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Probleme der Entwicklung grundlegender Begriffe der Integralrechnung

Belegarbeit für das Hauptseminar in der Mathematikdidaktik

Titre: Probleme der Entwicklung grundlegender Begriffe der Integralrechnung

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2011 , 28 Pages

Autor:in: Felix Kasten (Auteur)

Didactique - Mathématiques
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Der Integralbegriff beschäftigt den Menschen schon seit langer Zeit, noch vor dem des Differentials. Die heutige Integralrechnung bildet zusammen mit der Differentialrechnung die Grundlage der Analysis als Teilgebiet der Mathematik. In Abgrenzung zu der Differentialrechnung, in der es darum geht, zu einer gegebenen Funktion eine Ableitung zu bilden und um die Fragen wie man zur Ableitung gelangt und unter welchen Voraussetzungen diese existiert und die Frage nach der lokalen Änderungsrate, betrachtet die Integralrechnung die Problematiken umgekehrt. Das Integrieren tritt also als „Umkehrung“ des Differenzierens auf. Allerdings tritt sie oft auch im Zusammenhang mit Flächeninhaltsbestimmungen auf. Man benutzt den Begriff wenn man die Fläche unter einem Funktionsgraphen und bei der Berechnung der Fläche des Kreises, also allgemein von krummlinig begrenzten Flächen. Nicht nur in der Flächenberechnung sondern auch in der Volumenberechnung ist dieser Begriff präsent. So findet er Anwendung bei Volumenberechnungen von Rotationskörpern, bspw. von Zylindern, Kegeln und Kugeln.
Diesen Begriff sieht man sich insgesamt in vielen Anwendungsbereichen gegenüber. So folgt, dass der Integralbegriff in die Schulbildung an Gymnasien aufgenommen wurde.
Daher ist dieser Begriff für die Fachdidaktik der Wissenschaft Mathematik von enormer Bedeutung.
Diese Arbeit beschäftigt sich im Wesentlichen mit dem Begriff des Integrals im Mathematikunterricht. Es wird vorerst ein kurzer historischer Überblick über die Entwicklung des Integralbegriffes gegeben. Neben dieser wird insbesondere auf die formalen und inhaltlichen Aspekte und kurz auf das Wissen und Können zu diesem Begriff vor und nach der Behandlung in der Sekundarstufe II eingegangen. Darüber hinaus sollen im Speziellen die Erarbeitungsmöglichkeiten des Integralbegriffes dargelegt werden, um darauf basierend Schlussfolgerungen für den eigenen Unterricht zu ermöglichen. Abschließend sollen einige Darstellungsmöglichkeiten mit neuen Medien vorgestellt werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historische Entwicklung des Integralbegriffs

3. Wissen und Können zum Integralbegriff vor und nach der Behandlung in der Sekundarstufe II

4. Zusammenhang wichtiger Begriffe - Begriffssystem

5. Aspekte des Integralbegriffs

6. Erarbeitungsmöglichkeiten und Zugänge zum Integralbegriff

a. Problematik 1 - Badewanne

b. Problematik 2 - Wasserverbrauch

c. Problematik 3 - Fahrtenschreiber

d. Problematik 4 - Geschlechterwachstum

e. Andere Anwendungsproblematiken

7. Darstellungsmöglichkeiten des Integralbegriffes durch neue Medien

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die didaktischen Herausforderungen bei der Einführung des Integralbegriffs in der gymnasialen Oberstufe. Ziel ist es, durch die Analyse historischer Entwicklungen und fachdidaktischer Ansätze aufzuzeigen, wie ein vernetztes Verständnis des Integrals über rein kalkülbasierte Methoden hinaus gefördert werden kann, um Lernenden eine autonome Problemlösungskompetenz zu vermitteln.

  • Historische Evolution der Integralrechnung und ihre Bedeutung für die Analysis.
  • Analyse notwendiger Voraussetzungen (Wissen und Können) der Lernenden in der Sekundarstufe II.
  • Systematisierung der zentralen Integralbegriffe und ihre inhaltlichen sowie formalen Aspekte.
  • Didaktische Evaluation verschiedener Zugangswege zur Integralrechnung (Riemann, Cauchy, Lebesgue etc.).
  • Einsatz praxisnaher Anwendungsproblematiken zur Förderung der Kumulationsvorstellung.
  • Integration digitaler Medien zur Veranschaulichung komplexer integraler Zusammenhänge.

Auszug aus dem Buch

2. Historische Entwicklung des Integralbegriffs

Wie bereits erwähnt ist die Flächenberechnung seit der Antike ein betrachtetes Problem. Zunächst wurden Berechnungen für einfache, geradlinig begrenzte Flächen auf Rechteckflächen und Dreiecksflächen zurückgeführt. Es stellte sich aber heraus, dass die Flächeninhaltsbestimmung krummlinig begrenzter Flächen ein interessanteres Problem darstellt. Dies wurde zu Beginn lediglich über Approximationen und Grenzwertbestimmungen realisiert. Der um 460 vor Christus geborene Hippokrates (ca. 460 v. Chr. – ca. 370 v. Chr.) versuchte die Fläche seiner sogenannten Möndchen zu berechnen.

