Nationalstereotype im Internet: Deutsch vs. Japanisch


Magisterarbeit, 2008
61 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Beziehungen zwischen Deutschland und Japan
2.1 Geschichte
2.2 „Einseitige Liebe“
2.3 Fremdsprachenpolitik in Japan

3 Grundlagen der Stereotypenforschung
3.1 Zum Begriff des Stereotyps
3.2 Die sprachlichen Erscheinungsformen des Stereotyps

4 Recherche
4.1 Suchkriterien
4.2 Internet
4.2.1 Foren
4.2.2 Blogs
4.2.3 Vlogs
4.2.4 Witze-Sammlungen
4.3 Zur Methode
4.4 Suchmaschinen und Suchmasken
4.4.1 Deutsche Suchmaschinen und Suchmasken
4.4.2 Japanische Suchmaschinen und Suchmasken

5 Ergebnisse
5.1 Darstellung der Stereotype über die Japaner
5.1.1 „Die spinnen, die Japaner“
5.1.2 Freundlichkeit
5.1.3 Höflichkeit
5.1.4 „Die Japaner arbeiten sich zu Tode“
5.1.5 Gesamtübersicht der Stereotype über die Japaner
5.1.6 Ein anderes Stereotyp: „Sex in Japan“
5.2 Darstellung der Stereotype über die Deutschen
5.2.1 Ernsthaftigkeit
5.2.2 Genauigkeit
5.2.3 „Die Deutschen sind groß“
5.2.4 Fleiß
5.2.5 Gesamtübersicht der Stereotype über die Deutschen
5.2.6 Ein anderes Stereotyp: „Die Japaner und die Deutschen sind ähnlich“

6 Schluss

Literatur

1 Einleitung

Vor über zehn Jahren betrat ich zum ersten Mal allein deutschen Boden - mit einem bestimmten Bild im Kopf. Deutschland war für mich vor allem das Land von Thomas Mann, Hermann Hesse und Franz Kafka. „Wo ich bin, ist Deutschland. Ich trage die deutsche Kultur in mir.“[1] So soll Thomas Mann in einem Interview mit der New York Times 1938 im Exil gesagt haben. Im Gegensatz zu Mann bin ich nicht im Exil und selbstverständlich kann ich nicht wie Mann behaupten, die eigene Kultur zu repräsentieren. Aber ich trage in einem gewissen Sinne die japanische Kultur in mir weiter hier in Deutschland. Kultur gehört zur Identitätsfindung. Meine Identität ist japanisch.

„Interkulturelle Kommunikation“ ist heute durch zunehmende Globalisierung von großer Bedeutung. Kulturen lernen voneinander und entwickeln sich weiter. So war es immer in der Geschichte. Aber es war schon immer schwierig, einander besser zu verstehen. Was stört uns dabei? Wir halten uns an bestimmten Bildern oder Informationen fest, die uns andere mitteilen. Oder wir machen uns ein Bild aus einer begrenzten Anzahl von Erfahrungen. Wir sehen die komplexe Welt mit einer vereinfachten Sichtweise und benützen dazu Stereotype. Einerseits können Stereotype Orientierungshilfe sein, unterstützen den Aufbau des Selbstwertgefühls und die Suche nach eigener Identität, aber andererseits ist die Gefahr groß, ohne kritischen Umgang mit Stereotypen zum Vorurteil überzuschreiten.

In japanischen Hochschulen lernen heute immer weniger Studierende Deutsch oder andere europäische Fremdsprachen. Die Fremdsprachenpolitik in Japan zielt hauptsächlich auf die Förderung der Englischkenntnisse der japanischen Bevölkerung. Das Motiv für das Erlernen einer L3-Sprache wie Deutsch ist fast ausschließlich persönliches Interesse. Dabei spielt auch die Bilder bzw. Stereotype vom jeweiligen Land eine bedeutende Rolle.

In den vergangenen Jahren haben sich Informations- und Kommunikationswesen durch das Internet wesentlich verändert. Die computervermittelte Kommunikation ermöglicht allen den Informations- und Meinungsaustausch mit einer unbegrenzten Zahl von Fremden. Besonders die Japaner scheinen gern zu der neuen Kommunikationsmöglichkeit zu greifen. „Die Japaner sagen viel ohne Worte.“ Die traditionelle japanische Kultur des Schweigens bedeutet aber selbstverständlich nicht, dass die Japaner kein Bedürfnis haben, ihre Meinungen zu äußern und mit anderen auszutauschen. Was die Kommunikation mit dem Ausland betrifft, haben viele Japaner immer das Gefühl, dass sie von der Welt nicht verstanden werden.[2]

Die Beziehung zwischen Deutschland und Japan ist in ihrer gemeinsamen Geschichte mit einigen Ausnahmen stets freundschaftlich gewesen. Viele japanische Touristen besuchen jährlich Deutschland. Ihre Ziele sind heute nicht nur das Schloss Neuschwanstein oder das Oktoberfest, sondern auch das Fußballspiel. Fußball gewinnt in Japan immer mehr begeisterte Fans. Von deutscher Seite interessiert sich die jüngere Generation der Deutschen immer mehr für Manga und Anime[3] bzw. die japanische Popkultur, die nicht nur von Manga und Anime, sondern auch von Musik, Filmen oder Fernsehserien usw. vertreten wird. Aber wie ist die Beziehung zwischen beiden Ländern wirklich? Wie nahe stehen die beiden Völker? Was denken die Japaner über die Deutschen und was denken die Deutschen über die Japaner?

