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Management von Industriegütermarken - Analyse, Relevanz und Gestaltungsempfehlungen für deutsche Maschinenbauunternehmen

Título: Management von Industriegütermarken - Analyse, Relevanz und Gestaltungsempfehlungen für deutsche Maschinenbauunternehmen

Tesis , 2009 , 156 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Irina Fix (Autor)

Economía de las empresas - Marketing en línea y fuera de línea
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Jahrzehntelang trugen deutsche Industriegüterhersteller durch die technologische Überlegenheit
ihrer Produkte auf dem Weltmarkt zum wirtschaftlichen Wohlstand der Bundesrepublik
entscheidend bei. Dies ist vielfach auch heute noch der Fall. Allerdings
vermögen die Erfolgsfaktoren vergangener Jahre den Unternehmenserfolg von morgen
nicht mehr ohne Einschränkung zu garantieren (vgl. hier und im Folgenden Fritz 1994,
S. 49).
Der deutsche Industriegütersektor steht gegenwärtig vor neuen Herausforderungen, die
das Markthandeln erheblich erschweren. Diese sind vor allem in der informationstechnischen
Revolution und einer zunehmenden Globalisierung der Geschäftsaktivitäten zu
sehen (vgl. Weiber et al. 1998, S. 202). So wird der Wettbewerb infolge der Liberalisierungstendenzen
des Welthandels und der Industrialisierung von ehemaligen Entwicklungsländern
(z.B. die Länder Süd-Ost Asiens) immer intensiver (vgl. Kohlert 2003, S.
1; Kemper 2000, S. 120; Schmidt 2001, S. 57). Dies führt zu einem Anstieg der weltweiten
Produktivität, die ein umfangreicheres Angebot an industriellen Leistungen wie
bspw. technischen Bauteilen, Maschinen bis zu Großanlagen zur Folge hat.
Diese Entwicklungen zwingen die Industriegüteranbieter immer mehr dazu, die Leistungsdimensionen
und Qualitätsstandards den Kundenerfordernissen und dem üblichen
Marktniveau anzupassen (vgl. Kalla 1993, S. 162). Die Konsequenzen sind: Informationsüberflutung
der Kunden, Unübersichtlichkeit der Märkte, steigender Preisdruck sowie
eine zunehmende Homogenisierung von Produkten und Leistungen (vgl. Backhaus
et al. 2002, S. 12; Belz/Kopp 1994, S. 1581). Die Folgen betreffen jedoch nicht nur die
Hersteller, sondern verändern auch den industriellen Kaufprozess und erhöhen die Anforderungen
an die Einkäufer, die immer komplexere Informationen verarbeiten müssen
und somit eine höhere Unsicherheit empfinden (vgl. Homburg/Krohmer 2003, S. 892).
Hinzu kommt der rasante technische Fortschritt, der die Produktlebenszyklen verkürzt
und damit die Unsicherheit industrieller Kunden im Hinblick auf die Kaufentscheidung
erheblich vergrößert (vgl. Schneider 2002, S. 275f.).
Die Marke und die Markenpolitik stellen hierbei eine mögliche Lösung dar, indem sie
die Marktleistung eines Industriegüteranbieters unverwechselbar machen und sie aus der Menge der Angebote für ihre Zielgruppe positiv herausheben. [...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Relevanz des Themas

1.2 Zielsetzung und Abgrenzung der Arbeit

1.3 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Markenmanagement im Industriegüterbereich

