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Satanismus - wenn Jugendliche Liebe durch Hass ersetzen

Titel: Satanismus - wenn Jugendliche Liebe durch Hass ersetzen

Hausarbeit , 2011 , 22 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Lena Murken (Autor:in)

Theologie - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen des Modul 3, der Einführung in Religiöse Traditionen, habe ich die Vorlesung
„Der Teufel – Die religiöse Konstruktion von Gut und Böse in der Europäischen
Religionsgeschichte“ besuchen dürfen. Schon zu Beginn der Veranstaltungen habe ich mir
Literatur zu dem Thema rausgesucht, und bin auf ein Werk gestoßen, dass den Satanismus
behandelt, dieses Thema interessiert mich schon seit sehr vielen Jahren. Man hört zwar
zwischendurch in den Medien vom Satanismus, so zum Beispiel im Jahre 2001 als über den
„Satansmord von Witten“1 berichtet wurde, doch in der Regel werden solche Zwischenfälle als
Einzelfälle dargestellt, und der Satanismus wird als nicht gefährlich eingestuft. In der Tat ist es
so, dass nicht oft von satanisch motivierten Taten berichtet wird, doch hierbei muss man
bedenken, dass man nicht jeder Tat ihr Motiv ansehen kann. Laut Mich White, ein
Polizeibeamter aus Kalifornien, seien 95% der in Kalifornien vermissten Kinder Opfer eines
okkultistisch motivierten Entführers2. Eine unglaubliche Einschätzung, aber je mehr ich über das
Thema las, desto wahrscheinlicher klang diese Zahl. Es ist erschreckend wie wenig über
Satanismus berichtet wird, dass viele ihn als ungefährlich einschätzen, da es de facto einige
ungefährliche Satanisten gibt, doch es ist zu einfach, in die gefährlichen Kreise zu rutschen.
Meiner Meinung nach wird dieses Thema viel zu sehr verschwiegen.
Als es dann darum ging, eine Hausarbeit zu schreiben, musste ich nicht lange überlegen,
welches Thema ich behandeln wollte, lediglich die Eingrenzung des Themas fehlte noch.
Ich habe in der Bibliothek ein interessantes Buch von Bob Larson und Jsolde Steigelmann3
gefunden, das besonders den Satanismus bei Jugendlichen behandelt.
Dieses Buch stellt besonders dar, wie schnell Jugendliche – ohne es zu merken – in solche Kreise
hineingezogen werden, sei es durch Musik, einen Kleidungsstil, Drogen oder Freunde

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Satanismus – eine Definition

2.1 Aleister Crowley

2.2 Die Satanische Bibel und die Satanskirche

3. Satanismus – eine Sekte?

4. Die besondere Gefahr für Jugendliche

4.1 Musik

4.2 Film

4.2.1 Horrorfilm

4.2.2 Satanische Sexualität

4.3 sonstige Medien

5. Welche Jugendliche sind gefährdet?

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die potenziellen Gefahren des Satanismus, insbesondere im Hinblick auf die Beeinflussung von Jugendlichen durch mediale Einflüsse wie Musik, Filme und Spiele. Es wird analysiert, wie schleichende Kontaktpunkte mit okkulten Inhalten die Hemmschwellen senken und in den Bereich radikaler satanischer Gruppierungen führen können.

  • Definition und historische Einordnung des Satanismus
  • Analyse der Church of Satan und ihrer Lehren
  • Einfluss von Musik, Horrorfilmen und Internetmedien auf die Jugend
  • Zusammenhang zwischen Gewalt, Pornographie und satanischen Praktiken
  • Identifikation besonders gefährdeter Jugendgruppen

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Horrorfilme

Einsteigend möchte ich ein paar Daten einer Studie der NCTV (National Coalition on Television Violence) angeben. Ab 1969 verbreiteten sich die Horrorfilme sehr schnell, dies kann man sehr gut an den Gewinnen sehen, die in den USA durch die Horrorfilme erzielt wurden. 1970 waren es nur 6 Millionen US Doller, 1975 hingegen lag der Gewinn bereits bei 166 Millionen Doller und im Jahre hatten nur drei Filme zusammen einen Gewinn von 230 Millionen.

Seit 1970 hat sich die Zahl der „Horrorfilm-Kinobesucher“ verfünfzehnfacht, darüber hinaus nahm die Gesamtanzahl der Menschen, die sich Horrorfilme ansehen, um das 300fache zu, denn die Einführung der Videorekorder begünstigte es stark. Außerdem fand der NCTV durch seine Befragungen heraus, dass fast alle Schüler einer Schule in Illionois bereits die Filme „Halloween“ und „Freitag der 13.“ gesehen haben. Außerdem haben nahezu alle unter 12 jährigen Kinder bereits Horrorfilme gesehen.

Die Horrorfilme haben sich auch in den letzten Jahren sehr geändert, sie werden immer realistischer – zum einen in ihren Darstellungen, war es vor 20 Jahren noch sehr offensichtlich, dass es z.B Puppen sind, die leiden, die zerhackt werden, so sieht es heute alles sehr echt aus. Zum anderen aber auch realistischer in den Dingen die sie tun. Während es zu Beginn der Horrorfilme um ein unkontrolliertes Abschlachten ging, werden nun auch psychologische Aspekte einbezogen, die den Zuschauer animieren, die Täter zu verstehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Die Autorin erläutert ihre persönliche Motivation für das Thema, ausgehend von einer universitären Lehrveranstaltung und der Beobachtung jugendlicher Subkulturen.