Um einander bei der interkulturellen Kommunikation besser zu verstehen, ist bewusster und kritischer Umgang mit den Stereotypen notwendig. Somit stellt sich meine zentrale Frage: „Was für Stereotype haben die Deutschen und die Japaner von den anderen?“, ferner: „Auf welche Art und Weise gehen sie mit den Stereotypen um?“

In der vorliegenden Arbeit versuche ich, die Stereotype aus dem Internet herauszufinden. Da im Internet wegen der Anonymität, die es den Nutzern zur Verfügung stellt, viel spontanere Kommunikationen stattfinden, gehe ich davon aus, dass das Internet für die Stereotypenforschung verwendbar ist.

Die Arbeit skizziert zunächst in Kapitel 2 die Beziehungen zwischen Deutschland und Japan. Dabei werden die Besonderheiten von japanischer Seite vorgestellt. In Kapitel 3 wird auf die Grundlagen der Stereotypenforschung eingegangen. Dabei werden der Begriff „Stereotyp“, seine Bedeutung und sprachliche Erscheinungsformen knapp zusammengefasst. In Kapitel 4 werden Suchkriterien und Suchmethode vorgestellt. Zu Beginn der Recherche werden einige relevante Kommunikationsformen im Internet näher betrachtet und dann schließlich wird der Verlauf der Recherche mit den Suchmasken dokumentiert.

Kapitel 5 stellt die Ergebnisse der Recherche vor. Dabei werden jeweils die vier wichtigsten Stereotype und die Besonderheiten von beiden Seiten genauer ausgeführt und zusammengefasst.

2 Die Beziehungen zwischen Deutschland und Japan

2.1 Geschichte

Die Beziehung zwischen Deutschland und Japan beginnt im 17. Jahrhundert. Die Ärzte und Forscher Engelbert Kaempfer und Philipp Franz von Siebold waren die ersten und bedeutendsten Deutschen, die zur Verbreitung des Wissens über den Westen in Japan beitrugen und das Land in Europa bekannt machten.

Gleich nach dem Ende der Abschließungspolitik Japans (1641-1853) wurde mit Preußen ein Freundschafts-, Handels- und Schifffahrtsvertrag abgeschlossen. Von Deutschland übernahm Japan zahlreiche Kenntnisse in den verschiedenen Bereichen. Dass die japanische Verfassung nach der Preußischen Verfassung geschaffen wurde, ist wohl bekannt.

Obwohl während des ersten Weltkriegs beide Nationen zu Kriegsgegnern wurden, dauerte es nicht lange, bis sie die von Beginn an so guten Kontakte wieder aufbauten.

In den dreißiger Jahren entwickelte sich die Beziehung zwischen Japan und Deutschland noch enger, besonders auf der politischen Ebene. 1936 schlossen beide Nationen den „Antikominternpakt“, dem ein Jahr später auch Italien beitrat. Nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde 1940 zwischen diesen drei Nationen der die militärische Zusammenarbeit ergänzende „Dreimächtepakt“ abgeschlossen. 1945 explodierten Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, somit war der zweite Weltkrieg auch für Japan zu Ende.

Die diplomatischen Beziehungen zwischen Japan und der Bundesrepublik Deutschland wurden 1951 wieder aufgenommen. Obwohl die Wirtschaft der beiden Länder nach dem Zweiten Weltkrieg in Trümmern lag, schafften sie den Wiederaufbau und es setzte ein enormes Wachstum ein. 1973 wurden auch diplomatische Beziehungen zwischen Japan und der DDR aufgenommen.

Heute sind Japan und Deutschland weltweit führende Industrienationen. In internationalen Bereichen haben die beiden Länder enge kooperative Beziehungen. Die zunehmende Zusammenarbeit führte zu einem intensiven Besuchsaustausch auf Regierungsebene. Auf der Grundlage der bereits im Jahr 2000 getroffenen Vereinbarung „Deutschland und Japan im 21. Jahrhundert - Sieben Säulen der Kooperation“[4] findet ein reger politischer, wirtschaftlicher und kultureller Austausch zwischen den Ländern statt.

