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Go to shop › Didáctica de la asignatura Alemán - Discusiones y ensayos

Der "Abend" von Andreas Gryphius nach Inhalt, Form und sprachlicher Gestaltung

Vergleich mit dem Gedicht "Dämmrung senkte sich von oben" von Johann Wolfgang von Goethe

Título: Der "Abend" von Andreas Gryphius nach Inhalt, Form und sprachlicher Gestaltung

Ponencia / Ensayo (Colegio) , 2003 , 8 Páginas

Autor:in: Hannah-Kristin Elenschneider (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Discusiones y ensayos
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A. Allgemeine Informationen zum Gedicht „Abend" von Andreas Gryphius

B. Interpretation des Gedichts „Abend" von Andreas Gryphius im Vergleich mit dem Gedicht „Dämmrung senkte sich von oben" von Johann Wolfgang von Goethe

I. Beschreibung von Inhalt und Aufbau
1. Überblick
2. 1. Quartett: Allgemeine Beschreibung des irdischen Alltags
3. 2. Quartett: Darstellung des Tagesablaufs und des Lebenslauf
4. 1. Terzett: Bitte an Gott um Hilfe und Schutz im irdischen Leben
5. 2. Terzett: Bitte an Gott um Erlösung im Jenseits

II. Untersuchung der formalen und sprachlich-stilistischen Gestaltung
1. Formale Gestaltung
1.1. Gedichtform: Sonett
1.2. Strophenform: Zwei Quartette und zwei Terzette
1.3. Versform: Zeilenstil und Enjambements
2. Sprache und Stil
2.1. Klarheit der Reimform
2.2. Eindringlichkeit durch Klangfiguren
2.3. Anschaulichkeit durch bildliche Stilmittel
2.4. Syntaktische Besonderheiten

III. Deutung
1. Position des lyrischen Ich
2. Motivik

IV. Formale und sprachlich-stilistische Unterschiede der beiden Gedichte

V. Differente Gestaltung des Motivs „Abend" in beiden Gedichten

C. Zusammenfassung

Extracto


Inhaltsverzeichnis

A. Allgemeine Informationen zum Gedicht „Abend" von Andreas Gryphius

B. Interpretation des Gedichts „Abend" von Andreas Gryphius im Vergleich mit dem Gedicht „Dämmrung senkte sich von oben" von Johann Wolfgang von Goethe

I. Beschreibung von Inhalt und Aufbau

1. Überblick

2. 1. Quartett: Allgemeine Beschreibung des irdischen Alltags

3. 2. Quartett: Darstellung des Tagesablaufs und des Lebenslauf

4. 1. Terzett: Bitte an Gott um Hilfe und Schutz im irdischen Leben

5. 2. Terzett: Bitte an Gott um Erlösung im Jenseits

II. Untersuchung der formalen und sprachlich-stilistischen Gestaltung

1. Formale Gestaltung

1.1. Gedichtform: Sonett

1.2. Strophenform: Zwei Quartette und zwei Terzette

1.3. Versform: Zeilenstil und Enjambements

2. Sprache und Stil

2.1. Klarheit der Reimform

2.2. Eindringlichkeit durch Klangfiguren

2.3. Anschaulichkeit durch bildliche Stilmittel

2.4. Syntaktische Besonderheiten

III. Deutung

1. Position des lyrischen Ich

2. Motivik

IV. Formale und sprachlich-stilistische Unterschiede der beiden Gedichte

V. Differente Gestaltung des Motivs „Abend" in beiden Gedichten

C. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, das Barockgedicht „Abend" von Andreas Gryphius umfassend nach Inhalt, Form und sprachlicher Gestaltung zu interpretieren und dabei einen komparativen Bezug zum Gedicht „Dämmrung senkte sich von oben" von Johann Wolfgang von Goethe herzustellen, um die unterschiedlichen Epochenmerkmale und Intentionen herauszuarbeiten.

  • Eingehende Analyse der Vergänglichkeitsthematik im Barock.
  • Untersuchung der formalen Struktur des Sonetts bei Gryphius.
  • Kontrastierung religiöser Motive des Barock mit romantischen Naturerlebnisgedichten.
  • Sprachstilistische Untersuchung rhetorischer Mittel und Metaphorik.
  • Vergleichende Gegenüberstellung der Autorintentionen beider Epochen.

