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Gesellschaftliche Ursachen ethnischer Konflikte durch Migration

Título: Gesellschaftliche Ursachen ethnischer Konflikte durch Migration

Trabajo , 2011 , 13 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Dennis Sluyterman (Autor)

Trabajo social
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Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit den Gesellschaftlichen Gründen Ethnischer Konflikte in Einwanderungsgesellschaften, mit dem Schwerpunkt auf die sozialen Rahmenbedingungen und Auslöser der Konflikte innerhalb dieser Gesellschaften. Dabei muss natürlich erst einmal geklärt werden, wie die Migranten innerhalb der Gesellschaft zur Minderheit deklariert werden und
welche Gesellschaftlichen Vorgänge dafür verantwortlich gemacht
werden können. Im weiteren Verlauf dieser Hausarbeit geht es vor allem um die
Formen, Ursachen und Funktionen sozialer Konflikte der Zugewanderten in wichtigen sozialen Bereichen des Gesellschaftlichen Lebens (Arbeit, Bildung, Wohnraum)2, um die Konkurrenz zwischen Einwanderern und Einheimischen beim Kampf um Arbeit, Bildung und Wohnraum und um den Grad der gewährten Partizipation den die Einwanderungsgesellschaften den Migranten in ihrem Alltag auferlegten und letztendlich Auslöser jener ethnischerKonflikte sind, seien sie nun gegen die Aufnahmegesellschaft oder sogar gegen andere Minderheiten innerhalb dieser gerichtet3, die seit Jahrzehnten in allen Teilen der Welt beobachtet werden können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Die Minderheit

2. Formen, Ursachen und Funktionen sozialer Konflikte

2.1 Erscheinungsformen sozialer Konflikte

2.1.1 Gesichtspunkte der Konfliktbeziehung

2.2 Ursachen sozialer Konflikte

2.3 Funktionen sozialer Konflikte

3. Die Diskriminierung der Minderheiten

3.1 Die Unterschiedlichen Formen der Diskriminierung

3.1.1 Unterschiedliche kulturelle Werte

3.1.2 Zuschreiben negativer Merkmale

3.1.3 Soziale Vorurteile

3.1.4 Diskriminierungen

3.2 Die Reaktion auf die Diskriminierung

3.2.1 Akkommodation

3.2.2 Herausfordern der Dominanten Mehrheit

4. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die gesellschaftlichen Ursachen ethnischer Konflikte in Einwanderungsgesellschaften und analysiert, wie soziale Rahmenbedingungen sowie Diskriminierungsprozesse das Zusammenleben zwischen Minderheiten und der dominanten Mehrheit beeinflussen.

  • Soziologische Analyse von Minderheiten und deren Entstehung
  • Differenzierung zwischen latenten und manifesten sozialen Konflikten
  • Untersuchung von Diskriminierungsmechanismen und deren Legitimierung
  • Reaktionsmuster von Minderheiten auf Ausgrenzung
  • Herausforderungen für die Integration in modernen Gesellschaften

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Zuschreiben negativer Merkmale

Die dominanten Gruppen schreiben den Angehörigen der Minderheiten eine Reihe von negativen Merkmalen zu, um sie sozial negativ anlasten zu können. Wenn diese Merkmale visuell besonders gut erkennbar sind, können diese Kennzeichen eher zur fundamentalen Andersartigkeit deklariert werden. Dieser Vorgang wird in der Psychologie oft mit dem Begriff „Projektion“ erklärt. „Projektion schaffen oder verstärken Vorurteilsbereitschaft und aggressive Impulse auf Seiten der Mehrheit gegen unterdrückte Minderheiten; die Art und Zielrichtung der Projektion ist abhängig von dem gesellschaftlich zugeschriebenen Stereotyp der Minderheit.“ Diese zuschreibung von Negativen Merkmalen ist ein Vorgang, in dem die dominanten Gruppen versuchen, für ihre Diskriminierung der Minderheiten legitime Gründe zu finden. Es ist ein Prozeß der Marginalisierung der Minderheiten, da Dominanten Gruppen über solches Schubladendenken versuchen, ihre Überlegenheit über die Minderheit aufrechtzuerhalten und die Benachteiligung der Minderheiten zu rechtfertigen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema der ethnischen Konflikte in Einwanderungsgesellschaften und grenzt den Fokus auf die sozialen Rahmenbedingungen der Integration ein.

1. Die Minderheit: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung von Minderheiten und deren soziale Definition durch die dominante Mehrheitsgesellschaft.

2. Formen, Ursachen und Funktionen sozialer Konflikte: Es werden grundlegende sozialwissenschaftliche Konflikttheorien dargelegt, um das Verständnis für Spannungen zwischen Gruppen zu schärfen.

2.1 Erscheinungsformen sozialer Konflikte: Dieses Kapitel differenziert zwischen latenten und manifesten Konflikten sowie deren jeweiligem Austragungsmodus.