2.2 „Einseitige Liebe“

Die deutsche Medien berichten über Japan immer weniger.[5] In den 90er Jahren gab es wesentlich mehr Berichte über Japan wegen des Erdbebens von Kōbe oder des Giftanschlags in der Tokioter U-Bahn von Ōmu Shinrikyō. Nach der Wirtschaftskrise in Japan und in Asien ließ das Interesse der deutschen Medien an Japan nach. Japan war viele Jahre der wichtigste deutsche Handelspartner in der Region Asien-Pazifik. 2002 trat China an die Stelle Japans. Somit zeigten die deutsche Medien ihr Interesse heute mehr am Irak, an Israel, der EU und der Volksrepublik China. Das Desinteresse der deutschen Medien an Japan spiegelt sich gleich im geringen Interesse der deutschen Bürger wider.[6]

Seit der 19. Jahrhundert, in dem Japan sich Deutschland zum Vorbild nahm, haben die Japaner Interesse an Deutschland und sehnen sich nach deutscher Kultur.

Die Folge des historischen Ungleichgewichts zeigt sich in Zahlen. In den vergangenen Jahren reisten im Schnitt jährlich 100.000 Deutsche nach Japan, hingegen reisten fast sieben Mal so viele Japaner nach Deutschland, nämlich 700.000. Jährlich sind ca. 300 deutsche Studierende in Japan, aber ca. 1.500 japanische Studierende in Deutschland. Schätzungsweise lernen 16.000 Deutsche Japanisch, hingegen lernen 360.000 Japaner Deutsch. In Japan leben rund 5.300 Deutsche, ca. 540 deutsche Unternehmen sind dort präsent. Hingegen leben rund 30.000 Japaner in Deutschland, und etwa 1.200 Unternehmen unterhalten hier Niederlassungen.[7]

Die alte einseitige Liebe Japans zu Deutschland scheint aber im Laufe der Jahre zu verblassen. Gerade bei der jüngeren Generation ist das Deutschlandbild eher diffus. Um das Deutschlandbild in Japan aufzufrischen, wurde eine erste umfassende Veranstaltungsreihe „Deutschland in Japan 2005/2006“ durchgeführt.

2.3 Fremdsprachenpolitik in Japan

Die Kenntnisse europäischer Sprachen spielten nach der Öffnung Japans ab 1868 (Meiji-Restauration) für die Modernisierung eine wichtige Rolle. Der Sieg Preußens beim Deutsch-Französischen Krieg (1870-1871) beeindruckte Japan außerordentlich, so dass sich die japanischen Staatsmänner am preußischen Modell orientierten. Für die Übernahme der zahlreichen Kenntnisse u. a. in den Bereichen Recht, Medizin und Bildung war es notwendig, die deutsche Sprache zu lernen.

An neu gegründeten Hochschulen wurden die europäischen Sprachen Englisch, Deutsch und Französisch von den Hochschullehrern aus Europa und Nordamerika unterrichtet. Im Laufe der Zeit traten muttersprachliche Lehrkräfte an ihre japanischen Schüler heran und somit wurde Japanisch Wissenschafts- und Unterrichtssprache. Das Ziel des Fremdsprachenlernens reduzierte sich auf das Leseverständnis.

In der Fremdsprachenausbildung im Schulsystem lernten die Schüler als erste Fremdsprache Englisch als Prüfungsfach zur Aufnahme an die höheren Schulen. Deutsch wurde gelernt, weil es vor dem Krieg die wichtigste Wissenschaftssprache war und die Kenntnisse der deutschen Dichtung und Philosophie zum Prestige zählten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verloren Deutsch und Französisch als Wissenschaftssprachen an Bedeutung. Trotzdem wurden die L2 Englisch und die weiteren L3-Sprachen (meistens Deutsch oder Französisch) in der neuen Hochschulausbildung legitimiert und eine L3-Sprache wurde als die sogenannte allgemeine Grundausbildung in der Hochschule zwei Jahre lang gelernt.

Die Problematik der traditionell geprägten und teilweise noch immer üblichen Grammatik-Übersetzungsmethode im Fremd­sprachenunterricht und die Tatsache, dass andere Fremdsprachen außer Englisch für den wissenschaftlichen Diskurs zu lernen keine Notwendigkeit ist, demotivieren die japanischen Studierenden in Bezug auf das Erlernen einer L3-Sprache.

Seit der Abschaffung des verpflichtenden L3-Unterrichts in der Grundausbildung der Hochschulen 1991 werden die Unterrichtsstunden für Deutsch und andere europäischen Sprachen immer weniger. Im Gegenteil wird Englisch verstärkt und Chinesisch neu eingeführt. 2000 setzte sich die japanische Regierung das Ziel, Englisch an den Grundschulen einzuführen und als die zweite Amtssprache gelten zu lassen[8]. Zur Umsetzung dieses Ziels wurde 2003 ein Aktionsplan von dem japanischen MEXT (Ministery of Education, Culture, Sports, Science and Technology) erstellt[9]. In dem Plan wurde die Notwendigkeit der englischen Sprache als Lingua franca betont. Die Englischkenntnisse der japanischen Bevölkerung, vor allem ihre Kommunikationsfähigkeit, sollen gefördert werden.