Der Arzt schlug Halbkreise über die Katheten und über der Hypotenuse. Er fand heraus, dass über den Satz des Pythagoras die Fläche zu ermitteln sei. Damit gelingt die „Quadratur“, also Flächenberechnung, der Möndchen. In dem gleichen Zeitraum etwa (500 bis 400 Jahre vor Christus) entwickelte Eudoxos von Knidos (ca. 395 v. Chr. – ca. 342 v. Chr.) mit Antiphon (480 v. Chr. – 411 v. Chr.) die Exhaustionsmethode. Die Idee wurde auf Flächen transferiert. Der später geborene Archimedes (ca. 287 v. Chr. – 212 v. Chr.) hat versucht die Fläche einer Parabel über Aufteilung in Segmente zu berechnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Bedeutung des Integralbegriffs als mathematische Grundlage und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, didaktische Ansätze für den Unterricht zu beleuchten.

2. Historische Entwicklung des Integralbegriffs: Dieses Kapitel zeichnet den historischen Weg der Flächenberechnung von der Antike bis zur Etablierung des Integralbegriffs durch Newton und Leibniz nach.

3. Wissen und Können zum Integralbegriff vor und nach der Behandlung in der Sekundarstufe II: Es werden die notwendigen mathematischen Vorkenntnisse sowie die angestrebten Kompetenzen der Lernenden im Kontext des gymnasialen Lehrplans analysiert.

4. Zusammenhang wichtiger Begriffe - Begriffssystem: In diesem Abschnitt erfolgt eine präzise fachwissenschaftliche Definition der wesentlichen Begriffe wie Integralfunktion, Stammfunktion und bestimmtes Integral.

5. Aspekte des Integralbegriffs: Die Untersuchung legt die vier zentralen Aspekte des Integrals dar: den Flächeninhaltsaspekt, den Stammfunktionsaspekt, den Mittelwertaspekt und den Approximationsaspekt.

6. Erarbeitungsmöglichkeiten und Zugänge zum Integralbegriff: Dieses umfangreiche Kapitel vergleicht verschiedene didaktische Zugänge und demonstriert deren Anwendung anhand konkreter Problemstellungen aus dem Alltag.

7. Darstellungsmöglichkeiten des Integralbegriffes durch neue Medien: Abschließend werden Möglichkeiten vorgestellt, mathematische Software wie Maple oder Geogebra didaktisch sinnvoll zur Visualisierung und Exploration zu nutzen.

Schlüsselwörter

Integralrechnung, Didaktik der Mathematik, Stammfunktion, Flächeninhaltsbestimmung, Analysis, Sekundarstufe II, Kumulation, Gesamteffekt, Riemann-Integral, Approximation, Modellierung, Wissensaufbau, Unterrichtsmethodik, Mathematikunterricht, neue Medien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die didaktische Konzeption des Integralbegriffs für den Mathematikunterricht in der gymnasialen Oberstufe unter besonderer Berücksichtigung seiner historischen Entwicklung und begrifflichen Komplexität.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition des Integrals, die Analyse verschiedener Zugangswege für Lernende sowie die praktische Veranschaulichung durch Anwendungsbeispiele und digitale Medien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel besteht darin, darzulegen, wie durch vielfältige didaktische Zugänge ein tiefgreifendes Verständnis des Integralbegriffs erreicht werden kann, das über das bloße Auswendiglernen von Kalkülen hinausgeht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine fachdidaktische Analyse, die auf Literaturrecherche und der systematischen Auswertung von Lerninhalten und didaktischen Modellen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die begriffliche Systematik, die vier Aspekte des Integralbegriffs und die konkrete Erarbeitung durch verschiedene didaktische Zugänge in praxisnahen Szenarien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Integralrechnung, Didaktik, Stammfunktion, Analysis, Kumulation und der Zusammenhang zwischen Differenzial- und Integralrechnung.

Wie unterscheidet sich die "Kumulation" vom "Gesamteffekt"?

Die Kumulation beschreibt den Prozess des Aufsummierens von Teilprodukten (der Weg), während der Gesamteffekt das Endergebnis bzw. die bilanzierte Größe (das Ziel) repräsentiert.

Warum ist das Beispiel "Wasserverbrauch" für den Unterricht relevant?

Es eignet sich hervorragend zur Verdeutlichung negativer und positiver Werte sowie zur Förderung der Fähigkeit, selbstständig mathematische Fragestellungen zu einem komplexen Datensatz zu formulieren.

Welche Rolle spielt die Software bei der Vermittlung?

Digitale Werkzeuge wie Maple oder Geogebra unterstützen die Explorationsfähigkeit der Lernenden und ermöglichen die Visualisierung von Zusammenhängen, die rein manuell nur schwer erfassbar wären.

Was ist das Problem bei der ausschließlichen Fixierung auf den Flächeninhaltsaspekt?

Eine zu starke Fokussierung auf die rein geometrische Fläche kann dazu führen, dass Lernende den Aspekt der Kumulation und die Interpretation negativer Integralwerte (z.B. Zu- und Abfluss) nicht ausreichend durchdringen.

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Résumé des informations

Titre
Probleme der Entwicklung grundlegender Begriffe der Integralrechnung
Sous-titre
Belegarbeit für das Hauptseminar in der Mathematikdidaktik
Université
University of Rostock  (Institut für Mathematik)
Cours
Hauptseminar - Didaktik der Mathematik
Auteur
Felix Kasten (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
28
N° de catalogue
V209480
ISBN (ebook)
9783656371151
ISBN (Livre)
9783656371878
Langue
allemand
mots-clé
probleme entwicklung begriffe integralrechnung belegarbeit hauptseminar mathematikdidaktik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Felix Kasten (Auteur), 2011, Probleme der Entwicklung grundlegender Begriffe der Integralrechnung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/209480
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Extrait de  28  pages
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