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Die Sprachen der Iberoromania

Titre: Die Sprachen der Iberoromania

Dossier / Travail , 2012 , 19 Pages

Autor:in: Thomas Ehmann (Auteur)

Romanistique - Etudes Comparatives
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Die iberoromanischen Sprachen Spanisch, Portugiesisch und Katalanisch werden in vergleichender Weise anhand von vernakulärer Entwicklung, Akzentsystem, Objektmarkierung u.Ä. präsentiert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Übersicht der iberoromanischen Sprachen

2. Spanisch (Kastilisch)

2.1. Entwicklung

2.2. Sprecherzahlen

2.3. Akzentsystem

2.4. Differentielle Objektmarkierung

2.5. Artikel

2.6. Kasus

3. Mozarabisch

4. Portugiesisch

4.1. Entwicklung

4.2. Sprecherzahlen

4.3. Akzentsystem

4.4. Differentielle Objektmarkierung

4.5. Artikel

4.6. Kasus

5. Katalanisch

5.1. Entwicklung

5.2. Sprecherzahlen

5.3. Akzentsystem

5.4. Differentielle Objektmarkierung

5.5. Artikel

5.6. Kasus

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit bietet einen strukturierten Überblick über die Sprachlandschaft der Iberoromania, indem sie die historische Entwicklung, die Verbreitung und zentrale grammatikalische Charakteristika der wichtigsten iberoromanischen Sprachen analysiert. Ziel ist es, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie die linguistische Einordnung dieser Sprachgruppe darzustellen.

  • Historische Entwicklung des Spanischen, Portugiesischen und Katalanischen
  • Analyse des Akzentsystems und der differentiellen Objektmarkierung (DOM)
  • Bedeutung des Mozarabischen als frühes Bindeglied und archaische Sprachform
  • Untersuchung soziolinguistischer Aspekte und nationaler Sprachvarietäten
  • Vergleichende Betrachtung von Artikelgebrauch und Kasusstrukturen

Auszug aus dem Buch

2.1. Entwicklung

Die Bezeichnung Spanisch stammt von dem vulgärlateinischen Spania und bezeichnete die iberische Halbinsel. Daraus leitet sich lat. Hispania (Iberien) ab. Der ursprüngliche spanische Sprachname war Ladino (Latein), später die Bezeichnung eines Dialekts. Die Dominanz des Kastilischen brachte den Namen Castellano hervor. Erst 1925 wurde der Terminus español dekretiert und sollte die Konnotation als “Sprache Spaniens“ erzeugen. Dadurch gewann wiederum die Bezeichnung castellano in den nicht-kastilischen Regionen Spaniens und vor allem in Lateinamerika an Bedeutung.

Ursprünglich bestanden neben dem Kastilischen das Asturo-Leonesische und das Navarro-Aragonesische, welche bis dato zurückgedrängt werden. Die im Jahre 1492 vertriebenen Juden nahmen ihre Varietät nach Südosteuropa und Marokko mit: das Ladino, Spaniolische oder Judenspanische. Eine weitere Variante des Kastilischen entwickelte sich nach der Reconquista: Das Andalusische, auf dem größtenteils die lateinamerikanischen Dialekte beruhen.

Iberisch ist eventuell mit Berber genetisch verwandt, jedoch (lt. Tovar und Vennemann) nicht die Vorform des Baskischen, sondern mit Vaskonisch nur areal verwandt. Auf den Kanaren wurde bis zur Ankunft der Spanier das Guanche gesprochen, welches berberischen Ursprungs sein kann. In Kantabrien wurde Tovar gesprochen, eine indogermanische Sprache der “Keltiberer“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Übersicht der iberoromanischen Sprachen: Einführung in die geografische und linguistische Verteilung der romanischen Sprachgruppen auf der Iberischen Halbinsel.

2. Spanisch (Kastilisch): Detaillierte Betrachtung der historischen Entwicklung, der Sprecherverteilung und spezifischer grammatikalischer Merkmale wie dem Akzentsystem und der Objektmarkierung.

3. Mozarabisch: Kurze Analyse des Mozarabischen als altromanische Volkssprache unter maurischer Herrschaft und deren Einfluss als Lehnwörter.

4. Portugiesisch: Darstellung der Entwicklung des Portugiesischen als Weltsprache inklusive seiner Varietäten und der historischen Abgrenzung vom Galicischen.

5. Katalanisch: Untersuchung des Katalanischen als bedeutende Kultursprache, seiner dialektalen Gliederung und der Etablierung moderner Sprachnormen.

Schlüsselwörter

Iberoromania, Spanisch, Kastilisch, Portugiesisch, Katalanisch, Mozarabisch, Differentielle Objektmarkierung, Sprachgeschichte, Sprachvarietäten, Akzentsystem, Romanische Sprachen, Galicisch, Sprachkontakt, Linguistik, Reconquista.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der linguistischen Analyse und der historischen Einordnung der iberoromanischen Sprachen, mit einem Fokus auf Spanisch, Portugiesisch, Katalanisch und Mozarabisch.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die Sprachgeschichte, die Entwicklung von Dialektkontinua, die phonetischen Systeme sowie die morphosyntaktischen Besonderheiten der jeweiligen Einzelsprachen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede innerhalb der Sprachgruppe der Iberoromania aufzuzeigen und die sozio-historischen Hintergründe für die heutige Verbreitung und Struktur zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen areallinguistischen Ansatz, der vergleichende Sprachwissenschaft mit historischer Dokumentation und soziolinguistischer Einordnung verbindet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich nach den Sprachen und untersucht jeweils die Entwicklung, Sprecherzahlen, das Akzentsystem, die differentielle Objektmarkierung sowie den Artikel- und Kasusgebrauch.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Iberoromania, Sprachwandel, Dialektologie, Sprachkontakt und die spezifischen Bezeichnungen wie Kastilisch, Katalanisch und Mozarabisch.

Welche Rolle spielt die Reconquista für die Sprachgeschichte?

Sie war ein entscheidender historischer Wendepunkt, der die politische Landkarte und damit auch die sprachliche Ausbreitung, insbesondere bei der Abgrenzung zwischen Kastilien, Portugal und Katalonien, maßgeblich beeinflusste.

Was unterscheidet das Mozarabische von den anderen genannten Sprachen?

Das Mozarabische war eine archaische Volkssprache in den arabisch besetzten Gebieten, die heute nicht mehr gesprochen wird, aber durch Lehnwörter und Fragmente in jarchas bis heute sprachhistorisch nachwirkt.

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Résumé des informations

Titre
Die Sprachen der Iberoromania
Université
University of Salzburg
Auteur
Thomas Ehmann (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
19
N° de catalogue
V208677
ISBN (ebook)
9783656361619
ISBN (Livre)
9783656363057
Langue
allemand
mots-clé
sprachen iberoromania
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Thomas Ehmann (Auteur), 2012, Die Sprachen der Iberoromania, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208677
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