2.1.1 Gesichtspunkte der Konfliktbeziehung: Hier wird zwischen echten und unechten Konflikten unterschieden, basierend auf deren Zielsetzung und Ursprung.

2.2 Ursachen sozialer Konflikte: Das Kapitel analysiert strukturelle Ungleichheiten und Interessenskonflikte als Quellen für gesellschaftliche Spannungen.

2.3 Funktionen sozialer Konflikte: Es wird untersucht, welche sozialen Rollen Konflikte einnehmen, insbesondere im Kontext von Partizipationsforderungen benachteiligter Gruppen.

3. Die Diskriminierung der Minderheiten: Dieses Kapitel beschreibt Diskriminierung als globales Phänomen, das auf systemischen Ablehnungsmustern basiert.

3.1 Die Unterschiedlichen Formen der Diskriminierung: Eine Übersicht über Mechanismen, durch die Ablehnung gegenüber Minderheiten institutionalisiert wird.

3.1.1 Unterschiedliche kulturelle Werte: Erläutert, wie Differenzen in kulturellen Wertesystemen zu Missverständnissen und Ausgrenzung führen.

3.1.2 Zuschreiben negativer Merkmale: Beschreibt den psychologischen Prozess der Projektion und Stereotypisierung als Mittel zur Rechtfertigung von Diskriminierung.

3.1.3 Soziale Vorurteile: Analysiert, wie Vorurteile als Instrumente politischer Machtausübung instrumentalisiert werden.

3.1.4 Diskriminierungen: Definiert Diskriminierung als unzulässige Ungleichbehandlung und Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes.

3.2 Die Reaktion auf die Diskriminierung: Beschreibt die historische Entwicklung und die unterschiedlichen Reaktionsweisen von Migrantengenerationen auf soziale Ausgrenzung.

3.2.1 Akkommodation: Erläutert die Anpassung an die Mehrheitsgesellschaft als eine mögliche, jedoch psychisch belastende Strategie.

3.2.2 Herausfordern der Dominanten Mehrheit: Diskutiert organisierte Protestformen und den politischen Widerstand gegen soziale Benachteiligung.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit einer Sensibilisierung der Bevölkerung zusammen, um Völkerverständigung zu fördern und einer Radikalisierung entgegenzuwirken.

Schlüsselwörter

Einwanderungsgesellschaft, ethnische Konflikte, Minderheiten, Diskriminierung, soziale Ungleichheit, Integration, Projektion, Stereotype, Vorurteile, soziale Spannungen, Partizipation, Akkommodation, gesellschaftliche Rahmenbedingungen, Migration, Konflikttheorie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den gesellschaftlichen Gründen für ethnische Konflikte in Einwanderungsländern und untersucht die Dynamik zwischen Minderheiten und der Mehrheitsgesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Minderheiten, die Entstehung und Funktionen sozialer Konflikte sowie die Mechanismen und Folgen von Diskriminierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die sozialen Vorgänge zu beleuchten, die zur Diskriminierung von Migranten führen, und aufzuzeigen, wie diese Konflikte innerhalb der Gesellschaft entstehen und wahrgenommen werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine sozialwissenschaftliche Analyse und Literaturrecherche, um theoretische Konzepte (wie den Begriff der Projektion oder Konfliktarten) auf die Realität von Einwanderungsgesellschaften anzuwenden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Erscheinungsformen von Konflikten, die Ursachen für Diskriminierung durch kulturelle Differenzen und Vorurteile sowie die verschiedenen Reaktionsweisen der Betroffenen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Einwanderungsgesellschaft, soziale Diskriminierung, ethnische Konflikte, Minderheiten und Integration beschreiben.

Wie unterscheiden sich latente und manifeste Konflikte laut dem Text?

Latente Konflikte sind meist nicht als solche erkennbar und führen nicht zur offenen Austragung, während manifeste Konflikte offen ausgetragen werden und für Dritte sichtbar sind.

Welche Rolle spielt die Akkommodation bei der Reaktion auf Diskriminierung?

Akkommodation beschreibt den Prozess des Abfindens mit einer machtlosen Situation und die notwendige Anpassung an die Mehrheitsgesellschaft, was oft mit hohem psychischem Preis verbunden ist.

Final del extracto de 13 páginas  - subir

Detalles

Título
Gesellschaftliche Ursachen ethnischer Konflikte durch Migration
Universidad
Protestant University of Applied Sciences Rheinland-Westfalen-Lippe
Curso
Sozialpolitik
Calificación
2,3
Autor
Dennis Sluyterman (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
13
No. de catálogo
V208934
ISBN (Ebook)
9783656365532
ISBN (Libro)
9783656366478
Idioma
Alemán
Etiqueta
migration konflikte ethnien gesellschaft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dennis Sluyterman (Autor), 2011, Gesellschaftliche Ursachen ethnischer Konflikte durch Migration, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208934
Leer eBook
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