschichte, Scheidung, Matthäusevangelium, Eunuchen-Logion und historische Kontextualisierung gekennzeichnet.

Warum spielt die Schule von Schammai für das Verständnis von Mt 19,3-12 eine Rolle?

Die Autorin ordnet Matthäus der jüdischen Schule von Schammai zu, da diese eine sehr strenge Auslegung des Scheidungsgrundes vertritt, was sich in der matthäischen Ehebruchsklausel widerspiegelt.

Warum fügt Matthäus das Eunuchen-Logion in seine Erzählung ein?

Das Eunuchen-Logion stellt eine Ergänzung durch Matthäus dar, die vermutlich auf Unstimmigkeiten in seiner Gemeinde bezüglich Ehelosigkeit (Zölibat) und Kinderlosigkeit reagiert.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Neutestamentliche Exegese am Beispiel Mt 19,3-12
Universidad
University of Bremen
Autor
Lena Murken (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
20
No. de catálogo
V208608
ISBN (Ebook)
9783656360407
ISBN (Libro)
9783656361176
Idioma
Alemán
Etiqueta
neutestamentliche exegese beispiel
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lena Murken (Autor), 2011, Neutestamentliche Exegese am Beispiel Mt 19,3-12, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208608
Leer eBook
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