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Die Erklärung der Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU anhand der Principal-Agent-Theorie

Titre: Die Erklärung der Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU anhand der Principal-Agent-Theorie

Dossier / Travail , 2012 , 14 Pages , Note: 1,3

Autor:in: M.A. Mihaela-Andreea Prorocu (Auteur)

Politique - Sujet: Globalisation, l'économie politique
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Auf der Suche nach Arbeit, einem sicheren Einkommen und sozialer Absicherung, entscheiden sich viele, vor allem junge Menschen, aus ärmeren Regionen dieser Welt ihr Glück in reicheren Ländern zu versuchen. In Zeiten der Finanzkrise, die zu Pleiten ganzer Staaten der EU geführt hat, ist die Arbeitsmigration oft die einzige Chance sich eine Zukunft aufzubauen, da im eigenen Land die Arbeitslosenquote steigt und steigt und die Existenz, vor allem von jungen und hochqualifizierten Arbeitnehmern, nicht mehr garantiert werden kann.

In dieser Arbeit möchte ich mich mit der Arbeitsmigration innerhalb der Europäischen Union beschäftigen und dabei einen Blick auf die Arbeitsmigration aus Rumänien nach Deutschland werfen. Rumänien trat im Jahr 2007 der Europäischen Union bei und ist somit eins der beiden jüngsten Mitglieder der EU, neben Bulgarien. Für diese beiden Länder gelten aktuell noch Einschränkungen was die Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU angeht. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit soll der Bezugspunkt meiner Analyse sein. Ich will versuchen anhand der Principal-Agent-Theorie zu erklären wieso sich Deutschland dafür entschieden hat Einschränkungen bezüglich der Arbeitnehmerfreizügigkeit, sowohl für Rumänien als auch für alle anderen Neumitglieder, nicht nur einzuführen, sondern auch im Rahmen des 2+3+2 Modells immer wieder zu verlängern. Aus Kapazitätsgründen werde ich mich nur auf die Situation Rumäniens beschränken, es ist aber zu vermuten, dass die gewonnenen Erkenntnisse auch für alle anderen EU-Neumitglieder im Zuge des Erweiterung 2004 und 2007 zutreffen. Mein Interesse speziell für Rumänien begründet sich dadurch, dass ich selbst aus diesem Land komme und auch viel im Hinblick auf Arbeitsmigration aus meinem persönlichen Umfeld mitbekommen habe. Ich denke, dass es mir dadurch möglich sein wird einen guten Überblick zu bieten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die EU- Osterweiterung 2004 und 2007

2.1 Arbeitnehmerfreizügigkeit

2.2 Übergangsregelungen

3. Die aktuelle Situation auf den Arbeitsmarkt

3.1 Der deutsche Arbeitsmarkt

3.2 Der rumänische Arbeitsmarkt

4. Erklärungsansatz: Die Principal-Agent-Theorie

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die institutionelle Ausgestaltung der Arbeitnehmerfreizügigkeit im Kontext der EU-Erweiterung, wobei der Fokus auf dem Migrationsverhältnis zwischen Rumänien und Deutschland liegt. Das zentrale Ziel ist es, die restriktive Politik Deutschlands gegenüber Arbeitnehmern aus den neuen Mitgliedsstaaten mithilfe der Principal-Agent-Theorie theoretisch zu begründen und kritisch zu hinterfragen.

  • Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit und der 2+3+2-Übergangsregelungen.
  • Gegenüberstellung der aktuellen Arbeitsmarktsituationen in Deutschland und Rumänien.
  • Anwendung der Principal-Agent-Theorie zur Erklärung politischer Entscheidungen.
  • Untersuchung von Interessenkonflikten und Informationsasymmetrien zwischen den Akteuren.
  • Diskussion der ökonomischen Implikationen von Arbeitsmigration und Fachkräftemangel.

Auszug aus dem Buch

4. Die Prinzipal-Agent-Theorie

Wie vorhin schon kurz erwähnt, gehe ich in diesem Modell von Deutschland, bzw. der EU, als Principal und von Rumänien als Agent aus. Im Folgenden soll nun die Principal-Agent-Theorie vorgestellt und der hier zu analysierende Sachverhalt eingeordnet werden.

Gehen wir von einer arbeitsteiligen Welt aus in der es eine Vielzahl an Abhängigkeitsverhältnissen zwischen verschiedenen Wirtschaftssubjekten gibt. Die Arbeitsteilung führt zu einen Angebot und Nachfrage von Leistungen. Dabei treten Leistungsnachfrager (Principal) und Leistungsanbieter (Agent) in einem Austauschprozess, bzw. in ein vertragliches Abhängigkeitsverhältnis zueinander (vgl. Fasshauer 2001: 2).