Auszug aus dem Buch

Die Beschreibung des Naturvorganges „Abend" als Bild für den Lebensabend

Die Beschreibung des Naturvorganges „Abend" als Bild für den Lebensabend wird in der zweiten Strophe durch die Allegorie des Lebens als Seefahrt verdeutlicht: ein Hafen nähert sich einem „Kahn" (V. 5), der die menschlichen Glieder beherbergt. Die Bewegungsverhältnisse werden umgekehrt; bildhaft gedeutet heißt das: nicht der Mensch bewegt sich auf den Tod zu, sondern der Tod auf den Menschen. Gryphius nimmt das Abendmotiv der ersten Strophe wieder auf, indem er die Abenddämmerung mit dem Tod und das erloschene Tageslicht mit dem nahenden Ende der Welt vergleicht. Am Abend erlebt der Mensch seine eigene Vergänglichkeit. Diesem Bild folgt die Prophezeiung des lyrischen Ichs, dass „in wenig[en] Jahren" (V. 6), es selbst, der Leser, der mit „du" (V. 7) angesprochen wird, aller Besitz und alle Wahrnehmungen, d.h. die ganze irdische Welt vergehen werden. Ähnlich dem unaufhaltsamen Ende des Tageslichtes. Diese Akkumulation, wen der beschriebe „Abend" betreffen wird, erfolgt in einer Art Klimax. Am Ende dieser Strophe steht die zentrale Aussage der beiden Quartette, die inhaltlich auf den Ausruf in der ersten Strophe bezogen ist. Das lyrische Ich zieht hier abschließend die Schlussfolgerung, dass das Leben „eine renne bahn" (V. 8) sei, auf der der Mensch seinem Ende nicht entfliehen kann. Im Wettlauf des Lebens entscheidet der unabwendbare Tod. Mit diesem Vergleich ist der erste Teil des Gedichts abgeschlossen, und von den Terzetten durch eine Zäsur getrennt.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Beschreibung von Inhalt und Aufbau: Dieses Kapitel erläutert die inhaltliche Gliederung des Sonetts von Gryphius in die vier Abschnitte (Quartette und Terzette) und verknüpft sie mit den zentralen Motiven des Lebenslaufs und der religiösen Erlösung.

II. Untersuchung der formalen und sprachlich-stilistischen Gestaltung: Hier wird die metrische Struktur des Alexandriners sowie der gezielte Einsatz von Reimschemata, Klangfiguren und rhetorischen Mitteln wie Metaphern und Personifikationen detailliert untersucht.

III. Deutung: Dieser Teil analysiert die Haltung des lyrischen Ichs, welches als existenziell betroffener Beobachter fungiert und den Leser aktiv in die Reflexion über Vergänglichkeit und Glauben einbezieht.

IV. Formale und sprachlich-stilistische Unterschiede der beiden Gedichte: In diesem Abschnitt werden die formalen Divergenzen zwischen dem strengen Sonett Gryphius' und dem eher freien, romantischen Gedicht Goethes herausgearbeitet.

V. Differente Gestaltung des Motivs „Abend" in beiden Gedichten: Dieses Kapitel vergleicht die unterschiedlichen Intentionen, wobei Gryphius den Abend mit dem Tod verknüpft, während Goethe ihn als atmosphärisches Erlebnis des Naturraums begreift.

Schlüsselwörter

Andreas Gryphius, Johann Wolfgang von Goethe, Barock, Romantik, Sonett, Abend, Vergänglichkeit, Tod, Erlösung, Naturlyrik, Metaphorik, Alexandriner, Literaturanalyse, Gedichtvergleich, Weltfrömmigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte literaturwissenschaftliche Interpretation des Barockgedichts „Abend" von Andreas Gryphius und stellt dieses einem romantischen Gedicht von Goethe gegenüber.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Vergänglichkeit des Irdischen, dem christlichen Erlösungsglauben, der Naturlyrik der jeweiligen Epoche und der formalen Analyse lyrischer Strukturen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die spezifische Behandlung des Motivs „Abend" in verschiedenen Epochen zu kontrastieren und zu zeigen, wie formale und inhaltliche Mittel zur Vermittlung einer Botschaft eingesetzt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine strukturierte Textanalyse und einen literaturwissenschaftlichen Vergleich, die sowohl formale (Metrik, Reim, Struktur) als auch inhaltliche (Motivik, Epochenkontext) Aspekte berücksichtigt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Inhalts- und Aufbauanalyse, eine Untersuchung der sprachlich-stilistischen Mittel sowie eine Deutung des lyrischen Ichs und der Motivik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Barock, Romantik, Vergänglichkeit, Tod, Erlösung, Sonett und Motivvergleich charakterisieren.

Wie unterscheidet sich die Auffassung des „Abends" bei Gryphius von der bei Goethe?

Für Gryphius ist der Abend ein Symbol für den nahenden Tod und die Vergänglichkeit des Lebens, während Goethe ihn als atmosphärischen Naturvorgang im Kontext romantischer Empfindung darstellt.

Welche Rolle spielt Gott im Gedicht von Gryphius?

Gott dient im Sonett als Hoffnungsträger und Ziel der Erlösung, an den sich das lyrische Ich angesichts der Vergänglichkeit der Welt und der Angst vor dem Jüngsten Gericht wendet.

Warum wird im Kontext von Gryphius vom „Alexandriner" gesprochen?

Der Alexandriner ist die zeittypische Versform des Barocksonetts, die durch eine Zäsur nach der dritten Hebung eine inhaltliche Teilung des Verses unterstützt.

Wird im Vergleich die Romantik explizit thematisiert?

Ja, die Arbeit ordnet das Gedicht Goethes in das Zeitalter der Romantik ein und arbeitet heraus, dass hier Natur und Unbewusstes stärker im Vordergrund stehen als die im Barock präsente Todesproblematik.

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Detalles

Título
Der "Abend" von Andreas Gryphius nach Inhalt, Form und sprachlicher Gestaltung
Subtítulo
Vergleich mit dem Gedicht "Dämmrung senkte sich von oben" von Johann Wolfgang von Goethe
Curso
Leistungskurs
Autor
Hannah-Kristin Elenschneider (Autor)
Año de publicación
2003
Páginas
8
No. de catálogo
V208658
ISBN (Ebook)
9783656361497
Idioma
Alemán
Etiqueta
Andreas Gryphius Barockgedicht Johann Wolfgang von Goethe
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Hannah-Kristin Elenschneider (Autor), 2003, Der "Abend" von Andreas Gryphius nach Inhalt, Form und sprachlicher Gestaltung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208658
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