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Der Impairment Test mach IAS 36, konzeptionelle Grundlagen und empirischer Befund anhand deutscher börsennotierter Unternehmen

Title: Der Impairment Test mach IAS 36, konzeptionelle Grundlagen und empirischer Befund anhand deutscher börsennotierter Unternehmen

Diploma Thesis , 2012 , 80 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Christian Massmann (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Summary Excerpt Details

Der Aufbau dieser Arbeit wurde mit der Zielsetzung gewählt, in möglichst kompakter und zweckmäßiger Form die zentralen Bestandteile der Goodwill-Bilanzierung nach den IFRS vorzustellen. Durchlaufend soll neben der Behandlung von theoretischen Erklärungen der Bezug zur Bilanzierungspraxis gewahrt werden. Im ersten Kapitel dieser Arbeit werden Hintergrund und Konzeption des IFRS 3 behandelt. Die technische Durchführung der Kaufpreisallokation (purchase price allocation) sowie die Erstbilanzierung des derivativen Goodwills bilden den Schwerpunkt des zweiten Kapitels. Ebenfalls wird die Bilanzierung der Eventualität erläutert, dass die Anschaffungskosten geringer sind als der beizulegende Zeitwert der erworbenen Vermögenswerte abzüglich der Schulden (sog. Badwill). Zusätzlich werden Spezialfälle, wie die Bilanzierung eines derivativen Goodwills im Rahmen eines sukzessiven Unternehmenserwerbs und die Folgen einer Entkonsolidierung für einen bereits vorhandenen Goodwill behandelt. Im dritten Kapitel wird die Folgebilanzierung des Goodwills dargestellt. Im Abschluss des Kapitels wird unter Berücksichtigung der diversen empirischen sowie theoretischen Untersuchungen der Impairment-only-approach kritisch gewürdigt.

Im vierten Kapitel erfolgt die empirische Untersuchung der Goodwill-Bilanzierung und des Goodwill-Impairments anhand der Untersuchung von 138 börsennotierten Unternehmen. Es erfolgt eine Feststellung des Goodwill-Bestands sowie des Umfangs der Goodwill-Impairments in dem Zeitraum 2008 bis 2011. Nach einer Beurteilung möglicher bilanzpolitischer Zusammenhänge erfolgt eine Untersuchung der Wertrelevanz ausgewählter veröffentlichter Rechnungslegungsgrößen. Anschließend werden die Ergebnisse interpretiert und die Wertrelevanz des ausgewiesenen Goodwill-Impairments beurteilt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 ZIELSETZUNG UND AUFBAU DER ARBEIT