Die Prinzipal-Agent-Theorie geht weiterhin davon aus, dass die jeweiligen Akteure ihren Nutzen maximieren wollen und analysiert das Abhängigkeitsverhältnis zwischen Agent und Principal unter der Prämisse der Unvollkommenheit (ebd. und Wenger/Terberger 1988: 506 ff.). Angestrebt wird hier ein Pareto-optimal unter der Annahme, dass die Informationsverteilung zwischen Agent und Principal asymmetrisch ausgestaltet ist. Existieren diese Informationsasymmetrien vor dem Vertragsabschluss, besteht die Gefahr der Adversen Selektion. D.h., dass der Principal, in diesem Fall Deutschland, bzw. die Europäische Union, sich vor der Unterzeichnung des Beitritts Rumäniens noch dafür hätte entscheiden können das Land nicht aufzunehmen, aufgrund von vorliegenden Informationen was die Bereitschaft zum Beitritt angeht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung motiviert das Thema Arbeitsmigration im Kontext der EU-Osterweiterung und definiert Rumänien als Fallbeispiel für die Analyse unter Anwendung der Principal-Agent-Theorie.

2. Die EU- Osterweiterung 2004 und 2007: Dieses Kapitel erläutert die historischen Hintergründe der Osterweiterungen und die spezifischen rechtlichen Einschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit für neue Mitgliedsstaaten.

3. Die aktuelle Situation auf den Arbeitsmarkt: Hier werden die konträren Arbeitsmarktgegebenheiten in Deutschland (Fachkräftemangel) und Rumänien (wirtschaftliche Stagnation) gegenübergestellt.

4. Erklärungsansatz: Die Principal-Agent-Theorie: Das Kapitel führt das theoretische Modell ein, indem Deutschland als Principal und Rumänien als Agent definiert werden, um politische Entscheidungen und auftretende Informationsprobleme zu modellieren.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Übergangsregelungen als aus ökonomischer Sicht heute kaum noch zu rechtfertigende Maßnahme.

Schlüsselwörter

Arbeitnehmerfreizügigkeit, EU-Osterweiterung, Rumänien, Deutschland, Principal-Agent-Theorie, Arbeitsmigration, Übergangsregelungen, Informationsasymmetrie, Moral-Hazard, Adverse Selektion, Fachkräftemangel, Arbeitsmarkt, Nutzenmaximierung, Wirtschaftsraum, Integration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der restriktiven Handhabung der Arbeitnehmerfreizügigkeit durch Deutschland gegenüber den neuen EU-Mitgliedsstaaten, insbesondere am Beispiel Rumäniens.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die EU-Osterweiterung, die rechtliche Ausgestaltung der Übergangsfristen für Arbeitskräfte sowie die ökonomischen Motive hinter diesen politischen Entscheidungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Gründe für die Aufrechterhaltung der siebenjährigen Übergangsfrist durch Deutschland mittels der Principal-Agent-Theorie zu erklären und zu analysieren, ob diese aus heutiger Sicht noch plausibel ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Als methodischer Rahmen dient die Principal-Agent-Theorie, die ein vertragliches Abhängigkeitsverhältnis zwischen dem Principal (EU/Deutschland) und dem Agenten (Rumänien) postuliert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen Rahmenbedingungen der EU-Erweiterungen, die spezifischen Arbeitsmarktbedingungen in Deutschland und Rumänien sowie die theoretische Anwendung von Begriffen wie Moral-Hazard und Agency-Costs auf den EU-Beitrittsprozess.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Arbeitnehmerfreizügigkeit, EU-Osterweiterung, Principal-Agent-Theorie, Arbeitsmigration, Fachkräftemangel und Übergangsregelungen.

Warum wird Rumänien als konkretes Fallbeispiel gewählt?

Die Wahl begründet sich durch die persönliche Nähe des Autors zu Rumänien und die aktuelle Relevanz des Landes als eines der jüngsten EU-Mitglieder mit spezifischen migrationspolitischen Herausforderungen.

Wie bewertet der Autor die 2+3+2-Regelung?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die maximale Verlängerung der Übergangsfristen auf 7 Jahre vor dem Hintergrund des deutschen Fachkräftemangels keinen plausiblen ökonomischen Grund mehr hat.

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Résumé des informations

Titre
Die Erklärung der Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU anhand der Principal-Agent-Theorie
Université
University of Bremen
Note
1,3
Auteur
M.A. Mihaela-Andreea Prorocu (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
14
N° de catalogue
V208692
ISBN (ebook)
9783656361794
ISBN (Livre)
9783656363033
Langue
allemand
mots-clé
Principal-Agent-Theory Prinzipal-Agent-Theorie Arbeitnehmerfreizügigkeit Rumänien Europäische Union Mitgliedsstaaten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
M.A. Mihaela-Andreea Prorocu (Auteur), 2012, Die Erklärung der Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU anhand der Principal-Agent-Theorie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208692
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Extrait de  14  pages
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