„Als Gruppentraining werden alle fitnessorientierten Kurse bezeichnet, die in der Gruppe unter Musikbegleitung ausgeführt und von einem speziell ausgebildeten Gruppentrainer geleitet werden“ (REIß/ALBERS, 2011, S. 8). In Aufgabe 1 soll innerhalb des Ausbildungsbetriebes an einem kraftorientiereten Kurs teilgenommen werden. Dabei soll der Phasenverlauf als erster Punkt und das Trainerverhalten als zweiter Punkt analysiert werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Gruppentraining – Definition
1.1 Phasenstruktur
1.2 Trainerverhalten
2. Erstellung eines Kursangebots – Wirbelsäulengymnastik
2.1 Äußere Rahmenbedingungen und Zielgruppe
2.2 Zeitlicher Rahmen und spezielle Zielsetzung
2.3 Übungsauswahl
2.4 Abschlusskommentar
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die fundierte Analyse der Phasenstruktur und des Trainerverhaltens in einem fitnessorientierten Gruppentraining sowie die eigenständige Konzeption eines Kursangebots für den Bereich Wirbelsäulengymnastik, basierend auf den praktischen Anforderungen eines Fitnessstudios.
- Analyse der Phasenstruktur in einem BBP-Kurs
- Evaluation des Trainerverhaltens anhand der fünf Trainerrollen
- Planung der organisatorischen und räumlichen Rahmenbedingungen für einen Kurs
- Definition spezifischer Zielsetzungen zur Korrektur von Haltungsschwächen
- Erstellung eines detaillierten Übungskatalogs für die Wirbelsäulengymnastik
Auszug aus dem Buch
1.1 Phasenstruktur
„Das langfristige Ziel liegt in der Verbesserung der Körperformung und einer gesteigerten Kraftausdauer in den Gesäß-, Bein- und Bauchmuskeln.“ (REIß/ALBERS, 2011, S. 92). Zu Beginn der Stunde stellt die Trainerin (Tina) mich als heutigen Neuzugang der Gruppe vor. Sie motiviert die Gruppe, fragt nach dem Befinden und stimmt somit die Teilnehmer auf die folgende Stunde ein. Musik wird eingelegt und sie beginnt mit der allgemeinen Erwärmung. „Marsch“ und „Side to Side“ sind zwei Beispiele für die verschiedenen Schritte die im Takt der Musik ausgeführt werden. Die Atmung wird hierbei auch noch beachtet und die Trainerin führt Atemübungen durch. Eine Mobilisation des HWS-Bereichs findet auch statt. Nun werden nach und nach Schritte mit verschiedenen Armbewegungen kombiniert. Hierbei wird zunächst eine kleine Bewegung durchgeführt, welche dann aber vergrößert wird um den vollen Bewegungsumfang der Arme in Anspruch zu nehmen. Hierdurch erreicht man eine allgemeine Erwärmung, sowie die Mobilisation des gesamten Körpers. Es wird direkt zur speziellen Erwärmung übergegangen. Hierbei werden die Muskelgruppen, die im Hauptteil gezielt beansprucht werden, auf die Belastung vorbereitet.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Gruppentraining – Definition: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen des Gruppentrainings und analysiert anhand eines Praxisbesuchs in einem Fitnessstudio die Phasenstruktur sowie das professionelle Verhalten der Kursleitung.
1.1 Phasenstruktur: Hier wird der zeitliche Ablauf einer Trainingseinheit – von der allgemeinen und speziellen Erwärmung über den Hauptteil bis hin zum Cool-Down – detailliert beschrieben und bewertet.
1.2 Trainerverhalten: Dieser Abschnitt untersucht die fünf zentralen Rollen eines Gruppentrainers (Lehrer, Dienstleister, Vorbild, Animateur, Kollege) im konkreten Praxiseinsatz.
2. Erstellung eines Kursangebots – Wirbelsäulengymnastik: In diesem Kapitel wird ein strukturiertes Kurskonzept für Wirbelsäulengymnastik entwickelt, das auf die Bedürfnisse von Personen mit sitzender Tätigkeit ausgerichtet ist.
2.1 Äußere Rahmenbedingungen und Zielgruppe: Hier werden die organisatorischen, räumlichen und zielgruppenspezifischen Voraussetzungen für das Kursangebot definiert.
2.2 Zeitlicher Rahmen und spezielle Zielsetzung: Dieses Kapitel legt die zeitliche Struktur der Übungsstunde fest und formuliert physiologische Ziele wie den Ausgleich muskulärer Dysbalancen.
2.3 Übungsauswahl: Dieser Abschnitt liefert eine tabellarische Aufstellung geeigneter Übungen für die Phasen Einleitung, Hauptteil und Cool-Down der Wirbelsäulengymnastik.
2.4 Abschlusskommentar: Der Autor reflektiert das erarbeitete Kurskonzept und formuliert Erwartungen an die zukünftige praktische Durchführung sowie das Gruppencoaching.
Schlüsselwörter
Gruppentraining, Wirbelsäulengymnastik, Phasenstruktur, Trainerverhalten, Kraftausdauer, Bewegungslehre, Prävention, Kurskonzept, Didaktik, Haltungsschwäche, Mobilisation, Belastungssteuerung, Fitnessstudio, Körperwahrnehmung, Unterrichtspädagogik
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen und praktischen Aspekten der Planung und Durchführung von fitnessorientierten Gruppentrainings.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von Gruppenstunden, dem Verhalten der Trainer sowie der Konzeption gesundheitsorientierter Programme wie der Wirbelsäulengymnastik.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Analyse der Qualitätssicherung durch Phasenstruktur und Trainerrollen sowie die Erstellung eines anwendungsbereiten Kursangebots.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die teilnehmende Beobachtung und Analyse eines bestehenden Kursangebots sowie die strukturierte Konzeption basierend auf trainingswissenschaftlichen Standards.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Beobachtung eines BBP-Kurses und die systematische Erarbeitung eines neuen Konzepts für die Wirbelsäulengymnastik inklusive Übungskatalog.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den zentralen Begriffen zählen Gruppentraining, Wirbelsäulengymnastik, Phasenstruktur, Trainingsprinzipien und die professionellen Trainerrollen.
Warum ist die Phasenstruktur für ein Gruppentraining so wichtig?
Sie sorgt für einen roten Faden, bereitet den Körper physiologisch auf die Belastung vor, ermöglicht ein effektives Training im Hauptteil und fördert die mentale Beruhigung im Cool-Down.
Welche fünf Funktionen muss ein Trainer laut der Arbeit erfüllen?
Ein Trainer agiert als Lehrer, Dienstleister, Vorbild, Animateur und als Teil der Gruppe, wobei diese Rollen maßgeblich den Erfolg der Trainingseinheit beeinflussen.
Was ist das Ziel der Wirbelsäulengymnastik in diesem Konzept?
Das Ziel ist die Korrektur haltungsbedingter Schwächen bei Personen mit überwiegend sitzender Tätigkeit durch Kräftigung, Dehnung und Mobilisation.
Was ist bei der Zielgruppe der Wirbelsäulengymnastik besonders zu beachten?
Da die Teilnehmer oft unerfahren sind oder Rückenbeschwerden haben, ist ein hohes Maß an Aufmerksamkeit seitens des Trainers und eine ärztliche Abklärung bei akuten Problemen zwingend erforderlich.
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- Moritz Wenninger (Author), 2012, Ansprechendes Gruppentraining und exemplarischer Kursaufbau einer Wirbelsäulen Gymnastik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208652