1.2 HISTORIE, ZIELSETZUNG UND ANWENDUNGSBEREICH DES IFRS 3

1.3 EIGENSCHAFTEN DES GOODWILLS

2. DIE ANWENDUNG DER ERWERBSMETHODE UND DER KAUFPREISALLOKATION

2.1 FESTLEGUNG DES ERWERBERS

2.2 BESTIMMUNG DES ERWERBSZEITPUNKTS

2.3 AUFDECKUNG UND VERTEILUNG DER ANSCHAFFUNGSKOSTEN

2.4 GOODWILLERMITTLUNG

2.4.1 Identifizierung der erworbenen Vermögenswerte und übernommen Schulden

2.4.2 Bewertung der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden

2.4.3 Bewertung von materiellen Vermögenswerten

2.4.4 Bewertung von immateriellen Vermögenswerten

2.4.5 Bewertung von Marken

2.4.6 Bewertung von Finanzinstrumenten

2.4.7 Bewertung von Schulden

2.5 DIE ERSTBILANZIERUNG DES GOODWILLS: DAS GOODWILL-WAHLRECHT

2.6 KRITISCHE WÜRDIGUNG DES FULL-GOODWILL-WAHLRECHTS

2.7 BESONDERHEITEN DES UNTERNEHMENSERWERBES

2.7.1 Reverse Aquisition

2.7.2 Sukzessiver Unternehmenserwerb

2.7.3 Behandlung des Goodwills bei der Entkonsolidierung

2.7.4 Der Goodwill in Verbindung mit Gemeinschaftsunternehmen und Equity-Bilanzierung

3. DIE FOLGEBILANZIERUNG DES GOODWILLS

3.1 DIE FESTSTELLUNG DES WERTBERICHTIGUNGSBEDARFS

3.1.1 Die Berechnung des Nettoveräußerungswerts

3.1.2 Die Berechnung des Nutzungswerts

3.1.3 Die Schätzung der Mittelzuflüsse für die Detailplanungsphase

3.1.4 Die Schätzung der Mittelzuflüsse für die Fortschreibungsphase

3.1.5 Die Bestimmung des Diskontierungszinssatzes

3.1.6 Strukturierung der Zahlungsmittelgenerierenden Einheiten und Goodwill Allokation

3.2 BLIANZIELLE ERFASSUNG DES GOODWILLS-IMPAIRMENTS

3.3 KRITISCHE WÜRDIGUNG DER FOLGEBEWERTUNG DES GOODWILLS

4. EMPIRISCHE ANALYSE DES GOODWILLS UND DER GOODWILL-IMPAIRMENTS

4.1 VORGEHENSWEISE UND ZIELSETZUNG

4.1.1 Goodwill -Bestandsanalyse

4.1.2 Goodwill -Impairment Analyse

4.2 DIE WERTRELEVANZ VON RECHNUNGSLEGUNGSINFORMATIONEN

4.2.1 Bisherige Forschung: Das Ohlson Modell (1995)

4.2.2 Kritik des Ohlson Modells

4.2.3 Das Feltham-Ohlson Modell (1995)

4.3 KRITISCHE WÜRDIGUNG DER WERTRELEVANZFORSCHUNG

4.4 WERTRELEVANZANALYSE DEUTSCHER BÖRSENNOTIERTER UNTERNEHMEN

4.4.1 Hypothesenbildung

4.4.2 Methodik und Erwartungen

4.4.3 Ergebnisse des Wertrelevanztests

4.4.4 Würdigung der Untersuchungsergebnisse

4.5 THESENFÖRMIGE ZUSAMMENFASSUNG, EINSCHRÄNKUNGEN UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Bilanzierung des derivativen Goodwills im Konzernabschluss nach IFRS 3 und IAS 36 detailliert darzustellen, kritisch zu würdigen und durch eine empirische Untersuchung an deutschen börsennotierten Unternehmen deren Wertrelevanz am Kapitalmarkt zu analysieren.

  • Grundlagen der Kaufpreisallokation und Goodwill-Erstbilanzierung nach IFRS.
  • Methodik der Folgebewertung und Durchführung des Goodwill-Impairment-Tests.
  • Kritische Analyse von bilanzpolitischen Gestaltungsspielräumen beim Impairment-only-Ansatz.
  • Empirische Untersuchung zur Wertrelevanz von Goodwill-Impairments bei DAX-, MDAX- und SDAX-Unternehmen.

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Identifizierung der erworbenen Vermögenswerte und übernommen Schulden

Als erster Schritt der Kaufpreisallokation werden alle denkbar werthaltigen Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden identifiziert und auf Erfüllung der jeweils relevanten Ansatzkriterien geprüft. Eine Beurteilung des Ansatzes erfolgt nach den allgemeinen Kriterien des IFRS Framework. Demzufolge ist ein Vermögenswert oder eine Schuld anzusetzen sofern Identifizierbarkeit gegeben ist, ein wirtschaftlicher Nutzenzufluss bzw. Nutzenabfluss wahrscheinlich und eine verlässliche Messbarkeit der jeweiligen Fair Values sowie Mittelabflüsse möglich ist. Die Identifizierbarkeit bei materiellen Vermögenswerten bereitet in der Regel keine großen Schwierigkeiten, allerdings ist die Abgrenzung von immateriellen Vermögenswerten zu dem Goodwill deutlich anspruchsvoller.