Somit werden heute in Japan Sprachen außer Englisch und Chinesisch von Seiten der Politik nicht gefördert. Es ist daher dringend notwendig, für Deutsch und andere europäische Fremdsprachen ihre Ziele und ihre Nützlichkeit klarzumachen. Die Motive für das Erlernen einer anderen Fremdsprache wie Deutsch sind schwer zu finden. Für eine L3-Sprache werden fast ausschließlich persönliche bzw. intrinsische Motivationen genannt. Im Zusammenhang der Stereotype spielen dabei die Bilder der jeweiligen Länder (Klassische Musik, Fußball, Küche etc.) eine große Rolle.

Während die japanische Regierung verstärkt auf die Förderung der englischen Sprache setzt, wird in Europa durch den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GERS) die individuelle Mehrsprachigkeit (Plurilingualismus) zur Erleichterung der Mobilität von Personen und Ideen gefördert.[10]

3 Grundlagen der Stereotypenforschung

3.1 Zum Begriff des Stereotyps

Erstmals erwähnt wurde der Begriff „Stereotype“ (von griech. steréo = starr, fest und týpos = Schlag; Eindruck; Muster) im Buch „Public Opinion“ des amerikanischen Journalisten Walter Lippman im Jahr 1922. Lippmann unterscheidet zwischen der Außenwelt und den Bildern in unseren Köpfen. Diese Bilder sind Stereotype. Stereotype sind mentale Repräsentationen der sozialen Umwelt. Dabei weist Lippmann darauf hin, dass die Bilder in unseren Köpfen nicht durch direkte persönliche Erfahrung entstehen, sondern im Zuge der Sozialisation als Ausdruck der öffentlichen Meinung vermittelt werden.

„For the most part we do not first see and then define, we define first, and then see. In the great blooming, buzzing confusion of the outer world we pick out what our culture has already defined for us, and we tend to perceive that which we have picked out in the form stereotyped for us by our culture.“ (Lippmann 1922: 81)

Um die komplexe Welt zu verstehen, ist der Mensch auf das denkökonomische Vereinfachungs­phänomen der Stereotypisierung als Orientierungshilfe angewiesen. Stereotype lassen sich demnach als kognitive Schemata definieren. Lippmann versteht unter den Stereotypen die Konzepte, mit denen der Mensch die Welt wahrnimmt und interpretiert.

Seit Lippmann ist eine Vielzahl von Definitionen vorgelegt worden. Es gibt verschiedene Erklärungsansätze in verschiedenen Fachbereichen. Die Stereotypenforschung ist eine interdisziplinäre Forschung.

In den Sozialwissenschaften erfolgte im Laufe der Entwicklung eine Eingrenzung des Begriffs.[11] Bei der Entstehung der Stereotypen werden nur wenige, selektive wahrgenommene Merkmale von Gruppen auf Grund der Zugehörigkeit zur eigenen Gruppe berücksichtigt. Die soziale Funktion von Stereotypen besteht in der Stärkung und Bewahrung der sozialen Identität einer Gruppe bzw. einer Gesellschaft.

„Ein Stereotyp ist der verbale Ausdruck einer auf soziale Gruppen oder einzelne Personen als deren Mitglieder gerichteten Überzeugung. Es hat die logische Form einer Aussage, die in ungerechtfertigt vereinfachender und generalisierender Weise, mit emotional-wertender Tendenz, einer Klasse von Personen bestimmte Eigenschaften oder Verhaltensweisen zu- oder abspricht.“ (Quasthoff 1973: 31)

Hier erweist sich das Stereotyp als der verbale Ausdruck einer Vorstellung von einer Gruppe. Die verallgemeinernden Äußerungen sind in der linguistischen Stereotypenforschung von Bedeutung. Stereotypen dienen durchaus als Orientierungshilfe, aber der Ausdruck Stereotyp hat im Allgemeinen eine negative Bedeutung und ist eng mit dem Vorurteil verbunden.

Heute spielen Stereotype bei der Entwicklung interkultureller Kommunikationskompetenz eine relevante Rolle. Stereotype sind nicht nur Überliefertes, etwas, was wir passiv aufnehmen, sondern Ausdruck kognitiver und affektiver Prozesse, und es werden ständig neue gebildet.[12]

Das Entstehen von Stereotypen ist eng an die Prozesse der Kategorisierung und Generalisierung gebunden. Stereotype sind somit Produkt kognitiver Prozesse.

