Inhaltsanalyse zur Qualitätsbeurteilung im Fernsehjournalismus. Anhand ausgewählter Qualitätskriterien wird ein Magazinbeitrag inhaltsanalytisch untersucht, z.B.: Bildanalyse (Bildsprache, Filmsprache), Tonanalyse (Geräusche, Sprache), Bild-Ton-Verhältnis, Analyse von Dramaturgie, Sprache und Verständlichkeit, journalistischer Botschaft, Moderation.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Protokollierung
- Strukturprotokoll der Sendung
- Einstellungsprotokoll des Beitrags
- Bildanalyse
- Bildsprache
- Filmsprache
- Tonanalyse
- Geräusche
- Sprache
- Bild-Ton-Verhältnis
- Inhaltsanalyse
- Sequenzprotokoll
- Dramaturgie und journalistische Botschaft
- Moderation
- Resümee
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Analyse eines Fernsehbeitrags der ARD-Sendung „KONTRASTE“, der sich mit der Problematik von Unterernährung in Pflegeheimen beschäftigt. Der Beitrag „Nicht mal satt und sauber - Unterernährung in Pflegeheimen“ wird mithilfe einer quantitativen und qualitativen Analyse untersucht. Die Analyse soll zeigen, wie der Beitrag durch den Einsatz von Bild und Ton und dem Zusammenspiel dieser Elemente zu seiner eindeutigen journalistischen Aussage kommt.
- Analyse der Bild- und Filmsprache des Beitrags
- Untersuchung der Tonaspekte wie Geräusche und Sprache
- Bewertung des Zusammenspiels von Bild und Ton
- Aufdeckung der inhaltlichen Struktur des Beitrags mittels Sequenzprotokoll
- Analyse der Dramaturgie und journalistischen Botschaft des Beitrags
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt das Thema der Hausarbeit vor und erklärt die Motivation für die Auswahl des Beitrags. Es wird außerdem die Methodik der Analyse erläutert, die auf einem Struktur- und Einstellungsprotokoll basiert. Die Protokollierung dient als Grundlage für die anschließende Bild- und Tonanalyse. Die Bildanalyse untersucht die Bild- und Filmsprache des Beitrags, während die Tonanalyse die Aspekte Geräusche und Sprache analysiert. Das Bild-Ton-Verhältnis beurteilt das Zusammenspiel dieser Faktoren. Die Inhaltsanalyse beinhaltet ein Sequenzprotokoll, das die inhaltliche Struktur des Beitrags aufdeckt. Anhand dieses Protokolls werden die Beitragsdramaturgie und die journalistische Botschaft analysiert.
Die Moderation wird im Kontext zum Beitrag gesichtet und im Resümee wird versucht, eine abschließende Bewertung des Beitrags vorzunehmen. Dabei wird untersucht, ob Intention und Aussage übereinstimmen und wie die Umsetzung der Beitragsidee zu beurteilen ist.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Analyse eines Fernsehbeitrags, der sich mit dem Thema Unterernährung in Pflegeheimen beschäftigt. Die Schlüsselwörter sind: Unterernährung, Pflegeheime, Fernsehbeitrag, Bildanalyse, Tonanalyse, Inhaltsanalyse, journalistische Botschaft, Dramaturgie, Moderation, Resümee.
Häufig gestellte Fragen
Was kritisiert der KONTRASTE-Beitrag zur Situation in Pflegeheimen?
Der Beitrag thematisiert die mangelhafte Versorgung in deutschen Pflegeheimen, wobei insbesondere die Unterernährung von Bewohnern als Folge von Zeitmangel und Pflegenotstand angeprangert wird.
Wie wird die Bildsprache in journalistischen Magazinbeiträgen analysiert?
Die Bildanalyse untersucht Einstellungsgrößen, Kameraperspektiven und die Filmsprache, um zu verstehen, wie visuelle Reize die emotionale Wirkung und die journalistische Botschaft unterstützen.
Welche Rolle spielt der Ton bei der Bewertung von Fernsehjournalismus?
Die Tonanalyse betrachtet Sprache, O-Töne und Hintergrundgeräusche. Das Zusammenspiel von Bild und Ton (Bild-Ton-Verhältnis) ist entscheidend für die Glaubwürdigkeit und Dramaturgie des Beitrags.
Was ist ein Sequenzprotokoll?
Ein Sequenzprotokoll ist ein Werkzeug der Inhaltsanalyse, das den zeitlichen Ablauf eines Films in logische Abschnitte unterteilt, um die Struktur und die Argumentationskette genau nachzuvollziehen.
Wie trägt die Moderation zur Wirkung des Beitrags bei?
Die Moderation rahmt den Beitrag ein, setzt Schwerpunkte und bereitet den Zuschauer emotional sowie inhaltlich auf das Thema vor, was die journalistische Gesamtaussage verstärkt.
- Quote paper
- Torsten Schaletzke (Author), 2003, NICHT MAL SATT UND SAUBER – UNTERERNÄHRUNG IN PFLEGEHEIMEN: Analyse eines Magazinbeitrages der ARD-Sendung KONTRASTE, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20861