2.1.1 Industriegütergütermarketing

2.1.2 Definition und Funktionen der Industriegütermarke

2.1.3 Markenrelevanz

2.2 Charakterisierung der Maschinenbauindustrie

2.2.1 Beschreibung der Branchenspezifika

2.2.2 Aktuelle Situation der deutschen Maschinenbaubranche

3 Entwicklung eines theoretischen und empirischen Modells zur Analyse der Markenrelevanz in der Maschinenbaubranche

3.1 State-of-the-Art der Markenthematik im Industriegüterbereich

3.1.1 Ausgewählte Forschungsbeiträge zur Relevanz der Marke

3.1.2 Kritische Beurteilung der vorliegenden Ansätze

3.2 Entwicklung eines konzeptionellen Bezugsrahmens

3.3 Ausgestaltung des Bezugsrahmens

3.3.1 Integration der Markenpolitik im deutschen Maschinenbau

3.3.2 Kontextfaktoren der Markenrelevanz sowie Hypothesenbildung

3.4 Empirisches Untersuchungsmodell

4 Empirische Untersuchung

4.1 Aufbau, Operationalisierung und Methodik

4.1.1 Problemstellung und Vorgehensweise der empirischen Analyse

4.1.2 Erhebungsumfang und Auswahlverfahren

4.1.3 Stichprobenbeschreibung

4.1.4 Ausgestaltung des Fragebogens

4.1.5 Methoden der quantitativen Analyse

4.2 Auswertung und Interpretation der Untersuchungsergebnisse

4.2.1 Resultate der exploratorischen Faktorenanalyse

4.2.2 Resultate der multiplen Regression

4.3 Zusammenfassende Beurteilung zentraler empirischer Ergebnisse

5 Ausgewählte Analyse- und Gestaltungsperspektiven eines strategischen Industriegütermarkenmanagements

5.1 Status quo der Markenpolitik von Maschinenbauunternehmen

5.2 Strategische Optionen

6 Schlussbetrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung und Relevanz von Markenkonzepten innerhalb der deutschen Maschinenbaubranche wissenschaftlich zu untersuchen und Faktoren zu identifizieren, die die Markenrelevanz beeinflussen. Basierend darauf werden Gestaltungsempfehlungen für ein strategisches Markenmanagement abgeleitet, um die Wettbewerbsfähigkeit von Maschinenbauunternehmen zu stärken.

  • Markenmanagement im Industriegüter- und B2B-Bereich
  • Herausforderungen und Spezifika der deutschen Maschinenbaubranche
  • Entwicklung eines theoretischen Bezugsrahmens zur Markenrelevanz
  • Empirische Analyse von Einflussfaktoren auf die Markenrelevanz
  • Strategische Gestaltungsperspektiven für das Industriegütermarkenmanagement

Auszug aus dem Buch

Komplexität

Die Komplexität einer Leistung hängt grundsätzlich von der Anzahl und Art sowie der Interdependenz einzelner Bausteine ab, aus denen sich ein Produkt zusammensetzt (vgl. Homburg 2000). Mit der steigenden Komplexität nimmt auch die Schwierigkeit der Produkteinschätzung bei dem Kunden zu. Die Ursache ist v.a. in einem hohen Ausmaß an Vertrauenseigenschaften zu sehen, die insbesondere technisch komplexe Produkte aufweisen (vgl. Voeth/Rabe, S. 79f.). So ist die objektive Prüfbarkeit in Bezug auf die Qualität und Funktionsfähigkeit komplexer Güter oft nicht in ausreichendem Maße gegeben (vgl. von der Oelsnitz 1995, S. 106). Die Kaufverantwortlichen finden sich folglich in den Entscheidungssituationen wieder, die durch ein hohes Risiko gekennzeichnet sind (vgl. Baaken 1990, S. 294).

Da mit steigender Produktkomplexität ebenfalls die Informationskosten der Nachfrager zunehmen, steigt auch die Notwendigkeit einer Informationsverarbeitungshilfe (vgl. Caspar et al. 2002, S. 35). Die Marke kann hierbei einerseits als Garant für Qualität und Zuverlässigkeit bei komplexen Produkten zur Unsicherheitsreduktion des Kunden beitragen. Andererseits stellt sie aufgrund ihrer Funktion als Informationsspeicher (vgl. Abschnitt 2.1.2) für den Kunden eine Möglichkeit dar, die hohen Anforderungen an die Informationsverarbeitung bei komplexen Produkten zu bewältigen und die Entscheidungen zu vereinfachen (vgl. Richter 2007, S. 106). Dementsprechend ist im Hinblick auf die Markenrelevanz folgende Hypothese zu formulieren:

H1 : Je höher die Komplexität der Produkte eines Maschinenherstellers ist, desto höher ist die Relevanz der Marke.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel begründet die Relevanz des Themas Markenmanagement für deutsche Industriegüterhersteller vor dem Hintergrund zunehmender Globalisierung und Marktdynamik.