Stereotypen sind Aussagen über bestimmte Merkmale und Verhaltensweisen der Mitglieder einer Gruppe. Es handelt sich um die Annahme, dass alle Mitglieder einer bestimmten Gruppe dieselben Eigenschaften haben.[13] Sie können sich auf die eigene (Autostereotyp) oder auf fremde Gruppen (Heterostereotyp) beziehen. Wenn sich diese Fremd- oder Selbstbilder an der Nationalität oder Ethnie einer Gruppe oder eines Individuums festmachen lassen, kann von nationalen Stereotypen gesprochen werden.

Im Rahmen der Sozialpsychologie ist das Stereotyp ein inhaltlich definierter Begriff. Da das Stereotyp aber als sprachliche Fassung gesehen wird, ist es notwendig, seine Erscheinungs­formen zu analysieren. Das Stereotyp ist Bestandteil der Kommunikation, der Alltagssprache. Die Intention des Sprechers und die Funktion des Sprechaktes sind von besonderer Bedeutung.

Zu verwandten Begriffen

Der Begriff „Stereotyp“ wird oft mit den Begriffen „Vorurteil“, „Klischee“ und „Bild“ bzw. „Image“ beinahe synonym verwendet.

Dąbrowska (1996) betont den affektiven Aspekt des Vorurteils. Vorurteile sind eine Teilmenge der Stereotype. Löschmann (1998) schlägt aber keine definitive Unterscheidung vor, wegen der starken Überlappung und der letztlich kaum klaren Abgrenzbarkeit. So ist die Festlegung der Abgrenzung vom jeweiligen Individuum abhängig. Meines Erachtens kann ein Vorurteil keine Orientierungshilfe sein. Stereotype sind wichtig für die Verarbeitung komplexer sozialer Informationen, Situationen, Handlungen. Im Gegensatz zum Vorurteil ist ein Stereotyp ein wichtiger Bestandteil der Kommunikation.

Das Wort „Klischee“ stammt von französischen cliché, welches ursprünglich „Abklatsch“ bedeutete. Es herrscht bezüglich der Definitionen und Abgrenzungen zum Stereotyp Uneinigkeit. Die Stereotypdefinition Quasthoffs (1973) betrachtet das Stereotyp als ausschließlich auf Personengruppen bezogen, hingegen kann das Klischee als unbegrenzt betrachtet werden.

Die Begriffe „Bild“ und „Image“ werden synonym verwendet. Laut Duden[14] ist ein „Image“ eine Vorstellung, ein Bild, das ein Einzelner oder eine Gruppe von einer anderen Einzelperson, Gruppe oder Sache hat; ein [idealisiertes] Bild von jemandem, etwas in der öffentlichen Meinung. Nach Löschmann (1988) ist „Bild“ eher eine komplexe Vorstellung. Das „Bild“ bzw. „Image“ hat mit dem Gesamteindruck zu tun.

3.2 Die sprachliche Erscheinungsformen des Stereotyps

Das Entstehen von Stereotypen ist eng an die Prozesse der Kategorisierung und Generalisierung gebunden. Bei der Generalisierung wird eine Eigenschaft ungerechtfertigt für alle Vertreter einer Kategorie gültig gemacht („Alle Japaner sind klein“). Zur Stereotypisierung wird eine Generalisierung, wenn sie all das ausklammert, was unserem Bild widerspricht. Sie manifestiert sich in Verabsolutierung und dem dauerhaften Festhalten an der Meinung.

Für die Suche nach Stereotypen werden hier einige wichtige Kriterien zusammengefasst.

Ein Stereotyp ist also eine Zusammenfassung von Eigenschaften oder Verhaltensweisen über „die anderen“. Seine Darstellung ist entweder explizit oder implizit, typisch oder atypisch.

- Darstellung:

explizit / implizit

typisch / atypisch

Eine explizite Darstellung und eine implizite Darstellung aus der Recherche:

Die Deutschen essen jeden Tag Wurst und trinken jeden Tag Bier.

http://www.kagakudojin.co.jp/pdf/c1357/eco_hajime.html - 23.03.2008

Was ist am wichtigsten für das Leben? Das ist Wasser.

Der Schiffbrüchige stirbt auf dem Meer ohne Wasser.

Aber wenn die Deutschen Durst bekommen, wünschen sie sich Bier anstatt Wasser!

http://www.encount.net/ekiura/8_1206.php - 22.03.2008

Eine typische Darstellung und eine atypische Darstellung aus der Recherche:

Da ist alles so schön bunt und freundlich un nich so "normal" XDD Typisch Japan eben!

http://kei-pan.myblog.de - 18.03.2008

Also nicht alle Japaner sind so trinkschwach.

http://oriba-san.blogspot.com/2008/03/zusammenfassung-der-letzten.html - 20.03.2008

Ein Stereotyp ist eine Überzeugung bzw. ein Urteil. Das Urteil kann entweder positiv oder negativ sein, kann auch neutral sein.

