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NICHT MAL SATT UND SAUBER – UNTERERNÄHRUNG IN PFLEGEHEIMEN: Analyse eines Magazinbeitrages der ARD-Sendung KONTRASTE

Title: NICHT MAL SATT UND SAUBER – UNTERERNÄHRUNG IN PFLEGEHEIMEN: Analyse eines Magazinbeitrages der ARD-Sendung KONTRASTE

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 32 Pages , Grade: sehr gut (1,3)

Autor:in: Torsten Schaletzke (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions
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Inhaltsanalyse zur Qualitätsbeurteilung im Fernsehjournalismus. Anhand ausgewählter Qualitätskriterien wird ein Magazinbeitrag inhaltsanalytisch untersucht, z.B.: Bildanalyse (Bildsprache, Filmsprache), Tonanalyse (Geräusche, Sprache), Bild-Ton-Verhältnis, Analyse von Dramaturgie, Sprache und Verständlichkeit, journalistischer Botschaft, Moderation.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Protokollierung

2.1 Strukturprotokoll der Sendung

2.1 Einstellungsprotokoll des Beitrags

3. Bildanalyse

3.1 Bildsprache

3.2 Filmsprache

4. Tonanalyse

4.1 Geräusche

4.2 Sprache

5. Bild-Ton-Verhältnis

6. Inhaltsanalyse

6.1 Sequenzprotokoll

6.2 Dramaturgie und journalistische Botschaft

7. Moderation

8. Resümee

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit analysiert quantitativ und qualitativ den Fernsehbeitrag „Nicht mal satt und sauber – Unterernährung in Pflegeheimen“ des ARD-Magazins „Kontraste“. Ziel ist es zu untersuchen, wie durch den gezielten Einsatz von Bild, Ton und Sprache eine einseitige journalistische Aussage konstruiert wird und inwiefern dies die Glaubwürdigkeit des Beitrags beeinflusst.

  • Strukturelle Analyse der Sendeabläufe und Einstellungsprotokolle
  • Untersuchung der filmästhetischen Mittel (Bild- und Filmsprache)
  • Bewertung des Verhältnisses zwischen Bildebene und Tonebene
  • Analyse der journalistischen Dramaturgie und der eingesetzten rhetorischen Mittel

Auszug aus dem Buch

3.1 Bildsprache

In der Bildanalyse steht die Bildgestaltung des Beitrages im Vordergrund. Unter diesem Punkt werden nun zuerst die Mittel der Bildsprache untersucht. Für die Mittel der Bildsprache, dazu gehören Einstellungsgrößen, Perspektiven, Bildaufbau, Bildästhetik und Grafiken, bietet sich eine qualitative Analyse an, dabei wird die Analyse wie in den darauf folgenden Punkten den Theorieteil integrieren und exemplarisch dessen Umsetzung am Beitrag aufzeigen.

Der vorliegende Beitrag „Nicht mal satt und sauber - Unterernährung in Pflegeheimen“ besteht neben der An- und Abmoderation aus insgesamt 36 Einstellungen. Bei der Bildbetrachtung scheint es sinnvoll, die Einstellungen in Bildgruppen zu unterteilen, die durch die Ähnlichkeit des Bildgegenstands oder durch ihre Funktion gekennzeichnet sind.

Zum einen gibt es die Bildgruppe der O-Ton-Bilder. Es gibt im Beitrag drei Befragte für neun Statements (E12, E15, E17, E22, E26, E27, E32, E35, E36), seitens der Pflegekräfte taucht Carola Raab insgesamt sechsmal (E12, E15, E22 E27, E32, E36), und Michelle Görnig zweimal (E17, E28) auf, der Sozialwissenschaftler Jürgen Brüggemann kommt einmal zu Wort (E35). Zusätzlich gibt es noch beschreibende, „impressionsartige“ O-Töne aus einem Gespräch einer Mitarbeiterin des Medizinischen Dienstes (MDK) und einer Seniorenheimbewohnerin (E04 bis E05), diese werden hier zu einer anderen noch folgenden Gruppe gezählt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema der Hausarbeit und Definition der analytischen Zielsetzung hinsichtlich der Untersuchung des Fernsehbeitrags.

