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Ethische Vertretbarkeit und künstliche Befruchtung

Título: Ethische Vertretbarkeit und künstliche Befruchtung

Plan de Clases , 2010 , 27 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Didáctica - Teología, pedagogía religiosa
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In der Schule sollen die Schüler zu mündigen Bürgern erzogen werden, die lernen sollen für sich selbst und andere verantwortungsvoll Entscheidungen treffen zu können und somit zur Mitgestaltung eines gesellschaftlichen Miteinanders befähigt werden. Die methodisch-didaktische Aufbereitung des Themas Menschenwürde ist unverzichtbar und zentrales Leitmotiv in der pädagogischen Arbeit. Den Schülern soll vermittelt werden, was es praktisch bedeutet, sich für die Würde des Menschen einzusetzen.
Des Weiteren erfahren die Schüler die Phasen ihrer körperlichen und seelischen Entwicklung als Herausforderung und Bereicherung ihrer Lebensmöglichkeiten und erkennen die Bedeutung von Ehe, Elternschaft und Familie für die Verlässlichkeit menschlicher Beziehungen und für den Fortbestand der Gemeinschaft.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1.2. Themenerschließung

1.2.1. Vorgabe des Lehrplans

2. Planungsphase

2.1. Elementare Strukturen

2.2. Elementare Erfahrungen

2.3. Elementare Zugänge

2.4. Elementare Wahrheiten

3. Gestaltungsphase

3.1. Elementare Lernintentionen

3.2. Elementare Lernwege

3.2.1. Verlaufsplanung – Schema

3.2.2. Verlaufsplanung – Begründeter Stundenverlauf

4. Prüfungsphase

4.1. Gesamtprüfung

4.2. Materialien, Medien

4.3. Absprachen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Schülern im Rahmen einer Unterrichtseinheit die ethische Komplexität der künstlichen Befruchtung (In-Vitro-Fertilisation) aufzuzeigen und sie dazu zu befähigen, eine fundierte, eigene moralische Urteilsbildung vorzunehmen. Im Zentrum steht dabei die Frage, inwiefern der medizinische Fortschritt ethisch vertretbar ist und wo die Grenzen des technisch Machbaren liegen.

  • Aktuelle gesellschaftliche und wissenschaftliche Debatten um die Reproduktionsmedizin.
  • Gegenüberstellung der Positionen des Nobelpreiskomitees und der katholischen Kirche.
  • Pädagogische Methodik zur Förderung der Urteilsbildung durch Dilemmadiskussionen.
  • Reflexion über persönliche Lebensentwürfe und christliche Werteorientierung.

Auszug aus dem Buch

Elementarisierende Zuspitzung:

„Die großteils neuen medizinischen Fortpflanzungstechniken schaffen eine neuartige ethische Konfliktsituation. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass in einem bisher nicht gekannten Maße der Beginn menschlichen Lebens sowie menschlichen Lebens in seiner Identität, Individualität und Existenz verfügbar wird.“ (Merz 1991. S.50)

Religionspädagogische Aufgabe dieser Unterrichtseinheit ist die Beschäftigung mit der ethischen Fragestellung: Ist künstliche Befruchtung moralisch vertretbar? Damit die Schüler lernen ihren eigenen Standpunkt zu vertreten, ist es unverzichtbar die Argumente für den Nutzen dieser Technologie kennen zu lernen (Argumentation des Nobelpreiskomitees), aber auch Risiken, Schwächen und Gefahren zu thematisieren (Argumentation der katholischen Kirche).

Dabei sollen Inhalte aus Informationsmedien (Zeitungen, Internet…) herangezogen werden, da diese Teil der gesellschaftlichen Realität sind und dem Schüler auch in seiner jetzigen und zukünftigen Lebenswelt begegnen.

Diese ethische Frage ist Teil der Lebenswirklichkeit und muss kontrovers erscheinen, auch wenn häufig Gegenpositionen zur säkularisierten „Leitlinie“ negiert werden.