2. Satanismus – eine Definition: Es erfolgt eine begriffliche Annäherung an den Satanismus unter Berücksichtigung von Anton Szandor LaVey und den ideologischen Ursprüngen.

2.1 Aleister Crowley: Dieser Abschnitt beleuchtet die Rolle Crowleys als Wegbereiter für okkulte Organisationen und dessen Verbindung von Sexualität mit satanischen Lehren.

2.2 Die Satanische Bibel und die Satanskirche: Die zentralen Grundsätze und die organisatorische Struktur der Church of Satan werden im Vergleich zum christlichen Glauben dargelegt.

3. Satanismus – eine Sekte?: Es wird kritisch hinterfragt, ob der Satanismus die soziologischen Kriterien einer Sekte oder Religion erfüllt und ob die Bezeichnung als Satanskult treffender wäre.

4. Die besondere Gefahr für Jugendliche: Ein Überblick über die Mechanismen, durch die Jugendliche mit okkulten Inhalten in Kontakt kommen und langfristig beeinflusst werden.

4.1 Musik: Analyse der Rolle von Musik, Liedtexten und kontroversen Künstlern als Einstiegsdroge in das satanische Umfeld.

4.2 Film: Darstellung der medialen Wirkung von Horrorfilmen und der zunehmenden Realitätsnähe von Gewaltdarstellungen.

4.2.1 Horrorfilm: Untersuchung der Verbreitung und psychologischen Wirkung von Horrorfilmen auf ein junges Publikum.

4.2.2 Satanische Sexualität: Aufzeigen der Verknüpfung von Pornographie, Gewalt und satanisch geprägten Sexualpraktiken.

4.3 sonstige Medien: Einblick in Fantasy-Spiele und jugendorientierte Zeitschriften als weitere Vektoren der okkulten Beeinflussung.

5. Welche Jugendliche sind gefährdet?: Beschreibung des Risikoprofils besonders anfälliger Jugendlicher, die aufgrund mangelnder Anerkennung nach Ersatzbefriedigung suchen.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Gefahr, die von medialer Verführung ausgeht, unterstrichen durch eigene Befragungsergebnisse im Bekanntenkreis.

Schlüsselwörter

Satanismus, Church of Satan, Aleister Crowley, Jugendsatanismus, okkult, Medienmanipulation, Horrorfilme, Satanische Bibel, Jugendkultur, Gewaltverherrlichung, Sekte, Satanskult, psychologische Wirkung, Medieneinfluss, soziale Anerkennung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Hintergründe des Satanismus und die damit verbundene Gefahr der Beeinflussung von Kindern und Jugendlichen durch moderne Medien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Untersuchung konzentriert sich auf die Definition des Satanismus, die Rolle von Musik und Filmen als Medienträger sowie die psychologische Anfälligkeit von Jugendlichen für diese Inhalte.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, den Lesern einen Überblick über die Mechanismen des Satanismus zu geben und auf die unterschätzten Gefahren hinzuweisen, die durch eine unkritische Auseinandersetzung mit dem Okkulten entstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf Literaturrecherche, einer inhaltlichen Analyse von satanischer Literatur (u.a. der "Satanischen Bibel") sowie einer eigenen kleinen Befragung im Bekanntenkreis zur Wirkung von Horrorfilmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Begriffsdefinition, die Analyse organisierter Gruppen wie der "Church of Satan" und eine detaillierte Untersuchung externer Einflussfaktoren wie Musik, Film und Spiele.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind neben Satanismus vor allem Medieneinfluss, Gewaltverherrlichung, okkulte Symbole und jugendliche Identitätsfindung.

Warum hält die Autorin Horrorfilme für besonders gefährlich?

Die Autorin argumentiert, dass Horrorfilme zunehmend realistischer werden und durch die psychologische Einbindung des Zuschauers die Hemmschwellen für Gewalt senken können.

Welchen Einfluss spielt das Internet laut der Autorin?

Das Internet wird als schwer kontrollierbares Medium eingestuft, das Kindern und Jugendlichen nahezu ungehinderten Zugriff auf gewalthaltige und okkulte Inhalte ermöglicht.

Wie definiert die Autorin das Risikoprofil für Jugendliche?

Besonders gefährdet sind Jugendliche mit geringem Selbstwertgefühl oder mangelnder sozialer Anerkennung, die im Satanismus ein Ventil für ihre Lebenssituation suchen.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Satanismus - wenn Jugendliche Liebe durch Hass ersetzen
Hochschule
Universität Bremen
Note
2,0
Autor
Lena Murken (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
22
Katalognummer
V208610
ISBN (eBook)
9783656360384
ISBN (Buch)
9783656360841
Sprache
Deutsch
Schlagworte
satanismus jugendliche liebe hass
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lena Murken (Autor:in), 2011, Satanismus - wenn Jugendliche Liebe durch Hass ersetzen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208610
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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