2. Protokollierung: Dokumentation der Sende- und Einstellungsstruktur des analysierten Beitrags zur Erfassung der formalen Arbeitsgrundlage.

3. Bildanalyse: Untersuchung der eingesetzten Bildgestaltungsmittel und filmischen Ästhetik, unterteilt in Bildsprache und Filmsprache.

4. Tonanalyse: Analyse der nonverbalen und verbalen Tonebene, einschließlich des Kommentars und der O-Töne.

5. Bild-Ton-Verhältnis: Bewertung der Interaktion zwischen Bild- und Tonebene zur Feststellung der journalistischen Aussage und Wirkungsweise.

6. Inhaltsanalyse: Aufschlüsselung des Beitrags in Sequenzen sowie Analyse der dramaturgischen Struktur und der journalistischen Botschaft.

7. Moderation: Analyse der einleitenden und abschließenden Moderation in ihrem Kontext zum Filmbeitrag.

8. Resümee: Abschließende Bewertung der Manipulationsmechanismen und der journalistischen Qualität des Beitrags.

Schlüsselwörter

Fernsehbeitrag, Journalistische Analyse, Pflegeheime, Unterernährung, Bildanalyse, Tonanalyse, Einstellungsgrößen, Mediale Dramaturgie, Dokumentation, ARD Kontraste, MDK, Pflegequalität, Bild-Ton-Verhältnis, Nachrichtensprache, Journalistische Ethik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit widmet sich der wissenschaftlichen Analyse eines ARD-Fernsehbeitrags über Pflegezustände, wobei der Fokus auf der Konstruktion journalistischer Aussagen durch formale Gestaltungsmittel liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die visuelle und auditive Gestaltung von Nachrichtenbeiträgen, die Rolle der journalistischen Objektivität und die Art und Weise, wie komplexe Missstände in Seniorenheimen medienwirksam aufbereitet werden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu überprüfen, wie durch technische und dramaturgische Kniffe – wie etwa die bewusste Auswahl von Bildern und O-Tönen – eine einseitige Stoßrichtung im Bericht erzeugt wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine qualitative Inhalts- und Filmanalyse, gestützt durch theoretische Grundlagen der Medienwissenschaft, um die Struktur und Aussagekraft des Beitrags systematisch zu dekonstruieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Untersuchung der Bild- und Filmsprache, die Analyse des Tons sowie die kritische Prüfung des Bild-Ton-Verhältnisses und der zugrunde liegenden Dramaturgie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Journalistische Analyse, Pflegequalität, Bild-Ton-Verhältnis, Mediale Dramaturgie und Journalistisches Ethos aus.

Welche Rolle spielt der Medizinische Dienst im Beitrag?

Der MDK wird im Beitrag ambivalent dargestellt: Zunächst als Kontrollinstanz eingeführt, wird er im weiteren Verlauf für seine angeblich mangelhaften Prüfverfahren und die Fokussierung auf rein bürokratische Dokumentation kritisiert.

Wie bewertet der Autor den Einsatz des Experten Jürgen Brüggemann?

Der Autor kritisiert den Einsatz des Experten als weitgehend unpassend, da dessen allgemeine Aussagen aus einer Studie nur künstlich auf den spezifischen Einzelfall des Pflegeheims bezogen werden, um dem Beitrag einen seriösen Rahmen zu geben.

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Details

Title
NICHT MAL SATT UND SAUBER – UNTERERNÄHRUNG IN PFLEGEHEIMEN: Analyse eines Magazinbeitrages der ARD-Sendung KONTRASTE
College
Free University of Berlin  (Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft)
Course
Medienseminar Fernsehen
Grade
sehr gut (1,3)
Author
Torsten Schaletzke (Author)
Publication Year
2003
Pages
32
Catalog Number
V20861
ISBN (eBook)
9783638246262
Language
German
Tags
NICHT SATT SAUBER UNTERERNÄHRUNG PFLEGEHEIMEN Analyse Magazinbeitrages ARD-Sendung KONTRASTE Medienseminar Fernsehen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Torsten Schaletzke (Author), 2003, NICHT MAL SATT UND SAUBER – UNTERERNÄHRUNG IN PFLEGEHEIMEN: Analyse eines Magazinbeitrages der ARD-Sendung KONTRASTE, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20861
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