- Werturteilscharakter: positiv, negativ, neutral

Als Indikatoren spielen die generalisierenden Artikel, Partikeln und generalisierende Pronomen eine wichtige Rolle.

- Indikatoren:

Generalisierende Artikel: der, die, alle

Generalisierende Partikeln (Abtönungspartikeln): ja, doch, eben

Generalisierendes Pronomen: man

Alle Japaner sind winzig. Wirklich, wirklich winzig.

http://www.mikikitty.de/index/Miki/japanisch.htm - 18.03.2008

Die Japaner sind eben ein sehr höfliches Volk.

http://animexx.onlinewelten.com/forum/?forum=2&kategorie=1073&thread=141696&tseite=3 - 20.03.2008

Man sagt, dass mehr Papier gebraucht wird, um "Mangas" zu drucken, als dies für Toilettenpapier nötig ist.

http://www.eymanns.de/wissen.html - 19.03.2008

Bei den stereotypen Äußerungen werden oft Absicherungsmaßnahmen getroffen. Der Sprecher bzw. Autor signalisiert damit, dass er um die Einseitigkeit seiner Formulierung weiß.[15]

- Absicherungsmaßnahmen:

hedges: irgendwo, vielleicht, so'n bisschen

disclaimer: ohne jetzt irgendwie wertend zu sein

Berufung auf eine Autorität: hab ich gelesen

Walfang für "wissenschaftliche Zwecke"

als meeresbiologe muss ich leider sagen: "die japaner sind schweinehunde".
damit meine ich die nation als solche, welche, obwohl jedermann weiss dass a) die meere grundsätzlich am arsch sind, b) die wale vom aussterben bedroht sind und c) mann nicht 1000 wale abschlachten muss, um populationsstudien durchzuführen, eine ganze flotte ausschickt, trotz kritik von vielen nationen, um wale für den konsum zu jagen. das ist nicht vertretbar und für mich ein grund für eine invasion. wäre ich an der macht und nicht john howard, dann wäre tokyo jetzt "new sydney". (ok, etwas übertrieben, aber ihr merkt, wo ich damit hin will... Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten)
auf jeden fall meine ich mit "die japaner" nicht jeden einzelnen japaner, obwohl die schon alle irgendwie spinnen Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten
dass jemand sich betroffen fühlt, wenn ich die politik japans angreife, dann "tough luck mate", sie verdient kritik.

http://forum.vis.ethz.ch/showthread.php?t=6812 - 15.03.2008

Stereotype dienen als Orientierungshilfe und werden oft zur Selbsterhöhung genutzt. Sie sind aber auch einfach ein Mittel der eigenen Identitätsbestimmung.[16] Das geschieht oft mit der Gegenüberstellung von Wir-Sie-Gruppen.

- Gegenüberstellung von Wir-Sie-Gruppen:

Die Japaner reden lieber zweideutig, hingegen diskutieren die Deutschen gerne durch und durch.

http://blog.goo.ne.jp/mimifuku_act08/e/5f2772e3498bd5ef10d7c1faea8b9fd8

- 23.03.2008

4 Recherche

4.1 Suchkriterien

Die Quellen dieser Arbeit sind Texte im Internet. Da die Arbeit darauf abzielt, aktuell existierende Stereotype zwischen Japanern und Deutschen herauszufinden, wurden Übersetzungen z.B. aus dem Englischen sowie Artikel von anderen Nationen außer Japanern und Deutschen ausgelassen. Wissenschaftliche Artikel bzw. Hausarbeiten von Studenten blieben ebenso unberücksichtigt. Es handelt sich hauptsächlich um Texte, die explizit oder implizit Stereotype enthalten, von Autoren mit ganz unterschiedlichen Hintergründen.

Zu Beginn der Recherche werden einige relevante Kommunikationsformen im Internet näher betrachtet.

4.2 Internet

Das Internet ist der größte Informationsmarkt der Welt mit gigantischen Wachstumsraten, das Dateiübertragungssystem für Texte, Programme, Töne und Bilder. Das Kommunikationssystem basiert auf der Vernetzung der Computer aller Länder. Somit können die Benutzer Informationen weltweit untereinander austauschen. Das World Wide Web bietet heute ein vielseitiges breitgefächertes Forum, dessen Informationsangebot jede andere Kommunikationsforum an Reichhaltigkeit, Schnelligkeit und Reichweite übertrifft.

Japaner wie Deutsche tragen ein ganz besonderes Bild vom jeweils anderen Land im Kopf. Dieses Bild entsteht aus vielen Quellen, aber selten durch Erfahrungen aus erster Hand. Vielmehr streuen die verschiedenen Massenmedien neue Eindrücke, mit denen wir unser Bild ergänzen. Besonders hat das Internet mit seinen privaten und kommerziellen Auftritten heute einen großen Einfluss auf unser „Bild im Kopf“.