IFRS 3.46 verweist auf IAS 38 und spezifiziert die Definitionsmerkmale für immaterielle Vermögenswerte. Folgend liegt ein immaterieller Vermögenswert vor, wenn er auf einem vertraglichen oder gesetzlichen Recht basiert und als separierbar zu betrachten ist. Das Kriteriums der Separierbarkeit zu erfüllen bedeutet die Möglichkeit, den Vermögenswert einzeln oder gebündelt zu veräußern, zu vermieten, zu lizensieren oder anderweitig zu übertragen. Dieses Kriterium bezieht sich demzufolge auf die selbständige Verwertbarkeit, welche nicht mehr vorliegt, sofern eine Übertragung des immateriellen Vermögenswerts nur bündig mit einem Goodwill erfolgen kann. Allgemein verboten ist nach IAS 38 die Aktivierung von originären Geschäfts- oder Firmenwerten, selbst geschaffene Markennamen sowie Ausgaben für Weiterbildungen. Immaterielle Vermögenswerte sind entweder einer Forschungs- oder einer Entwicklungsphase zuzuordnen. Eine Aktivierung ist nur von denjenigen immateriellen Vermögenswerten zulässig, die der Entwicklungsphase zugeordnet sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Bedeutung des derivativen Goodwills im Kontext der Globalisierung und der regulatorischen Anforderungen durch IFRS, sowie Zielsetzung der Arbeit.

2. DIE ANWENDUNG DER ERWERBSMETHODE UND DER KAUFPREISALLOKATION: Detaillierte Darstellung der technischen Durchführung von Unternehmenserwerben und der Ermittlung des Goodwills gemäß IFRS 3.

3. DIE FOLGEBILANZIERUNG DES GOODWILLS: Erklärung des Impairment-only-Ansatzes sowie der methodischen Schritte zur Durchführung einer jährlichen Werthaltigkeitsprüfung nach IAS 36.

4. EMPIRISCHE ANALYSE DES GOODWILLS UND DER GOODWILL-IMPAIRMENTS: Quantitative Untersuchung der Goodwill-Bestände und Wertminderungen von 138 deutschen Unternehmen sowie Analyse der Wertrelevanz dieser Informationen für den Kapitalmarkt.

Schlüsselwörter

Goodwill, IFRS 3, IAS 36, Impairment-Test, Kaufpreisallokation, Wertrelevanz, Unternehmenszusammenschluss, Bilanzpolitik, Konzerngewinn, Finanzberichterstattung, Goodwill-Impairment, Kapitalmarkt, Nutzungsdauer, Nettoveräußerungswert, Diskontierungszinssatz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bilanzierung und Folgebewertung des derivativen Goodwills nach internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) und prüft deren praktische Anwendung sowie Relevanz für den Kapitalmarkt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit deckt die Konzepte der Kaufpreisallokation, die jährliche Werthaltigkeitsprüfung (Impairment-Test) und die empirische Analyse von Goodwill-Beständen sowie Abschreibungen in deutschen börsennotierten Unternehmen ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Bilanzierungspraxis kritisch zu hinterfragen und mittels einer empirischen Studie zu belegen, ob Goodwill-Impairments für Investoren entscheidungsnützliche Informationen darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt neben einer fundierten Literaturanalyse eine empirische Untersuchung anhand von Geschäftsberichten sowie eine quantitative Analyse mittels OLS-Regression zur Bestimmung der Wertrelevanz.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen des IFRS 3 und IAS 36 erläutert, gefolgt von einer tiefgehenden empirischen Analyse, die Goodwill-Bestände und -Impairments in den Jahren 2008 bis 2011 untersucht.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Zentrale Begriffe sind Goodwill, IFRS 3, IAS 36, Impairment-Test, Wertrelevanz, Kaufpreisallokation und Bilanzpolitik.

Was ist das Ergebnis in Bezug auf das "full-Goodwill-Wahlrecht"?

Die Arbeit stellt fest, dass das Wahlrecht in der Praxis nur eine untergeordnete Rolle spielt, da Unternehmen aufgrund der möglichen Ergebnisvolatilität eher auf konservative Ansätze setzen.

Wie beeinflussen Goodwill-Impairments den Marktwert?

Die empirische Analyse zeigt, dass der Kapitalmarkt Goodwill-Impairments als signifikante und negative Information wahrnimmt, was sich in einer negativen Korrelation zum Aktienkurs niederschlägt.

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Details

Title
Der Impairment Test mach IAS 36, konzeptionelle Grundlagen und empirischer Befund anhand deutscher börsennotierter Unternehmen
College
University of Cologne
Grade
1,7
Author
Christian Massmann (Author)
Publication Year
2012
Pages
80
Catalog Number
V208890
ISBN (eBook)
9783656363613
Language
German
Tags
impairment test grundlagen befund unternehmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Massmann (Author), 2012, Der Impairment Test mach IAS 36, konzeptionelle Grundlagen und empirischer Befund anhand deutscher börsennotierter Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208890
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