2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die theoretischen Fundamente des Industriegütermarketings sowie die Besonderheiten der Maschinenbaubranche und deren aktuelle Marktsituation dargestellt.

3 Entwicklung eines theoretischen und empirischen Modells zur Analyse der Markenrelevanz in der Maschinenbaubranche: In diesem Kapitel wird ein konzeptioneller Bezugsrahmen entwickelt, um Einflussfaktoren auf die Markenrelevanz zu systematisieren und entsprechende Hypothesen aufzustellen.

4 Empirische Untersuchung: Dieser Teil umfasst die methodische Gestaltung der Studie, die Operationalisierung der Konstrukte sowie die Auswertung und Interpretation der empirischen Ergebnisse mittels multivariater Analysemethoden.

5 Ausgewählte Analyse- und Gestaltungsperspektiven eines strategischen Industriegütermarkenmanagements: Hier werden der aktuelle Status quo der Markenpolitik in Maschinenbauunternehmen analysiert und daraus strategische Handlungsoptionen abgeleitet.

6 Schlussbetrachtung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Kernergebnisse der Arbeit zusammen, diskutiert wissenschaftliche Restriktionen und zeigt auf, welche Aspekte in zukünftiger Forschung weiter vertieft werden sollten.

Schlüsselwörter

Markenmanagement, Industriegütermarketing, Maschinenbau, Markenrelevanz, Markenpolitik, B2B-Marketing, Industriegütermarke, Wettbewerbsintensität, Kaufentscheidungsprozess, Buying Center, Produktkomplexität, Markenidentität, Unternehmensmarke, Empirische Untersuchung, Marketingstrategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht die Bedeutung und strategische Relevanz von Industriegütermarken für deutsche Maschinenbauunternehmen im Business-to-Business-Bereich.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Zentral sind die theoretischen Grundlagen des Industriegütermarketings, die spezifischen Rahmenbedingungen der Maschinenbaubranche und die Identifikation von Kontextfaktoren, die die Markenrelevanz bei Kaufentscheidungen bestimmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu klären, ob Industriegütermarken im deutschen Maschinenbau grundsätzlich relevant sind und welche situativen Faktoren diese Relevanz beeinflussen, um daraus Gestaltungsempfehlungen abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen quantitativen Forschungsansatz, basierend auf einer Online-Befragung von Maschinenbauunternehmen. Die Datenanalyse erfolgt mittels exploratorischer Faktorenanalyse und multipler Regressionsanalyse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Entwicklung eines konzeptionellen Modells, der theoretischen Ableitung von Hypothesen zu Kontextfaktoren (Produkt, Kauf, Käufer, Anbieter, Markt) sowie deren empirischer Überprüfung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Konzepte sind Markenrelevanz, Industriegütermarketing, Maschinenbauindustrie, Markenstrategie, Buying Center und die Reduktion von Kaufrisiken im B2B-Kontext.

Welche Rolle spielt die Produktkomplexität für die Markenrelevanz?

Obwohl theoretisch ein Zusammenhang vermutet wurde, konnte die Studie empirisch keinen signifikanten Einfluss der Produktkomplexität auf die Markenrelevanz im Maschinenbau nachweisen.

Warum sind Marken für den Maschinenbau laut der Arbeit wichtig?

Marken dienen als Signal für Qualität, Zuverlässigkeit und als Orientierungshilfe in komplexen Kaufentscheidungsprozessen, was besonders in wettbewerbsintensiven Märkten zur Differenzierung beiträgt.

Final del extracto de 156 páginas  - subir

Detalles

Título
Management von Industriegütermarken - Analyse, Relevanz und Gestaltungsempfehlungen für deutsche Maschinenbauunternehmen
Universidad
University of Hannover  (Marketing und Management)
Calificación
1,3
Autor
Irina Fix (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
156
No. de catálogo
V209683
ISBN (Ebook)
9783656372394
ISBN (Libro)
9783656372806
Idioma
Alemán
Etiqueta
management industriegütermarken analyse relevanz gestaltungsempfehlungen maschinenbauunternehmen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Irina Fix (Autor), 2009, Management von Industriegütermarken - Analyse, Relevanz und Gestaltungsempfehlungen für deutsche Maschinenbauunternehmen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/209683
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