Die ethische Rechtfertigung einer Sterilitätstherapie wird durch die Einstufung von Sterilität als behandlungsbedürftige Krankheit begründet (vgl. Merz 1991 S.57ff.): Kinderlosen Paaren soll das Leid der Kinderlosigkeit gemindert werden. Dies kann auch eine positive Wirkung auf Ehe und Familie haben (z.B.: Stärkung der Paarbeziehung; Sinnerfüllung; Erhaltung der Ehe; Förderung der familiären Solidarität…) und findet seine Rechtfertigung im Recht auf Selbstbestimmung (Recht auf Gründung einer Familie nach der Genfer Konvention (65), in Artikel 16. 1. der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen sowie nach der Europäischen Menschenrechtskonvention). Die problembehaftete Alternative Adoption (keine eigen „Fleisch und Blut“; Sterilität des Paares wird offenkundig) wird umgangen. Der Wunsch nach einem eigenen Kind wird als „fundamentales menschliches Urbedürfnis“ (Merz 1991. S.57) verstanden: „In ihm verbindet sich das biologisch verankerte Bedürfnis nach Arterhaltung mit dem menschlichen Streben nach individueller und partnerschaftlicher Entfaltung.“ (Merz 1991. S.57).

Zusammenfassung der Kapitel

1.2. Themenerschließung: Erläutert die bildungspolitische Relevanz des Themas im Lehrplan und verknüpft es mit den pädagogischen Zielen der christlichen Erziehung.

2. Planungsphase: Bietet eine grundlegende Analyse des Themas, beleuchtet medizinische Risiken und ethische Spannungsfelder und diskutiert geeignete didaktische Zugänge.

3. Gestaltungsphase: Beschreibt die konkreten Lernintentionen sowie den methodisch-didaktischen Stundenverlauf inklusive der Verlaufsplanung.

4. Prüfungsphase: Reflektiert die methodische Kohärenz, die Qualität der Materialien sowie die organisatorischen Vorbereitungen für die Durchführung der Unterrichtseinheit.

Schlüsselwörter

Künstliche Befruchtung, In-Vitro-Fertilisation, Reproduktionsmedizin, Ethik, Menschenwürde, Embryonenschutz, Nobelpreis, Robert Edwards, Religionspädagogik, Dilemmadiskussion, Sterilitätstherapie, Urteilsbildung, christliche Werte, Reproduktion, Lebensrecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption einer Unterrichtseinheit zum Thema „Künstliche Befruchtung“ und wie man dieses kontroverse ethische Thema altersgerecht im Religionsunterricht aufbereitet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die medizinischen Möglichkeiten der In-Vitro-Fertilisation, die ethischen Gegenargumente der katholischen Kirche sowie die Förderung der moralischen Urteilskompetenz bei Schülern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Schülern dabei zu helfen, nach einer fundierten Auseinandersetzung mit gegensätzlichen Argumenten einen eigenen, ethisch begründeten Standpunkt zur künstlichen Befruchtung zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen didaktisch-methodischen Ansatz, der auf der Analyse von authentischen Presseberichten und dem Einsatz von Dilemmadiskussionen basiert, um ein komplexes moralisches Thema bearbeitbar zu machen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Planungs- und eine Gestaltungsphase, in denen neben der theoretischen Sachanalyse auch ein detaillierter Verlaufsplan für eine Unterrichtsstunde ausgearbeitet wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Reproduktionsmedizin, In-Vitro-Fertilisation, ethische Urteilsbildung, Dilemmageschichten und Menschenwürde charakterisiert.

Warum wird die katholische Kirche in der Arbeit thematisiert?

Die Kirche dient als ein zentraler Gegenpol zur medizinischen Argumentation, um den Schülern verschiedene ethische Argumentationsmuster und religiöse Perspektiven auf den Beginn menschlichen Lebens zu verdeutlichen.

Welche Rolle spielt die Dilemmageschichte für den Unterricht?

Sie dient als Transferphase, in der Schüler angewiesenes Wissen in einer kreativen Schreibaufgabe (Brief an eine Betroffene) anwenden müssen, um die erlernten Argumente in einem komplexen Einzelfall abzuwägen.

Final del extracto de 27 páginas  - subir

Detalles

Título
Ethische Vertretbarkeit und künstliche Befruchtung
Universidad
University of Passau
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
27
No. de catálogo
V209622
ISBN (Ebook)
9783656372615
Idioma
Alemán
Etiqueta
künstliche Befruchtung Robert Edwards In-vitro-Fertilisation Fertilisation Unfruchtbarkeit Ethik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2010, Ethische Vertretbarkeit und künstliche Befruchtung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/209622
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