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"... wenn ich gekonnt hätte, hätte ich lieber gekifft!" Potential des narrativen Interviews und ero-epischen Gesprächs mit Konsumenten von Legal Highs

Titel: "... wenn ich gekonnt hätte, hätte ich lieber gekifft!" Potential des narrativen Interviews  und ero-epischen Gesprächs mit Konsumenten von Legal Highs

Bachelorarbeit , 2012 , 82 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Sozialpädagogin B.A. Nadja Holzmayr (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wurden zwei junge Männer zu ihrer persönlichen Lebensgeschichte und ihrem Konsum von „Legal Highs“ befragt. Als Methode wurde eine Kombination aus zwei gängigen Interviewtechniken gewählt, dem „narrativen Interview“ nach Fritz SCHÜTZE und dem „ero-epischen“ Gespräch nach Roland GIRTLER, um die Vorteile beider Techniken zu nutzen und dadurch einen maximalen Erzähl- und Informationsfluss zu erhalten.
Im Forschungsinteresse lagen das Verstehen der lebensweltlichen Hintergründe der Befragten, deren subjektives Erleben und persönliche Erfahrungen mit der Droge, die Auswertung ihrer Biografie in einer Fallanalyse und das Erforschen der Sinnhaftigkeit der Methodenkombination in der Fallarbeit.
Im ersten inhaltlichen Abschnitt wird dem Leser ein Grundlagenwissen zu den Themenbereichen Konsum, Sucht und „Legal Highs“ vermittelt. Im anschließenden Kapitel wird die gewählte Methodik der Erhebung genau erläutert und im folgenden Forschungsteil das Interviewsetting, die Durchführung und die Datenauswertung aufgezeigt. Im Portrait-Kapitel wird ein Interview dargestellt und ausführlich nach Fritz SCHÜTZEs Prozessstrukturen, dem Verlaufskurvenmodell nach Engel PRINS und dem Vulnerabilitätsmodell nach Ralf SCHNEIDER ausgewertet.
Die Erkenntnisgewinne für die Soziale Arbeit, für den Beforschten und zu den „Legal Highs“ werden im Anschluss erläutert. In der abschließenden Betrachtung werden Hypothesen gebildet und die Relevanz zur Sozialen Arbeit hergestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

2.1 Konsum und Sucht

2.1.1 Der Begriff „Droge“ in Hinsicht des Lebensstils

2.1.2 Suchtverständnis

2.1.3 Phasen der Sucht

2.2. „Legal Highs“

2.2.1 Arten

2.2.1.1 „Research Chemicals“

2.2.1.2 Räuchermischungen

2.2.2 Rechtliche Lage

2.2.3 Verbreitung

3. Methode der Erhebung

3.1 Das „narrative Interview“

3.2 Das „ero-epische Gespräch“

3.3 Die Kombination

4. Forschungsteil

4.1 Interviewsetting

4.2 Interviewdurchführung

4.3 Datenauswertung

4.3.1 Aufbereitung des Materials

4.3.2 Auswertungsverfahren - rekonstruktive Fallanalyse

4.4 Rekonstruierung und Auswertung der Biografie

4.4.1 Portrait-Kapitel

4.4.2 Relevanz für die Fallarbeit

4.4.3 Erkenntnisse zu den „Legal Highs“

4.5 Methodenreflexion

5. Abschließende Betrachtung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Bachelor-Thesis untersucht das Potenzial narrativer Interviews in Kombination mit ero-epischen Gesprächen für die fallbezogene Arbeit mit jungen Konsumenten von sogenannten „Legal Highs“. Ziel ist es, durch die Analyse persönlicher Lebensgeschichten lebensweltliche Hintergründe und die Konsummotivation besser zu verstehen, um effektive Ansätze für die Soziale Arbeit in der Drogenhilfe abzuleiten.

  • Grundlagen zu Drogenkonsum, Suchtmechanismen und „Legal Highs“
  • Methodische Verknüpfung des narrativen Interviews mit dem ero-epischen Gespräch
  • Biografische Rekonstruktion und Einzelfallanalyse eines Drogenkonsumenten
  • Reflexion der pädagogischen Interaktion und Beziehung zwischen Forscher und Klient

Auszug aus dem Buch

4.4.1 Portrait-Kapitel

In diesem Teil, rekonstruiere ich die Lebensgeschichte von Daniel. Nach abgeschlossener Auswertung werden Merkmale und Mechanismen von sozialen Prozessen, wie die Verlaufskurven von PRINS, basierend auf SCHÜTZES Prozessstrukturen, analytisch abstrahiert. Die eigene Ordnung von Daniel wird beibehalten. Alle folgenden Ausarbeitungen und Zitate beziehen sich alle auf das mit Daniel Müller geführte Interview I, welches in ungekürzter Form im Anhang ab Seite 56 nachzulesen ist. Ich verwende in dem Bericht szenetypische Begrifflichkeiten, die in den Fußnoten kurz erläutert werden.