Die onlinetypischen Kommunikationsmöglichkeiten lassen die Rezipienten selbst aktiv mitwirken. Das Internet dient als interaktives Medium und sein Inhalt ist nutzergeneriert. Das heißt, dass das Internet nicht nur die Quelle von Informationen ist, sondern auch der Ort, wo die authentische Kommunikation stattfindet. Im Internet kann jedermann und jedefrau frei kommunizieren und publizieren. Weltweit gibt es heute mehr als eine Milliarde Internetnutzer.[17]

Wegen der Anonymität, die das Internet den Internetnutzern zur Verfügung stellt, ist das Kommunikationsverhalten im Internet anders als bei der normalen Kommunikation, die als sogenannte „Face-to-Face-Kommunikation“ gilt. Der Benutzer kann viel ungezwungener in Form einer Konversation mit ungewöhnlich vielen Teilnehmern seine Meinungen austauschen.

Die computervermittelte Kommunikation[18] scheint somit ein relevanter Gegenstand für die wissenschaftliche Untersuchung. Sie ist genauso vielseitig und komplex wie die Face-to-Face-Kommunikation.

Diese Arbeit geht davon aus, dass das Internet ein passendes Medium für die Stereotypenforschung ist, da die computervermittelte Kommunikation genauso wie die Face-to-Face-Kommunikation den Einfluss der Stereotype nicht ausschließen kann.

Zu Beginn dieser Arbeit stellt sich die Frage: Wie kann man effektiv die anscheinend relevanten Texte für die Stereotypenforschung im Internet finden? Im Internet gibt es Unterschiedliche Formen für verschiedene Kommunikationszwecke. Das Netz spiegelt alle Bereiche der menschlichen Gesellschaft wider. Um die zielorientierten Suchkriterien zu finden, werden einige relevante Kommunikationsformen im Internet zuerst näher betrachtet.

4.2.1 Foren

Ein Internetforum, auch Diskussionsforum, bietet die Möglichkeit, eigene Meinungen und Erfahrungen auszutauschen und zu archivieren. Im Prinzip kann jeder dort schreiben und lesen, gelegentlich ist eine Anmeldung erforderlich. Ein Internetforum besitzt üblicherweise ein Thema bzw. ist nach Themen in einzelne Unterforen unterteilt.

Um Stereotype zu erforschen sollten die Forumbeiträge sehr nützlich sein. In Deutschland gibt es mehrere Foren, die speziell Japan als Thema haben. Darunter werden zwei Foren untersucht.

Deutsche Foren:

- EMBJAPAN / Die Japan Community http://www.embjapan.de/

Forum: http://www.embjapan.de/forum/japan-allgemein-f2.html - 12.03.2008

- JAPANLINK http://www.japanlink.de/

Forum: http://www.japanlink.de/cgi-bin/jaliforum/YaBB.pl - 12.03.2008

Japanisches Forum:

- 2channel (jp. 2ちゃんねる, Ni-channeru ) http://www.2ch.net/

Forum: http://www2.2ch.net/2ch.html - 12.03.2008

2channel ist das größte Internetforum der Welt. 2channel wird in japanischer Sprache betrieben und hat knapp 10 Millionen Benutzer. Um Trends zu erfassen, beschäftigt sich sogar die größte Werbeagentur der Welt Dentsu mit den Beiträgen auf 2channel.[19] 2channel hat 860 Unterforen, auch Boards, und die interne Suchmaschine.

4.2.2 Blogs

Ein Weblog, meist abgekürzt als Blog, ist eine regelmäßig aktualisierte Webseite, die bestimmte Inhalte in umgekehrt chronologischer Reihenfolge darstellt. In Form von Online-Tagebüchern oder -Journalen funktionieren Blogs ähnlich wie private Homepages, aber Blogs haben eine zugängliche Kommentarfunktion und das „Verlinken“ auf andere Webseiten. Somit dienen Blogs zur Veröffentlichung und Weitergabe von Neuigkeiten und eigenen Meinungen. Die Gesamtheit aller Blogs wird als „Blogosphäre“ und die Weblog-Autoren werden als „Blogger“ bezeichnet. Weltweit gibt es weit über 70 Millionen Blogs[20] und Blogs wachsen neben Radio, TV und Zeitung zu einer neuen Informationsquelle heran.

Die Japaner sind die führende Blogger-Nation: 13,54 Millionen Teilnehmer bei 14 führenden Blog-Seiten-Anbietern, sprich ein Zehntel der Bevölkerung.[21] In Japan werden Blogs immer mehr von einem Mobiltelefon mit Inhalten gefüllt („Moblogs“). Blogs haben sich mittlerweile auch im deutschsprachigen Raum etabliert. Blogger haben heute über das Internet Einfluss auf andere.

Um Stereotype zu erforschen, haben sich die Blogbeiträge von Austauschschülern, Studenten und Touristen als sehr nützlich herausgestellt.

4.2.3 Vlogs

Das Vlog ist ein Kunstwort, zusammengesetzt aus „Video“ und „Blog“. Ein Vlog ist auch eine Webseite sowie ein Blog, aber das enthält mehrheitlich Videos als neue Einträge. Bei der Suche nach Stereotypen stellte sich heraus, dass mehrere deutsche Vlogs japanische Videos enthielten und Kommentare in sehr generalisierender Weise zeigten. Durch das populärste Videoportal „Youtube“[22] oder andere Anbieter können immer mehr Videos im Netz gesehen werden.

4.2.4 Witze-Sammlungen

„Witze leben von der Reduktion, und sie werden nur verstanden, wenn das Ausgelassene allen Zuhörern (oder Lesern) ebenso bekannt und gegenwärtig ist wie dem Erzähler. Dieses Element eines beiderseitigen Vorverständnisses haben Witze und Stereotypen gemeinsam“ (Hahn / Hahn 2002: 18)

Im Internet findet man mehrere Witze-Sammlungen. Manche Seiten sind nach Themen kategorisiert und oft gibt es die Möglichkeit, eigenen Lieblingswitze auf die Seite zu stellen und die Witze anderer zu bewerten.

[...]


[1] Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Mann [02.03.2008]

[2] Vgl. http://zif.spz.tu-darmstadt.de/jg-12-1/docs/Klema.pdf [02.03.2008]

[3] „Manga“ ist der japanische Begriff für Comics und „Anime“ bezeichnet in Japan produzierte Animationsfilme.

[4] Vgl. http://www.de.emb-japan.go.jp/de-jp/kooperation.html [08.03.08]

[5] Journalistin und Autorin Naoko Fukuda schreibt im Buch „日本はどう報じられているか“ ( nihon wa dou houjirareteiruka ) im Jahr 2004 über die deutsche Medien in Bezug auf Japan.

[6] Tōru Kumagai (Journalist, Autor und Auslandskorrespondent) 2004: 142-144

Vgl. http://www.tkumagai.de/NHK%20Doitus%20Nihon.htm (Japanisch) [08.03.08]

[7] Vgl. Metzler 2003 Der aktuelle Stand nach eigener Recherche beim

Statistischem Bundesamt: http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/ [14.03.2008] und

Japan Tourism Marketing Co.: http://www.tourism.jp/english/statistics/inbound.php [14.03.2008]

[8] Vgl. http://www.kantei.go.jp/jp/21century/report/pdfs/2profile.pdf [07.03.2008]

[9] Vgl. http://www.mext.go.jp/english/topics/03072801.htm [07.03.2008]

[10] Vgl. http://www.goethe.de/z/50/commeuro/deindex.htm [07.03.2008]

[11] Vgl. Wenzel 1978: 21-22

[12] Vgl. Löschmann 1998: 8-9

[13] Vgl. Benkhoff 1998: 59

[14] Duden - Deutsches Universalwörterbuch, 6., überarbeitete Auflage. Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich: Dudenverlag 2007.

[15] Vgl. Heringer 2004: 203

[16] Vgl. Löschmann 1998

[17] Vgl. http://www.bsi-fuer-buerger.de/internet/01_02.htm [12.03.08]

[18] Der Ausdruck „computervermittelte Kommunikation“ gilt als jede Kommunikation (Verständigung), die durch den Einsatz eines Computers vermittelt bzw. ermöglicht wird.

[19] Vgl. http://www.wired.com/culture/lifestyle/news/2007/04/2channel [14.03.2008]

[20] Vgl. http://www.sifry.com/alerts/archives/000493.html [14.03.2008]

[21] Vgl. http://www.heise.de/tr/Blog-Oscar-fuer-Japan--/blog/artikel/103394 [14.03.2008]

[22] Vgl. http://www.tagesschau.de/ausland/meldung105482.html [14.03.2008]

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Details

Titel
Nationalstereotype im Internet: Deutsch vs. Japanisch
Hochschule
Universität Augsburg
Note
1,7
Autor
Jahr
2008
Seiten
61
Katalognummer
V208763
ISBN (eBook)
9783656361978
ISBN (Buch)
9783656363170
Dateigröße
744 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Interkulturelle Kommunikation, Japan, Vorurteilen, Stereotypen, Nationale Stereotypen, Internet, Nationalstereotypen
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Hatsune Schoderer (Autor), 2008, Nationalstereotype im Internet: Deutsch vs. Japanisch, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208763

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Titel: Nationalstereotype im Internet: Deutsch vs. Japanisch


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