Daniel ist ein 21-jähriger junger Mann, der zum Zeitpunkt des Interviews bereits seit einem halben Jahr clean ist. Er wohnt bei seiner alleinerziehenden Mutter, hat einen Realschulabschluss, eine abgeschlossene Berufsausbildung zum Personaldienstleistungskaufmann und eine feste Anstellung in einem Zeitarbeitsunternehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Verfasserin motiviert ihr Forschungsinteresse durch die Problematik der "Legal Highs" und beschreibt das Ziel, durch eine Methodenkombination subjektive Erfahrungen in der Drogenarbeit zu erfassen.

2. Grundlagen: Es werden Begrifflichkeiten rund um Konsum und Sucht erörtert sowie der aktuelle Kenntnisstand zu "Legal Highs", deren Arten und rechtliche Einordnung dargelegt.

3. Methode der Erhebung: Dieser Abschnitt erläutert die theoretische Fundierung des narrativen Interviews und des ero-epischen Gesprächs und begründet deren Synergien für die Fallarbeit.

4. Forschungsteil: Das Kapitel dokumentiert das Interviewsetting bei der Einrichtung MUDRA, beschreibt das Auswertungsverfahren nach der rekonstruktiven Fallanalyse und präsentiert die biografischen Auswertungen.

5. Abschließende Betrachtung: Die Ergebnisse werden synthetisiert, Hypothesen gebildet und die Relevanz der Methodenkombination für die praktische Soziale Arbeit reflektiert.

Schlüsselwörter

Legal Highs, Soziale Arbeit, narratives Interview, ero-episches Gespräch, Fallarbeit, Drogenkonsum, Sucht, Lebensgeschichte, Biografieanalyse, Konsummotivation, Identität, Suchthilfe, qualitative Sozialforschung, Fallanalyse, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelor-Thesis befasst sich mit der Erforschung der Lebensgeschichten von Legal-High-Konsumenten unter Anwendung spezifischer qualitativer Interviewmethoden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Motive hinter dem Konsum von legalen, aber gefährlichen Substanzen, die Bedeutung von biografischen Einflüssen auf die Suchtentwicklung und die Anwendung rekonstruktiver Fallanalysen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, tiefere Einblicke in die lebensweltliche Situation der Konsumenten zu gewinnen, um die Soziale Arbeit in der Drogenberatung professioneller zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine Kombination aus dem narrativen Interview nach Fritz Schütze und dem ero-epischen Gespräch nach Roland Girtler eingesetzt, um einen optimalen Erzählfluss zu generieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Neben den theoretischen Grundlagen zu Sucht und Legal Highs liegt der Schwerpunkt auf der Durchführung und Auswertung von zwei Interviews mit jungen Männern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Legal Highs, Soziale Arbeit, Fallarbeit, narrative Interviews und Biografieanalyse.

Wie wirkt sich das Fehlen einer Vaterfigur auf den Fall Daniel aus?

Laut der Auswertung führt das Fehlen eines signifikanten Anderen (Vaters) und die gestörte Bindung zur Mutter zu einer Identitätskrise, die den Konsum von Suchtmitteln als Bewältigungsstrategie begünstigt.

Welche Rolle spielt die "Methodenreflexion" für die Soziale Arbeit?

Sie betont die Notwendigkeit, professionelle Distanz zu wahren, trotz der freundschaftlichen Atmosphäre, die durch das "Duzen" und die Szenesprache im ero-epischen Gespräch entsteht.

Ende der Leseprobe aus 82 Seiten  - nach oben

Details

Titel
"... wenn ich gekonnt hätte, hätte ich lieber gekifft!" Potential des narrativen Interviews und ero-epischen Gesprächs mit Konsumenten von Legal Highs
Hochschule
Evangelische Hochschule Nürnberg; ehem. Evangelische Fachhochschule Nürnberg  (Fakultät Sozialwissenschaften)
Note
1,3
Autor
Sozialpädagogin B.A. Nadja Holzmayr (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
82
Katalognummer
V209316
ISBN (eBook)
9783656373230
ISBN (Buch)
9783656373551
Sprache
Deutsch
Schlagworte
narrativ narratives Interview narratives interview Legal Highs Drogen Erhebung ero-episch ero-episches Gespräch Fallarbeit Kiffen Jugendliche Junge Erwachsene emirisch empirische sozialforschung qualitativ qualitatives Interview qualitative Sozialforschung Spice Drogenarbeit Drogenberatung Sucht Konsum Konsumenten Rauchen Analyse Auswertung Mudra Räuchermischungen Kräutermischungen Fritz Schütze Prozessstrukturen Roland Girtler Lebenswelt Lebensweltorientierung Verlaufskurven Verlaufskurvenmodell Engel Prins Vulnerabilitätsmodell Ralf Schneider chemical research
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sozialpädagogin B.A. Nadja Holzmayr (Autor:in), 2012, "... wenn ich gekonnt hätte, hätte ich lieber gekifft!" Potential des narrativen Interviews und ero-epischen Gesprächs mit Konsumenten von Legal Highs, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/209316
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Leseprobe aus  82  Seiten
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